Die Suche des Herzens
Verfasst: Sonntag 14. Juli 2013, 00:51
Dieser Moment, wenn man jemanden das erste Mal sieht.
Dieser Moment, wenn einem für einige Sekunden das Herz stehen bleibt.
Dieser Moment, wenn man jegliches Gefühl für die Zeit verliert.
Dieser Moment, wenn jemand für einen die Welt zu werden scheint.
Diesen Moment... hatte ich, als ich Zahra das erste Mal erblickte.
Ich war zu Gast bei den Ifreys und sie wurde mir als eine der Blüten aus diesem Haus vorgestellt.
Seit dieser Begegnung schien mein Leben wieder etwas erhellter zu sein, hatte sich doch eine gewisse Dunkelheit darüber gelegt als Suraya verstoßen wurde.
Seit ich wieder in der Stadt war habe ich einige Natifahs kennengelernt und jede war auf ihre Art besonders. Doch bislang hatte ich bei dem Gedanken an eine von ihnen nicht unwillkürlich lächeln müssen. Bei ihr jedoch war das anders. Ich dachte oft an sie und ich konnte nicht anders als zu lächeln wenn sie mal wieder durch meinen Kopf geisterte.
Es war noch keine Woche vergangen seit unserer ersten Begegnung, da wollte es der Zufall, dass wir uns in der Salzmine trafen.
Ich war zunächst wie gelähmt, als sie plötzlich mit einer kleinen Laterne in der Hand vor mir stand und mich anlächelte. Ohne etwas zu sagen reichte sie mir einen Wasserschlauch... ich hatte tatsächlich die Zeit ein wenig vergessen und trank gierig daraus.
Wir redeten ein wenig über die Berufung des Salzschürfers und dann half ich ihr einige Salzsäcke zu ihrem Familienviertel zu tragen.
Die ganze Zeit über hatte ich das Gefühl, dass sie in mich hineinsehen konnte, ich mein Innerstes vor ihr nicht verstecken konnte.
Ich kam mir dämlich vor... in ihrer Gegenwart konnte ich kaum einen klaren Gedanken fassen.
Unser nächstes Treffen war wiederum zufälliger Natur, da wir beide an Nazeeyas Traditionsunterricht teilnahmen. Ich konnte nicht anders als sie immer wieder anzulächeln, so sehr erfreute mich ihre Gegenwart. Die Konsequenz daraus war, dass ich, als Nazeeya mir eine Frage stellte sehr ... überrascht war und die Antwort dementsprechend holprig verlief. Wieder einmal kam ich mir vor wie ein unbeholfener kleiner Junge...
Als sich das Ende des Traditionsunterrichts ankündigte machte sich Panik in mir breit... ich wollte nicht ständig vor ihr so überfordert wirken. Also beschloss ich die Gunst der Stunde zu nutzen und sprach sie an.
Für einen kurzen Moment zweifelte ich an mir, doch als die Worte über meine Lippen kamen und Zahra zustimmte noch ein wenig mit mir die kühle Abendluft bei einem Spaziergang zu genießen, fiel dieser Zweifel ab.
Da um uns herum gerade alle in Aufbruchstimmung waren fiel es nicht weiter auf, dass wir beide gemeinsam aufbrachen.
Wir liesen uns am Wasser nieder. Beide mochten wir dieses Element...
Als ich meinen Umhang als improvisierte Decke ausbreitete merkte ich wieder wie dieses Gefühl der Benommenheit in mir aufkeimte. Ihre Anwesenheit raubte mir schier den Verstand. Doch ich hatte Wein geholt, in der Hoffnung, dass ich etwas ruhiger bleiben würde.
Der Inhalt unseres Gespräches ist mir nur noch verschwommen in Erinnerung. Mein Blick haftete an ihr, jede Regung, jede Bewegung, jedes Blinzeln nahm ich war und das Herz wurde mir mit jedem Moment leichter. Ihre Stimme, ihr Lächeln, die Art und Weise wie sie ihren Schleier zum Trinken anhebt... all dies erhellte diesen Momemt
Als ich an diesem Abend im Schlafsaal zwischen Kissen und Decken meine Ruhe fand pochte mein Herz noch immer...
