Dieser Moment, wenn man jemanden das erste Mal sieht.
Dieser Moment, wenn einem für einige Sekunden das Herz stehen bleibt.
Dieser Moment, wenn man jegliches Gefühl für die Zeit verliert.
Dieser Moment, wenn jemand für einen die Welt zu werden scheint.
Diesen Moment... hatte ich, als ich Zahra das erste Mal erblickte.
Ich war zu Gast bei den Ifreys und sie wurde mir als eine der Blüten aus diesem Haus vorgestellt.
Seit dieser Begegnung schien mein Leben wieder etwas erhellter zu sein, hatte sich doch eine gewisse Dunkelheit darüber gelegt als Suraya verstoßen wurde.
Seit ich wieder in der Stadt war habe ich einige Natifahs kennengelernt und jede war auf ihre Art besonders. Doch bislang hatte ich bei dem Gedanken an eine von ihnen nicht unwillkürlich lächeln müssen. Bei ihr jedoch war das anders. Ich dachte oft an sie und ich konnte nicht anders als zu lächeln wenn sie mal wieder durch meinen Kopf geisterte.
Es war noch keine Woche vergangen seit unserer ersten Begegnung, da wollte es der Zufall, dass wir uns in der Salzmine trafen.
Ich war zunächst wie gelähmt, als sie plötzlich mit einer kleinen Laterne in der Hand vor mir stand und mich anlächelte. Ohne etwas zu sagen reichte sie mir einen Wasserschlauch... ich hatte tatsächlich die Zeit ein wenig vergessen und trank gierig daraus.
Wir redeten ein wenig über die Berufung des Salzschürfers und dann half ich ihr einige Salzsäcke zu ihrem Familienviertel zu tragen.
Die ganze Zeit über hatte ich das Gefühl, dass sie in mich hineinsehen konnte, ich mein Innerstes vor ihr nicht verstecken konnte.
Ich kam mir dämlich vor... in ihrer Gegenwart konnte ich kaum einen klaren Gedanken fassen.
Unser nächstes Treffen war wiederum zufälliger Natur, da wir beide an Nazeeyas Traditionsunterricht teilnahmen. Ich konnte nicht anders als sie immer wieder anzulächeln, so sehr erfreute mich ihre Gegenwart. Die Konsequenz daraus war, dass ich, als Nazeeya mir eine Frage stellte sehr ... überrascht war und die Antwort dementsprechend holprig verlief. Wieder einmal kam ich mir vor wie ein unbeholfener kleiner Junge...
Als sich das Ende des Traditionsunterrichts ankündigte machte sich Panik in mir breit... ich wollte nicht ständig vor ihr so überfordert wirken. Also beschloss ich die Gunst der Stunde zu nutzen und sprach sie an.
Für einen kurzen Moment zweifelte ich an mir, doch als die Worte über meine Lippen kamen und Zahra zustimmte noch ein wenig mit mir die kühle Abendluft bei einem Spaziergang zu genießen, fiel dieser Zweifel ab.
Da um uns herum gerade alle in Aufbruchstimmung waren fiel es nicht weiter auf, dass wir beide gemeinsam aufbrachen.
Wir liesen uns am Wasser nieder. Beide mochten wir dieses Element...
Als ich meinen Umhang als improvisierte Decke ausbreitete merkte ich wieder wie dieses Gefühl der Benommenheit in mir aufkeimte. Ihre Anwesenheit raubte mir schier den Verstand. Doch ich hatte Wein geholt, in der Hoffnung, dass ich etwas ruhiger bleiben würde.
Der Inhalt unseres Gespräches ist mir nur noch verschwommen in Erinnerung. Mein Blick haftete an ihr, jede Regung, jede Bewegung, jedes Blinzeln nahm ich war und das Herz wurde mir mit jedem Moment leichter. Ihre Stimme, ihr Lächeln, die Art und Weise wie sie ihren Schleier zum Trinken anhebt... all dies erhellte diesen Momemt
Als ich an diesem Abend im Schlafsaal zwischen Kissen und Decken meine Ruhe fand pochte mein Herz noch immer...
