Ein junger Bote wird sich auf den Weg durch das Reich machen und nach Ser Friedrich von Myrtol ausschau halten und ihm, oder einem Bediensteten.
Das Schreiben ist recht schlicht und die Schrift wirkt so als sei ein ungeübter Schreiber eine Weile beschäftigt gewesen um die Zeilen halbwegs anständig aussehen zu lassen.
Wohle Grüße Herr Ser Friedrich von Myrtol.
Ihr habt mich am gestrigen Tage in Berchgard angetroffen als es mir unmöglich war meinen Helm abzunehmen und habt stattdessen meinen Namen, sowie den einer Rekrutin erfahren.
Zunächst möchte ich um Entschuldigung für mein Missgeschick bitten, solch ein Problem hatte ich zuvor wahrlich noch nicht erlebt. Das ablösen des Helmes war nur unter Hitzeeinwikung möglich, sicher eine Idee für die Folterkammer, nicht jedoch für einen Kämpfer der von einem Riesen erwischt wurde.
Doch zum eigentlichen Punkt, die Rekrutin schien sehr erbost als sie mich in Adoran antraf an selbigen Abend. Daher möchte ich euch bitten das ihr jener Dame keinen Nachteil daraus bildet das sie mich kennen lernte und meinen Namen bereits kannte.
Doch gibt es eine Sache die mich sehr beunruhigte. Die Dame Janarey verwies mich der Stadt. Ich war auf jene Worte nicht vorbereitet und reagierte vorerst mit trotz und Gegenfragen, doch gab ich schließlich Kampflos nach und folgte ihrem Worte.
Ich bitte euch erneut, jener Rekrutin keinen Nachteil zur Last zu legen. Ich habe ein persönliches Interesse an jener Dame gefunden weshalb ich sie wieder aufsuchen wollte und so muss ich euch gestehen das es mir einen Schrecken versetzte, das mich jene Dame der Stadt verwies.
Ich weiß das jene Dame in mir einen Verbündeten eurer Feinde sieht, doch kann ich nur darauf bauen das ihr meinem Wort glauben schenkt.
Ja, ich habe mit den Anhängern des Panthers zu tun. Aye sie boten mir Schutz und Rüstwerk während meiner ersten Tage in den Landen. Ihr versteht sicher welche Erleichterung und welches blindes Vertrauen es schafft wenn ihr gerade euer Leben und all euer Erspartes an einen Sturm verloren habt.
Die Schnigge "Frostwinde" fuhr stets von Hafen zu Hafen und handelte mit Stoffen, doch sank sie vor etwa drei Wochen und somit ging mein Leben unter. Es war nicht mein Schiff und doch war sie mein Leben.
So bitte ich euch aufrichtigst darum mein Vertrauen in jene Menschen nicht falsch zu deuten. Ich bin nicht mit ihnen im Bunde und meine Schuld bei ihnen habe ich beglichen, ich suche bloß noch einen Platz der mir lange genug Schutz bietet, bis ich mir ein neues Leben aufbauen kann.
So erbitte ich euch mir Gelegenheit zu bieten, euch mein Gesicht zu offenbaren und euren Fragen Antwort zu stehen.
Aye... und eine Bitte hätte ich noch, ich versprach dem Botenjungen das er einen wahren Ritter sehen könne und sein Schwert bestaunen könne.
Bitte erfüllt dem Jungen seinen Wunsch und offenbart mir euer Mitgefühl für meine Situation.
Mit höflichstem Dank
Tangron Faruhnes
Sollte man dem Botenjungen die Chance dazu geben, wird er mit glänzenden Augen Ser Friedrich in seiner Rüstung bestaunen und das Schwert des Ritters berühren wollen.
