Die schlanken Finger umgriffen die Reling, während der Blick über dieses unendliche Blau hinweg glitt.
Kein Vogel, kein Land, Wellen die sich überschlugen, Delphine die sich hier und da tummelten.
Ihre Gedanken schweiften ab …
Das Handwerkshaus und seine Mitglieder, sie waren ihr zu einer Familie
geworden während der Zeit in Berchgard.
Amelie mit ihrem Herz aus Gold vorne weg war immer eine enge Freundin,
welcher sie sich leichten Herzens anvertraute.
Amu der Chameur …. Sie musste unwillkürlich schmunzeln.
Er versuchte stets für Ruhe und Harmonie zu sorgen in all dem Trubel.
Shyra die Löwenmutter, welche versuchte das Handwerkshaus zu
schützen und am Laufen zu halten.
Hailey und Keylon die jungen Verliebten, bei der Herrin selbst hoffentlich haben sie endlich
zusammen gefunden. Hailey hatte von Beginn an einen Narren an dem Kerl gefressen.
Und nicht zuletzt Bospa der Stille … er war immer ruhig und zurückhaltend,
aber gerade dies machte ihn zu einem der angenehmsten Gesellen mit denen man arbeiten konnte.
Ich vermisste sie sehr und war froh sie schon bald wieder in den Arme schließen zu können.
Ich wollte runter von diesem Handelsschiff, auch wenn es eine aufregende Erfahrung gewesen ist, aber dieses ewige Wasser!
Unwillkürlich umschlossen die Hände das Holz fester. Sie warbereits so ungeduldig,
dass ihr flau im Magen wurde vor Nervosität.
Vielleicht lag es aber auch einfach an diesem stärker werdenden Seegang, sie sollte sich wieder zurück ziehen
in ihre Kabine und etwas Schlaf suchen. Man sagte ja schließlich,
dass so die schneller verging. Und wie sehr sie hoffte dass dies stimmte.
Die letzte Reise
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Gast
Die letzte Reise
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 27. August 2014, 20:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Sie wusste nicht wieviel Zeit vergangen war ... Stunden ...
vielleicht sogar Tage ... sie driftete immer wieder in ihre Erinnerungen ab,
wärend das Schiff sich mühsam durch die steten Wellen quälte...
Der See nahe Adoran ... der Helm unter welchem ein Stein
platziert wurde ... ein weißer bedeutete sie wolle Zeit mit ihm verbringen ...
ein schwarzer, dass sie eine wichtige Nachricht habe ...
Constantin - Ned - der Schatten ... je nachdem wo sie sich befanden ...
Er trat in ihr Leben wie ein Herbststurm, welcher sowohl warme als auch
kalte Winde mit sich tragen konnte. Der Künstler ... der Holzwurm ...
der Auftragsmörder ... er hatte ihren Blick auf die Welt verändert.
Durch ihn sah sie nicht mehr nur das strahlende Licht der Sonne sondern
auch die Kehrseite durch welche man das Licht erst zu schätzen wusste.
Der Moment wo er ihr drohte ... im Dunkeln von ihr verlangte die Wunde
zu nähen ... Es war der Moment in welchem sie große Sorge aber auch
große Angst verspürte ... Es war der Moment indem sie das erste Mal
ganz klar sehen konnte was um sie herum passierte ... Intriegen ...
Komplotte ... sie hatte ihn so manches Mal verflucht ihr diesen Schleier
hinab gerissen zu haben, welcher sie von der Wahrheit trennte ... doch
nun ... sie war dankbar dafür. Dankbar für seine Liebe , für sein
Vertrauen ... Als sie ihn das letzte Mal umarmte sagte er ...
Ich werde bei meinem Auftrag sterben ohne das du es je erfahren
wirst oder das Glück haben als Alter Mann an deiner Seite für immer
einzuschlafen ... du könntest mich zu einem ehrlichen Mann werden lassen
Ein kühles Tuch benetzte ihre Stirn und sie hörte leise
gemurmelte Worte wie aus großer Entfernung. Ein Heiler war Mitglied der
Mannschaft und kümmerte sich um die fiebrige Schneiderin. Seit Tagen
ging es ihr immer schlechter. Sie murmelte im Wahn und wachte aus
ihrem unruhigen Schlaf kaum noch auf.