War ist das für ein Gefühl?
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Die Suche des Herzens
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Sharif Kemal
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Die Suche des Herzens
Zuletzt geändert von Sharif Kemal am Sonntag 14. Juli 2013, 00:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Sharif Kemal
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Düstersee – die Schlacht war angekündigt und wir wollten nun auch diese Stadt einnehmen.
Wir scheiterten, doch nicht durch Versagen sondern nur List und Hinterhalt. Wir waren vielleicht etwas zu leichtgläubig gewesen, als wir die Stadt betraten und sich kurz danach die Tore hinter uns schlossen. Es folgte keine Schlacht gegen den Feind, sondern ein erbittertes wehren gegen Gift- und Blutelementare, die sich aus der modrigen Brühe von Blut und Galle erhoben. Ich hielt den Bogen fest umklammert, versuchte mein bestes um mein Volk irgendwie zu verteidigen. Es wurden Befehle gebrüllt, Panik breitete sich aus und für einen Moment sah es so aus, als ob wir verlieren würden.
Als Rashid schrie, dass wir unser Gesicht bedecken sollten zerrte ich ein Stück Stoff über Nase und Mund – was jedoch nicht lange anhielt, da man nicht zugleich Pfeile abschießen und sich ein Tuch vorhalten kann. Ich entschloss mich einige tiefe Atemzüge unter dem Tuch zu machen und dann einige Pfeile abzuschießen. Irgendwann schaffte es irgendwer ein Tor zu öffnen, wodurch uns der Feind gegenüberstand. Im Getümmel wurde ich von irgendetwas am Kopf getroffen und fiel vornüber. Nach einigen Momenten kam ich wieder zu mir, rappelte mich auf und folgte dem Strom von Menekanern aus der Stadt. Kadirs Pferd, dass er mir geliehen hatte rannte wiehernd herum, doch irgendwie bekam ich sein Zaumzeug zu fassen und zerrte mich in den Sattel.
Bei Grenzwarth rutschte ich vom Pferd, ich hatte das Gefühl als wollte sich mein Innerstes nach außen stülpen. Der Boden drehte sich unter meinen Füßen und ich nam die Welt nur noch verschwommen wahr. Gerade noch rechtzeitig machte ich ein paar unbeholfene Schritte hinter einen Baum und erbrach mich.
Während wir zurück nach Menek'Ur ritten ging es mir zunehmend schlechter. Immer wieder lies ich mein Pferd ein Stück abseits des Weges anhalten um meinen Magen zu entleeren.
Als wir nach einem schier endlosen Ritt vor der Kaserne ankamen wurde mir schwarz vor Augen. Mein Magen zog sich zusammen, mein Mund war trocken wie die Durrah, in meiner Nase hing der Geruch von Erbrochenem und so kippte ich aus dem Sattel.
Das nächste an das ich mich bewusst erinnern kann, ist dass Suraya, Rashid und später auch Zahra und Ali bei mir waren. Jeder redete auf mich ein, reichte mir dies und jenes zu trinken. Aber besonders erinnere mich daranm wie Zahra mir den Kopf hielt während sie mir beim Trinken half. Ihre feinen und doch starken Hände mit denen sie meinen schweißgetränkten Nacken hielt.. dieser Moment hielt nur kurz, da sie an anderer Stelle gebraucht wurde und mir Surya und Ali ins Badehaus halfen. Das Gegenmittel zeigte ebenfalls bereits seine Wirkung und so konnte ich meinen Körper säubern ohne mich ein weiteres Mal zu erbrechen.
Ich schlief sehr lange und sehr gut. Als ich wieder zu mir kam fühlte ich mich hungrig und ausgelaugt, aber die Übelkeit und der Schwindel waren weg.
Die Tage danach verbrachte ich viel Zeit in der Salzmine. Hier hatte ich meine Ruhe, hier konnte ich nachdenken und niemand würde mich stören. Die Arbeit war wichtig für unser Volk und als Nebeneffekt bekam ich den Kopf auch noch frei.