Sollte dies nicht der Fall sein, wird er sich dennoch höflichst verneigen und darauf warten das man ihm eine Art von Antwort mit auf den Weg gibt
Ein Schreiben an Ser Friedrich von Myrtol
Moderator: Adoran [Mod]
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Friedrich von Myrtol
Als der junge Bote den Ritter am Palast in Adoran vorfindet, wird er diesen ohne schwere Rüstwehr antreffen. Lediglich edle Tracht, allerdings an seine Hüfte ruht sein reich verziertes Schwert. Ein dezentes Lächeln macht sich auf Friedrichs Zügen breit als der Junge das Schwert begutachten wollte, der sich aber mit einer freundlichen Ablehnung des Ganzen arrangieren musste. Ein Schwert bleibt immerhin ein Schwert, welches nicht in den Händen eines Kindes gelangen sollte- weiterhin ist es für ein Ritter heilig, und es gebietet Ihm die Ehre und der Stolz sich nicht dadurch zu brüstet um jemanden zu imponieren. Als Friedrich die Schriftrolle entgegen nahm wurden seine Züge ruckartig düster- der Bote würde berichten, dass der Ritter ihn für einen Moment schaudern ließ, als er den nachfolgenden Blick zu sich bemerkte. Kurze Zeit später wird dem Boten ein Schreiben ausgehändigt.
06. Cirmiasum 256
Im Ansinnen der tugendhaften Schirmherrin unseres geliebten Reiches Alumenas, möge Ihr Licht Euch Einsicht und Vernunft schenken, Herr Faruhnes,
Ich erinnere mich natürlich noch an unser kurzfristiges Aufeinandertreffen in Berchgard. Ihr solltet wissen, dass Eure Zeilen trotz der ausgedrückten Entschuldigung mich doch nachdenklich stimmen, abgesehen Eures Gesetzesbruches mit der Rüstwehr, über welches ich durch meine Gnade hinweg sah. Zunächst frage ich mich wie Ihr darauf kommt, weshalb ich die ehrenwerte Rekrutin des Lichtenthaler Regiments, namentlich Janarey wie Euch bekannt, es zum Nachteil kommen lasse, wie sie Euch der Stadt verwies. Ich bin mir im vollen Bewusstsein, dass Ihr Handeln ohne Verschulden ist und durch Ihre Aufrichtigkeit im Dienst des Regiments sich erwies und somit meine Gunst und mein Vertrauen gewann. Ich ließ es mir nicht nehmen und habe mich über Eure Person erkundigt. Ich erfuhr von Eurem Aufenthalt in Rahal, sodass ich von Eurer Rundreise annehme, dass Ihr Euch in dieser nichtswürdigen Stadt, die sich einem niederträchtigen Gott unterwarf, niedergelassen habt. So frage ich Euch, selbst wenn Ihr nicht ein Diener dieses Panthergottes seid, verweilt Ihr in einer Stadt, die Eure Sinne mit Gaben und falscher Aufrichtigkeit betrüben, nur damit sie ihr Heer aus Hass und Jähzorn mit einer weiteren blinden Seele zu speisen beliebt, um ihre Mission der Vernichtung eines jeden ehrwürdigen Bürgers des Herzogtums Lichtenthals in noch deutlicherer Nähe rücken mag; sagt, könntet Ihr ein Wort aus Eurer Kehle wagen die Euer Niederlass dort berechtigt? Ich bin der festen Überzeugung, nein. Somit verstehe ich Euer Vertrauen in diesen Menschen nicht falsch, sondern verstehe grundsätzlich jedes einzeln niedergeschriebene Wort und warne Euch. Sollte ich dann noch Euren Worten Glauben schenken? Sofern sie tatsächlich der Wahrheit entsprechen, war Euch das Schicksal nicht hold und Ihr suchtet nach der dargebotenen Hand, welche sich als eine abscheuliche Klaue eines Bastards erwies. Demgemäß nimmt meinen wohlgemeinten Rat an, verlasst Rahal und erkennt die Rettung durch die Herrin und Schildmaid, welche das glorreich glänzende Reich Alumenas schützt und begibt Euch baldigst auf die Reise zum Kloster. Dort wird sich Eurer angenommen und Ihr findet den lang ersehnten Ort den Ihr sucht, ohne dass Ihr befürchten könnt Eures Vertrauens ausgenutzt zu werden. Solltet Ihr meinen Rat nicht annehmen und Euch in dieser törichten Ansicht nicht abbringen lassen, verstehe ich Euer Vertrauen in dem Feind als ein Bündnis mit ihnen. Solange rate ich Euch mir nicht vor den Augen zu treten, bis Ihr den Ort an dem Ihr haust, speist und trinkt den Rücken kehrt und Euch für die Zuflucht ins Kloster entscheidet. Und erst dann, werdet Ihr mich wiedersehen, an dem mein Schwert an meine Hüfte ruht.