Bajard das alte Fischerdorf, sie war immer gern dort und
traf die Menschen die sich nicht bis nach Adoran wagten. Sie hatte
Freunde hier und auch im Nahen Kloster. Der Orden, auch er war nicht
weit von dort.
Alexa die Schneiderin, eine gute Freundin und stete Lehrerin
wenn es um neue Muster ging. Wie gern hatte sie mit ihr in der kleinen
Schneiderstube gesessen welche sie in der Ordensburg hatte.
In Bajard jedoch geschahen nicht nur gute Dinge. Auch hier gab es die
tiefen Schatten, welche sie nun immer häufiger wahrnahm. Piraten waren
es, zwei an der Zahl, welche sie damals überfallen wollten. Sie hatte
versucht sie davon abzubringen, zumal sie nicht viel bei sich trug. Doch
kaum das zwei Worte gewechselt wurden verspürte sie einen scharfen
Schmerz im Unterleib und sank gen Boden. Ein Entermesser hatte sie
damals durchbort und sie hatte gehofft einfach wegzudämmern und all
diesen Schmerz hinter sich lassen zu können. Doch ihre Freunde waren
dort und halfen ihr auch jenes zu überstehen. Sie war dankbar dafür, all
jene kennen gelernt und ein Teil ihres Lebens gewesen sein zu dürfen.
Auch wenn sie noch nicht hoch an Alter war ... sie hatte viel erlebt ...
sie wollte eine neue Aufgabe ... sie wollte sie beschützen ...
über sie wachen ...
Herrin bitte lass mich über sie wachen ...
Den letzten klaren Moment nutzte die Schneiderin in ihrer
Bettstatt dazu um einen letzten Brief zu verfassen. Die Schrift zeugt
deutlich davon, wie schwach die Verfasserin gewesen sein muss.
So die Rolle mit dem rot-goldenen Band geöffnet wird, sind folgende
Zeilen zu lesen:
Meine liebe Amelie,
Lang hat mich meine Reise fortgeführt. Die Seefahrt mit dem
Handelsschiff war spannend und Reich an Erfahrung! Ich bin so dankbar
für diese Gelegenheit und freue mich euch alle wiederzusehen.
Leider ist es mir nicht vergönnt dies auf die althergebrachte Weise zu tun,
doch sei dir gewiss ich wache über euch und eure Lieben.
Ich denke mit einem letzten Lächeln an all die Zeit im Handwerkshaus
zurück. Ihr seid mir eine Familie gewesen, auf die man sich immer
verlassen konnte. Da du mir wie eine Schwester warst und meine
beste Freundin, will ich dir diese Kette als Andenken hinterlassen,
welche mir Constantin damals zum Schutze hinterlies.
Eine weitere Kiste mit Kleinod wird dem Handwerkshaus überbracht.
So bleibt mir nun nichts, als lebe wohl zu sagen.
Möge die Herrin euch stets schützen und ebenso wie ich über euch wachen.
In aufrichtiger Liebe

Der Bote welcher jene Sendungen überbringt, wird dem,
der fragen wird mitteilen, dass die Schneiderin Leila Suesswind an Bord
der Morgentau vier Tage vor Ankunft in Adoran an einem schweren
Fieber verstorben ist. Sie wurde auf See bestattet nach allen Ehren die
einer Kameradin angedeien konnten. Sie sei friedlich eingeschlafen.
vielleicht sogar Tage ... sie driftete immer wieder in ihre Erinnerungen ab,
wärend das Schiff sich mühsam durch die steten Wellen quälte...
Der See nahe Adoran ... der Helm unter welchem ein Stein
platziert wurde ... ein weißer bedeutete sie wolle Zeit mit ihm verbringen ...
ein schwarzer, dass sie eine wichtige Nachricht habe ...
Constantin - Ned - der Schatten ... je nachdem wo sie sich befanden ...
