Bericht an den Konvent des Wissens

Forum des Alatarischen Gebietes & des Rakun

Moderator: Rahal [Mod]

Antworten
Fann Thalwa

Bericht an den Konvent des Wissens

Beitrag von Fann Thalwa »

*Ein Bote wird den Bericht zum Haus des Konvents am Marktplatz bringen.*



30. Rabenmond 256,
Rahal


Bericht zu den Kadaverfunden
Untersuchungen vom 29./30. Rabenmond.



Anwesende: Konvent des Wissens, Fann Thalwa, Hannah.



1. Fundort – südlich von Rahal, nördlich der Kutsche
  • Aufgefunden wurden zwei ungefähr drei bis vier Schritt entfernt voneinander liegende Kadaver zerfetzter Tiere. Anhand der Reste konnten folgende Tiere identifiziert werden:
    Ein Adler und ein Hase.
    Die Leichen wurden zerfetzt, jedoch nicht aufgefressen. Fraßspuren stammen augenscheinlich primär von Wildtieren, Nagern und kleinen Raubtieren und Aasfressern.
    Eine größere Fläche von grob geschätzten sieben mal sieben Schritt ist von Krallen-, Kratz- und Schleifspuren aufgewühlt. Die zerwühlte Fläche deutet auf ein großes Wesen mit Krallen bzw. Klauen hin. Es führen ansonsten keine Spuren von oder zu diesem Ort.
2. Fundort – Östlich von Düstersee, westlichen vom Hort des Wissens
  • Aufgefunden wurde ein zerfetzter Hirsch. Seine Bauchgegend ist aufgerissen, einige Gedärme wurden verteilt. Ursache ist eine gewaltsame Öffnung des Bauchraums, so wie postmortaler Fraß durch Wildtiere, Nager und kleine Raubtiere.
    Südlich des Kadavers finden sich zwei besonders tiefe Furchen im Boden. Erdspuren weisen darauf hin, dass etwas Spitzes in den Boden drang und wie ein Pflug weitergeschoben wurde.

    Der Elch dürfte, bemessen an seinem Geweih, über zwei Meter groß gewesen sein und beinahe drei Meter lang. Er könnte ursprünglich ein Gewicht von acht bis neun ausgewachsenen Männern gehabt haben.

Aussagen über die Tiere:
  • Der Adler:
    Ist ein Raubtier mit scharfen Augen und sicherem Flug. Er ist der Jäger der Lüfte und wird in der Luft erlegt worden sein. Wenn nicht geschnappt, vielleicht im Flug niedergeschlagen.
    Das gesuchte Wesen muss sich also in der Luft bewegen.

    Der Hase:
    Ist ein rasches Fluchttier und kann sich Haken schlagend schnell bewegen. Das Wesen, was es erlegt hat, muss sich am Land schnell bewegen können. Oder der Hase war bereits tot.

    Der Elch:
    Der Elch stammt ursprünglich aus dem Thyrenland im Nordwesten der hiesigen Lande. Das Tier wird sich nicht von allein über die Strecke von seinem Revier entfernt haben. Es gibt keine Spuren, die auf seine Wanderung des Elches hinweisen. Er ist zu schwer und massig, als er ohne Wagen- oder Pferdespuren hätte transportiert werden können.

Aussagen über die Spuren:
  • Die Spuren weisen auf ein großes Wesen mit Krallen hin. An den Fundorden gibt es keine hin- oder fortführenden Spuren. Das Wesen muss über die Luft gekommen sein oder sich anders materialisiert haben.
    Hinweise auf Transporte durch Menschen etc. sind nicht auszusamen. Zudem zu viele Fußspuren durch Zuschauer und vorige Besucher des Fundes.
Offene Fragen:
  • I. Wurden die Kadaver nur im alatarischen Reich abgeworfen?
    II. Warum wurden die Tiere nicht aufgefressen oder zum Nest gebracht?
    III. Warum hat niemand das Wesen gehört oder gesehen?
    IV. Warum wirft es seine Beute in solch weiter Entfernung ab?
Ergebnis:
  • Vermutungen lassen die Spekulation zu, dass es sich um einen Drachen oder eine ähnliche Gestalt handelt. Der Drache muss in der Lage sein, sich auf eine Weise zu bewegen, die von normal sterblichen Sinnen nicht wahrgenommen werden kann oder sämtliche Wachen aller überflogener Ortschaften waren unaufmerksam.

gezeichnet
Fann Thalwa
Gast

Beitrag von Gast »

*Abschriften davon ergehen an den Orden der Arkorither, die Gemeinschaften, die Statthalter, den Palast, der Tempel, die Letharen und die Garde und eine wird im Konvent ausgelegt. Dann bekommt sie eine Antwort.*


"Des Herrn Segen mit euch, Frau Thalwa!

Wir danken euch für jene Zusammenfassung und ich leite sie an all
diejenigen weiter, welche wir informieren sollten.
Ich hoffe die Zeit lässt es zu, damit wir einander uns wieder begegnen und
ich euch für euer Werk nochmals persönlich danken kann.

Möge Er seine schützenden Schwingen über euch halten.

gez. Althan
Adeptus des Ordens
Konventsleitung"
Zuletzt geändert von Gast am Samstag 30. November 2013, 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
Antworten