Ian Vondran
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I. Die Ankunft
Die Wellen schlugen mit großer Wucht an's Boot. Stuermisch ward die See geworden und rau das Wetter in jener eisigen Oktobernacht. Kaltes Nass spraenkelte in sein Gesicht, doch schien ihm nicht einmal der eisige Nordwind, welcher ihm durch sein Gesicht bließ, etwas auszumachen. Voller kräftiger Schwärze waren seine langen, glattgekaemmten Haare, wenn auch voellig durchnaesst.
Der Wind bließ wuchtig gegen die dicht gerefften Segel, welche zu reißen drohten. Der wackere Segler hob immer wieder sein Heck empor, um die riesigen Wogen unter sich hinwegrollen zu lassen. Dabei bohrte die >>Andral<< ihren Bug tief in die Fluten, als wolle sie nun unaufhaltsam in die Tiefe hinabschießen. Aber der Dreimaster ward ein seetüchtiges Schiff und sein Kapitän ein kundiger Seemannm der nicht nur sein Schiff meisterhaft zu lenken verstand, sondern auch nie vergaß, sein Vertrauen auf jenen Kompass zu setzen, der noch keinen Menschen im Stich gelassen hat, auf die Hilfe der Goetter!
"Endlos sind des Meeres Wogen, Dunkle Nacht am Himmelsbogen."
" Herr, geht unter Deck, hier ist es zu gefaehrlich fuer Euch!", jabste ein Schiffsjunge, welchem allen Anschein nach die Seeluft nicht zu bekommen schien. Lautes Toben und Brausen der Wellen ließen seinen Ohren keinen ruhigen Augenblick. Doch befasste er sich mit andrem als der stuermischen Seefahrt.
Hecktisch und schnauffend wies der Schiffsmann seine getreuen Mannen an. So viele Befehle er erteilte, soviele koenne man sich als aungeuebter Mensch wohl kaum merken. Mit einem Schmunzeln auf seinen Lippen sah er ueber die Schulter, doch krallte er immernoch seine Finger in das Holz des recht robusten Schiffes um sich gegen den Sturm zu stellen. Der Wind bließ ihm die getraenkten Haare in sein Gesicht und ein kalter Schauder ueberkam ihn. Wahrlich eisig ward es geworden, doch reichte ihm ein warmer Umhang gaenzlich aus. Das Emblem der von Dran's ward auf den Umhang mit feinster Seide draufgestickt und ein rotes Schimmern umgab jenes edle Kleidungsstueck.
Er sah wieder hinaus auf's Meer, gedankenversunken und abwesend. Sein Umfeld schien er gaenzlich zu vergessen. "Was wird mich in dem neuen Land erwarten?", fragte er sich selbst einige Male. "Wird es so sein, wie es mir einst mein werter Vater beschrieb?" Bei der Vorstellung umgab ein sanftes Laecheln seine Zuege. "Aye, so wird es sein. Mein Vater hat sich nie geirrt!". Stetig laechelnd schleppte er sich hinunter unter Deck, wo er ein gemuetlich eingerichtetes Zimmer vor fand. Im gedaempften Kerzenschein standen, trotz der stuermischen See, noch alle Moebelstuecke aufrecht auf ihrem Platz. Laechelnd begutachtete er jene. Feinst verarbeitetes Holz verwendete Gerald, der gleichaltrige Holzarbeiter und Dekorateur der von Dran's. Die Kunst des Schreinerns hatte er schon frueh erlernt, wahrlich. Kurz schmunzelt er als ihm einige Worte durch den Kopf huschen. "Er hatte schon den Hobel in der Hand, da konnte ich noch kein Schwerte greifen." Ein großer Schrank, welchem die See schon einige Buecher entwendet hatte, stand direkt hinter einem breiten, mit flauschigen Fellen ueberzogenem Sessel in welchen er sich niederließ. Der kleine Tisch, auf welchem ein Kelch wie ein Krug Wein einst standen, rutschte ab und an dichter an den Sessel. Die Weinflasche hatte sich laengst selbststaendig gemacht und rollte unverdrossen ueber den Holzboden des Seglers.
Behutsam entzuendete er sich eine Kerze und griff hinter sich in das Buecherregal nach einem der noch uebrig gebliebenen Buechern.
Das Land Alathair. Verfasst von ..., der Name des Autor's ward nichtmehr zu lesen. Die verblasste Schrift ließ nurnoch einige Buchstaben erkennen.
M...A...Y...O...S
Interessiert oeffnete er jenes und betrachtete die ueberaus genauen Zeichnungen, welche nur mit wenig Text versehen waren. Zufrieden laechelte er wieder. "Aye, wie es einst mein Vater beschrieb.", sprach er leise zu sich.
Der tobende Sturm ward fuer ihn unter Deck kaum zu vernehmen. Ein massives Holztor dichtete das Unterdeck ab und ließ kein Wasser hinein.
Noch einige Augenblicke blaetterte er durch das Buch, bis ihm schließlich vor Muedigkeit die Augen zu fielen. Selbst die Kerze die er entzuendet, ward des Brennens muede geworden, und dessen Docht verglimmte langsam nach dem die Flamme schon laengst erloschen.
"Aufwachen, Herr. Wir haben unser Ziel erreicht!" , schmetterte der Schiffsjunge in den Raum. Unbedacht ließ er das Tor los, welches lautstark hinter ihm zuschlug. Kurzzeitig schimpfte der Reisende lautstark. Doch als er zu Sinnen kam und sich seiner Schlaftrunkenheit entziehen konnte, ueberkam ihn ein zufriedenes Lächeln. Das neue Land, er hatte es erreicht. Früh morgens war es noch und sie Sonne schien gerade aus ihrem nächtlichem Schlaf zu erwachen. Räkelnd entsendete sie die ersten Sonnenstrahlen begrüßend zum Neuankömmling hinab und lächelte ihn wärmend an. Dankend empfängt dieser die wollig warmen Willkommensgrüße und streckt seine Gliedmaßen etwas eingerostet von sich.
Mehrere Matrosen halfen die Planken auszufahren. Eiligst stroehmten die Bediensteten der Familie hinab in das Lager, um Gepaeck und uebergebliebenen Proviant hinaus zu schleppen. Laut polterten die Planken unter dem imsensen Gewicht, verursacht durch die vollbeladenen Kisten.
Auf den Wiesen vor ihm wuchsen wunderschoen bluehende Pflanzen und Ranken, in welchen sich eine Vielzahl farbenfroher Falter tummelte. In den Wipfeln der hochgewachsenen Baeumen hoerte man Jungvögel in ihrem Nest froehlich umherzwitschern und das Rauschen des Meeres rundete diese Klänge der Natur ab.
Ein zufriedener Seuftzer entfuhr ihm und kurze Zeit hielt er seine Augen geschlossen .
„Arrr, wohin soll'n der Krempel?“, knurrte ihn ein graubaertiger aelterer Seemann forsch und unfreundlich an. Doch nicht einmal der unfreundliche Ton, welchen der Maat an den Tag legte, ließ er sich aus der Ruhe bringen. „Man bringe meine Sachen in eine Gaststaedte. Dort wird man schon ein Zimmer für mich haben.“, befahl er jenen in strengen, doch ruhigem Ton. Dem Schiffsmanne ward jene Gegend nicht unbekannt, und wahrlich wusste er eine nahegelegene Gaststaedte mit recht schoenen Zimmern in welche man seine Sachen brachte und fuer ein Zimmer bezahlte.
Nur mit einem Dolch bewaffnet, welcher in einer kleinen Scheide an seinem Gürtel ruhte, machte er sich auf, das neue Land zu erkunden.
>>Überwältigend!<<, entfuhr es ihm jauchzend, während er seine Arme weit ausgebreitet, umhersah. Eine ihm zuvor unbekannte Schönheit bot sich ihm an jenem Orte da. Blumen und eine gesunde Vegetation begrüßten ihn in der gemütlich verschlafenen Stadt Varuna. Unwissend welchem Schicksal jene verfallen war, flanierte er die gepflasterten Straßen entlang.
Die Wellen schlugen mit großer Wucht an's Boot. Stuermisch ward die See geworden und rau das Wetter in jener eisigen Oktobernacht. Kaltes Nass spraenkelte in sein Gesicht, doch schien ihm nicht einmal der eisige Nordwind, welcher ihm durch sein Gesicht bließ, etwas auszumachen. Voller kräftiger Schwärze waren seine langen, glattgekaemmten Haare, wenn auch voellig durchnaesst.
Der Wind bließ wuchtig gegen die dicht gerefften Segel, welche zu reißen drohten. Der wackere Segler hob immer wieder sein Heck empor, um die riesigen Wogen unter sich hinwegrollen zu lassen. Dabei bohrte die >>Andral<< ihren Bug tief in die Fluten, als wolle sie nun unaufhaltsam in die Tiefe hinabschießen. Aber der Dreimaster ward ein seetüchtiges Schiff und sein Kapitän ein kundiger Seemannm der nicht nur sein Schiff meisterhaft zu lenken verstand, sondern auch nie vergaß, sein Vertrauen auf jenen Kompass zu setzen, der noch keinen Menschen im Stich gelassen hat, auf die Hilfe der Goetter!
"Endlos sind des Meeres Wogen, Dunkle Nacht am Himmelsbogen."
" Herr, geht unter Deck, hier ist es zu gefaehrlich fuer Euch!", jabste ein Schiffsjunge, welchem allen Anschein nach die Seeluft nicht zu bekommen schien. Lautes Toben und Brausen der Wellen ließen seinen Ohren keinen ruhigen Augenblick. Doch befasste er sich mit andrem als der stuermischen Seefahrt.
Hecktisch und schnauffend wies der Schiffsmann seine getreuen Mannen an. So viele Befehle er erteilte, soviele koenne man sich als aungeuebter Mensch wohl kaum merken. Mit einem Schmunzeln auf seinen Lippen sah er ueber die Schulter, doch krallte er immernoch seine Finger in das Holz des recht robusten Schiffes um sich gegen den Sturm zu stellen. Der Wind bließ ihm die getraenkten Haare in sein Gesicht und ein kalter Schauder ueberkam ihn. Wahrlich eisig ward es geworden, doch reichte ihm ein warmer Umhang gaenzlich aus. Das Emblem der von Dran's ward auf den Umhang mit feinster Seide draufgestickt und ein rotes Schimmern umgab jenes edle Kleidungsstueck.
Er sah wieder hinaus auf's Meer, gedankenversunken und abwesend. Sein Umfeld schien er gaenzlich zu vergessen. "Was wird mich in dem neuen Land erwarten?", fragte er sich selbst einige Male. "Wird es so sein, wie es mir einst mein werter Vater beschrieb?" Bei der Vorstellung umgab ein sanftes Laecheln seine Zuege. "Aye, so wird es sein. Mein Vater hat sich nie geirrt!". Stetig laechelnd schleppte er sich hinunter unter Deck, wo er ein gemuetlich eingerichtetes Zimmer vor fand. Im gedaempften Kerzenschein standen, trotz der stuermischen See, noch alle Moebelstuecke aufrecht auf ihrem Platz. Laechelnd begutachtete er jene. Feinst verarbeitetes Holz verwendete Gerald, der gleichaltrige Holzarbeiter und Dekorateur der von Dran's. Die Kunst des Schreinerns hatte er schon frueh erlernt, wahrlich. Kurz schmunzelt er als ihm einige Worte durch den Kopf huschen. "Er hatte schon den Hobel in der Hand, da konnte ich noch kein Schwerte greifen." Ein großer Schrank, welchem die See schon einige Buecher entwendet hatte, stand direkt hinter einem breiten, mit flauschigen Fellen ueberzogenem Sessel in welchen er sich niederließ. Der kleine Tisch, auf welchem ein Kelch wie ein Krug Wein einst standen, rutschte ab und an dichter an den Sessel. Die Weinflasche hatte sich laengst selbststaendig gemacht und rollte unverdrossen ueber den Holzboden des Seglers.