Wann immer ich einen Moment inne hielt um mir den Salzstaub von der Stirn zu wischen ehe er zusammen mit meinem Schweiß zu einer klebrigen Brühe wurde, hörte ich in die Stille der Mine. Hoffte ich, dass Zahra wieder hierher kommen würde? Das zufällige Treffen mit ihr hier hatte ich immer noch klar vor Augen. Sie schien mit ihrer Anwesendheit die komplette Mine zu erhellen, so sehr leuchtete sie von innen heraus. Zumindest nahm ich es so wahr.
Als ich Abends wieder nach Hause zurück kehrte erinnerte mich der Zettel, der seit einigen Tagen offen einsehbar für alle auf dem Tisch lag, dass morgen Abend um diese Zeit die Hochzeit von Gassur und Malaika im Tempel stattfinden würde. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Es würde die erste Hochzeit werden der ich beiwohnte seit ich zurückgekehrt war. Ich würde mit großer Wahrscheinlichkeit Zahra dort wiedersehen und diese Tatsache versüßte mir den Gedanken an schier endloses Stillsitzen doch sehr.
----
Kadir war nicht zu Hause als ich am darauffolgenden Tag früher aus der Mine zurückkam um mich für die Zeremonie aus meiner verstaubten Kleidung zu schälen. Würde er zur Hochzeit kommen?
Nachdem ich eine fein gearbeitete Robe von Suraya angelegt hatte ging ich in die Werkstatt von Kadir und mir. Ich hatte mir als Geschenk für das Brautpaar nur eine Kleinigkeit mit eher symbolischen Wert überlegt. Ich füllte etwas Salz in zwei kleine, verzierte Beutel ab. Jeder von beiden sollte von mir Eluives Tränen erhalten, als Zeichen dafür, dass sie stets gesegnet sein sollen.
Ich band mir einen zur Robe passenden Turban um den Kopf und legte mir meinen besten Umhang an.
Auf dem Weg zum Tempel machte ich mir Gedanken darüber was Zahra wohl tragen würde. Sie kleidete sich stets vortrefflich und so war ich gespannt darauf wie sie mich heute verzücken würde. Am Tempel angekommen stellte ich fest, dass außer mir nur Hazar und Kadir bereits anwesend waren. Ich setzte mich hinter die beiden auf einen freien Platz. Ein kurzes Gespräch wurden von der in Erscheinung tretenden Prehaatim unterbrochen. Mein Blick sucht den Tempel ab – einige Menschen saßen im linken Teil des Tempels, Zafer setzte sich vor uns... von Zahra war keine Spur zu sehen.
Nach einer wundervollen Trauung, die mir beinahe die ein oder andere Träne entlockte, machten sich alle zum Viertel der Ifrey auf. Ich wollte jedoch zunächst erfahren wo Zahra ist und so fragte ich Hazar ob sie etwas über sie wisse. Als sie mir sagte, dass sie einige Tage nicht zu Hause war machte ich mir Sorgen und beschloss für mich nach ihr zu suchen.
Wir scheiterten, doch nicht durch Versagen sondern nur List und Hinterhalt. Wir waren vielleicht etwas zu leichtgläubig gewesen, als wir die Stadt betraten und sich kurz danach die Tore hinter uns schlossen. Es folgte keine Schlacht gegen den Feind, sondern ein erbittertes wehren gegen Gift- und Blutelementare, die sich aus der modrigen Brühe von Blut und Galle erhoben. Ich hielt den Bogen fest umklammert, versuchte mein bestes um mein Volk irgendwie zu verteidigen. Es wurden Befehle gebrüllt, Panik breitete sich aus und für einen Moment sah es so aus, als ob wir verlieren würden.
