Der Weg ist das Ziel.
Ohne auch nur einen Moment nach zu denken hatte er sein Schwert gegriffen, Die Rüstung angelegt und war zu der Brücke vor Berchgard geeilt, jedenfalls so schnell es eben in einer Rüstung möglich war.
Letharen... Letharen vor Berchgard.
Wer hätte da nicht gehandelt.
An der Seite des Kronritters Thelor von Schwertfluren, dazu enigen Gardisten und Freiwilligen waren sie den Spuren der Letharen gefolgt, die, als man sie sichtete, sich ob der Überzahl der Truppe zurückzogen.
Kein Kampf.
Erst jetzt spürte Keylon die Anspannung in sich selber.
Wie lange war es her das er das Schwert in der Hand gehalten hatte.
Ja er sollte gewisslich froh darüber sein das es wohl zu keinem Kampf gekommen war, und auch Hailey und Lili gaben ihm zu verstehen wie Leichtsinnig er gehandelt hatte.
Und sie hatten Recht gehabt.
Er war wohl im Moment noch keine große Hilfe gewesen.
Solange sein Arm, der durch den Rabendiener Drakhon verletzt worden war, nicht wieder richtig funktionierte, wäre er ein leichtes Opfer gewesen
Diese Situation hatte ihm noch lange zu denken gegeben.
Der Schreiberling ... Nein! Er war schon lange mit dieser Position nicht mehr zufrieden.
Sein Onkel hatte wohl Recht gehabt, als er scherzhaft meinte „Du stirbst eines Tages mit dem Schwert in der Hand oder gar nicht.“
Ja genau das hatte er immer vor gehabt.
Und was war jetzt?
Er hatte sich durch einen Rabendiener von seinen Träumen abhalten lassen.
Er war nie wirklich schlecht mit dem Schwert gewesen, aber jetzt? Er war nur aus der Übung, und wie sagte die Heilerin? Üben Üben Üben... dazu jeden Tag den Arm mit einer Salbe einreiben und irgendwann würde er kaum noch Probleme bereiten.
Worauf wartete er eigentlich noch.
Unruhig lief er im Zimmer auf und ab. Eigentlich wusste er was er wirklich wollte.
Und doch ...
Seufzend setzte er sich auf die Bank und lehnte sich seufzend zurück.
Ja, er hatte Angst.
Angst davor zu versagen, wie er im Kampf gegen Drakhon versagt hatte, und aus welchen Gründen auch immer, er das Glück hatte, das der Rabendiener ihn nicht getötet hatte.
Er schloss die Augen, versuchte sich die Ruhige Stimme seines Onkels ins Gedächnis zu rufen.
„Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Überzeugung trotz Angst, Mut zu haben.“
Lange fand er diesen Satz unnötig, er verstand ihn nicht. Bis Heute.
Onkel Arwan hatte ihm gesagt das er es eines Tages verstehen würde, und dieser Tag war heute. Genauso wie ihm ein anderes Zitat in den Sinn kam
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst. Die Tapferen leben vielleicht nicht ewig, aber die Vorsichtigen leben überhaupt nicht
Oh ja. Er wusste genau was er wollte, und er hatte vor wieder zu leben.
So wie es tat seit Hailey in sein Leben getreten war.
Seit der Zeit wusste er wieder was er wollte, und nun war es an der Zeit es in die Tat um zu setzen.
Entschlossen nahm er seine Rüstung sein Schwert und ritt aus der Stadt.
Es war an der Zeit für seine Ziele zu Kämpfen.
Der Weg ist das Ziel
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Keylon Salberg
Der Weg ist das Ziel
Zuletzt geändert von Keylon Salberg am Sonntag 2. Februar 2014, 01:29, insgesamt 3-mal geändert.
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Keylon Salberg
Keylon nutzte die Zeit.
Er hatte wieder ein Ziel vor Augen und tat etwas dafür.