Behutsam entzuendete er sich eine Kerze und griff hinter sich in das Buecherregal nach einem der noch uebrig gebliebenen Buechern.
Das Land Alathair. Verfasst von ..., der Name des Autor's ward nichtmehr zu lesen. Die verblasste Schrift ließ nurnoch einige Buchstaben erkennen.
M...A...Y...O...S
Interessiert oeffnete er jenes und betrachtete die ueberaus genauen Zeichnungen, welche nur mit wenig Text versehen waren. Zufrieden laechelte er wieder. "Aye, wie es einst mein Vater beschrieb.", sprach er leise zu sich.
Der tobende Sturm ward fuer ihn unter Deck kaum zu vernehmen. Ein massives Holztor dichtete das Unterdeck ab und ließ kein Wasser hinein.
Noch einige Augenblicke blaetterte er durch das Buch, bis ihm schließlich vor Muedigkeit die Augen zu fielen. Selbst die Kerze die er entzuendet, ward des Brennens muede geworden, und dessen Docht verglimmte langsam nach dem die Flamme schon laengst erloschen.
"Aufwachen, Herr. Wir haben unser Ziel erreicht!" , schmetterte der Schiffsjunge in den Raum. Unbedacht ließ er das Tor los, welches lautstark hinter ihm zuschlug. Kurzzeitig schimpfte der Reisende lautstark. Doch als er zu Sinnen kam und sich seiner Schlaftrunkenheit entziehen konnte, ueberkam ihn ein zufriedenes Lächeln. Das neue Land, er hatte es erreicht. Früh morgens war es noch und sie Sonne schien gerade aus ihrem nächtlichem Schlaf zu erwachen. Räkelnd entsendete sie die ersten Sonnenstrahlen begrüßend zum Neuankömmling hinab und lächelte ihn wärmend an. Dankend empfängt dieser die wollig warmen Willkommensgrüße und streckt seine Gliedmaßen etwas eingerostet von sich.
Mehrere Matrosen halfen die Planken auszufahren. Eiligst stroehmten die Bediensteten der Familie hinab in das Lager, um Gepaeck und uebergebliebenen Proviant hinaus zu schleppen. Laut polterten die Planken unter dem imsensen Gewicht, verursacht durch die vollbeladenen Kisten.
Auf den Wiesen vor ihm wuchsen wunderschoen bluehende Pflanzen und Ranken, in welchen sich eine Vielzahl farbenfroher Falter tummelte. In den Wipfeln der hochgewachsenen Baeumen hoerte man Jungvögel in ihrem Nest froehlich umherzwitschern und das Rauschen des Meeres rundete diese Klänge der Natur ab.
Ein zufriedener Seuftzer entfuhr ihm und kurze Zeit hielt er seine Augen geschlossen .
„Arrr, wohin soll'n der Krempel?“, knurrte ihn ein graubaertiger aelterer Seemann forsch und unfreundlich an. Doch nicht einmal der unfreundliche Ton, welchen der Maat an den Tag legte, ließ er sich aus der Ruhe bringen. „Man bringe meine Sachen in eine Gaststaedte. Dort wird man schon ein Zimmer für mich haben.“, befahl er jenen in strengen, doch ruhigem Ton. Dem Schiffsmanne ward jene Gegend nicht unbekannt, und wahrlich wusste er eine nahegelegene Gaststaedte mit recht schoenen Zimmern in welche man seine Sachen brachte und fuer ein Zimmer bezahlte.
Nur mit einem Dolch bewaffnet, welcher in einer kleinen Scheide an seinem Gürtel ruhte, machte er sich auf, das neue Land zu erkunden.
>>Überwältigend!<<, entfuhr es ihm jauchzend, während er seine Arme weit ausgebreitet, umhersah. Eine ihm zuvor unbekannte Schönheit bot sich ihm an jenem Orte da. Blumen und eine gesunde Vegetation begrüßten ihn in der gemütlich verschlafenen Stadt Varuna. Unwissend welchem Schicksal jene verfallen war, flanierte er die gepflasterten Straßen entlang.
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Einschub: Erinnerung eines wackren Kriegers im Kampfe um Varuna
>>>>Schwerter Äxte, Sensen und Lanzen schnellten auf meinen eigendlich so gut gerüsteten Brustpanzer ein. Doch waren es zu viele, die die selben Stellen trafen und die Rüstung zum Zerborsten brachten. Tief bohrte sich eine Lanze in das Fleisch und Blut floß ueber jene. Qualvoll und schmerzerfuellt ging ich zu Boden, wobei ich langsam das Bewusstsein verlor und nur noch das Kreischen und Toben des Krieges vernahm, das Getrappel der Pferdehufe auf dem steinigen Schlachtfeld, bis mir schließlich die Augen zufielen.
Um mich herrum fiehlen noch viele andre, welche sich tapfer und beherzt in die Reihen des Feindes stürzten, um ihre Kameraden zu retten. Qualvolle Schreie erschallten durch das Land um Varuna und das Zerborsten von Klingen und Rüstungen ward noch weit in der Fern' zu hoeren.
Nur Dank ihrer Übermacht schafften sie es die Stadt zu bezwingen. Zu zehnt nahmen sie sich immer einen Kriegersmanne vor, welcher allein in einem Duell in dem es mit rechten Dingen zugeht, jeden der Angreifer besiegt haette. Ich bekam noch mit, wie einer schrie: Zündet die Stadt an!! Die kurz darauf folgenden Klageschreie der Weiber und ihrer Kinder gaben mir zu verstehen, dass die Stadt nun brannte und es an der Zeit war eiligst zu fliehen. Die allesverzehrenden Flammen konnte ich hören, als würden sie sich auf den Weg zu mir machen, um mir die Luft abzuschneiden, um mich ebenso zu verschlingen wie manch einen, der es nicht mehr rechtzeitig aus der Stadt schaffte.
Ich spührte schon die Hitze die mich umgab und einige Momente hatte ich das Gefühl, als haben es die Flammen auf mich abgesehen. Doch mir blieb nicht viel Zeit mir Gedanken darüber zu machen, ruckartig riss man mich aus meinen fiebrigen Gedanken und hob mich auf eine Trage. Anscheinend hatten die Heiler mich inmitten der blutigen Schlacht ausfindig gemacht. Mich sorgen um die Stadt machen, das konnte ich nicht mehr. Ich unterlag meinen Schmerzen und schlief kraftlos auf der Trage ein. Mein letztes Gebet galt Temora, und sie rettete, was zu retten war....<<<<<<
>>>>Schwerter Äxte, Sensen und Lanzen schnellten auf meinen eigendlich so gut gerüsteten Brustpanzer ein. Doch waren es zu viele, die die selben Stellen trafen und die Rüstung zum Zerborsten brachten. Tief bohrte sich eine Lanze in das Fleisch und Blut floß ueber jene. Qualvoll und schmerzerfuellt ging ich zu Boden, wobei ich langsam das Bewusstsein verlor und nur noch das Kreischen und Toben des Krieges vernahm, das Getrappel der Pferdehufe auf dem steinigen Schlachtfeld, bis mir schließlich die Augen zufielen.
Um mich herrum fiehlen noch viele andre, welche sich tapfer und beherzt in die Reihen des Feindes stürzten, um ihre Kameraden zu retten. Qualvolle Schreie erschallten durch das Land um Varuna und das Zerborsten von Klingen und Rüstungen ward noch weit in der Fern' zu hoeren.
Nur Dank ihrer Übermacht schafften sie es die Stadt zu bezwingen. Zu zehnt nahmen sie sich immer einen Kriegersmanne vor, welcher allein in einem Duell in dem es mit rechten Dingen zugeht, jeden der Angreifer besiegt haette. Ich bekam noch mit, wie einer schrie: Zündet die Stadt an!! Die kurz darauf folgenden Klageschreie der Weiber und ihrer Kinder gaben mir zu verstehen, dass die Stadt nun brannte und es an der Zeit war eiligst zu fliehen. Die allesverzehrenden Flammen konnte ich hören, als würden sie sich auf den Weg zu mir machen, um mir die Luft abzuschneiden, um mich ebenso zu verschlingen wie manch einen, der es nicht mehr rechtzeitig aus der Stadt schaffte.
Ich spührte schon die Hitze die mich umgab und einige Momente hatte ich das Gefühl, als haben es die Flammen auf mich abgesehen. Doch mir blieb nicht viel Zeit mir Gedanken darüber zu machen, ruckartig riss man mich aus meinen fiebrigen Gedanken und hob mich auf eine Trage. Anscheinend hatten die Heiler mich inmitten der blutigen Schlacht ausfindig gemacht. Mich sorgen um die Stadt machen, das konnte ich nicht mehr. Ich unterlag meinen Schmerzen und schlief kraftlos auf der Trage ein. Mein letztes Gebet galt Temora, und sie rettete, was zu retten war....<<<<<<
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II. Das Leben in den Reihen der königlichen Garde
Spaet Abends, die Nacht lag schon über den Dächern Varuna's und das Licht der sonst so grellen Straßenlaternen verlor sich inmitten des dichtem Nebels, waren die Straßen wie ausgestorben. In einer Seitengasse der Stadt, eng, nicht gern besucht und mehr als Aufbewahrungsstaedte fuer den in der Woche haeuslich angefallenen Abfall genutzt, sah man eine verdreckte Tone. Uberlagert von Muell ward ein toter Leib am Boden zu erkennen. Wohl ein kleines Tier. Eine tiefe Wunde ward trotz des vielen Abfalls am Hals der Leibes am Boden zu erkennen, an welcher sich schon so manch Tier zu schaffen gemacht haben musste. Hautfetzen und getrocknetes Blut machten die Stelle unkenntlich. Doch rinnte immernoch ein wenig Blut aus der handgroßen, massiven Wunde. Dunkel, beinahe schwarz ließen die Nebelschwaden jenes Blut erscheinen, welches sich schon zu einer größeren Lache ausgebreitet hatte. Verwester wie moderiger Gestank hatte sich in jener Gasse laengst breit gemacht und so manch schlimme Krankheit mochte in diesem auf ein unschuldiges oder weniger unschuldiges Opfer lauern.
Ein leises "Schlürfen" ward an jenem See des Lebenssaftes zu hoeren.
Eine handgroße Ratte musste wohl durch den Gestank, welcher sich schon in nahegelegenden Straßen ausbreitete, angelockt worden sein. Blutverschmiert waren die Füße des Untieres, welche die Farbe des Felles und dessen Haut hatte. Durch die leuchtend roten Augen spähte sie durch die Gasse, als habe sie etwas vernommen. Augenblicke spaeter jedoch, schluerfte sie unverdrossen weiter bis sie schließlich satt ward und sich auf den Rückweg machte, viele kleine Abdruecke aus Blut in Form ihrer Füsse hinterlassend.
Etliche Gassen weiter, die Hellebarde fest umpackt und aufrechten Ganges patroullierte er unermüdlich weiter, beide Augen wachsam und prüfend umherschauend, besorgt um das Wohl der Stadt. Pflichtbewusst hatte er nun schon Dienst, wenn auch mehr freiwillig. Seine acht Stunden hatte er schon laengst hinter sich, doch misstraute er der bist dato beaengstigenden Ruhe. Mit der Laterne vorraus marschierte er die Gassen entlang und so manch Taverne inspizierte er noch bevor er schließlich als letzter im Kastell eintraff, zum Erstaunen seines Hauptmannes mit einem dicken Buch, geschrieben mit einem Kohlestift und gefuellt mit etlichen Seiten über die Vorkommnisse der Tage, die er schon gedient hatte. >>Sire, melde gehorsamst, Schicht beendet, Vorfälle notiert, werde weiter patroullieren, die Stadt scheint mir unheimlich ruhig.<< Immer noch etwas verdutzt nahm jener das Buch entgegen und salutierte auf den Abschied des Kadetten hin ebenfalls.Auch er hatte schon die Werte dieses Kriegers feststellen koennen und wusste, dass er sich unermuedlich seinem Pflichtbewusstsein, unter wohl bedachten Worten und Handlungsweisen, hingeben wuerde.