Als Rashid schrie, dass wir unser Gesicht bedecken sollten zerrte ich ein Stück Stoff über Nase und Mund – was jedoch nicht lange anhielt, da man nicht zugleich Pfeile abschießen und sich ein Tuch vorhalten kann. Ich entschloss mich einige tiefe Atemzüge unter dem Tuch zu machen und dann einige Pfeile abzuschießen. Irgendwann schaffte es irgendwer ein Tor zu öffnen, wodurch uns der Feind gegenüberstand. Im Getümmel wurde ich von irgendetwas am Kopf getroffen und fiel vornüber. Nach einigen Momenten kam ich wieder zu mir, rappelte mich auf und folgte dem Strom von Menekanern aus der Stadt. Kadirs Pferd, dass er mir geliehen hatte rannte wiehernd herum, doch irgendwie bekam ich sein Zaumzeug zu fassen und zerrte mich in den Sattel.
Bei Grenzwarth rutschte ich vom Pferd, ich hatte das Gefühl als wollte sich mein Innerstes nach außen stülpen. Der Boden drehte sich unter meinen Füßen und ich nam die Welt nur noch verschwommen wahr. Gerade noch rechtzeitig machte ich ein paar unbeholfene Schritte hinter einen Baum und erbrach mich.
Während wir zurück nach Menek'Ur ritten ging es mir zunehmend schlechter. Immer wieder lies ich mein Pferd ein Stück abseits des Weges anhalten um meinen Magen zu entleeren.
Als wir nach einem schier endlosen Ritt vor der Kaserne ankamen wurde mir schwarz vor Augen. Mein Magen zog sich zusammen, mein Mund war trocken wie die Durrah, in meiner Nase hing der Geruch von Erbrochenem und so kippte ich aus dem Sattel.
Das nächste an das ich mich bewusst erinnern kann, ist dass Suraya, Rashid und später auch Zahra und Ali bei mir waren. Jeder redete auf mich ein, reichte mir dies und jenes zu trinken. Aber besonders erinnere mich daranm wie Zahra mir den Kopf hielt während sie mir beim Trinken half. Ihre feinen und doch starken Hände mit denen sie meinen schweißgetränkten Nacken hielt.. dieser Moment hielt nur kurz, da sie an anderer Stelle gebraucht wurde und mir Surya und Ali ins Badehaus halfen. Das Gegenmittel zeigte ebenfalls bereits seine Wirkung und so konnte ich meinen Körper säubern ohne mich ein weiteres Mal zu erbrechen.
Ich schlief sehr lange und sehr gut. Als ich wieder zu mir kam fühlte ich mich hungrig und ausgelaugt, aber die Übelkeit und der Schwindel waren weg.
Die Tage danach verbrachte ich viel Zeit in der Salzmine. Hier hatte ich meine Ruhe, hier konnte ich nachdenken und niemand würde mich stören. Die Arbeit war wichtig für unser Volk und als Nebeneffekt bekam ich den Kopf auch noch frei.
Wann immer ich einen Moment inne hielt um mir den Salzstaub von der Stirn zu wischen ehe er zusammen mit meinem Schweiß zu einer klebrigen Brühe wurde, hörte ich in die Stille der Mine. Hoffte ich, dass Zahra wieder hierher kommen würde? Das zufällige Treffen mit ihr hier hatte ich immer noch klar vor Augen. Sie schien mit ihrer Anwesendheit die komplette Mine zu erhellen, so sehr leuchtete sie von innen heraus. Zumindest nahm ich es so wahr.
Als ich Abends wieder nach Hause zurück kehrte erinnerte mich der Zettel, der seit einigen Tagen offen einsehbar für alle auf dem Tisch lag, dass morgen Abend um diese Zeit die Hochzeit von Gassur und Malaika im Tempel stattfinden würde. Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Es würde die erste Hochzeit werden der ich beiwohnte seit ich zurückgekehrt war. Ich würde mit großer Wahrscheinlichkeit Zahra dort wiedersehen und diese Tatsache versüßte mir den Gedanken an schier endloses Stillsitzen doch sehr.
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Kadir war nicht zu Hause als ich am darauffolgenden Tag früher aus der Mine zurückkam um mich für die Zeremonie aus meiner verstaubten Kleidung zu schälen. Würde er zur Hochzeit kommen?
