Im Wandel der Zeit

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Shyra Dynar
Beiträge: 783
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Im Wandel der Zeit

Beitrag von Shyra Dynar »

Wer in den letzten Tagen durch Bergard gegangen ist, hat wohl bemerkt, das es ruhig geworden ist in dem kleinen beschaulichen Dörfchen, jedoch sollte ein jeder bemerkt haben, das lautes Hämmern und Sägen, den Ort erfüllt.

Kommt man am Handelshaus vorbei, steht dort geschrieben

"vorrübergehend geschlossen, wegen Umbauarbeiten"

Und lauscht man den Hammerschlägen und dem Geräusch der Säge, kann man sich denken wie es da drinnen aussehen mag.

Von früh morgends bis spät Abends sind die Geräusche der dort drin arbeitenden Menschen zu hören. Holz Balken werden mit Pferdekarren heran geschleppt und vor Ort passend zurecht gesägt. Es entstehen neue Türen und Fenster, sogar werden die Hauswände abgeklopft, die brüchigen fliegen raus und neue werden eingesetzt und bekommen einen neuen Anstrich. Drinnen ist die Luft vom Staub erfüllt, der Boden übersäht mit Sägemehl und dicken Spänen. Ein geschäftiges Treiben herrscht dort in allen Ecken und ein jeder der Mitarbeiter spuckt kräftig in die Hände und packt an wo Not am Mann ist.

Auf das dass Kontor bald in neuem Glanz eröffnet werden kann.
Zuletzt geändert von Shyra Dynar am Montag 24. November 2014, 11:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Aleyna Nekal
Beiträge: 82
Registriert: Mittwoch 22. Mai 2013, 05:46

Beitrag von Aleyna Nekal »

Umbau, alles wird erneuert. Also musste gepackt werden und das war viel, sehr viel.
Aleyna machte sich wie die anderen auch daran alles sorgfältig in Kisten zu verstauen.
Es sah aus als wolle es kein Ende nehmen, doch wo eine Ecke leer war wurde auch die
nächste leer und gemeinsam packten alle mit an und der Kontor wurde leer.
Alle setzten sich zusammen um ein Konzept zu schmieden.

Die Fragen waren:

"Wie soll was werden, wie soll was aussehen, welche Wünsche hat jeder"

und so wurde beraten und gezeichnet bis alles im Detail auf ein Blatt skizziert fertig wurde.
Nun hieß es in die Hände spucken, jeder packte mit an.
Aleyna versuchte dennoch kleine Wünsche der Kunden zu erfüllen, was sich schwierig gestaltete
doch machbar war.
Im Kontor konnte man es krachen und schebbern hören, der staub dich nicht legte
und in die kleinsten winkel sogar nach draußen drang.
Es wurde gewirbelt das alles rasch fertig wird und im neuem Glanze erstrahlt.
Nicht mehr lange und es wird der Schmutz beseitig und der Lappen geschwungen zum polieren
das die Einrichtung beginnen kann.
Gast

Beitrag von Gast »

Eingepackt waren die Sachen recht schnell, aber sorgen machte sich Yassi eher darüber alles wieder auszupacken, es war soooo viel Zeug was sich in den Jahren angesammelt hatte. Sicher man hatte sich von vielem schon getrennt, doch allein die ganzen Barren von hier nach da zu schleppen war mehr als schwere Arbeit und das ganz dann nochmal wieder umpacken, wieder auspacken... leise löste sich ein seufzen... alle waren so schwer am Arbeiten und Yassi blickte einmal mehr hoch und schaute besorgt zu ihren Kolleginnen, sie sahen so erschöpft aus und alle hofften das die ganze Arbeit sich auch lohnte.
Gast

Beitrag von Gast »

Mettis war schon früh am Morgen wieder auf den Beinen, auf der Suche nach einem Verdienst in er Stadt. Er war sich nicht mehr ganz sicher, was ihm die Frau gesagt hatte, denn so sicher war sie sich wohl auch nicht gewesen. Also wollte er noch einmal zu dieser Handwerkerstube im Zentrum der Stadt gehen und sich wieder erkunden, ob man Verwendung für seine Arbeitskraft habe. Steine brechen, Kohlen schlagen, Latrinen leeren... Mettis war es gewohnt die Arbeit zu machen, die sonst keiner wollte und er kannte es nicht anders. Doch musste er mit Enttäuschung sehen, dass das Handwerkshaus verriegelt war.

"vorrübergehend geschlossen, wegen Umbauarbeiten", stand da und verwundert ging er sich durch seine trockenen, spröden blassblonden Haare mit den einzelnen grauen Strähnen.

Hatte sie nicht gesagt er solle noch einmal zum Kontor gehen?
Er würde es am Abend noch einmal versuchen. Zunächst waren die Botengänge wichtig. Sie braachten gute Kupfermünzen und vielleicht hätte er auf dem Rückweg sogar Zeit einige Pilze aufzusammeln.
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Shyra Dynar
Beiträge: 783
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Shyra Dynar »

Der Umbau gestaltete sich mehr als schwierig, zu morsch war das Gebälk bereits und es würde nun doch länger dauern als geplant. Viele alte Balken mussten ausgetauscht werden. Nahm man hier nen Balken weg stürzte an anderer Stelle der Nächste ein. Wie marode war das Gebäude, nach all den Jahren schien es dringend notwenig gewesen zu sein, es fachmännisch zu renovieren. Seufzend standen wir alle da und jeder packte so gut es ging mit an. Lautes Hämmern und Sägen erfüllt Berchgard noch eine Weile...
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