Endlich konnte er nun einmal den Dienst in der Garde der Königin antreten und hatte die Moeglichkeit sich zu beweisen. Doch, ob er das so arg brauchte? Schon alleine die Ritter die er mittlerweile kannte, legten die Hand fuer ihn ins Feuer und wussten seinen Fortschritt im Umgang und Einklang der Tugenden und Werte zu schaetzen.
Schon bald, wuerde er sich einen Namen gemacht haben, den Namen eines ehrbaren und tugendhaften Mannes, den Glaube, Liebe und Drang zur Gerechtigkeit anpichten, der Königin zu dienen, Temora's Glauben zu verbreiten, den Hilfsbedürftigen zu helfen und Varuna stehts zu verteidigen.
Er würde niemals ruhen, den wer rastet, der rostet bekanntlich auch, und sein eiserner Wille seine Ziele zu erreichen, würde ihn stehts weiter an treiben.
Spaet Abends, die Nacht lag schon über den Dächern Varuna's und das Licht der sonst so grellen Straßenlaternen verlor sich inmitten des dichtem Nebels, waren die Straßen wie ausgestorben. In einer Seitengasse der Stadt, eng, nicht gern besucht und mehr als Aufbewahrungsstaedte fuer den in der Woche haeuslich angefallenen Abfall genutzt, sah man eine verdreckte Tone. Uberlagert von Muell ward ein toter Leib am Boden zu erkennen. Wohl ein kleines Tier. Eine tiefe Wunde ward trotz des vielen Abfalls am Hals der Leibes am Boden zu erkennen, an welcher sich schon so manch Tier zu schaffen gemacht haben musste. Hautfetzen und getrocknetes Blut machten die Stelle unkenntlich. Doch rinnte immernoch ein wenig Blut aus der handgroßen, massiven Wunde. Dunkel, beinahe schwarz ließen die Nebelschwaden jenes Blut erscheinen, welches sich schon zu einer größeren Lache ausgebreitet hatte. Verwester wie moderiger Gestank hatte sich in jener Gasse laengst breit gemacht und so manch schlimme Krankheit mochte in diesem auf ein unschuldiges oder weniger unschuldiges Opfer lauern.
Ein leises "Schlürfen" ward an jenem See des Lebenssaftes zu hoeren.
Eine handgroße Ratte musste wohl durch den Gestank, welcher sich schon in nahegelegenden Straßen ausbreitete, angelockt worden sein. Blutverschmiert waren die Füße des Untieres, welche die Farbe des Felles und dessen Haut hatte. Durch die leuchtend roten Augen spähte sie durch die Gasse, als habe sie etwas vernommen. Augenblicke spaeter jedoch, schluerfte sie unverdrossen weiter bis sie schließlich satt ward und sich auf den Rückweg machte, viele kleine Abdruecke aus Blut in Form ihrer Füsse hinterlassend.
Etliche Gassen weiter, die Hellebarde fest umpackt und aufrechten Ganges patroullierte er unermüdlich weiter, beide Augen wachsam und prüfend umherschauend, besorgt um das Wohl der Stadt. Pflichtbewusst hatte er nun schon Dienst, wenn auch mehr freiwillig. Seine acht Stunden hatte er schon laengst hinter sich, doch misstraute er der bist dato beaengstigenden Ruhe. Mit der Laterne vorraus marschierte er die Gassen entlang und so manch Taverne inspizierte er noch bevor er schließlich als letzter im Kastell eintraff, zum Erstaunen seines Hauptmannes mit einem dicken Buch, geschrieben mit einem Kohlestift und gefuellt mit etlichen Seiten über die Vorkommnisse der Tage, die er schon gedient hatte. >>Sire, melde gehorsamst, Schicht beendet, Vorfälle notiert, werde weiter patroullieren, die Stadt scheint mir unheimlich ruhig.<< Immer noch etwas verdutzt nahm jener das Buch entgegen und salutierte auf den Abschied des Kadetten hin ebenfalls.Auch er hatte schon die Werte dieses Kriegers feststellen koennen und wusste, dass er sich unermuedlich seinem Pflichtbewusstsein, unter wohl bedachten Worten und Handlungsweisen, hingeben wuerde.
Endlich konnte er nun einmal den Dienst in der Garde der Königin antreten und hatte die Moeglichkeit sich zu beweisen. Doch, ob er das so arg brauchte? Schon alleine die Ritter die er mittlerweile kannte, legten die Hand fuer ihn ins Feuer und wussten seinen Fortschritt im Umgang und Einklang der Tugenden und Werte zu schaetzen.
Schon bald, wuerde er sich einen Namen gemacht haben, den Namen eines ehrbaren und tugendhaften Mannes, den Glaube, Liebe und Drang zur Gerechtigkeit anpichten, der Königin zu dienen, Temora's Glauben zu verbreiten, den Hilfsbedürftigen zu helfen und Varuna stehts zu verteidigen.
Er würde niemals ruhen, den wer rastet, der rostet bekanntlich auch, und sein eiserner Wille seine Ziele zu erreichen, würde ihn stehts weiter an treiben.
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III. prägende Ereignisse
Wahrlich hatte der recht junge Kadett ein Ziel vor Augen, der Königin am Hofe zu dienen. Als Ritter in den Reihen der ehrwürdigen, derer, die die sieben Tugenden alle inne hatten und den Glaube Temora's an die Leute bringen.
In Gedanken replizierte er die Gespräche mit den Rittern, Farion Lefar und Quarius de Lore.
Dehmut, Mitgefühl, Geistigkeit und Gerechtigkeit lehrte ihm Ritter de Lore, jener, der schon immer mit äußerster Bedachtheit handelte.Von ihm lernte er das zurückhaltende Benehmen, die Bedeutung über Recht und Unrecht und wie man jenes beurteilen kann.
Den ständigen Drang nach Wissen hatte er schon immer und sein Wissensdurst schien unstillbar, doch lehrte man ihn sich auf das Wissen zu konzentrieren, dass entscheidend sei um Recht erkennen und ebenso aus sprechen zu können.
Den Weg des Tapfren, des Ehrvollen und Opferbereitem ebnete ihm jener Farion Lefar, Ritter und Ordensleiter des Ordens Temora der nur zu gut wusste wovon er stehts sprach. Er war es, der das Vorbild in Loyalität und Wahrheit über das Leben verkörperte und pichte ihn somit an, jene Tugenden stehts zu vertreten. Er ward es, der die tief im Innern schlummernden alten Werte bei dem nun schon 22 Sommer altem Schwertführer erweckte und ihm ritterlich angebrachtes Verhalten lehrte.
Von beiden hatte er viel gelernt, ebenso wie von dem Lord der Allianz, Rafael de Arganta, jener der ebenso viel auf den Krieger setze. Doch vorallem lernte er sich stehts in Dehmut zu huellen und keinen falschen Stolz, keinen Hochmut aufkommen zu lassen, den auch dieser kommt bekanntlich vor dem Fall.
Jene gaben viel auf ihn und legten sogar die Hand für den schon reifen Krieger ins Feuer, den sie setzten auf ihn, sie setzten auf einen vielleicht baldigen Mitstreiter, einen Menschen dessen Herz am rechten Flecke sitzt, auf einen der sich jenen Tugenden verschrieb, denen sie sich schon vor vielen Jahren verschrieben hatten.
Wahrlich hatte der recht junge Kadett ein Ziel vor Augen, der Königin am Hofe zu dienen. Als Ritter in den Reihen der ehrwürdigen, derer, die die sieben Tugenden alle inne hatten und den Glaube Temora's an die Leute bringen.
In Gedanken replizierte er die Gespräche mit den Rittern, Farion Lefar und Quarius de Lore.
Dehmut, Mitgefühl, Geistigkeit und Gerechtigkeit lehrte ihm Ritter de Lore, jener, der schon immer mit äußerster Bedachtheit handelte.Von ihm lernte er das zurückhaltende Benehmen, die Bedeutung über Recht und Unrecht und wie man jenes beurteilen kann.
Den ständigen Drang nach Wissen hatte er schon immer und sein Wissensdurst schien unstillbar, doch lehrte man ihn sich auf das Wissen zu konzentrieren, dass entscheidend sei um Recht erkennen und ebenso aus sprechen zu können.
Den Weg des Tapfren, des Ehrvollen und Opferbereitem ebnete ihm jener Farion Lefar, Ritter und Ordensleiter des Ordens Temora der nur zu gut wusste wovon er stehts sprach. Er war es, der das Vorbild in Loyalität und Wahrheit über das Leben verkörperte und pichte ihn somit an, jene Tugenden stehts zu vertreten. Er ward es, der die tief im Innern schlummernden alten Werte bei dem nun schon 22 Sommer altem Schwertführer erweckte und ihm ritterlich angebrachtes Verhalten lehrte.
Von beiden hatte er viel gelernt, ebenso wie von dem Lord der Allianz, Rafael de Arganta, jener der ebenso viel auf den Krieger setze. Doch vorallem lernte er sich stehts in Dehmut zu huellen und keinen falschen Stolz, keinen Hochmut aufkommen zu lassen, den auch dieser kommt bekanntlich vor dem Fall.
Jene gaben viel auf ihn und legten sogar die Hand für den schon reifen Krieger ins Feuer, den sie setzten auf ihn, sie setzten auf einen vielleicht baldigen Mitstreiter, einen Menschen dessen Herz am rechten Flecke sitzt, auf einen der sich jenen Tugenden verschrieb, denen sie sich schon vor vielen Jahren verschrieben hatten.
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Ian Vondran
IV. Selbsterkenntnis(Rückblick)
Ein kleines Stück öffnete er seinen Mund um die kühle, doch angenehme Abendluft einzuatmen.Spät ward es mittlerweile schon geworden und die kurz zuvor noch so grell scheinende Sonne, hatte ihren Weg fortgesetzt. Die Vögel zwitscherten sich untereinander zu, was sie heute erlebt hatten. Andere verabschiedeten mit ihrem lieblichen Gesang den schönen, frühherbstlichen Tag.
Leise und verstohlen wie ein Dieb der wohl nichts Gutes im Schilde führt, fiel die dunkle Nacht über Varuna her. Es wurde leise. Sehr leise. Nurnoch das freche Pfeifen des Windes, der durch die Bäume sauste, nahmen seine Ohren war. Ein Hase hoppelte noch schnell den Weg zum Moor entlang, um in seinen Bau zu kommen, bevor die Jäger der Dunkelheit sich auf die Pirsch legten.
Lange saß er nahe der Feuerstelle, den Blick auf die lodernden und alles verzehrenden Flammen gerichtet. Er wusste, dass die Entscheidung die er treffen sollte, sein Leben jäh veraendern wuerde. Ein Leben voller >>Dehmut<< und Loyalität, ein Leben, welches die sieben Tugenden von ihm abverlangen wollte und die gewiss nicht alle in diesen Landen inne haben. Wahrlich nicht, zu verlockend ward die Seite der Finstren, und zu naiv, zu egoistisch, zu unmenschlich jene die sich dieser anschlossen.
Loyalität ist wahrlich eine derer sieben Tugenden, die ein Ritter inne haben sollte. So wuerde er dienlich mit seinem Leben am Hofe der Königin sein und deren „Rechte Hand“ verkörpern wollen und seine Treue erweisen.
