Die Abendluft noch recht lau, sie war schon recht müde und hatte sich dennoch vorgenommen ein paar Bücher zu Rate zu ziehen. Der Unterricht war interessant gewesen, ein Teil davon schwirrte ihr noch durch den Kopf.
Im Garten blieb sie das erste Mal kurz stehen, irgendetwas war anders.
Auch wenn sie nicht beschreiben konnte was es war, es ließ sich für den Moment eines Herzschlages stutzen.
Die nächste Nachricht in ihrem Briefkasten liess sie dann ein weiteres Mal inne halten, wobei die Ahnung davor schon wieder vergessen war.
Völlig vertieft in den Brief in ihren Händen, wurde die Tür aufgedrückt, der Geruch der ihr entgegen schlug liess sie aufsehen.
Es reichte ein Blick um die Ahnung, die sie zuvor im Garten beschlichen hatte, mit einem eiskalten Schlag zurück kehren zu lassen.
Der Anblick der sich ihr bot, war ein ziemliches durcheinander und etwas, bei dem sie gar nicht genauer hinsehen wollte.
Etwas, dass auch nicht sie überprüfte, sondern ein guter Geist, der ganz in ihrer Nähe stand und sie wie einen Schatten begleitet hatte.
Irgendwann einmal... hatte man sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber gestanden.. die Luft hatte vor Spannung geknistert.. und man hatte es mit Ehre ausgetragen.
Heute.. tötet man scheinbar sinnlos wehrlose Hasen.
Sie schüttelt den Kopf und machte auf dem Absatz kehrt.
Es war Zeit dazu die Tiere zu ersetzen und Jemanden zu finden, der hier aufräumte.
Vielleicht haben Banausen, die so etwas tun, eines Tages Mut.
Vielleicht sind diese Zeiten aber auch einfach vorbei.
Kopfschüttelnd verschwand sie im Wald um zu tun, was getan werden musste.
An einem fast unscheinbaren Abend an der Bibliothek..
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Gast
Der Unterricht war ganz interessant gewesen, weniger schlimm als erwartet. Dafür waren die Kopfschmerzen, die im Nachgang, nachdem Konzentration und Anspannung beim Verlassen des Klosters von ihr abgefallen waren, weit schwerwiegenderer Natur.
Zurück an der Bibliothek kam sie neben dem Blondschopf zum stehen. Die Augen glitten kurz über den Vorraum hinweg und sie betrachtete nur flüchtig das deutliche Werk eines oder mehrerer beschränkter Wesen, die ihre niederen Triebe ausgelebt hatten. Einige Schritte zurück und ein Blick in den hinteren Teil des Gartens bestätigte dann, was schon vermutet wurde. Ein paar räudige Ratten hatten sich an ein paar harmlosen Hasen vergriffen.
An diesem Abend fand sie sich zwar nicht mehr in der Lage die Schweinerei zu beseitigen, doch am nächsten Morgen dann zeugten nur noch einige eingetrocknete Blut- und Dreckspuren davon, dass da irgendwas passiert war.
Zurück an der Bibliothek kam sie neben dem Blondschopf zum stehen. Die Augen glitten kurz über den Vorraum hinweg und sie betrachtete nur flüchtig das deutliche Werk eines oder mehrerer beschränkter Wesen, die ihre niederen Triebe ausgelebt hatten. Einige Schritte zurück und ein Blick in den hinteren Teil des Gartens bestätigte dann, was schon vermutet wurde. Ein paar räudige Ratten hatten sich an ein paar harmlosen Hasen vergriffen.
An diesem Abend fand sie sich zwar nicht mehr in der Lage die Schweinerei zu beseitigen, doch am nächsten Morgen dann zeugten nur noch einige eingetrocknete Blut- und Dreckspuren davon, dass da irgendwas passiert war.
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Liam Ecclesia
Die Pfeife sprang im Mund herum, der Magus führte Befragungen durch, der Fall war Brisant, aber es wäre nicht der Erste den er zu lösen im Stande wäre. Wer war für die Grausamkeiten in der Biblothek verantwortlich? Weder Kürbiskopf, noch Eisbär wollten ihm Antworten. Wer hatte ein Motiv? Vaughain? Nein der schlägt nicht auf Wehrlose ein.
Es musste schon jemand sehr Ehrloses sein, nur wo findet man jemanden der unschuldige Tiere tötet. Sicher im Westen, wo sonst! Nun schickte Alatar, der einst die Tiere im Stich lies die seine Mutter ihm anvertraute, seine Diener aus um ganz putzige, süsse Hässchen und Florentines Huhn zu töten. Welch Grausamkeit, doch war ein Verdacht noch kein Beweis.
Wieder an der Pfeife ziehend machte sich der Magus auf um seine Ermittlungen weiter im Westen anzustellen, es würde eine dreckige Arbeit werden, aber er ist sicher der richtige Mann dafür...