Möge die Lichtbringerin Eure Pfade erhellen und Euch zudem auf den rechten Weg leiten.
Gezeichnet,
Ser Friedrich von Myrtol,
Ritter des alumenischen Reiches,
unter der gütigen Herrschaft seiner königlichen Majestät Ador I. von Alumenas.
06. Cirmiasum 256
Im Ansinnen der tugendhaften Schirmherrin unseres geliebten Reiches Alumenas, möge Ihr Licht Euch Einsicht und Vernunft schenken, Herr Faruhnes,
Ich erinnere mich natürlich noch an unser kurzfristiges Aufeinandertreffen in Berchgard. Ihr solltet wissen, dass Eure Zeilen trotz der ausgedrückten Entschuldigung mich doch nachdenklich stimmen, abgesehen Eures Gesetzesbruches mit der Rüstwehr, über welches ich durch meine Gnade hinweg sah. Zunächst frage ich mich wie Ihr darauf kommt, weshalb ich die ehrenwerte Rekrutin des Lichtenthaler Regiments, namentlich Janarey wie Euch bekannt, es zum Nachteil kommen lasse, wie sie Euch der Stadt verwies. Ich bin mir im vollen Bewusstsein, dass Ihr Handeln ohne Verschulden ist und durch Ihre Aufrichtigkeit im Dienst des Regiments sich erwies und somit meine Gunst und mein Vertrauen gewann. Ich ließ es mir nicht nehmen und habe mich über Eure Person erkundigt. Ich erfuhr von Eurem Aufenthalt in Rahal, sodass ich von Eurer Rundreise annehme, dass Ihr Euch in dieser nichtswürdigen Stadt, die sich einem niederträchtigen Gott unterwarf, niedergelassen habt. So frage ich Euch, selbst wenn Ihr nicht ein Diener dieses Panthergottes seid, verweilt Ihr in einer Stadt, die Eure Sinne mit Gaben und falscher Aufrichtigkeit betrüben, nur damit sie ihr Heer aus Hass und Jähzorn mit einer weiteren blinden Seele zu speisen beliebt, um ihre Mission der Vernichtung eines jeden ehrwürdigen Bürgers des Herzogtums Lichtenthals in noch deutlicherer Nähe rücken mag; sagt, könntet Ihr ein Wort aus Eurer Kehle wagen die Euer Niederlass dort berechtigt? Ich bin der festen Überzeugung, nein. Somit verstehe ich Euer Vertrauen in diesen Menschen nicht falsch, sondern verstehe grundsätzlich jedes einzeln niedergeschriebene Wort und warne Euch. Sollte ich dann noch Euren Worten Glauben schenken? Sofern sie tatsächlich der Wahrheit entsprechen, war Euch das Schicksal nicht hold und Ihr suchtet nach der dargebotenen Hand, welche sich als eine abscheuliche Klaue eines Bastards erwies. Demgemäß nimmt meinen wohlgemeinten Rat an, verlasst Rahal und erkennt die Rettung durch die Herrin und Schildmaid, welche das glorreich glänzende Reich Alumenas schützt und begibt Euch baldigst auf die Reise zum Kloster. Dort wird sich Eurer angenommen und Ihr findet den lang ersehnten Ort den Ihr sucht, ohne dass Ihr befürchten könnt Eures Vertrauens ausgenutzt zu werden. Solltet Ihr meinen Rat nicht annehmen und Euch in dieser törichten Ansicht nicht abbringen lassen, verstehe ich Euer Vertrauen in dem Feind als ein Bündnis mit ihnen. Solange rate ich Euch mir nicht vor den Augen zu treten, bis Ihr den Ort an dem Ihr haust, speist und trinkt den Rücken kehrt und Euch für die Zuflucht ins Kloster entscheidet. Und erst dann, werdet Ihr mich wiedersehen, an dem mein Schwert an meine Hüfte ruht.
Möge die Lichtbringerin Eure Pfade erhellen und Euch zudem auf den rechten Weg leiten.
Gezeichnet,
Ser Friedrich von Myrtol,
Ritter des alumenischen Reiches,
unter der gütigen Herrschaft seiner königlichen Majestät Ador I. von Alumenas.