Seine Spiritualität, sein unstillbarer Wissensdurst, gar seine Geistigkeit trieben ihn sein Leben lang an, ließ ihn nach Wahrheit streben, gewährten ihm Einblicke in sich selbst und enrwickelten sich zu Verständnis und Akzeptanz, der Wurzel aller Tugenden wie ihn einst schon Lady Valeth lehrte.
Mitgefühl war jene Tugend, die einem jungen Krieger wohl gänzlich unmöglich schien. Wie auch, sollte ein junger, hitzköpfiger Krieger Mitgefühl einem Dieb oder Verbrecher zuteil werden lassen? Doch wider allen Erwartungen die man hatte, wider allen Prophezeiungen, wider allem Spott hatte er dieses Mitgefühl sein Leben lang schon. Nur noch nicht recht proportioniert.
Sein Mitgefühl galt fast allen Lebewesen, selbst dem Angreifer der zu Boden unter seinem Schwerte krauchte, und ihn zuvor noch angegriffen hatte, würde er das Leben nicht aushauchen,so jener sich Reue und Schuld eingesteht. Man konnte sein Mitgefühl schon beinahe naiv nennen, den er erkannte noch in jedem schlechten Menschen auch eine gute Seite, einen Funken Menschlichkeit, etwas warmes in der kalten Hülle des Unrechten.
Opferbereit musste er sein, opferbereit für seinen Glauben an Temora, für seine Königin und den Grafen, für die Schwachen und Hilflosen. Und wahrlich, das war er auch. Sein Leben würde er für ein jene geben, die in Not geraten. So würde er auch aus Mitgefühl und Vergebung Taschendieb, sowie Geldeintreiber mit seinem Leben schützen und erretten, so sich dieser in allzu großer Not sich befindet.
Diese Tugend spührte er oft in sich, und es zauberte ihm ein mit sich selbst zufriedenes Lächeln auf die rauen, männlichen Züge. Er schätzte dies sehr an sich, wenn er sich aber auch seinen Grenzen bewusst war und keinen falschen Stolz entwickeln ließ, im Gegenteil, er wusste damit umzugehen.
Tapfer..., ja wahrlich, das war er. Nie würde er der Tyrannei und Ungerechtigkeit tolerieren, die Alatar versuchte unter den Menschen, den Kindern Temora's zu sähen.
Beherzt war sein handeln stehts, selbstlos, und voller Mut - Gerechtigkeit zu etablieren. Gerechtigkeit allen Gegenüber, Gerechtigkeit die nach zwei Kreterien beurteilt und festgelegt war: Dem Verstand und den Gefühlen. Denn erst im Einklang dieser beiden wahrlich so verschiedenen Seiten, ist man fähig Recht zu sprechen, Gerechtigkeit auszuüben und sie auch durchzusetzen.
Tapfer in jener Schlacht war er, die die beiden Seiten, die finstre Seite Alatar's und die hoffnungsvolle gute Temora's schlugen und noch schlagen werden ,tapfer würde er die Städte zu verteidigen wissen und seinen Kameraden zu Hilfe zu eilen. Der Königin und dem Grafen dienen würde er, und das mit keinerlei Scheu vor dem eignen Tod das Schwert erheben, um deren Leben zu beschützen und zu wahren.
Diese alle Tugenden, die schon einst die Kinder Temora's, Amyra – Alsamar – Boresal – Semborel – Ilara -Fasamar – Brynn - ins Land trugen, sollten ihn formen und sein weiteres Handeln steht's beeinflussen.
Ein kleines Stück öffnete er seinen Mund um die kühle, doch angenehme Abendluft einzuatmen.Spät ward es mittlerweile schon geworden und die kurz zuvor noch so grell scheinende Sonne, hatte ihren Weg fortgesetzt. Die Vögel zwitscherten sich untereinander zu, was sie heute erlebt hatten. Andere verabschiedeten mit ihrem lieblichen Gesang den schönen, frühherbstlichen Tag.
Leise und verstohlen wie ein Dieb der wohl nichts Gutes im Schilde führt, fiel die dunkle Nacht über Varuna her. Es wurde leise. Sehr leise. Nurnoch das freche Pfeifen des Windes, der durch die Bäume sauste, nahmen seine Ohren war. Ein Hase hoppelte noch schnell den Weg zum Moor entlang, um in seinen Bau zu kommen, bevor die Jäger der Dunkelheit sich auf die Pirsch legten.
Lange saß er nahe der Feuerstelle, den Blick auf die lodernden und alles verzehrenden Flammen gerichtet. Er wusste, dass die Entscheidung die er treffen sollte, sein Leben jäh veraendern wuerde. Ein Leben voller >>Dehmut<< und Loyalität, ein Leben, welches die sieben Tugenden von ihm abverlangen wollte und die gewiss nicht alle in diesen Landen inne haben. Wahrlich nicht, zu verlockend ward die Seite der Finstren, und zu naiv, zu egoistisch, zu unmenschlich jene die sich dieser anschlossen.
Loyalität ist wahrlich eine derer sieben Tugenden, die ein Ritter inne haben sollte. So wuerde er dienlich mit seinem Leben am Hofe der Königin sein und deren „Rechte Hand“ verkörpern wollen und seine Treue erweisen.
Seine Spiritualität, sein unstillbarer Wissensdurst, gar seine Geistigkeit trieben ihn sein Leben lang an, ließ ihn nach Wahrheit streben, gewährten ihm Einblicke in sich selbst und enrwickelten sich zu Verständnis und Akzeptanz, der Wurzel aller Tugenden wie ihn einst schon Lady Valeth lehrte.
Mitgefühl war jene Tugend, die einem jungen Krieger wohl gänzlich unmöglich schien. Wie auch, sollte ein junger, hitzköpfiger Krieger Mitgefühl einem Dieb oder Verbrecher zuteil werden lassen? Doch wider allen Erwartungen die man hatte, wider allen Prophezeiungen, wider allem Spott hatte er dieses Mitgefühl sein Leben lang schon. Nur noch nicht recht proportioniert.
Sein Mitgefühl galt fast allen Lebewesen, selbst dem Angreifer der zu Boden unter seinem Schwerte krauchte, und ihn zuvor noch angegriffen hatte, würde er das Leben nicht aushauchen,so jener sich Reue und Schuld eingesteht. Man konnte sein Mitgefühl schon beinahe naiv nennen, den er erkannte noch in jedem schlechten Menschen auch eine gute Seite, einen Funken Menschlichkeit, etwas warmes in der kalten Hülle des Unrechten.
Opferbereit musste er sein, opferbereit für seinen Glauben an Temora, für seine Königin und den Grafen, für die Schwachen und Hilflosen. Und wahrlich, das war er auch. Sein Leben würde er für ein jene geben, die in Not geraten. So würde er auch aus Mitgefühl und Vergebung Taschendieb, sowie Geldeintreiber mit seinem Leben schützen und erretten, so sich dieser in allzu großer Not sich befindet.
Diese Tugend spührte er oft in sich, und es zauberte ihm ein mit sich selbst zufriedenes Lächeln auf die rauen, männlichen Züge. Er schätzte dies sehr an sich, wenn er sich aber auch seinen Grenzen bewusst war und keinen falschen Stolz entwickeln ließ, im Gegenteil, er wusste damit umzugehen.
Tapfer..., ja wahrlich, das war er. Nie würde er der Tyrannei und Ungerechtigkeit tolerieren, die Alatar versuchte unter den Menschen, den Kindern Temora's zu sähen.
Beherzt war sein handeln stehts, selbstlos, und voller Mut - Gerechtigkeit zu etablieren. Gerechtigkeit allen Gegenüber, Gerechtigkeit die nach zwei Kreterien beurteilt und festgelegt war: Dem Verstand und den Gefühlen. Denn erst im Einklang dieser beiden wahrlich so verschiedenen Seiten, ist man fähig Recht zu sprechen, Gerechtigkeit auszuüben und sie auch durchzusetzen.
Tapfer in jener Schlacht war er, die die beiden Seiten, die finstre Seite Alatar's und die hoffnungsvolle gute Temora's schlugen und noch schlagen werden ,tapfer würde er die Städte zu verteidigen wissen und seinen Kameraden zu Hilfe zu eilen. Der Königin und dem Grafen dienen würde er, und das mit keinerlei Scheu vor dem eignen Tod das Schwert erheben, um deren Leben zu beschützen und zu wahren.
Diese alle Tugenden, die schon einst die Kinder Temora's, Amyra – Alsamar – Boresal – Semborel – Ilara -Fasamar – Brynn - ins Land trugen, sollten ihn formen und sein weiteres Handeln steht's beeinflussen.
Zuletzt geändert von Ian Vondran am Samstag 4. Februar 2006, 02:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Ian Vondran
V. Sanjana Valeth - Mehr als nur Worte
"Achtet auf eure Gedankten, sie werden zu Worten
Achtet auf eure Worte, denn sie werden zu Handlungen
Achtet auf eure Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten
Achtet auf eure Gewohnheiten, denn sie beeinflussen euren Charakter
Euer Charakter, ist euer persoenlicher Schatz...
Euer Charakter bestimmt eure Pfade...
wie Ihr ihn beschreitet...
warum Ihr ihn beschreitet...
mit welcher Intensitaet Íhr ihn beschreitet...
und ob Ihr erkennt, dass Ihr ihn beschreitet
Achtet auf Euren Charakter.... denn er ist es, der Euer Schicksal bestimmen wird
Die Haende der goettlichen behuete Euch
Auf das sie Euch leite auf ihrem Pfade
Auf das sie euch licht im dunklen spendet.
Trost in Traurigkeit
Erkenntnis im Unwissen
Allgegenwaertig sind ihre Tugenden.
Achtet auf jene Tugenden, denn sie sind es, die Euch die Erkenntnis des Pfades erleichtern
Sie geben Euch Erkenntnis fuer jene goettliche Kraft, die ueber Euch wacht
Temora der Allgegenwrtigkeit
Temora mit Euch",
waren die Worte, die jene Sanjana Valeth zum Abschluss ihres Gespraeches mit ihm und fuer ihn betete. Wahrlich hatte ihm diese Geste des Beistandes viel bedeutet und jene Worte einiges an Gefuehlen in dem Krieger hervorgerufen. Er hatte bei ihr die Unterstuetzung, nicht koerperlicher, nein geistiger Natur, gefunden, nach der er so sehnlichst getrachtet hatte. Sie war eine weitere auf der Liste derer, die ihm die Tugenden zuschrieb, die er auch vorgab inne zu haben. Sie erkannte das wahre Gesicht des Kadetten und wusste sein loebliches Handeln, die nuechterne Verbreitung des Glaubens der Heilbringerin zu schaetzen und gebuehrend zu belohnen. Mit herzlich warmen Worten und dem dazugehoerigem Laecheln erfuellte sie in ihren Augen wohl nur ihre Aufgabe, wenngleich dies mehr als nur getane Arbeit fuer Ian war.
"Achtet auf eure Gedankten, sie werden zu Worten
Achtet auf eure Worte, denn sie werden zu Handlungen
Achtet auf eure Handlungen, sie werden zu Gewohnheiten
Achtet auf eure Gewohnheiten, denn sie beeinflussen euren Charakter
Euer Charakter, ist euer persoenlicher Schatz...
Euer Charakter bestimmt eure Pfade...
wie Ihr ihn beschreitet...
warum Ihr ihn beschreitet...
mit welcher Intensitaet Íhr ihn beschreitet...
und ob Ihr erkennt, dass Ihr ihn beschreitet
Achtet auf Euren Charakter.... denn er ist es, der Euer Schicksal bestimmen wird
Die Haende der goettlichen behuete Euch
Auf das sie Euch leite auf ihrem Pfade
Auf das sie euch licht im dunklen spendet.
Trost in Traurigkeit
Erkenntnis im Unwissen
Allgegenwaertig sind ihre Tugenden.
