Ein neuer Horizont
Verfasst: Sonntag 23. Februar 2014, 09:47
Als Alayna ihr das damals in ihrem Briefkasten gelegte KraeuterBuch ins Hospital brachte ohne Tooru Hallo zu sagen wurde sie stinksauer. Erst schiesst die mit einem Pfeil auf sie und dann hat sie nicht einmal den Mumm ihr persoenlich gegenueberzutreten? Sie rannte ihr hinterher so schnell sie konnte in die Richtung die Vark ihr zeigte doch fand sie nicht und kehrte verschwitzt nach Luft ringend ins Hospital zurueck.
Ihr war danach sich wieder in die Isolation ihres Hauses zurueckzuziehen und so sass sie da im Hospital gruebelnd ueber das was passiert war und die jetzige Aktion. Sie hatte da ein Huehnchen zu rupfen…und sie wuerde sie nicht ziehen lassen egal was ihre komischen Leute dagegen setzen wuerden. Sie erhob sich, fragte Malena einfach ein paar Tage frei bekommen zu koennen und war auch schon direkt auf dem Weg zum Hafen.
Auf der Insel angekommen setzte sie sich einfach vor Alaynas Haus als diese nicht da war. Hier wartete sie schliesslich immer auf sie, und so auch heute. Doch es war nicht Alayna die kam, es war ein kleines Maedchen, alles andere als gesund aussehend. Ein Schlangenbiss? Der Husten klang auch alles andere als beruhigend und noch waehrend ihr die Kleine davon erzaehlte und die erbeuteten Pilze zeigte hob sie sie hoch und brachte sie hastig ins Gasthaus wo sie sich ein Zimmer genommen hatte. Ihr Bett war die einzige Liege die sie hier zur Verfuegung hatte. Sie wusste es wuerde sich auszahlen immer das Noetigste mit sich zu haben.
Das Gift saugte sie heraus, unsicher ob dies wirklich die richtige Methode war aber der bittere Geschmack in ihrem Mund sagte ihr das zumindest etwas herauskam dabei und sie spuckte neben sich auf den Boden. Sie wiederholte dies oft und das Gegengift aus ihrer Tasche verduennte sie mit Wasser, wer wusste schon wie der kleine Koerper auf eine volle Dosis reagieren wuerde? Sie weichte eine Bandage in dem Wasser/Gegengift gemisch ein und verband den Schlangenbiss sorgfaelltig damit. Von dem was sie aus ihren Buechern wusste sollte dies die beste Methode sein. War es das? Im Hospital hatte sie noch keine Lehrstunde ueber Gifte und wie man diese am besten bekaempft. Alles was sie hatte war ihr unbestaetigtes Wissen aus Buechern um nun zum ersten mal diese Behandlung durchzufuehren. Sie war besorgt aber etwas anderes konnte sie nicht tun. Der Schlangenbiss mit dem Husten wuerde sie die Schifffahrt ins Hospital wohl nicht ueberleben lassen.
Nun sollte es um den Husten gehen, sie hatte kein Horchrohr mitgenommen sie abzuhoeren, aber sie war ein Kind, warum sollte sie durch den schmalen Brustkorb nicht auch so etwas hoeren koennen und so legte sie schlicht ihr Ohr an den Ruecken des Maedchen. Und wahrlich brauchte mein kein Horchrohr fuer dieses rasseln in ihrer Lunge zu hoeren. Wer zur Hoelle lies ein Kind so weit krank werden? Und warum lief sie dann auch noch draussen herum? Eilig holte sie eine Phiole heraus mit der richtigen Medizin und verabreichte sie dem Maedchen.
Nun ging es darum die Mutter zu suchen und so nahm sie die Kleine wieder in ihre Arme und trug sie vorsichtig und behutsam hinaus. Unten traf sie auf eine Frau und einen Mann. Die Frau nahm die Kleine an sich, offenbar kannte das Maedchen sie und somit ueberlies Tooru sie der Frau.
Der Kerl hingegen wollte wissen was sie hier machte, das sie von der Insel ihr gesagt hatten sie wuerde es bereuen ihnen zu folgen und erst recht hier aufzukreuzen. Tooru war das egal, sie hatte etwas zu klaeren. Und das nicht mit ihm. Patzig wie sie immer auf solche Reaktionen reagierte zeigte sie ihm ihre Gleichgueltigkeit ueber seine Worte und wohl im rechten Moment bevor es ungemuetlich fuer sie wurde tauchte Alayna auf – mit einem Dolch in ihrer Hand. Vielleicht wurde es jetzt doch ungemuetlich. Sie sollte sich erklaeren was sie mit dem Maedchen gemacht hatte und das tat sie. Der Dolch wurde weggesteckt und der Kerl weggeschickt.
Tooru ging naeher, Alayna sah garnicht gut aus. Was war hier los auf dieser Insel?
