Wo der Horizont das Meer küsst
Verfasst: Mittwoch 30. April 2014, 10:26
- "Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin,
- wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur."
- "Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin,
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Meine Wege führten mich also wieder für ein paar Tage in die Wüste. Dort konnte ich meinem Geist freien Lauf lassen und mich inspirieren lassen von dem warmen Sand und dem rauschenden Meer. Meine Rückkehr hingegen war überraschender. Ich hatte mich gerade im Gras nieder gelassen und zu meinem Schellenkranz gegriffen, als es an der Tür klingelte. Cihan aus dem Hause Yazir suchte nach einem meiner Cousins. Natürlich musste ich mich als kompetent genug erweisen und versprach, Baschar etwas auszurichten. Aber wer bei Eluive war Baschar? Ein Cousin, so viel stand fest. Und Aaminah sollte ich auch etwas ausrichten. Aaminah..
Nachdem Cihan wieder kehrt machte, füllte sich das Haus. Zunächst war es Aaminah, die ich nun kennenlernen durfte. Sofort gingen wir in den Wohnraum und sie kochte köstlichen Tee. Wir hatten es uns gerade bequem gemacht, da klingelte es erneut. Gemeinsam hatten wir uns auf den Weg zur Tür gemacht, aber es war niemand mehr dort. Für einen kurzen Moment stand die Überlegung im Raum, ob wir wieder zu Tisch gehen sollten oder ob wir verharrten, vielleicht würde der heimliche Klingler ja noch einmal zurückkehren. Gerade, als wir beschlossen hatten, zu Tisch zurück zu gehen, stand doch wieder ein Menekaner vor der Tür. Wir öffneten die Tore. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um einen weiteren Cousin, Nadim, handelte. Wir hießen ihn Willkommen.
Und scheinbar hatte er eine komplette Invasion losgetreten. Auf einmal waren da Machmuth, Baschar, Wahid. Ganz anders als zuvor war im Viertel der Ifrey wieder Leben. Und es war schön. Es tat gut, zuhause zu sein. Im Kreise meiner Familie konnte ich ich selbst sein. Auch Cihan war wieder zu uns gestoßen, der sich im Hause der Ifrey nun als gern gesehener Gast bewirten lassen durfte.
Es tat gut, wieder zuhause zu sein. Und dieses Mal fühlte es sich auch wie "Zuhause" an. Ich lächelte, bis ich schließlich spät in der Nacht irgendwann einschlief.