Nachdem ich eine fein gearbeitete Robe von Suraya angelegt hatte ging ich in die Werkstatt von Kadir und mir. Ich hatte mir als Geschenk für das Brautpaar nur eine Kleinigkeit mit eher symbolischen Wert überlegt. Ich füllte etwas Salz in zwei kleine, verzierte Beutel ab. Jeder von beiden sollte von mir Eluives Tränen erhalten, als Zeichen dafür, dass sie stets gesegnet sein sollen.
Ich band mir einen zur Robe passenden Turban um den Kopf und legte mir meinen besten Umhang an.
Auf dem Weg zum Tempel machte ich mir Gedanken darüber was Zahra wohl tragen würde. Sie kleidete sich stets vortrefflich und so war ich gespannt darauf wie sie mich heute verzücken würde. Am Tempel angekommen stellte ich fest, dass außer mir nur Hazar und Kadir bereits anwesend waren. Ich setzte mich hinter die beiden auf einen freien Platz. Ein kurzes Gespräch wurden von der in Erscheinung tretenden Prehaatim unterbrochen. Mein Blick sucht den Tempel ab – einige Menschen saßen im linken Teil des Tempels, Zafer setzte sich vor uns... von Zahra war keine Spur zu sehen.
Nach einer wundervollen Trauung, die mir beinahe die ein oder andere Träne entlockte, machten sich alle zum Viertel der Ifrey auf. Ich wollte jedoch zunächst erfahren wo Zahra ist und so fragte ich Hazar ob sie etwas über sie wisse. Als sie mir sagte, dass sie einige Tage nicht zu Hause war machte ich mir Sorgen und beschloss für mich nach ihr zu suchen.
Zuletzt geändert von Sharif Kemal am Dienstag 16. Juli 2013, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Hazar Sevinc Bashir
Immer wieder huschten meine Gedanken zu Kadir und seiner Familie zurück.
Seit ich mit Sharif gesprochen hatte, hatte ich ihn nicht mehr gesehen.
Noch ein Bashir der mir Kopfzerbrechen bereitete.
Er schien ein netter Mann zu sein.
Und ganz offenkundig mochte er Zahra.
Er machte sich sorgen, wollte meine Hilfe, kam zu mir.
Er bat mich, ihm einige Sachen ein zu packen, so machte ich mich daran, seinen Wunsch zu erfüllen, packte Kleider für Zahra ein, und etwas zu essen und zu trinken.
Sie wollte ihre Ruhe und wenn Sharif es schaffte, das sie sich besser fühlte, so wäre es eine Freude für mich.
Er war überrascht gewesen, warum ich ihm so ein Päckchen gepackt hatte.
Ich musste schon ein wenig darüber schmunzeln, noch ahnte ich nicht, was wirklich passiert war.
„Pass aber hudad auf dich auf Sharif“, sagte ich freundlich und dachte dazu ‚sonst ist Kadir böse mit mir‘.
Er war unsicher.
Unsicher mit sich und seinen Gefühlen, und auch wenn ich das nur zu gut nachvollziehen konnte, konnte ich ihm nicht viel dazu sagen.
„Sharif, gib euch beiden Zeit. Gib ihr die Zeit, dich kennen zu lernen, und nimm dir selber die Zeit, sie kennen zu lernen. Etwas zu überstürzen bringt überhaupt nichts.“, ein weiser Rat, den man mir auch gegeben hatte.
„Sie ist meine Cousine, mein Blut, meine Freundin, ich mache mir Gedanken und wünsche mir nichts mehr, als das sie glücklich ist“, hörte ich mich sagen und es stimmte.
Was ich von ihr und Amar wusste, ging keinen etwas an. Auch Sharif nicht.
Zahra musste selber wissen, was sie tat.
Und vor allem musste Zahra selber wissen, wen ihr Herz wollte.
Ich konnte mir jedoch gut vorstellen, dass der junge Tränensucher gut zu ihr passen würde.
Wenn er wirklich so war, wie er sich darstellte, und ich ihn kennen gelernt hatte, dann wäre er ein guter Ehemann.
Woran ich nur wieder dachte.
Viel zu weit.