Achtet auf jene Tugenden, denn sie sind es, die Euch die Erkenntnis des Pfades erleichtern
Sie geben Euch Erkenntnis fuer jene goettliche Kraft, die ueber Euch wacht
Temora der Allgegenwrtigkeit
Temora mit Euch",
waren die Worte, die jene Sanjana Valeth zum Abschluss ihres Gespraeches mit ihm und fuer ihn betete. Wahrlich hatte ihm diese Geste des Beistandes viel bedeutet und jene Worte einiges an Gefuehlen in dem Krieger hervorgerufen. Er hatte bei ihr die Unterstuetzung, nicht koerperlicher, nein geistiger Natur, gefunden, nach der er so sehnlichst getrachtet hatte. Sie war eine weitere auf der Liste derer, die ihm die Tugenden zuschrieb, die er auch vorgab inne zu haben. Sie erkannte das wahre Gesicht des Kadetten und wusste sein loebliches Handeln, die nuechterne Verbreitung des Glaubens der Heilbringerin zu schaetzen und gebuehrend zu belohnen. Mit herzlich warmen Worten und dem dazugehoerigem Laecheln erfuellte sie in ihren Augen wohl nur ihre Aufgabe, wenngleich dies mehr als nur getane Arbeit fuer Ian war.
Zuletzt geändert von Ian Vondran am Samstag 28. Januar 2006, 16:20, insgesamt 3-mal geändert.
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Ian Vondran
Wenn man sich dem Schicksal widersetzt, sollte man es mit einem Lächeln tun. Denn in einem aussichtslosen Kampf ist aufgeben der höchste Verrat.
Nur wer den wirklich Willen dazu hat, kann aus jedem Ort und jedem Gedanken der Welt ein Paradies machen!
Nur wer den wirklich Willen dazu hat, kann aus jedem Ort und jedem Gedanken der Welt ein Paradies machen!
Zuletzt geändert von Ian Vondran am Samstag 28. Januar 2006, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Sanjana Valeth
...im stillen Gebete versunken, kniete ich vor dem Altar der einen Bewahrerin: mein Herz und meinen Gedanken dem Wissen und den Lehren der Temora geöffnet. Dann spürte ich eine weltliche Präsens, die sich in die geheiligten Hallen der Temora begab... doch jene musste warten, bis ich mein Gebet beendet.
Erst dann wandte ich mich zu jener Person um, welche in den hinteren Reihen der Kirche Platz genommen hatte. Diese Person war mir wohl bekannt. Es handelte sich um einen jungen Gardisten, welchen ich Sonnen zuvor kennengelernt hatte und welcher sich nun nach meinem Befinden erkundigen wollte, ahnte er doch nicht das mein Unwohlsein bei der gestrigen Feier zu Varuna ausschließlich von der Masse an Menschen herrührte, deren euphorische Stimmung ich nicht gewohnt war.
Als dann folgte ein kurzes Gespräch über das Kind, welches ich jüngst meine Tochter zu nennen privilegiert wurde. Lobte er doch meine kleine Tira, als intelligentes und lebensfrohes Kind, das sie ist und nicht wenig glühte der Stolz in meiner Brust, denn auch wenn dieses Kind nicht meinem Leibe entsprungen, so fühle ich mich doch als für es Sorge tragend, wie eine Mutter es nun mal sei.
Als dann erwähnte jener, welcher wohl auf den Namen Ian Vondran lauschen mag, auf das Thema zu sprechen, das er alles in seiner Macht stehende zu tun gedenkt die Stadt Varuna für ein jeden, aber besonders für die Bürger sicherer zu machen und aus diesem Grunde sei er auch der Garde bei getreten und würde dort als Rekrut dienen.
Ich ward erfreut diese Worte aus dem Munde eines Recken der Königin selbst zu vernehmen und versicherte das es auch mein bestreben sei, die Wunden aus alter Zeit zu heilen und mit dem Glauben zu Unterstützen und zu Erhalten, was auch immer da kommen möge.
Freude erfüllte mein Herz, dass ein Bürger, welcher nicht den Segen genoss im Kloster der Bewahrerin zu erwachsen, sich die Tugenden, welche Temora uns lehrte, zum höchsten Ziele zu setzen und ihre Worte zu achten und danach zu leben. Wahrlich erkannte ich, dass solche Menschen eine Bereicherung der weltlichen Gesellschaft, in Glaubensfragen, darstellen. Seinen Worten entnahm ich, das ihm meinem Zusprache wohl mit Stolze erfüllte, und ihm jene Unterstützung gab, welche er zu suchen vermeinte. Bräuchte er doch spirituelle Führung und das Wissen, dass der Pfade welchen er eingeschlagen, im Einklang mit den Lehren der Bewahrerin sei und von Nutzen für die Gläubigen sei.
Auch mochte er mir Dank entrichten. Eine Geste welche mich wahrlich ehrte, da doch der Glaube und das Wissen, welche ich errang erst dann von Werte sei, wenn sie geteilt werden mit jenen, deren Seelen und Herzen gewillt sein berührt und geleitet zu werden...
Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
Erst dann wandte ich mich zu jener Person um, welche in den hinteren Reihen der Kirche Platz genommen hatte. Diese Person war mir wohl bekannt. Es handelte sich um einen jungen Gardisten, welchen ich Sonnen zuvor kennengelernt hatte und welcher sich nun nach meinem Befinden erkundigen wollte, ahnte er doch nicht das mein Unwohlsein bei der gestrigen Feier zu Varuna ausschließlich von der Masse an Menschen herrührte, deren euphorische Stimmung ich nicht gewohnt war.
Als dann folgte ein kurzes Gespräch über das Kind, welches ich jüngst meine Tochter zu nennen privilegiert wurde. Lobte er doch meine kleine Tira, als intelligentes und lebensfrohes Kind, das sie ist und nicht wenig glühte der Stolz in meiner Brust, denn auch wenn dieses Kind nicht meinem Leibe entsprungen, so fühle ich mich doch als für es Sorge tragend, wie eine Mutter es nun mal sei.
Als dann erwähnte jener, welcher wohl auf den Namen Ian Vondran lauschen mag, auf das Thema zu sprechen, das er alles in seiner Macht stehende zu tun gedenkt die Stadt Varuna für ein jeden, aber besonders für die Bürger sicherer zu machen und aus diesem Grunde sei er auch der Garde bei getreten und würde dort als Rekrut dienen.
Ich ward erfreut diese Worte aus dem Munde eines Recken der Königin selbst zu vernehmen und versicherte das es auch mein bestreben sei, die Wunden aus alter Zeit zu heilen und mit dem Glauben zu Unterstützen und zu Erhalten, was auch immer da kommen möge.
Freude erfüllte mein Herz, dass ein Bürger, welcher nicht den Segen genoss im Kloster der Bewahrerin zu erwachsen, sich die Tugenden, welche Temora uns lehrte, zum höchsten Ziele zu setzen und ihre Worte zu achten und danach zu leben. Wahrlich erkannte ich, dass solche Menschen eine Bereicherung der weltlichen Gesellschaft, in Glaubensfragen, darstellen. Seinen Worten entnahm ich, das ihm meinem Zusprache wohl mit Stolze erfüllte, und ihm jene Unterstützung gab, welche er zu suchen vermeinte. Bräuchte er doch spirituelle Führung und das Wissen, dass der Pfade welchen er eingeschlagen, im Einklang mit den Lehren der Bewahrerin sei und von Nutzen für die Gläubigen sei.
Auch mochte er mir Dank entrichten. Eine Geste welche mich wahrlich ehrte, da doch der Glaube und das Wissen, welche ich errang erst dann von Werte sei, wenn sie geteilt werden mit jenen, deren Seelen und Herzen gewillt sein berührt und geleitet zu werden...
Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
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Ian Vondran
Erneut fuehrte ihn sein Weg, sein inneres Beduerfnis in die von Menschenhand erbauten Hallen Temora's, diesmal sogar schon zur Mittagsstund'. Auf ihm ruhte die Last, ungesprochener Worte die er schon laengst zu Temora sprechen wollte, gleichgueltig ob sie sich dieser nicht ohne hin schon bewusst ward.
>>Temora, meine Goettin der Hoffnung, nicht lange ist's her, dass ich zu dir sprach in jenen Gefilden und nicht viel anders will ich mein Bitten und Beten zu dir sprechen, auf dass du jene Worte des Wohlwollens uns der Gutmuetigkeit vernimmst und mir die Kraft gibst, jene in deinem Namen zu verwirklichen.
So erbitte ich deinen Beistand in Form von Hoffnung, die du mir schenken sollst in jenem Kampf um Glaube, Ungerechtigkeit und Not. Hoffnung auf dass es uns eines Tages gelingen mag jene alleszerstoerenden finstren Gedanken und Taten von der Welt der sterblichen zu verbannen. Auf dass sich die Mannen wieder den Tugenden verschreiben, denen sich schon vor mir einstmals viele verschrieben und jenen nach handelten. Ich bitte dich, lege deine Hand schuetzend ueber die unsren, jene die den Glauben an dich stehts versuchen aufrecht zu erhalten und weitertragen, schuetzend auch ueber jene, deren Herz gar rein von allem Boesen ist und deren Gutmuetigkeit unbegrenzt scheint. Temora, steht's will ich dir dienen auf dem Weg der Tugenden und so bitte ich dich erhoehre mein Bitten, mein Betteln und Flehen auf dass das Land wieder aufbluehen kann, in deinem Namen und auf dein Geheiß.<<
Die letzten Worte vermag er nicht auszusprechen, jene waren nur fuer Temora bestimmt, nicht einmal fuer die kuehlen Mauern der Kirche. Langsam erhob er sich vor dem Altar, sein Knie schmerzte kurzzeitig, doch waren Schmerzen momentan von minderer Bedeutung und Wichtigkeit.
Er hatte wohl nicht die Anwesenheit jener Templerin bemerkt, die die Kirche ihr Heim nennen konnte. Etwas verlegen sah er zu ihr, jene saß einige Baenke hinter ihm und war wohl selbst in ein Gebet vertieft, so wartete er einige Augenblicke ab, bis Sanjana Valeth schließlich zu ihm sprach.
>>Temora, meine Goettin der Hoffnung, nicht lange ist's her, dass ich zu dir sprach in jenen Gefilden und nicht viel anders will ich mein Bitten und Beten zu dir sprechen, auf dass du jene Worte des Wohlwollens uns der Gutmuetigkeit vernimmst und mir die Kraft gibst, jene in deinem Namen zu verwirklichen.
So erbitte ich deinen Beistand in Form von Hoffnung, die du mir schenken sollst in jenem Kampf um Glaube, Ungerechtigkeit und Not. Hoffnung auf dass es uns eines Tages gelingen mag jene alleszerstoerenden finstren Gedanken und Taten von der Welt der sterblichen zu verbannen. Auf dass sich die Mannen wieder den Tugenden verschreiben, denen sich schon vor mir einstmals viele verschrieben und jenen nach handelten. Ich bitte dich, lege deine Hand schuetzend ueber die unsren, jene die den Glauben an dich stehts versuchen aufrecht zu erhalten und weitertragen, schuetzend auch ueber jene, deren Herz gar rein von allem Boesen ist und deren Gutmuetigkeit unbegrenzt scheint. Temora, steht's will ich dir dienen auf dem Weg der Tugenden und so bitte ich dich erhoehre mein Bitten, mein Betteln und Flehen auf dass das Land wieder aufbluehen kann, in deinem Namen und auf dein Geheiß.<<
Die letzten Worte vermag er nicht auszusprechen, jene waren nur fuer Temora bestimmt, nicht einmal fuer die kuehlen Mauern der Kirche. Langsam erhob er sich vor dem Altar, sein Knie schmerzte kurzzeitig, doch waren Schmerzen momentan von minderer Bedeutung und Wichtigkeit.
