- "Wir hab'n hier Sklaven für dich, Perera."
"Is' das so?"
"10 Kronen pro Kopf. Bester Zustand, Pest hab'n sie glaub' ich nich' und die Reise war sehr weit und wir musst'n sie ja auch verpflegen..."
Der alte Perera legte nur den Kopf zur rechten Seite hin und setzte die Rumflasche an seine Lippen. Diverse Schlücke flossen in seine Kehle, während die zwei Seeräuber vor ihm aus irgendeinem Grund von einer gewissen Panik überrannt wurden. Raul hingegen wirkte vollkommen entspannt, setzte sich sogar auf die Treppen der Toro und starrte den Sklaven an, den sie zum Vorzeigen mitbrachten.
- "Felipe, hol' ihn'n doch das Gold, eh? So gute Sklaven..."
Der jüngere Perera wendete sich ab und seine Schritte führten ihn unter Deck. Ein kurzes Rumpeln war zu hören und er kehrte zurück mit zwei verhüllten Piraten, welche ohne großes Zögern, als sie das Deck betreten hatten, ihre Waffen zogen und mit gezielten Schüssen das Leben aus den Köpfen der Sklavenhändler schossen.
- "Holt die Sklaven her und bereitet alles vor. In einer Woche werdet ihr sie an Land verkaufen. Felipe, du machst die Aushänge. Und beseitigt die Ratten, die sich noch auf dem Schiff befinden!"
"Vater."
Der alte Mann klopfte einmal die Schulter des jungen, blauäugigen Pereras und wendete sich dann wieder in Richtung der Kajüten. Die beiden Kerle, die eben noch Leben anderer Seelen auslöschten, befassten sich damit, die toten Körper über die Rehling zu werfen...