Er trat in ihr Leben wie ein Herbststurm, welcher sowohl warme als auch
kalte Winde mit sich tragen konnte. Der Künstler ... der Holzwurm ...
der Auftragsmörder ... er hatte ihren Blick auf die Welt verändert.
Durch ihn sah sie nicht mehr nur das strahlende Licht der Sonne sondern
auch die Kehrseite durch welche man das Licht erst zu schätzen wusste.
Der Moment wo er ihr drohte ... im Dunkeln von ihr verlangte die Wunde
zu nähen ... Es war der Moment in welchem sie große Sorge aber auch
große Angst verspürte ... Es war der Moment indem sie das erste Mal
ganz klar sehen konnte was um sie herum passierte ... Intriegen ...
Komplotte ... sie hatte ihn so manches Mal verflucht ihr diesen Schleier
hinab gerissen zu haben, welcher sie von der Wahrheit trennte ... doch
nun ... sie war dankbar dafür. Dankbar für seine Liebe , für sein
Vertrauen ... Als sie ihn das letzte Mal umarmte sagte er ...
Ich werde bei meinem Auftrag sterben ohne das du es je erfahren
wirst oder das Glück haben als Alter Mann an deiner Seite für immer
einzuschlafen ... du könntest mich zu einem ehrlichen Mann werden lassen
Ein kühles Tuch benetzte ihre Stirn und sie hörte leise
gemurmelte Worte wie aus großer Entfernung. Ein Heiler war Mitglied der
Mannschaft und kümmerte sich um die fiebrige Schneiderin. Seit Tagen
ging es ihr immer schlechter. Sie murmelte im Wahn und wachte aus
ihrem unruhigen Schlaf kaum noch auf.
Bajard das alte Fischerdorf, sie war immer gern dort und
traf die Menschen die sich nicht bis nach Adoran wagten. Sie hatte
Freunde hier und auch im Nahen Kloster. Der Orden, auch er war nicht
weit von dort.
Alexa die Schneiderin, eine gute Freundin und stete Lehrerin
wenn es um neue Muster ging. Wie gern hatte sie mit ihr in der kleinen
Schneiderstube gesessen welche sie in der Ordensburg hatte.
In Bajard jedoch geschahen nicht nur gute Dinge. Auch hier gab es die
tiefen Schatten, welche sie nun immer häufiger wahrnahm. Piraten waren
es, zwei an der Zahl, welche sie damals überfallen wollten. Sie hatte
versucht sie davon abzubringen, zumal sie nicht viel bei sich trug. Doch
kaum das zwei Worte gewechselt wurden verspürte sie einen scharfen
Schmerz im Unterleib und sank gen Boden. Ein Entermesser hatte sie
damals durchbort und sie hatte gehofft einfach wegzudämmern und all
diesen Schmerz hinter sich lassen zu können. Doch ihre Freunde waren
dort und halfen ihr auch jenes zu überstehen. Sie war dankbar dafür, all
jene kennen gelernt und ein Teil ihres Lebens gewesen sein zu dürfen.
Auch wenn sie noch nicht hoch an Alter war ... sie hatte viel erlebt ...
sie wollte eine neue Aufgabe ... sie wollte sie beschützen ...
über sie wachen ...
Herrin bitte lass mich über sie wachen ...
Den letzten klaren Moment nutzte die Schneiderin in ihrer
Bettstatt dazu um einen letzten Brief zu verfassen. Die Schrift zeugt
deutlich davon, wie schwach die Verfasserin gewesen sein muss.
So die Rolle mit dem rot-goldenen Band geöffnet wird, sind folgende
Zeilen zu lesen:
Meine liebe Amelie,
Lang hat mich meine Reise fortgeführt. Die Seefahrt mit dem
Handelsschiff war spannend und Reich an Erfahrung! Ich bin so dankbar
für diese Gelegenheit und freue mich euch alle wiederzusehen.
Leider ist es mir nicht vergönnt dies auf die althergebrachte Weise zu tun,
doch sei dir gewiss ich wache über euch und eure Lieben.