Er hatte wohl nicht die Anwesenheit jener Templerin bemerkt, die die Kirche ihr Heim nennen konnte. Etwas verlegen sah er zu ihr, jene saß einige Baenke hinter ihm und war wohl selbst in ein Gebet vertieft, so wartete er einige Augenblicke ab, bis Sanjana Valeth schließlich zu ihm sprach.
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Ian Vondran
Erneut ersuchte er einige warme Worte, gesprochen von jener fuer ihn schon bewundernswerten jungen Frau. Er wusste nicht wieso, doch etwas regte sich in ihm, Gefuehle die ihm jedoch nicht fremd waren sondern eher Unsicherheit hervorriefen, wenn er Sanjana gegenueber stand. Es ging ihm gut wenn er sie sah, und scheinbar tat er sich nur allzu schwer wieder den Heimweg anzutreten, stundenlang koennte er doch noch mit ihr weiterplaudern, wenngleich jene gesprochenen Worte wohl mehr als nur Tratsch der letzten Tage waren. Und diesmal basierten seine Fragen auf eigenen innigem Wissensdurst, den es zu stillen galt, wohl um auch die Gefuehle in ihm deuten und verstehen zu koennen. Fragen, die jener Priesterin nicht unangenehm, sondern eher unerwartet vorkamen und nur oberflaechlich, doch damit schon ausreichend beantwortet waren. Selbst der Graf musste einige dieser recht lastigen doch aufschlussreichen Fragen ueber sich ergehen lassen, wenngleich doch freiwillig.
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Ian Vondran
VI. Farion Lefar - Ein Mann, ein Ritter, ein Wegweiser; ein Freund?
Zu kurz kannte er jenen Mann um ihn als einen Freund zu bezeichnen. Zu knapp war ihm die Zeit mit jenem Ritter der Temora gegeben, zu selten die Moeglichkeit frei herraus zu sprechen, das Wort als Freund an ihn zu richten, wenngleich es stehts sein Verlangen ward. Er bewunderte jenen Traeger der Tugenden und nur zu oft nahm er sich die Worte dessen in ruhigen Stunden gar zu Herzen. Farion war einer derer, die ihm die geistige Unterstuetzung gaben, die er insgeheim ersuchte; und schon jetzt, nach eher kurzen Zeit in der er jenen Ritter kennen gelernt hatte, verspuehrte er ein Gefuehl der Verbundenheit, einer intellektuellen Gleichheit, war es doch jener Ritter der ihn sein Glaubensbild und Denken verstehen ließ.
Es war nun an der Zeit fuer ihn den gleichen Weg zu gehen, dessen Platz nicht einzunehmen, nein wohl eher dessen Position zu verstaerken. Er wusste auf welch steinige Pfade er sich da begeben wuerde, wenn gleich er dessem mit Optimismus entgegen trat. Und doch, war er sich nicht sicher, ob der Ritter ueberhaupt das gleiche freundschaftliche Empfinden verspuehren wuerde, was den Krieger so anpichte. Es wuerde einiges beduerfen, jenen von sich gaenzlich zu ueberzeugen, als dass er schließlich ein "Knappe Lefar's" werden koenne. Doch, ... andererseits war er sich seinem Vorhaben sicher, er wusste was auf ihn zu kommen wuerde, er wusste was es heisst, ein Ritter zu sein, er wuesste was es heisst den beschwehrlichen Pfad der Tugenden zu nehmen. Und er wuerde ihn gehen, auf dass er sein geistiges, tugendhaftes Handeln als Ritter vermitteln koenne, auf dass er an der Seite Lefar's stehen und das Koenigreich verteidigen wuerde ....
...Ian Vondran, ein neuer Kampf beginnt!!
Zu kurz kannte er jenen Mann um ihn als einen Freund zu bezeichnen. Zu knapp war ihm die Zeit mit jenem Ritter der Temora gegeben, zu selten die Moeglichkeit frei herraus zu sprechen, das Wort als Freund an ihn zu richten, wenngleich es stehts sein Verlangen ward. Er bewunderte jenen Traeger der Tugenden und nur zu oft nahm er sich die Worte dessen in ruhigen Stunden gar zu Herzen. Farion war einer derer, die ihm die geistige Unterstuetzung gaben, die er insgeheim ersuchte; und schon jetzt, nach eher kurzen Zeit in der er jenen Ritter kennen gelernt hatte, verspuehrte er ein Gefuehl der Verbundenheit, einer intellektuellen Gleichheit, war es doch jener Ritter der ihn sein Glaubensbild und Denken verstehen ließ.
Es war nun an der Zeit fuer ihn den gleichen Weg zu gehen, dessen Platz nicht einzunehmen, nein wohl eher dessen Position zu verstaerken. Er wusste auf welch steinige Pfade er sich da begeben wuerde, wenn gleich er dessem mit Optimismus entgegen trat. Und doch, war er sich nicht sicher, ob der Ritter ueberhaupt das gleiche freundschaftliche Empfinden verspuehren wuerde, was den Krieger so anpichte. Es wuerde einiges beduerfen, jenen von sich gaenzlich zu ueberzeugen, als dass er schließlich ein "Knappe Lefar's" werden koenne. Doch, ... andererseits war er sich seinem Vorhaben sicher, er wusste was auf ihn zu kommen wuerde, er wusste was es heisst, ein Ritter zu sein, er wuesste was es heisst den beschwehrlichen Pfad der Tugenden zu nehmen. Und er wuerde ihn gehen, auf dass er sein geistiges, tugendhaftes Handeln als Ritter vermitteln koenne, auf dass er an der Seite Lefar's stehen und das Koenigreich verteidigen wuerde ....
...Ian Vondran, ein neuer Kampf beginnt!!
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Ian Vondran
VII. Gedanken - Einsamkeit
Gedanken, sie waren es die ihn zu der Erkenntnis brachten, einsam zu sein. Er wusste nicht genau wieso, doch verspührte er stehts diese Einsamkeit, was seine Taten anging. Er war einfach anders, elitär und wohl zu erfahren in seinem noch recht jungen Leben, und gerade diese Erfahrungen, dieser Reifeprozess seines Geistes, seines Denkens veränderten den Krieger zunehmend. Ward er doch nicht mehr der so sonnig ,wohl gelaunte höfliche junge Mann der er einst war. Die innere Zufriedenheit verließ ihn und gab ihm ein staendiges Gefuehl der traurigen Einsamkeit, gar einer Ueberlegenheit fast allen andren gegenueber. Nicht die Arroganz ward der Ursprung solch abstrusen Denkens, viel mehr war es die Erkenntnis wie es um die Menschen stand, den Glauben, das einzelne Individum und dessen Courage und Eigenstaendigkeit. Er wuerde keine Worte finden um seine Gefuehle zu beschreiben, daher beließ er es dabei sein Wissen fuer sich zu behalten.
Es war einfach das Gefuehl abgeschottet auf die Welt zu blicken und zu erkennen wie schlecht es um sie und deren Bewohner steht. Es schmerzte sehr diese Erkenntnis, wenn gleich er sich damit abfinden musste und auch schon laengst hatte.
Mit tiefer Trauer im Herzen trug er sein Wissen mit sich und versuchte mit seinem Handeln jene Welt zu retten und zu befreien, die Menschen mittels dem Glauben und der Lehre der Temora wieder zu Individuen zu machen, das doch ein jeder sein sollte. Seine Aufgabe war ein eigendlich unbezwingbar langer Weg, doch wuerde er jenen weiter gehen, gleich wie es einmal enden fuer ihn enden wuerde.
War er einfach nur verrueckt, dass er solche Gedanken mit sich trug, oder war es wahrhaftig die Selbsterkenntnis die ihn zu diesem Denken wies? Er wusste es nicht und es war ihm eigendlich auch egal. Er wuerde naemlich diesen Weg gehen, seine Aufgabe erfuellen. Er musste es tun; wer sonst sollte es auch?!
Gedanken, sie waren es die ihn zu der Erkenntnis brachten, einsam zu sein. Er wusste nicht genau wieso, doch verspührte er stehts diese Einsamkeit, was seine Taten anging. Er war einfach anders, elitär und wohl zu erfahren in seinem noch recht jungen Leben, und gerade diese Erfahrungen, dieser Reifeprozess seines Geistes, seines Denkens veränderten den Krieger zunehmend. Ward er doch nicht mehr der so sonnig ,wohl gelaunte höfliche junge Mann der er einst war. Die innere Zufriedenheit verließ ihn und gab ihm ein staendiges Gefuehl der traurigen Einsamkeit, gar einer Ueberlegenheit fast allen andren gegenueber. Nicht die Arroganz ward der Ursprung solch abstrusen Denkens, viel mehr war es die Erkenntnis wie es um die Menschen stand, den Glauben, das einzelne Individum und dessen Courage und Eigenstaendigkeit. Er wuerde keine Worte finden um seine Gefuehle zu beschreiben, daher beließ er es dabei sein Wissen fuer sich zu behalten.
Es war einfach das Gefuehl abgeschottet auf die Welt zu blicken und zu erkennen wie schlecht es um sie und deren Bewohner steht. Es schmerzte sehr diese Erkenntnis, wenn gleich er sich damit abfinden musste und auch schon laengst hatte.
Mit tiefer Trauer im Herzen trug er sein Wissen mit sich und versuchte mit seinem Handeln jene Welt zu retten und zu befreien, die Menschen mittels dem Glauben und der Lehre der Temora wieder zu Individuen zu machen, das doch ein jeder sein sollte. Seine Aufgabe war ein eigendlich unbezwingbar langer Weg, doch wuerde er jenen weiter gehen, gleich wie es einmal enden fuer ihn enden wuerde.
War er einfach nur verrueckt, dass er solche Gedanken mit sich trug, oder war es wahrhaftig die Selbsterkenntnis die ihn zu diesem Denken wies? Er wusste es nicht und es war ihm eigendlich auch egal. Er wuerde naemlich diesen Weg gehen, seine Aufgabe erfuellen. Er musste es tun; wer sonst sollte es auch?!
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Ian Vondran
VIII. Festigung der Tugenden
Erinnerung - Die alten Lehren eines verstorbenen Ritters
Gefolgschaft:
Folge ehrenvoll und ohne Frage der lichten Herrin und ihrer Geschwister. Der Weg des Lichts und das Wort der Lichten sind dem Ritter heilig und leiten ihn voran. Treu folgt er den Weisungen der Lichten und verteidigt ihre Tugenden. Nie stellt er die Worte des Lichts in Frage, nie wendet er sich dem Guten ab, und sei der Weg noch so schwer.
Höflichkeit:
Als Mann von Ehre und Tugend achtet der Ritter auf die Worte, die Bedürfnisse und die Art seines Gegenübers. Er ist immer freundlich und wird niemals die Gefühle anderer beleidigen, sondern sie achten. Er nimmt Rücksicht auf seinen Gegenüber und spricht niemals ungerechtfertigte oder beleidigende Worte ohne triftigen Grund. Ein Ritter ist tollerant ganz nach Vorbild der Lichten. Weder Bauer noch Bettler hat unter herablassenden Worten zu leiden und jeder kann sich gewiss sein, dass er einen jeden mit höchster Höflichkeit bedenkt.
Ein Ritter achtet die höflichen Formen. Er wird niemals unanständige Gesten oder Handlungen vollführen. Auch schreit er nicht grundlos, denn Gespräche geht er mit Ruhe und Freundlichkeit an.
Ehrlichkeit:
Ein wahrer Ritter spricht weder falsche Worte noch irreführende Lügen. Seine Worte sind wahr und immer ehrlich. Er darf aus Höflichkeit oder in extremer Not das Wort verweigern, doch wird er nie Unwahrheit sprechen.
Ein Versprechen desRitters ist bindend und er wird es seinerseits wortgetreu und ohne Trug einhalten, denn die Wahrheit und Ehrlichkeit sind der lichten Göttin heilig.