Jeden Morgen stand er in der Frühe auf, lief einmal bis Berchgard zurük und einmal um die Häuser herum, dann machte er noch einige Übungen mit dem Schwert um erst dann sein Tagwerk im Handelshaus an zutreten.
In der Freien Minuten die er hatte, ging er auch schon in die Höhlen und übte sich weiter.
Er hoffte bald wieder gänzlich fit zu sein im Umgang mit dem Schwert und was seine körperlichen Belange anging.
Der Abend des Angriffs durch Diego und Drakhon, ließ ihn umso härter trainieren und als er das nächste Mal auf den Rabendiener traf, vermochte er jenen so zu verletzen, das er sich schwer verletzt zurück ziehen musste.
Er war ein Stück seines Zieles näher gekommen...
Aber nur ein Stück. Denn Keylon war klar geworden das er nur ein kleines Licht war. Ein einzelner der nicht wirklich viel bewegen konnte.
War Adoran nicht letztens noch angegriffen worden?
Er erinnerte sich an seine Träume, seine Vergangenheit.
Er war Soldat gewesen. Sein Traum war es immer einmal den König zu sehen.
Gut das hatte er bereits geschafft, ihm zu dienen ... eines Tages gar ihn persönlich schützen zu können.
Aber das hieß genauso auch das Reich zu schützen.
Und wie konnte er das mehr als wenn er gemeinsam mit dem Regiment sich den Feindes des Reiches und des Königs stellen würde.
Die Rabediener, Drakhon war nicht nur sein Feind alleine.
Er würde sich dem Regiment anschließen.
Sein Entschluss stand fest.
Er hatte wieder ein Ziel vor Augen und tat etwas dafür.
Jeden Morgen stand er in der Frühe auf, lief einmal bis Berchgard zurük und einmal um die Häuser herum, dann machte er noch einige Übungen mit dem Schwert um erst dann sein Tagwerk im Handelshaus an zutreten.
In der Freien Minuten die er hatte, ging er auch schon in die Höhlen und übte sich weiter.
Er hoffte bald wieder gänzlich fit zu sein im Umgang mit dem Schwert und was seine körperlichen Belange anging.
Der Abend des Angriffs durch Diego und Drakhon, ließ ihn umso härter trainieren und als er das nächste Mal auf den Rabendiener traf, vermochte er jenen so zu verletzen, das er sich schwer verletzt zurück ziehen musste.
Er war ein Stück seines Zieles näher gekommen...
Aber nur ein Stück. Denn Keylon war klar geworden das er nur ein kleines Licht war. Ein einzelner der nicht wirklich viel bewegen konnte.
War Adoran nicht letztens noch angegriffen worden?
Er erinnerte sich an seine Träume, seine Vergangenheit.
Er war Soldat gewesen. Sein Traum war es immer einmal den König zu sehen.
Gut das hatte er bereits geschafft, ihm zu dienen ... eines Tages gar ihn persönlich schützen zu können.
Aber das hieß genauso auch das Reich zu schützen.
Und wie konnte er das mehr als wenn er gemeinsam mit dem Regiment sich den Feindes des Reiches und des Königs stellen würde.
Die Rabediener, Drakhon war nicht nur sein Feind alleine.
Er würde sich dem Regiment anschließen.
Sein Entschluss stand fest.
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Keylon Salberg
Eine Woche war er nun schon Rekrut beim Regiment, und er hatte viel Zeit zum üben.
Nach einem Abend Training auf dem Dach, ging er am nächsten Morgen direkt wieder dorthin um noch mehr Sicherheit bei den Geräten zu bekommen.
Abspringen landen, über Hindernisse laufen, Liegestütze und Puppen verprügeln.
Nach einigen Stunden schaffte er es jede Station ohne Fehler zu benutzen.
Konnte doch nicht sein das er sich noch einmal blamierte, danebensprang, strauchelte oder gar bei der Pyramide nicht anhalten könnend in die andren Kameraden rein zu rennen.