Ich denke mit einem letzten Lächeln an all die Zeit im Handwerkshaus
zurück. Ihr seid mir eine Familie gewesen, auf die man sich immer
verlassen konnte. Da du mir wie eine Schwester warst und meine
beste Freundin, will ich dir diese Kette als Andenken hinterlassen,
welche mir Constantin damals zum Schutze hinterlies.
Eine weitere Kiste mit Kleinod wird dem Handwerkshaus überbracht.
So bleibt mir nun nichts, als lebe wohl zu sagen.
Möge die Herrin euch stets schützen und ebenso wie ich über euch wachen.
In aufrichtiger Liebe
Der Bote welcher jene Sendungen überbringt, wird dem,
der fragen wird mitteilen, dass die Schneiderin Leila Suesswind an Bord
der Morgentau vier Tage vor Ankunft in Adoran an einem schweren
Fieber verstorben ist. Sie wurde auf See bestattet nach allen Ehren die
einer Kameradin angedeien konnten. Sie sei friedlich eingeschlafen.
Zuletzt geändert von Gast am Samstag 30. August 2014, 16:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Amelie von Salberg
- Beiträge: 1553
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19
Als Amelie den Brief in die Hände bekommt, lächelte sie erfreut auf.
Endlich eine Nachricht von Leila.
Auf der Stelle wird das Band gelöst und sie beginnt lächelnd zu lesen. Mit jedem Satz, den sie liest, friert ihr Lächeln immer mehr ein, und bei den letzten Sätzen beginnen ihre Tränen heftig zu kullern.
Wieder einmal war ihr eine so liebgewordene Freundin verloren gegangen. Sie kann es nicht wirklich fassen.
Sie setzt sich mitten ins Gras und schließt die Augen.
Langsam laufen viele schöne gemeinsame Erlebnisse in ihrem Gedächtnis ab und ein tiefes, trauriges Seufzen mag man vernehmen.
Dann erhebt sie sich und eilt ins Handelshaus um Shyra tränenüberströmt von dem Brief zu erzählen.
Endlich eine Nachricht von Leila.
Auf der Stelle wird das Band gelöst und sie beginnt lächelnd zu lesen. Mit jedem Satz, den sie liest, friert ihr Lächeln immer mehr ein, und bei den letzten Sätzen beginnen ihre Tränen heftig zu kullern.
Wieder einmal war ihr eine so liebgewordene Freundin verloren gegangen. Sie kann es nicht wirklich fassen.
Sie setzt sich mitten ins Gras und schließt die Augen.
Langsam laufen viele schöne gemeinsame Erlebnisse in ihrem Gedächtnis ab und ein tiefes, trauriges Seufzen mag man vernehmen.
Dann erhebt sie sich und eilt ins Handelshaus um Shyra tränenüberströmt von dem Brief zu erzählen.
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Als ich Amelie sah. wußte ich sofort etwas schreckliches war passiert. Wortlos drückte sie mir den Brief in die Hand, am Ende der Zeilen verstand ich wie sie sich fühlte. Endlose Trauer beschlich auch mich, in Gedenken an sie.
Aber wer mich kennt weiß das ich mich versuche mit Arbeit abzulenken und sofort machte ich mich daran ihr eine Gedenkstätte auf dem Berchgardener Friedhof zu organisieren. Die Urne war schnell gemacht, Ihr lieblingsfarbe war ebenso wie Amelies Blau und so ließen wir sie dementsprechend einfärben.
Einen Stein kauften wir beim Friedhofswächter. Alsbald würden wir ihr zu Ehren das Grab herrichten lassen, direkt neben Lloydia war eine entsprechend schöne Stelle frei.
Aber wer mich kennt weiß das ich mich versuche mit Arbeit abzulenken und sofort machte ich mich daran ihr eine Gedenkstätte auf dem Berchgardener Friedhof zu organisieren. Die Urne war schnell gemacht, Ihr lieblingsfarbe war ebenso wie Amelies Blau und so ließen wir sie dementsprechend einfärben.