Tapferkeit:
Überzeugt und standhaft steht der Ritter im Kampf wie im Wort. Er steht auch ehrenhaft und mutig gegen eine Übermacht und ist der erste im Ansturm. Sein Schwert deckt als letzter den Rückzug und sein Schild schützt die Schwachen. Sein Gegner ist der gefährlichste, sein Stand im Kampf der tapferste. Weder Lug, Trug, Schmerz, Magie oder Verwundung halten den Ritter von seinem Weg ab.
Sollte eine Situation ohne Hoffnung und aussichtslos sein, so deckt sein Schild und sein Schwert den ehrenhaften Rückzug und Verlust des Kampfes. Jedoch ist ein Ritter nicht lebensmüde, denn seinen Weg wählt er mit Bedacht, doch diesen ohne Zaudern.
Ehre:
Ein Ritter folgt den Worten seiner gerechten Brüder ohne Frage. Einem Sterbenden gibt er sein letztes Geleit und sein Wort der Gerechtigkeit steht ein für das Wohl aller lichten Anhänger.
Er ficht jedes geforderte Duell mit ehremvollen Verhalten und dem Gegner ebenbürtig. Eine Beleidigung wird er nicht akzeptieren, noch die einer anderen, ehrenvollen Person. Einem ungerechten Kampfe schaut er niemals zu und eine jede unehrenhafte Tat wird er verfolgen und richten.
Niemals benutzt er den Kampf aus der Ferne, denn dieser ist unehenhaft und hinterhältig.
Seine Tugenden hält der Ritter auch in noch so schweren Lagen, und sei es sein Tod.
Demut:
Ein Ritter nimmt für seine Taten weder Gold noch Güter, denn allein der Dank und das Ziel sind ihm Lohn genug. Er ist weder Besessen von Habgier noch von Geiz. Dem Bedürftigen hilft er, soweit er kann, dem Hungernden gibt er Nahrung. Eine gerechte Strafe nimmt er auf sich und wird ihr Folge leisten.
Großzügigkeit:
Niemals erhebt der Ritter Anspruch auf Güter oder Gold, wenn es ein anderer mehr begehrt. Er nimmt Geschenke dankend an, doch wird er niemals fordern oder von sich aus Begehren äußern. Sein Hab und Gut teilt er gern mit Freunden und Gefährten. Er wird niemals Dinge nur zur Schau besitzen.
Hilfsbereitschaft:
Der Ritter steht nicht nur seinen Kameraden, sondern allen Bedürftigen bei. Er wird in noch so schweren Belangen seine Zeit und seine Hilfe aufbringen und einem jeden, wirklich Hilfsbedürftigen beistehen.
Er würde es schaffen sein Leben vollends nach diesen Tugenden zu gestalten, jene zu leben und zu gebrauchen wissen. Er hatte jemandem der ihm beistehen wuerde, auf seinem beschwehrlichem Weg, jemand der ihn stuetzen wuerde und lehren wuerde. Einen Freund.
Denn letztendlich gab es kein Scheitern...nur noch den entgültigen Tod.
Erinnerung - Die alten Lehren eines verstorbenen Ritters
Gefolgschaft:
Folge ehrenvoll und ohne Frage der lichten Herrin und ihrer Geschwister. Der Weg des Lichts und das Wort der Lichten sind dem Ritter heilig und leiten ihn voran. Treu folgt er den Weisungen der Lichten und verteidigt ihre Tugenden. Nie stellt er die Worte des Lichts in Frage, nie wendet er sich dem Guten ab, und sei der Weg noch so schwer.
Höflichkeit:
Als Mann von Ehre und Tugend achtet der Ritter auf die Worte, die Bedürfnisse und die Art seines Gegenübers. Er ist immer freundlich und wird niemals die Gefühle anderer beleidigen, sondern sie achten. Er nimmt Rücksicht auf seinen Gegenüber und spricht niemals ungerechtfertigte oder beleidigende Worte ohne triftigen Grund. Ein Ritter ist tollerant ganz nach Vorbild der Lichten. Weder Bauer noch Bettler hat unter herablassenden Worten zu leiden und jeder kann sich gewiss sein, dass er einen jeden mit höchster Höflichkeit bedenkt.
Ein Ritter achtet die höflichen Formen. Er wird niemals unanständige Gesten oder Handlungen vollführen. Auch schreit er nicht grundlos, denn Gespräche geht er mit Ruhe und Freundlichkeit an.
Ehrlichkeit:
Ein wahrer Ritter spricht weder falsche Worte noch irreführende Lügen. Seine Worte sind wahr und immer ehrlich. Er darf aus Höflichkeit oder in extremer Not das Wort verweigern, doch wird er nie Unwahrheit sprechen.
Ein Versprechen desRitters ist bindend und er wird es seinerseits wortgetreu und ohne Trug einhalten, denn die Wahrheit und Ehrlichkeit sind der lichten Göttin heilig.
Tapferkeit:
Überzeugt und standhaft steht der Ritter im Kampf wie im Wort. Er steht auch ehrenhaft und mutig gegen eine Übermacht und ist der erste im Ansturm. Sein Schwert deckt als letzter den Rückzug und sein Schild schützt die Schwachen. Sein Gegner ist der gefährlichste, sein Stand im Kampf der tapferste. Weder Lug, Trug, Schmerz, Magie oder Verwundung halten den Ritter von seinem Weg ab.
Sollte eine Situation ohne Hoffnung und aussichtslos sein, so deckt sein Schild und sein Schwert den ehrenhaften Rückzug und Verlust des Kampfes. Jedoch ist ein Ritter nicht lebensmüde, denn seinen Weg wählt er mit Bedacht, doch diesen ohne Zaudern.
Ehre:
Ein Ritter folgt den Worten seiner gerechten Brüder ohne Frage. Einem Sterbenden gibt er sein letztes Geleit und sein Wort der Gerechtigkeit steht ein für das Wohl aller lichten Anhänger.
Er ficht jedes geforderte Duell mit ehremvollen Verhalten und dem Gegner ebenbürtig. Eine Beleidigung wird er nicht akzeptieren, noch die einer anderen, ehrenvollen Person. Einem ungerechten Kampfe schaut er niemals zu und eine jede unehrenhafte Tat wird er verfolgen und richten.
Niemals benutzt er den Kampf aus der Ferne, denn dieser ist unehenhaft und hinterhältig.
Seine Tugenden hält der Ritter auch in noch so schweren Lagen, und sei es sein Tod.
Demut:
Ein Ritter nimmt für seine Taten weder Gold noch Güter, denn allein der Dank und das Ziel sind ihm Lohn genug. Er ist weder Besessen von Habgier noch von Geiz. Dem Bedürftigen hilft er, soweit er kann, dem Hungernden gibt er Nahrung. Eine gerechte Strafe nimmt er auf sich und wird ihr Folge leisten.
Großzügigkeit:
Niemals erhebt der Ritter Anspruch auf Güter oder Gold, wenn es ein anderer mehr begehrt. Er nimmt Geschenke dankend an, doch wird er niemals fordern oder von sich aus Begehren äußern. Sein Hab und Gut teilt er gern mit Freunden und Gefährten. Er wird niemals Dinge nur zur Schau besitzen.
Hilfsbereitschaft:
Der Ritter steht nicht nur seinen Kameraden, sondern allen Bedürftigen bei. Er wird in noch so schweren Belangen seine Zeit und seine Hilfe aufbringen und einem jeden, wirklich Hilfsbedürftigen beistehen.
Er würde es schaffen sein Leben vollends nach diesen Tugenden zu gestalten, jene zu leben und zu gebrauchen wissen. Er hatte jemandem der ihm beistehen wuerde, auf seinem beschwehrlichem Weg, jemand der ihn stuetzen wuerde und lehren wuerde. Einen Freund.
Denn letztendlich gab es kein Scheitern...nur noch den entgültigen Tod.
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Ian Vondran
IX. Der Baum des Lichtes
Einem Hauch von Stolz gewährte er den Weg durch seine Adern. Hatte der Ritter doch endlich soviel Vertrauen gefasst, dass er ihm eine Aufgabe zugeteilt hatte. Eine Aufgabe, die er sich leichter erdachte, als dass sie ueberhaupt sein wuerde.
Mit einem kraeftigem Pochen verkuendete er am Tempel der Temora seine Ankunft. Ihre Gnaden Valeth erwartete ihn bereits ob der zuvorigen Ankuendigung. Die ueblichen hoeflich, charmanten Worte fand er um deren Wohlbefinden zu erfahren. Doch war auch sie etwas angespannt und nervoes, setzte sie doch viel Hoffnung in Ian; und so fuehrte sie ihn schließlich zum Baum des Lebens inmitten der Templeranlage.
Zoegerlich tratt er vor, den Blick hinauf gerichtet, hinauf in die Wipfel des pompoesen Baumes. Lange Augenblicke des Schweigens verbrachte er da, starrend und voller Ehrfurcht. Sein Herz pochte zunehmend schneller, als wolle es sich seinen Weg aus Ian's Brust bahnen. Er wusste nicht was ihn erwarten wuerde und auch nicht, was genau seine Aufgabe ward. Der Ritter hatte ihm nur gesagt: >>Berichte mir, was dir widerfahren ist.<<
Kuehler, eisiger Nordwind bließ ihm durch sein Gesicht, so eisig und doch so vertraut. Einst schon, hatte er jene Beruehrung, jener zarter Kontakt mit der Natur an seinen Wangen gespuehrt. Kurz nur schmerzten die eisig stachligen Körnchen, die der Wind mit sich trug und in seine Wange rammte, dann jedoch genoß er dies Gefuehl. Es ward ihm einfach vertraut, so vertraut, dass er sein gewohntes Selbstbewusstsein, seine elitäre wenn gleich aber gute Art wiedererlangte. ... Die Ankunft ... , entfuhr es ihm eher unhoerbar. Dort spuehrte er wohl das erste Mal diesen eisigen Wind aus dem Norden.
Er tratt hervor und ein merklich wohlfuehlendes Laecheln entfaltete sich auf seinen Zuegen. Er spuehrte, wie sich der Nordwind verabschiedete und sich an dessen Stelle ein wollig warmes Licht gesellte. Wortlos ließ er es ueber sich ergehen, nahm es regelrecht in sich auf, war es doch mehr als nur das Gefuehl einer waermenden Sonne. Das Gefuehl von inniger Geborgenheit, von tiefster Zugehörigkeit und Vertrauen schien dieses Licht in sich zu tragen, dass Ian so willkommen heißend in sich auf sog. Viel mehr noch gaben ihm jene waermenden, grell weissen Strahlen die von den Wipfeln des Baumes ausgingen. Neue Kraft und neue geistige Staerke spuehrte er in sich aufbluehen. Mit tiefen Atenzuegen nahm er jedwedes Gefuehl in sich auf, mit starre, ueberwaeltigten Augen das grell weisse Licht, dass keinerlei Schmerz, nein viel mehr Klarheit brachte. Klarheit und Festigung in seinem Glauben, dem Glauben an Temora. Und er wusste, ohne jede Deutung eines Priester oder Templers, dass es Temora sein wuerde, der er weiterhin dienen wuerde, dankend dienen fuer ihr Zeichen, ihr Geschenk an ihren Schuetzling. Gleich was man ihm sagen wuerde, gleich was man behaupten wuerde, er wuerde den Weg gehen, den er einst einschlug, den Weg eines Kempen, eines Recken Temora's, den Weg eines Ritters.
Einem Hauch von Stolz gewährte er den Weg durch seine Adern. Hatte der Ritter doch endlich soviel Vertrauen gefasst, dass er ihm eine Aufgabe zugeteilt hatte. Eine Aufgabe, die er sich leichter erdachte, als dass sie ueberhaupt sein wuerde.