War ist das für ein Gefühl?
[img]http://www.abload.de/img/sleepingeerca.jpg[/img]
Dieser Moment, wenn einem für einige Sekunden das Herz stehen bleibt.
Dieser Moment, wenn man jegliches Gefühl für die Zeit verliert.
Dieser Moment, wenn jemand für einen die Welt zu werden scheint.
Diesen Moment... hatte ich, als ich Zahra das erste Mal erblickte.
Ich war zu Gast bei den Ifreys und sie wurde mir als eine der Blüten aus diesem Haus vorgestellt.
Seit dieser Begegnung schien mein Leben wieder etwas erhellter zu sein, hatte sich doch eine gewisse Dunkelheit darüber gelegt als Suraya verstoßen wurde.
Seit ich wieder in der Stadt war habe ich einige Natifahs kennengelernt und jede war auf ihre Art besonders. Doch bislang hatte ich bei dem Gedanken an eine von ihnen nicht unwillkürlich lächeln müssen. Bei ihr jedoch war das anders. Ich dachte oft an sie und ich konnte nicht anders als zu lächeln wenn sie mal wieder durch meinen Kopf geisterte.
Es war noch keine Woche vergangen seit unserer ersten Begegnung, da wollte es der Zufall, dass wir uns in der Salzmine trafen.
Ich war zunächst wie gelähmt, als sie plötzlich mit einer kleinen Laterne in der Hand vor mir stand und mich anlächelte. Ohne etwas zu sagen reichte sie mir einen Wasserschlauch... ich hatte tatsächlich die Zeit ein wenig vergessen und trank gierig daraus.
Wir redeten ein wenig über die Berufung des Salzschürfers und dann half ich ihr einige Salzsäcke zu ihrem Familienviertel zu tragen.
Die ganze Zeit über hatte ich das Gefühl, dass sie in mich hineinsehen konnte, ich mein Innerstes vor ihr nicht verstecken konnte.
Ich kam mir dämlich vor... in ihrer Gegenwart konnte ich kaum einen klaren Gedanken fassen.
Unser nächstes Treffen war wiederum zufälliger Natur, da wir beide an Nazeeyas Traditionsunterricht teilnahmen. Ich konnte nicht anders als sie immer wieder anzulächeln, so sehr erfreute mich ihre Gegenwart. Die Konsequenz daraus war, dass ich, als Nazeeya mir eine Frage stellte sehr ... überrascht war und die Antwort dementsprechend holprig verlief. Wieder einmal kam ich mir vor wie ein unbeholfener kleiner Junge...
Als sich das Ende des Traditionsunterrichts ankündigte machte sich Panik in mir breit... ich wollte nicht ständig vor ihr so überfordert wirken. Also beschloss ich die Gunst der Stunde zu nutzen und sprach sie an.
Für einen kurzen Moment zweifelte ich an mir, doch als die Worte über meine Lippen kamen und Zahra zustimmte noch ein wenig mit mir die kühle Abendluft bei einem Spaziergang zu genießen, fiel dieser Zweifel ab.
Da um uns herum gerade alle in Aufbruchstimmung waren fiel es nicht weiter auf, dass wir beide gemeinsam aufbrachen.
Wir liesen uns am Wasser nieder. Beide mochten wir dieses Element...
Als ich meinen Umhang als improvisierte Decke ausbreitete merkte ich wieder wie dieses Gefühl der Benommenheit in mir aufkeimte. Ihre Anwesenheit raubte mir schier den Verstand. Doch ich hatte Wein geholt, in der Hoffnung, dass ich etwas ruhiger bleiben würde.
Der Inhalt unseres Gespräches ist mir nur noch verschwommen in Erinnerung. Mein Blick haftete an ihr, jede Regung, jede Bewegung, jedes Blinzeln nahm ich war und das Herz wurde mir mit jedem Moment leichter. Ihre Stimme, ihr Lächeln, die Art und Weise wie sie ihren Schleier zum Trinken anhebt... all dies erhellte diesen Momemt
Als ich an diesem Abend im Schlafsaal zwischen Kissen und Decken meine Ruhe fand pochte mein Herz noch immer...
War ist das für ein Gefühl?
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