Einen Stein kauften wir beim Friedhofswächter. Alsbald würden wir ihr zu Ehren das Grab herrichten lassen, direkt neben Lloydia war eine entsprechend schöne Stelle frei.
Zuletzt geändert von Shyra Dynar am Dienstag 2. September 2014, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
- Shyra Dynar
- Beiträge: 783
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Es dauerte auch nicht lange, da hatte ich alles organisiert. Der Bestatter war informiert, den Grabstein hatte ich ausgesucht. Genau erklärte Amelie wie sie es sich vorstellte und so wurde noch am selben Abend eine Gedenkstätte für Leila errichtet. Wundervolle blaue Blumen ließ amelie einpflanze, das war wohl Leilas Lieblingsfarbe gewesen, meinte sie schwer seufzend zu mir. Lao unterstützte uns bei all dem was zu tun war.
Still standen wir dort, wohl wissend das sie auf See bestattet war, doch war es mir wichtig, das Amelie eine Stelle hatte an der sie Leila gedenken konnte, auch wenn ihre sterblichen Überreste nicht hier waren.
Erst beteten wir still, doch ein jeder fand nette Worte auch Lao der sie nicht einmal gekannt hatte, aber er sprach zu Eluive und bat sie Leila bei sich aufzunehmen, er merkte wohl...wie traurig Amelie und ich waren ...aber er war ein guter Mann der das Leben schützte und so war er ebenso für mich wie auch für Amelie eine Stütze bei diesem schweren Gang.
Still standen wir dort, wohl wissend das sie auf See bestattet war, doch war es mir wichtig, das Amelie eine Stelle hatte an der sie Leila gedenken konnte, auch wenn ihre sterblichen Überreste nicht hier waren.
Erst beteten wir still, doch ein jeder fand nette Worte auch Lao der sie nicht einmal gekannt hatte, aber er sprach zu Eluive und bat sie Leila bei sich aufzunehmen, er merkte wohl...wie traurig Amelie und ich waren ...aber er war ein guter Mann der das Leben schützte und so war er ebenso für mich wie auch für Amelie eine Stütze bei diesem schweren Gang.
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Janarey
Wie schon zur Gewohnheit geworden, begab sie sich vor ihrem Training in den Höhlen in der früh, zum Berchgarder Friedhof. Sie erinnerte sich dort immer wider aufs neue, an die vegangene Zeit und ihren verlorenen kampf gegen das Böse. Die ausgebrannten Kerzen auf dem Grab von Hoffnung wurden erneuert und ein kleines Gebet gesprochen.
Als sie dann gerade wider los wollte, viel ihr das frische Grab auf. Sie legte den Kopf leicht schräg und betrachtete es eine Weile, bevor sie den Friedhofswärter fragte, wer dieses hier anlegen lassen hat. Als er ihr alles erklärte, nickte sie nur sacht zu ihm und trat an das Grab heran.
Aus ihrer Tasche holte sie eine blau eingefärbte Kerze heraus, entzündete sie und kniete sich vor das Grab. Mit gesenktem Haupt betete sie ein Gebet und bat die Lichte Herrin sich ihrer Seele an zu nehmen.
Dann erhob sie sich langsam wider, betrachtet noch eine Weile das Grab, dann schaute sie zum Friedhofswärter und verabschiedete sich mit den Worten, bis morgen.
Als sie dann gerade wider los wollte, viel ihr das frische Grab auf. Sie legte den Kopf leicht schräg und betrachtete es eine Weile, bevor sie den Friedhofswärter fragte, wer dieses hier anlegen lassen hat. Als er ihr alles erklärte, nickte sie nur sacht zu ihm und trat an das Grab heran.
Aus ihrer Tasche holte sie eine blau eingefärbte Kerze heraus, entzündete sie und kniete sich vor das Grab. Mit gesenktem Haupt betete sie ein Gebet und bat die Lichte Herrin sich ihrer Seele an zu nehmen.
Dann erhob sie sich langsam wider, betrachtet noch eine Weile das Grab, dann schaute sie zum Friedhofswärter und verabschiedete sich mit den Worten, bis morgen.