Veränderungen
Verfasst: Mittwoch 26. November 2014, 21:53
Als sie am Morgen ihre Augen aufschlug griff ihre Hand ins Leere. Blinzelnd sah sie auf seine Seite hinüber als ihr einfiel, dass er bereits aufgebrochen war. Noch ehe der Morgen richtig graute hatte er sich leise aus dem Bett geschlichen um sich anzuziehen und seine Sachen zu packen. Er verabschiedete sich mit einem liebevollen Kuss und dieser sanften Berührung seiner Hand auf ihrer Wange, die ihr so viel bedeutete. Eine noch so kleine und zarte Berührung und doch war es an jenem Tag am Strand, die erste gewesen die sie von ihm erhielt. Sie zog die Decke höher, schmiegte ihren Kopf gegen das Kissen, welches noch immer nach ihm roch und seufzte leise. Er fehlte ihr jetzt schon…
Mit geschlossenen Augen atmete sie durch. Alles hatte sich verändert, nichts war mehr wie es einst war und doch bereute sie nichts. Ihr Gewissen plagte sie noch immer. Als sie Loco gestern davon erzählte das sie in Adoran war hatte er allen Grund wütend darüber zu sein. Sie war dumm und naiv gewesen. Was hatte sie sich davon versprochen? Was erwartet? Ihrem Gewissen hatte es nicht geholfen und sie fürchtete dadurch alles nur noch schlimmer gemacht zu haben. Sei’s drum, sie konnte es nicht mehr ändern.
Als Loco am Strand vor ihr stand und sich ihr öffnete, sie ansah und eine Antwort erwartet hatte, konnte sie ihm nicht antworten. Hin und her gerissen fühlte sie sich. Durcheinander war sie. Er hatte ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt und sie verstand noch immer nicht wieso. Er drehte sich um und wollte gehen, der Moment in dem sie spürte das sie ihn nicht ziehen lassen konnte. Sie wusste, wenn er jetzt gehen würde, würde sie ihn nie wieder sehen und diesen Gedanken ertrug sie einfach nicht.
Nun war sie hier, in seinem Bett und vermisste ihn. Ein Schmunzeln legte sich auf ihre Lippen als sie an den frühen Abend dachte. Wie er seine Arme unterhalb ihres Hinterns legte, nur um sie über die Schulter zu legen und dann, samt ihrer Kleidung in seine Wanne zu werfen. Auch wenn der Versuch ihn dazu zu ziehen gescheitert war, ihre Rache würde noch kommen. Böse war sie deswegen nicht. Dieser Blick als er sie ansah und ihre Augen sich trafen. Keine Mauer, kein Verstecken. Dieser Moment war so echt und ehrlich das sich ihr Magen kribbelnd zusammen zog. Was machte dieser Kerl nur mit ihr?
Sein Wort halten... So hatte er ihr versprochen, dass wenn er zurück käme sich beide einen schönen Abend machen würden. Die letzten Abende waren doch immer recht turbulent und sie hatten wenig Zeit für sich aber gestern... Wieder erklang ein Seufzen bei der Erinnerung daran. Viel zu schön um schon vorbei zu sein. Zu schön um Tage darauf zu warten, dass ein ähnlicher folgen würde. Seine Lippen auf ihren, an ihrem Hals, seine Hände...
Lille würde sicher alles wissen wollen, nach dem sie gestern noch zu Besuch kommen wollte und Gott sei dank klopfte. Leise lachte sie auf, zog die Luft tief durch die Nase. Sie musste aufstehen. Je länger sie hier liegen bleiben würde, desto schwerer würde es. Zu gern gab sie sich der Träumerei der letzten Nacht hin. Eine Nacht die viel zu früh ein Ende nehmen musste. Aber er würde wieder kommen, zurück zu ihr und sie würde hier, wie versprochen, auf ihn warten.
Als sie in den Wohnraum trat fiel ihr Blick direkt auf den Tisch und das Pergament das dort lag. Ihr Herz machte einen Satz, war es von Loco? Im vorbei laufen griff sie danach und lies sich auf die Bank sinken... und schon lag sie wieder... Es war von ihm! So wie sie seine Worte las konnte sie seine Stimme hören. Er würde sie genau so vermissen wie sie ihn. Lächelnd faltete sie das Pergament zusammen und verstaute es in ihrer Tasche. So viel Gefühl lag darin, dass sie es bei sich haben und nicht achtlos herum liegen lassen wollte.
Sie drückte sich hoch, um sich im Keller frisch zu machen ehe sie Lille einen Besuch abstatten ging.





Als Loco am Strand vor ihr stand und sich ihr öffnete, sie ansah und eine Antwort erwartet hatte, konnte sie ihm nicht antworten. Hin und her gerissen fühlte sie sich. Durcheinander war sie. Er hatte ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt und sie verstand noch immer nicht wieso. Er drehte sich um und wollte gehen, der Moment in dem sie spürte das sie ihn nicht ziehen lassen konnte. Sie wusste, wenn er jetzt gehen würde, würde sie ihn nie wieder sehen und diesen Gedanken ertrug sie einfach nicht.
Nun war sie hier, in seinem Bett und vermisste ihn. Ein Schmunzeln legte sich auf ihre Lippen als sie an den frühen Abend dachte. Wie er seine Arme unterhalb ihres Hinterns legte, nur um sie über die Schulter zu legen und dann, samt ihrer Kleidung in seine Wanne zu werfen. Auch wenn der Versuch ihn dazu zu ziehen gescheitert war, ihre Rache würde noch kommen. Böse war sie deswegen nicht. Dieser Blick als er sie ansah und ihre Augen sich trafen. Keine Mauer, kein Verstecken. Dieser Moment war so echt und ehrlich das sich ihr Magen kribbelnd zusammen zog. Was machte dieser Kerl nur mit ihr?
Sein Wort halten... So hatte er ihr versprochen, dass wenn er zurück käme sich beide einen schönen Abend machen würden. Die letzten Abende waren doch immer recht turbulent und sie hatten wenig Zeit für sich aber gestern... Wieder erklang ein Seufzen bei der Erinnerung daran. Viel zu schön um schon vorbei zu sein. Zu schön um Tage darauf zu warten, dass ein ähnlicher folgen würde. Seine Lippen auf ihren, an ihrem Hals, seine Hände...
Lille würde sicher alles wissen wollen, nach dem sie gestern noch zu Besuch kommen wollte und Gott sei dank klopfte. Leise lachte sie auf, zog die Luft tief durch die Nase. Sie musste aufstehen. Je länger sie hier liegen bleiben würde, desto schwerer würde es. Zu gern gab sie sich der Träumerei der letzten Nacht hin. Eine Nacht die viel zu früh ein Ende nehmen musste. Aber er würde wieder kommen, zurück zu ihr und sie würde hier, wie versprochen, auf ihn warten.
Als sie in den Wohnraum trat fiel ihr Blick direkt auf den Tisch und das Pergament das dort lag. Ihr Herz machte einen Satz, war es von Loco? Im vorbei laufen griff sie danach und lies sich auf die Bank sinken... und schon lag sie wieder... Es war von ihm! So wie sie seine Worte las konnte sie seine Stimme hören. Er würde sie genau so vermissen wie sie ihn. Lächelnd faltete sie das Pergament zusammen und verstaute es in ihrer Tasche. So viel Gefühl lag darin, dass sie es bei sich haben und nicht achtlos herum liegen lassen wollte.
Sie drückte sich hoch, um sich im Keller frisch zu machen ehe sie Lille einen Besuch abstatten ging.