Gut das damals vielleicht auch die Anwesenheit der Herzogin ihn ablenkte, weil er es besonders gut machen wollte, zählte im Moment nicht. Er wollte einfach eine gute Figur das nächste mal machen.
Auf einem seiner Trainingsläufe die er jeden Morgen absolvierte, fand er den Schrein der Demut.
Er hatte den Weg runter zu Naischas Reitschule laufen wollen, und da sah er ihn.
Keylon lief direkt hin und gönnte sich einige Zeit dort, um auch zu Beten. Temoras Nähe zu fühlen und daran zurück zu denken was Arwan ihn über die Demut gelehrt hatte.
Demut besteht nicht darin, dass wir uns für minderwertig halten, sondern darin, dass wir vom Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit frei sind.
Dies ist ein Zustand der natürlichen Einfachheit, der im Einklang mit unserer wahren Natur ist und uns erlaubt, die Frische des gegenwärtigen Augenblicks zu schmecken.
Demut ist das Fehlen von Stolz oder Arroganz; Demut ist keine Schwäche, sondern eine Stärke, darauf weist bereits die Endsilbe Mut hin.
Mit dem Finger fuhr er die Linien des Zeichens nach.
Ilara war das Kind das Temora aussuchte um den Schrein der Demut zu bauen.
Sie war die Tochter eines hohen Adligen gewesen, der mit Eitel und Hochmut sein Haus leitete. Ilara war ganz anderes gewesen. Sie war stets Freundlich und half wo sie nur konnte, selbst zu den Dienern des Hauses.
Wie zitierte Arwan aus dem Buch?
„Der Schrein der Demut, gebaut durch sollte ein Zeichen an all jene sein, deren Stolz sich in Hochmut verwandelt hatte. Ein Zeichen umzukehren in ihrem Tun und der Demut einen Platz in ihrem Herzen zu gewähren.“
Auch im Kodex der reinen Seele wurde die Demut beschrieben.
Nicht nur die Demut auch alle 6 andren Tugenden.
Aber zur Demut stand dort.
Direktes Zitat aus dem Kodex der reinen Seele
Die demütige Seele hat das wichtigste Verständnis erhalten das eine Seele bekommen kann: Das Verständnis seiner eigenen Grenzen , und das sie in keinem Fall besser ist als die anderen, die sie umgeben.
Die demütige Seele ist sich immer bewusst, dass der Eindruck den sie von der Welt hat niemals vollständig ist. Sie wird sich diesem Verständnis entsprechend verhalten und wird vorsichtig sein bevor sie entscheidet irgendeine
Verwendung ihres Wissens in Betracht zu ziehen, da sie weiss das dieses nicht korrekt sein könnte. Die demütige Seele hört immer auf ihren Verstand um ihre Eindrücke von der Welt zu komplettieren und sie sucht niemals Ruhm oder Reichtum , weil sie verstanden hat das diese Dinge nicht glücklich machen. Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, sät den Samen des Stolzes, der zur Pflanze des Hochmuts heranwächst. Die Demut ist die sanfte Brise, die den Samen von Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwächst und deine Seele für die Demut verdirbt.
Es gab noch so viel zu lernen. Man hörte nie auf damit.
Und Keylons Wunsch war alle der siebenden Schreine auf zu suchen um seine Bindung zu Temora noch mehr zu festigen und damit sich und auch dem Reich besser dienen zu können.
Nach einem Abend Training auf dem Dach, ging er am nächsten Morgen direkt wieder dorthin um noch mehr Sicherheit bei den Geräten zu bekommen.
Abspringen landen, über Hindernisse laufen, Liegestütze und Puppen verprügeln.
Nach einigen Stunden schaffte er es jede Station ohne Fehler zu benutzen.
Konnte doch nicht sein das er sich noch einmal blamierte, danebensprang, strauchelte oder gar bei der Pyramide nicht anhalten könnend in die andren Kameraden rein zu rennen.