Viel zu beflügelt von meinen eigenen Gedanken und Gefühlen.
Erst mal sollte Sharif ein guter Freund werden. Jemand, den man gerne um sich hat.
Ich mochte ihn, auch wenn er ein Sturkopf war.
Aber das lag in der Familie. Die Bashirmänner, die ich so kennen gelernt hatte bisher, waren alle Stur.
Kadir, Shakur,. Sharif, Rashid.
Ich musste unweigerlich lächeln und den Kopf schütteln.
Vielleicht dachte ich auch einfach viel zu viel darüber nach.
Ich würde die Hände in den Schoß legen, und einfach abwarten.
Abwarten was passieren würde.
Und beten.
Beten das Sharif wohlbehalten aus der Durrah wieder kam und das alles seine guten Wege gehen würde.
Denn immerhin hatte ich ihn seit diesem Abend nicht mehr gesehen.
War doch etwas passiert?
Seit ich mit Sharif gesprochen hatte, hatte ich ihn nicht mehr gesehen.
Noch ein Bashir der mir Kopfzerbrechen bereitete.
Er schien ein netter Mann zu sein.
Und ganz offenkundig mochte er Zahra.
Er machte sich sorgen, wollte meine Hilfe, kam zu mir.
Er bat mich, ihm einige Sachen ein zu packen, so machte ich mich daran, seinen Wunsch zu erfüllen, packte Kleider für Zahra ein, und etwas zu essen und zu trinken.
Sie wollte ihre Ruhe und wenn Sharif es schaffte, das sie sich besser fühlte, so wäre es eine Freude für mich.
Er war überrascht gewesen, warum ich ihm so ein Päckchen gepackt hatte.
Ich musste schon ein wenig darüber schmunzeln, noch ahnte ich nicht, was wirklich passiert war.
„Pass aber hudad auf dich auf Sharif“, sagte ich freundlich und dachte dazu ‚sonst ist Kadir böse mit mir‘.
Er war unsicher.
Unsicher mit sich und seinen Gefühlen, und auch wenn ich das nur zu gut nachvollziehen konnte, konnte ich ihm nicht viel dazu sagen.
„Sharif, gib euch beiden Zeit. Gib ihr die Zeit, dich kennen zu lernen, und nimm dir selber die Zeit, sie kennen zu lernen. Etwas zu überstürzen bringt überhaupt nichts.“, ein weiser Rat, den man mir auch gegeben hatte.
„Sie ist meine Cousine, mein Blut, meine Freundin, ich mache mir Gedanken und wünsche mir nichts mehr, als das sie glücklich ist“, hörte ich mich sagen und es stimmte.
Was ich von ihr und Amar wusste, ging keinen etwas an. Auch Sharif nicht.
Zahra musste selber wissen, was sie tat.
Und vor allem musste Zahra selber wissen, wen ihr Herz wollte.
Ich konnte mir jedoch gut vorstellen, dass der junge Tränensucher gut zu ihr passen würde.
Wenn er wirklich so war, wie er sich darstellte, und ich ihn kennen gelernt hatte, dann wäre er ein guter Ehemann.
Woran ich nur wieder dachte.
Viel zu weit.
Viel zu beflügelt von meinen eigenen Gedanken und Gefühlen.
Erst mal sollte Sharif ein guter Freund werden. Jemand, den man gerne um sich hat.
Ich mochte ihn, auch wenn er ein Sturkopf war.
Aber das lag in der Familie. Die Bashirmänner, die ich so kennen gelernt hatte bisher, waren alle Stur.
Kadir, Shakur,. Sharif, Rashid.
Ich musste unweigerlich lächeln und den Kopf schütteln.
Vielleicht dachte ich auch einfach viel zu viel darüber nach.
Ich würde die Hände in den Schoß legen, und einfach abwarten.
Abwarten was passieren würde.
Und beten.
Beten das Sharif wohlbehalten aus der Durrah wieder kam und das alles seine guten Wege gehen würde.
Denn immerhin hatte ich ihn seit diesem Abend nicht mehr gesehen.
War doch etwas passiert?