Am Ende gab es kein Huehnchen zu rupfen sondern eine Patientin und Freundin zu untersuchen.
Ueber die Sache in Bajard wurde auch nicht wirklich geredet , es war Tooru nun auch egal. Sie hatte ihr doch laengst verziehen. Die Sorge um die Kleine und Alayna, der Wunsch beide heilen zu wollen hatte jeden Groll hinwegefegt.
Sie wuerde nun eine Weile auf der Insel bleiben,was sie bei der Untersuchung Alaynas herausfand machte es noetig fuer sie und irgentwie gefiel es ihr hier. Die Gedanken die sie in ihre Isolation in Adoran trieben waren wohl in dieser kalten Stadt zurueckgeblieben.
Am naechsten Tag traf sie Aroght auf dem Platz an Hafen, sie nannte ihn liebevoll Flickenteppich seit jenem Besuch im Hospital an dem er seinen vernarbten Oberkoerper praesentierte. Sie spazierten zusammen, redeten. Vor allem ueber ihr Wohlbefinden und wie sie sich Zuhause in Adoran vor allem einsperrte. Auf einmal wurde sie hochgehoben und in einer kleinen Bucht ins Wasser geworfen mitsamt ihrem Kleid und dem schweren Umhang. Dieser gemeine Kerl, auch ihre Frisur war nun ruiniert. Sie stapfte an den Strand, zog sich bis auf ihre Seidenunterwaesche aus und sprang zurueck ins Wasser in welches Aroght mittlerweile nachgekommen war. Sie tollten herum und sie hatte eine Menge Spass in diesen Moment. Das hatte sie lange nichtmehr. Schon bevor sie Assamaril verlassen hatte nichtmehr. Das Laecheln welches seit einiger Zeit zu einer aufgesetzten Maske wurde war nun wieder ein ehrliches. Wieso hatten soviele Leute Angst vor denen auf der Insel? Vor allem in diesem Moment war es ihr unverstaendlicher als jemals zuvor. Mehrmals warf Aroght sie durch die Luft ins Wasser was ihr wohl nun den Spitznamen Moewe einbracht, er gefiel ihr.
Aroghts frage schlug ein wie der geworfene Stein eines Riesens. „Warum bleibst du nicht immer hier?“.
Ja, warum eigentlich nicht? Sie fuehlte sich wohl, hatte seit langem wieder das Gefuehl gluecklich zu sein und mehr als augenscheinlich war hier ein Heiler gebraucht. Verglichen mit den Heilmethoden von hier war selbst sie bereits ein Vollprofi. Es war verlockend, sehr verlockend. Konnte sie dennoch weiter fuer das Hospital arbeiten? Sie wusste es nicht. Wieder einmal stand eine Entscheidung an die sicher ihr Leben gravierend veraendern wird oder aber auch nicht.
Ihr war danach sich wieder in die Isolation ihres Hauses zurueckzuziehen und so sass sie da im Hospital gruebelnd ueber das was passiert war und die jetzige Aktion. Sie hatte da ein Huehnchen zu rupfen…und sie wuerde sie nicht ziehen lassen egal was ihre komischen Leute dagegen setzen wuerden. Sie erhob sich, fragte Malena einfach ein paar Tage frei bekommen zu koennen und war auch schon direkt auf dem Weg zum Hafen.
Auf der Insel angekommen setzte sie sich einfach vor Alaynas Haus als diese nicht da war. Hier wartete sie schliesslich immer auf sie, und so auch heute. Doch es war nicht Alayna die kam, es war ein kleines Maedchen, alles andere als gesund aussehend. Ein Schlangenbiss? Der Husten klang auch alles andere als beruhigend und noch waehrend ihr die Kleine davon erzaehlte und die erbeuteten Pilze zeigte hob sie sie hoch und brachte sie hastig ins Gasthaus wo sie sich ein Zimmer genommen hatte. Ihr Bett war die einzige Liege die sie hier zur Verfuegung hatte. Sie wusste es wuerde sich auszahlen immer das Noetigste mit sich zu haben.
Das Gift saugte sie heraus, unsicher ob dies wirklich die richtige Methode war aber der bittere Geschmack in ihrem Mund sagte ihr das zumindest etwas herauskam dabei und sie spuckte neben sich auf den Boden. Sie wiederholte dies oft und das Gegengift aus ihrer Tasche verduennte sie mit Wasser, wer wusste schon wie der kleine Koerper auf eine volle Dosis reagieren wuerde? Sie weichte eine Bandage in dem Wasser/Gegengift gemisch ein und verband den Schlangenbiss sorgfaelltig damit. Von dem was sie aus ihren Buechern wusste sollte dies die beste Methode sein. War es das? Im Hospital hatte sie noch keine Lehrstunde ueber Gifte und wie man diese am besten bekaempft. Alles was sie hatte war ihr unbestaetigtes Wissen aus Buechern um nun zum ersten mal diese Behandlung durchzufuehren. Sie war besorgt aber etwas anderes konnte sie nicht tun. Der Schlangenbiss mit dem Husten wuerde sie die Schifffahrt ins Hospital wohl nicht ueberleben lassen.
