Abschied von einem Bruder
Verfasst: Samstag 21. Juni 2014, 20:33
Eine lange Zeit der Trauer, aber auch großer Wut lag hinter Earon. Noch nie hatte er mit einem Verlust wie mit dem Isaacs umgehen müssen. Der ein oder andere Bruder war natürlich wieder verschwunden in den Nebeln der Zeit und der Welt. Manche waren in andere Länder gegangen um dort zu wirken. Nie aber war einer von ihnen direkt vor Earons Augen aus dem Leben geschieden.
Die Wochen danach waren ein einziger Brei von Albträumen und ewigen Planspielen, was anders hätte laufen können, was besser hätte laufen können. War es aber nicht. Isaac war tot und damit musste man sich abfinden. Was nun wichtig war, war einen ordentlichen Abschied zu finden für diesen Bruder, der eine große Lücke in ihren Reihen hinterlassen hatte.
Lange wusste Earon überhaupt nicht, was er machen oder tun konnte. Es den beiden Derwyddon übertragen und sie machen lassen? Nichts machen? Sich den eigenen Gefühlen hingeben?
Letztlich half ihm jemand, den er schon lange nicht mehr gesehen hatte, beinahe vergessen. Nein, nicht vergessen, aufgegeben. Taleon hatte einen der vielen Briefe und Nachrichten Earon erhalten. Neuen Mut und viel Kraft schöpfte der junge Druide daraus und die Hoffnung, sich bald wieder zu sehen.
Dann wusste er plötzlich was er machen musste. Nun so ganz stimmte das nicht. Er hatte es schon lange gewusst, aber sich entweder nicht getraut, oder es nicht machen wollen, dabei war es doch eigentlich so einfach. Warum nannte man die Schamanen der Thyren wohl "Ahnenruferinnen"? Weil sie in diesem Volk für den Kontakt mit den Ahnen und die Reise des Verstorbenen verantwortlich waren und mehr darüber wussten, als alle anderen.
So war es für Earon eine große Freude, als schon am selben Abend Lidwina und Janna in den Hain kamen. Lange unterhielten sie sich. Über die verschiedenen Riten, über Möglichkeiten, wie man einen Abschied feiern könnte. Doch die beiden gaben Earon auch viel Zuversicht und Trost. Ausgesprochen einfühlend und mitfühlend waren sie.
Das erste, was es zu besorgen galt, war etwas, das an Isaac erinnerte. Gegenstände des Verstorbenen, etwas, was an sein Wirken erinnerte vielleicht. So ging Earon in die Nachbarhütte um sie nach etwas zu durchsuchen, was über geblieben war. Nicht jedoch, bevor er einen Brief an die Schwesternschaft geschickt hatte und einen ganz eigenen für Yasme. Aber auch an Shala und Lu musste er Botschaft schicken.
Genau eine Woche nach der Sommersonnenwende würden sie sich wohl wieder im Hain versammeln.
Die Wochen danach waren ein einziger Brei von Albträumen und ewigen Planspielen, was anders hätte laufen können, was besser hätte laufen können. War es aber nicht. Isaac war tot und damit musste man sich abfinden. Was nun wichtig war, war einen ordentlichen Abschied zu finden für diesen Bruder, der eine große Lücke in ihren Reihen hinterlassen hatte.
Lange wusste Earon überhaupt nicht, was er machen oder tun konnte. Es den beiden Derwyddon übertragen und sie machen lassen? Nichts machen? Sich den eigenen Gefühlen hingeben?
Letztlich half ihm jemand, den er schon lange nicht mehr gesehen hatte, beinahe vergessen. Nein, nicht vergessen, aufgegeben. Taleon hatte einen der vielen Briefe und Nachrichten Earon erhalten. Neuen Mut und viel Kraft schöpfte der junge Druide daraus und die Hoffnung, sich bald wieder zu sehen.
Dann wusste er plötzlich was er machen musste. Nun so ganz stimmte das nicht. Er hatte es schon lange gewusst, aber sich entweder nicht getraut, oder es nicht machen wollen, dabei war es doch eigentlich so einfach. Warum nannte man die Schamanen der Thyren wohl "Ahnenruferinnen"? Weil sie in diesem Volk für den Kontakt mit den Ahnen und die Reise des Verstorbenen verantwortlich waren und mehr darüber wussten, als alle anderen.
So war es für Earon eine große Freude, als schon am selben Abend Lidwina und Janna in den Hain kamen. Lange unterhielten sie sich. Über die verschiedenen Riten, über Möglichkeiten, wie man einen Abschied feiern könnte. Doch die beiden gaben Earon auch viel Zuversicht und Trost. Ausgesprochen einfühlend und mitfühlend waren sie.
Das erste, was es zu besorgen galt, war etwas, das an Isaac erinnerte. Gegenstände des Verstorbenen, etwas, was an sein Wirken erinnerte vielleicht. So ging Earon in die Nachbarhütte um sie nach etwas zu durchsuchen, was über geblieben war. Nicht jedoch, bevor er einen Brief an die Schwesternschaft geschickt hatte und einen ganz eigenen für Yasme. Aber auch an Shala und Lu musste er Botschaft schicken.
Genau eine Woche nach der Sommersonnenwende würden sie sich wohl wieder im Hain versammeln.