Gut das damals vielleicht auch die Anwesenheit der Herzogin ihn ablenkte, weil er es besonders gut machen wollte, zählte im Moment nicht. Er wollte einfach eine gute Figur das nächste mal machen.
Auf einem seiner Trainingsläufe die er jeden Morgen absolvierte, fand er den Schrein der Demut.
Er hatte den Weg runter zu Naischas Reitschule laufen wollen, und da sah er ihn.
Keylon lief direkt hin und gönnte sich einige Zeit dort, um auch zu Beten. Temoras Nähe zu fühlen und daran zurück zu denken was Arwan ihn über die Demut gelehrt hatte.
Demut besteht nicht darin, dass wir uns für minderwertig halten, sondern darin, dass wir vom Gefühl unserer eigenen Wichtigkeit frei sind.
Dies ist ein Zustand der natürlichen Einfachheit, der im Einklang mit unserer wahren Natur ist und uns erlaubt, die Frische des gegenwärtigen Augenblicks zu schmecken.
Demut ist das Fehlen von Stolz oder Arroganz; Demut ist keine Schwäche, sondern eine Stärke, darauf weist bereits die Endsilbe Mut hin.
Mit dem Finger fuhr er die Linien des Zeichens nach.
Ilara war das Kind das Temora aussuchte um den Schrein der Demut zu bauen.
Sie war die Tochter eines hohen Adligen gewesen, der mit Eitel und Hochmut sein Haus leitete. Ilara war ganz anderes gewesen. Sie war stets Freundlich und half wo sie nur konnte, selbst zu den Dienern des Hauses.
Wie zitierte Arwan aus dem Buch?
„Der Schrein der Demut, gebaut durch sollte ein Zeichen an all jene sein, deren Stolz sich in Hochmut verwandelt hatte. Ein Zeichen umzukehren in ihrem Tun und der Demut einen Platz in ihrem Herzen zu gewähren.“
Auch im Kodex der reinen Seele wurde die Demut beschrieben.
Nicht nur die Demut auch alle 6 andren Tugenden.
Aber zur Demut stand dort.
Direktes Zitat aus dem Kodex der reinen Seele
Die demütige Seele hat das wichtigste Verständnis erhalten das eine Seele bekommen kann: Das Verständnis seiner eigenen Grenzen , und das sie in keinem Fall besser ist als die anderen, die sie umgeben.
Die demütige Seele ist sich immer bewusst, dass der Eindruck den sie von der Welt hat niemals vollständig ist. Sie wird sich diesem Verständnis entsprechend verhalten und wird vorsichtig sein bevor sie entscheidet irgendeine
Verwendung ihres Wissens in Betracht zu ziehen, da sie weiss das dieses nicht korrekt sein könnte. Die demütige Seele hört immer auf ihren Verstand um ihre Eindrücke von der Welt zu komplettieren und sie sucht niemals Ruhm oder Reichtum , weil sie verstanden hat das diese Dinge nicht glücklich machen. Der Suchende, dem Liebe, Mut und Wahrheit fehlen, sät den Samen des Stolzes, der zur Pflanze des Hochmuts heranwächst. Die Demut ist die sanfte Brise, die den Samen von Anmassung und Unzufriedenheit hinfortweht. Willst du den Weg der Demut gehen, so erkenne dich selbst und finde den Stolz in dir. Halte diesen unter Kontrolle, so dass er niemals zu Hochmut heranwächst und deine Seele für die Demut verdirbt.
Es gab noch so viel zu lernen. Man hörte nie auf damit.
Und Keylons Wunsch war alle der siebenden Schreine auf zu suchen um seine Bindung zu Temora noch mehr zu festigen und damit sich und auch dem Reich besser dienen zu können.
Zuletzt geändert von Keylon Salberg am Freitag 21. März 2014, 19:33, insgesamt 2-mal geändert.