Nun sollte es um den Husten gehen, sie hatte kein Horchrohr mitgenommen sie abzuhoeren, aber sie war ein Kind, warum sollte sie durch den schmalen Brustkorb nicht auch so etwas hoeren koennen und so legte sie schlicht ihr Ohr an den Ruecken des Maedchen. Und wahrlich brauchte mein kein Horchrohr fuer dieses rasseln in ihrer Lunge zu hoeren. Wer zur Hoelle lies ein Kind so weit krank werden? Und warum lief sie dann auch noch draussen herum? Eilig holte sie eine Phiole heraus mit der richtigen Medizin und verabreichte sie dem Maedchen.
Nun ging es darum die Mutter zu suchen und so nahm sie die Kleine wieder in ihre Arme und trug sie vorsichtig und behutsam hinaus. Unten traf sie auf eine Frau und einen Mann. Die Frau nahm die Kleine an sich, offenbar kannte das Maedchen sie und somit ueberlies Tooru sie der Frau.
Der Kerl hingegen wollte wissen was sie hier machte, das sie von der Insel ihr gesagt hatten sie wuerde es bereuen ihnen zu folgen und erst recht hier aufzukreuzen. Tooru war das egal, sie hatte etwas zu klaeren. Und das nicht mit ihm. Patzig wie sie immer auf solche Reaktionen reagierte zeigte sie ihm ihre Gleichgueltigkeit ueber seine Worte und wohl im rechten Moment bevor es ungemuetlich fuer sie wurde tauchte Alayna auf – mit einem Dolch in ihrer Hand. Vielleicht wurde es jetzt doch ungemuetlich. Sie sollte sich erklaeren was sie mit dem Maedchen gemacht hatte und das tat sie. Der Dolch wurde weggesteckt und der Kerl weggeschickt.
Tooru ging naeher, Alayna sah garnicht gut aus. Was war hier los auf dieser Insel?
Am Ende gab es kein Huehnchen zu rupfen sondern eine Patientin und Freundin zu untersuchen.
Ueber die Sache in Bajard wurde auch nicht wirklich geredet , es war Tooru nun auch egal. Sie hatte ihr doch laengst verziehen. Die Sorge um die Kleine und Alayna, der Wunsch beide heilen zu wollen hatte jeden Groll hinwegefegt.
Sie wuerde nun eine Weile auf der Insel bleiben,was sie bei der Untersuchung Alaynas herausfand machte es noetig fuer sie und irgentwie gefiel es ihr hier. Die Gedanken die sie in ihre Isolation in Adoran trieben waren wohl in dieser kalten Stadt zurueckgeblieben.
Am naechsten Tag traf sie Aroght auf dem Platz an Hafen, sie nannte ihn liebevoll Flickenteppich seit jenem Besuch im Hospital an dem er seinen vernarbten Oberkoerper praesentierte. Sie spazierten zusammen, redeten. Vor allem ueber ihr Wohlbefinden und wie sie sich Zuhause in Adoran vor allem einsperrte. Auf einmal wurde sie hochgehoben und in einer kleinen Bucht ins Wasser geworfen mitsamt ihrem Kleid und dem schweren Umhang. Dieser gemeine Kerl, auch ihre Frisur war nun ruiniert. Sie stapfte an den Strand, zog sich bis auf ihre Seidenunterwaesche aus und sprang zurueck ins Wasser in welches Aroght mittlerweile nachgekommen war. Sie tollten herum und sie hatte eine Menge Spass in diesen Moment. Das hatte sie lange nichtmehr. Schon bevor sie Assamaril verlassen hatte nichtmehr. Das Laecheln welches seit einiger Zeit zu einer aufgesetzten Maske wurde war nun wieder ein ehrliches. Wieso hatten soviele Leute Angst vor denen auf der Insel? Vor allem in diesem Moment war es ihr unverstaendlicher als jemals zuvor. Mehrmals warf Aroght sie durch die Luft ins Wasser was ihr wohl nun den Spitznamen Moewe einbracht, er gefiel ihr.
Aroghts frage schlug ein wie der geworfene Stein eines Riesens. „Warum bleibst du nicht immer hier?“.
Ja, warum eigentlich nicht? Sie fuehlte sich wohl, hatte seit langem wieder das Gefuehl gluecklich zu sein und mehr als augenscheinlich war hier ein Heiler gebraucht. Verglichen mit den Heilmethoden von hier war selbst sie bereits ein Vollprofi. Es war verlockend, sehr verlockend. Konnte sie dennoch weiter fuer das Hospital arbeiten? Sie wusste es nicht. Wieder einmal stand eine Entscheidung an die sicher ihr Leben gravierend veraendern wird oder aber auch nicht.