Es musste schon jemand sehr Ehrloses sein, nur wo findet man jemanden der unschuldige Tiere tötet. Sicher im Westen, wo sonst! Nun schickte Alatar, der einst die Tiere im Stich lies die seine Mutter ihm anvertraute, seine Diener aus um ganz putzige, süsse Hässchen und Florentines Huhn zu töten. Welch Grausamkeit, doch war ein Verdacht noch kein Beweis.
Wieder an der Pfeife ziehend machte sich der Magus auf um seine Ermittlungen weiter im Westen anzustellen, es würde eine dreckige Arbeit werden, aber er ist sicher der richtige Mann dafür...
Zuletzt geändert von Liam Ecclesia am Sonntag 14. September 2014, 12:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Liam Ecclesia
...Bajard zur Mittagszeit, kaum Angekommen habe ich auch schon den ersten Verdächtigen ausgemacht. Althan der Magier, zwar vermute ich nicht das er direkt etwas damit zutun hat, sich an Häschen zu vergreifen ist glaube ich nicht das was ein Magier tun sollte und tut, es wäre zu würdelos selbst für unsere dunklen Kollegi.
Seine Miene verriet mir sofort, das er bereits mit seinem Leben abgeschlossen hat, als er mich erblickte. Ja dieser Mann kennt meinen Ruf als knallharter Ermittler. Jedoch hatte ich Heute einen anderen Fall zu lösen, als dieser Mann in Rauch und Asche aufgehen zu lassen, vielleicht kann er mir sogar nützlich sein, wer weis schon was im Kopf dieser Verrückten vor sich geht die dem Feind Phanodains, dem Gott aller Magier, dienen. Nach einigen Floskeln und hin und her berichtete er mir das er und die seinen nichts mit den Ungeheuerlichen Vorfällen zutun haben. Ich glaube ihm da er wohl sonst schon längst um Gnade winselnd zu meinen Füssen liegen würde. Er behauptete auch nichts in Rahal über solcherlei Vorfälle gehört zu haben, sicher auch die Wahrheit, wieso sollte er lügen, dieser Menschen sehen es doch gerne wenn Konkurenten aus dem Weg geräumt werden. Nach seinem Versprechen mich zu Informieren und dem Hinweis es doch mal bei Letharen und Piraten zu probieren, lies ich ihn gehen. Mein neues Ziel stand fest, Letharen und Piraten...
Seine Miene verriet mir sofort, das er bereits mit seinem Leben abgeschlossen hat, als er mich erblickte. Ja dieser Mann kennt meinen Ruf als knallharter Ermittler. Jedoch hatte ich Heute einen anderen Fall zu lösen, als dieser Mann in Rauch und Asche aufgehen zu lassen, vielleicht kann er mir sogar nützlich sein, wer weis schon was im Kopf dieser Verrückten vor sich geht die dem Feind Phanodains, dem Gott aller Magier, dienen. Nach einigen Floskeln und hin und her berichtete er mir das er und die seinen nichts mit den Ungeheuerlichen Vorfällen zutun haben. Ich glaube ihm da er wohl sonst schon längst um Gnade winselnd zu meinen Füssen liegen würde. Er behauptete auch nichts in Rahal über solcherlei Vorfälle gehört zu haben, sicher auch die Wahrheit, wieso sollte er lügen, dieser Menschen sehen es doch gerne wenn Konkurenten aus dem Weg geräumt werden. Nach seinem Versprechen mich zu Informieren und dem Hinweis es doch mal bei Letharen und Piraten zu probieren, lies ich ihn gehen. Mein neues Ziel stand fest, Letharen und Piraten...
Zuletzt geändert von Liam Ecclesia am Sonntag 14. September 2014, 12:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Althan Vylen
Oberermittler Liam, Beschützer der Witwen und Waisen, ach nein... falscher Text, Hasen und ein Huhn waren es ja gewesen. Die Ketzer wurden auch immer sonderbarer, immerhin machte ich mir den Spass mich mit ihm zu unterhalten. Da es weder mein noch sein Anliegen war, dass heute hier die Fetzen flogen ergingen wir uns in höflichen Floskeln, als flanierten wir durch Adoran. Selbstverständlich gespickt mit allerlei versteckten, höflichen Sticheleien...
Den Brocken, welchen ich ihm hinwarf schnappte er sich dankbar, nun hoffentlich würde er an Piraten und Letharen nicht ersticken, immerhin war er als Collegus in der Academia Arcana für mich noch von übergeordneten Interesse.
Doch seine Nachforschungen brachen mich auf den Einfall, dass ich schon lange wieder einmal einen Vortrag über Ritualistik halten wollte, es würde passen wie die Faust aufs Auge... vielleicht sollte ich ihn einladen?
Den Brocken, welchen ich ihm hinwarf schnappte er sich dankbar, nun hoffentlich würde er an Piraten und Letharen nicht ersticken, immerhin war er als Collegus in der Academia Arcana für mich noch von übergeordneten Interesse.
Doch seine Nachforschungen brachen mich auf den Einfall, dass ich schon lange wieder einmal einen Vortrag über Ritualistik halten wollte, es würde passen wie die Faust aufs Auge... vielleicht sollte ich ihn einladen?