Mit einem kraeftigem Pochen verkuendete er am Tempel der Temora seine Ankunft. Ihre Gnaden Valeth erwartete ihn bereits ob der zuvorigen Ankuendigung. Die ueblichen hoeflich, charmanten Worte fand er um deren Wohlbefinden zu erfahren. Doch war auch sie etwas angespannt und nervoes, setzte sie doch viel Hoffnung in Ian; und so fuehrte sie ihn schließlich zum Baum des Lebens inmitten der Templeranlage.
Zoegerlich tratt er vor, den Blick hinauf gerichtet, hinauf in die Wipfel des pompoesen Baumes. Lange Augenblicke des Schweigens verbrachte er da, starrend und voller Ehrfurcht. Sein Herz pochte zunehmend schneller, als wolle es sich seinen Weg aus Ian's Brust bahnen. Er wusste nicht was ihn erwarten wuerde und auch nicht, was genau seine Aufgabe ward. Der Ritter hatte ihm nur gesagt: >>Berichte mir, was dir widerfahren ist.<<
Kuehler, eisiger Nordwind bließ ihm durch sein Gesicht, so eisig und doch so vertraut. Einst schon, hatte er jene Beruehrung, jener zarter Kontakt mit der Natur an seinen Wangen gespuehrt. Kurz nur schmerzten die eisig stachligen Körnchen, die der Wind mit sich trug und in seine Wange rammte, dann jedoch genoß er dies Gefuehl. Es ward ihm einfach vertraut, so vertraut, dass er sein gewohntes Selbstbewusstsein, seine elitäre wenn gleich aber gute Art wiedererlangte. ... Die Ankunft ... , entfuhr es ihm eher unhoerbar. Dort spuehrte er wohl das erste Mal diesen eisigen Wind aus dem Norden.
Er tratt hervor und ein merklich wohlfuehlendes Laecheln entfaltete sich auf seinen Zuegen. Er spuehrte, wie sich der Nordwind verabschiedete und sich an dessen Stelle ein wollig warmes Licht gesellte. Wortlos ließ er es ueber sich ergehen, nahm es regelrecht in sich auf, war es doch mehr als nur das Gefuehl einer waermenden Sonne. Das Gefuehl von inniger Geborgenheit, von tiefster Zugehörigkeit und Vertrauen schien dieses Licht in sich zu tragen, dass Ian so willkommen heißend in sich auf sog. Viel mehr noch gaben ihm jene waermenden, grell weissen Strahlen die von den Wipfeln des Baumes ausgingen. Neue Kraft und neue geistige Staerke spuehrte er in sich aufbluehen. Mit tiefen Atenzuegen nahm er jedwedes Gefuehl in sich auf, mit starre, ueberwaeltigten Augen das grell weisse Licht, dass keinerlei Schmerz, nein viel mehr Klarheit brachte. Klarheit und Festigung in seinem Glauben, dem Glauben an Temora. Und er wusste, ohne jede Deutung eines Priester oder Templers, dass es Temora sein wuerde, der er weiterhin dienen wuerde, dankend dienen fuer ihr Zeichen, ihr Geschenk an ihren Schuetzling. Gleich was man ihm sagen wuerde, gleich was man behaupten wuerde, er wuerde den Weg gehen, den er einst einschlug, den Weg eines Kempen, eines Recken Temora's, den Weg eines Ritters.
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Ian Vondran
X. Den Weg gemeinsam gehen - Knappe Ian Vondran
Er hatte es geschafft, er ward ein Stueck des beschwehrlichen Weges gegangen. Hatte doch der Ritter nun seine Hoffnung und sein Bemuehen in den ehrgeizigen Kempen gesetzt.
>> Nun ich bin selbst kein Heiliger, jedoch stande ich selbst schon unter dem Baum ..
Die Wurzel Temoras, verankert mit der Welt...naehrt sie uns mit Tugend und Licht. Eure Gefuehle das was ihr dort vernommen ...habt ..
der Gesang der Templer, die Stille einer Stimme welche ..
Diese Kraft, welche ihr gespuehrt habt, .. mag nicht zu vergleichen sein ..
mit Muskeln, oder wie Stark man in etwas ist...
Es ist viel mehr, das Wissen was aus ihm spricht und uns so die Wege...
der Tugenden verspricht zu gehen, Tueren welche fuer andere nicht einmal sichtbar scheinen, werden dadurch auf getan ..
Das gefhl der Waerme ...Zeichen der Demut,.... welches ihr erfahren habt ..
Waerme; sie ist immer vorhaben selbst wenn sie versteckt wird ..hinter ..
Gefuehlen, ... und andern Worten.
Dies ist wohl die Tugend welche am schwersten zu verstehen ist...
Schenkt leben was Tot bringt wurde mir eins gesagt..
Um dies zu verstehen bedarf es Zeit. In jener werdet ihr den Schluessel finden welch euch diese Tuer auftuen laesst.
Wenn es das ist, was Euch widerfahren ist, so wie ich Euch verstanden habe Ian, so haben wir einen Weg zu gehen....<< sprach der Ritter ueberzeugt und bekraeftigt von einem Nicken. nachdem er den Worten Ian's gelauscht hatte, die ausfuehrlichst und beinahe schon euphorisch die Begegnung mit dem Baum des Lichtes geschildert hatten.
>> Nun, so moechte ich mit Euch gehen auf diesem Weg, ich moechte Euch zeigen was mir einst gezeigt wurde...aus den Haenden Leon von Falkenburg, nahm ich das Wissen ueber unsre Herrin..und sie sprach zu mir nun sollt ihr daran Teil haben.<<
Ein Nicken zeigte sich knapp und schnell verronnen, mochte Ian spuehren, wie sich die rechte Hand Farions auf seine linke Schulter wieder fandt. >> Nun so soll es sein...<<, sprach der Ritter voller Ueberzeugung.
>> Temora willes ! << fleuchte es ueber die Lippen des Ritters.
>>Nun.
Ich erwarte euch am fruehen Morgen unter eine Empfehlung das sich eure Arbeit bei der Allianz ..etwas einschraenken koennte mit eurer Ausblidung. So unterrichtet Sire de Arganta...
Niemand soll gemisst werden. Das Bringt uns nur zu falschen Beschuldiegungen ..<<
Leicht neigte der Ritter sein Haupt vor Ian und fuegte seiner Rede noch einige Worte hinzu.
>> Fahrt mit der Kutsche, ans Wegeskreuz, dort folgt ihr den Weg bis zum Ende ein Runnenstein wird euch dort empfangen ..und ein laecheln schenken. Schenkt ihm dem Respekt so wie er es tut und dreht euch um 3 Fuss dort findet Ihr das Ordens Haus des Ordens Temoras.<<
Uberwaeltigt von jenen Worten erwiderte er ein rasches Nicken und fuegte hinzu: So will ich tun wie mir geheißen, Sir Lefar ... mein Ritter!
>> Moege Temora Euch wohl behueten..... Knappe Ian Vondran..
stieg es etwas Stolz die Kehle des Ritters hinauf. Mit einem geschaerftem Laecheln verabschiedete sich der Ritter und verließ schließlich das Kirchengemaeuer.
Ueberwaeltigt und voller Ehrgeiz verneigte auch er sich schließlich gebuehrend zum Abschied, und wuenschte seinem Ritter das Geleit der Hoffnungstraegerin zum Schutze seines Lebens.
Er wuerde den Lehren seines Ritters beiwohnen wann immer er konnte, er wuerde schnell lernen, verstehen was man von ihm verlangte, ein Ritter der Temora werden, den letzten Endes gab es das und nur das Eine fuer ihn, zu Leben um zu dienen, sich aufzuopfern, den Tugenden gerecht werden.
Er hatte es geschafft, er ward ein Stueck des beschwehrlichen Weges gegangen. Hatte doch der Ritter nun seine Hoffnung und sein Bemuehen in den ehrgeizigen Kempen gesetzt.
>> Nun ich bin selbst kein Heiliger, jedoch stande ich selbst schon unter dem Baum ..
Die Wurzel Temoras, verankert mit der Welt...naehrt sie uns mit Tugend und Licht. Eure Gefuehle das was ihr dort vernommen ...habt ..
der Gesang der Templer, die Stille einer Stimme welche ..
Diese Kraft, welche ihr gespuehrt habt, .. mag nicht zu vergleichen sein ..
mit Muskeln, oder wie Stark man in etwas ist...
Es ist viel mehr, das Wissen was aus ihm spricht und uns so die Wege...
der Tugenden verspricht zu gehen, Tueren welche fuer andere nicht einmal sichtbar scheinen, werden dadurch auf getan ..
Das gefhl der Waerme ...Zeichen der Demut,.... welches ihr erfahren habt ..
Waerme; sie ist immer vorhaben selbst wenn sie versteckt wird ..hinter ..
Gefuehlen, ... und andern Worten.
Dies ist wohl die Tugend welche am schwersten zu verstehen ist...
Schenkt leben was Tot bringt wurde mir eins gesagt..
Um dies zu verstehen bedarf es Zeit. In jener werdet ihr den Schluessel finden welch euch diese Tuer auftuen laesst.
Wenn es das ist, was Euch widerfahren ist, so wie ich Euch verstanden habe Ian, so haben wir einen Weg zu gehen....<< sprach der Ritter ueberzeugt und bekraeftigt von einem Nicken. nachdem er den Worten Ian's gelauscht hatte, die ausfuehrlichst und beinahe schon euphorisch die Begegnung mit dem Baum des Lichtes geschildert hatten.
>> Nun, so moechte ich mit Euch gehen auf diesem Weg, ich moechte Euch zeigen was mir einst gezeigt wurde...aus den Haenden Leon von Falkenburg, nahm ich das Wissen ueber unsre Herrin..und sie sprach zu mir nun sollt ihr daran Teil haben.<<
Ein Nicken zeigte sich knapp und schnell verronnen, mochte Ian spuehren, wie sich die rechte Hand Farions auf seine linke Schulter wieder fandt. >> Nun so soll es sein...<<, sprach der Ritter voller Ueberzeugung.
>> Temora willes ! << fleuchte es ueber die Lippen des Ritters.
>>Nun.
Ich erwarte euch am fruehen Morgen unter eine Empfehlung das sich eure Arbeit bei der Allianz ..etwas einschraenken koennte mit eurer Ausblidung. So unterrichtet Sire de Arganta...
Niemand soll gemisst werden. Das Bringt uns nur zu falschen Beschuldiegungen ..<<
Leicht neigte der Ritter sein Haupt vor Ian und fuegte seiner Rede noch einige Worte hinzu.
>> Fahrt mit der Kutsche, ans Wegeskreuz, dort folgt ihr den Weg bis zum Ende ein Runnenstein wird euch dort empfangen ..und ein laecheln schenken. Schenkt ihm dem Respekt so wie er es tut und dreht euch um 3 Fuss dort findet Ihr das Ordens Haus des Ordens Temoras.<<
Uberwaeltigt von jenen Worten erwiderte er ein rasches Nicken und fuegte hinzu: So will ich tun wie mir geheißen, Sir Lefar ... mein Ritter!
>> Moege Temora Euch wohl behueten..... Knappe Ian Vondran..
stieg es etwas Stolz die Kehle des Ritters hinauf. Mit einem geschaerftem Laecheln verabschiedete sich der Ritter und verließ schließlich das Kirchengemaeuer.
Ueberwaeltigt und voller Ehrgeiz verneigte auch er sich schließlich gebuehrend zum Abschied, und wuenschte seinem Ritter das Geleit der Hoffnungstraegerin zum Schutze seines Lebens.
Er wuerde den Lehren seines Ritters beiwohnen wann immer er konnte, er wuerde schnell lernen, verstehen was man von ihm verlangte, ein Ritter der Temora werden, den letzten Endes gab es das und nur das Eine fuer ihn, zu Leben um zu dienen, sich aufzuopfern, den Tugenden gerecht werden.