Ohne Moos nix los!
Verfasst: Sonntag 10. Februar 2013, 00:18
Das letzte Treffen war schon wieder eine halbe Ewigkeit her seit dem sich die Wenigen unter ihnen eingefunden hatten um gemeinsam zu beraten. Heute jedoch würden sie sich auf ein neues einfinden, über Varuna sprechen und über das Gespräch mit der Frau welche vor gut einer Woche bei ihnen zu Besuch war. Alle waren sich damals schon einig das es so mit Varuna und Krathors macht nicht weiter gehen konnte, das man sich darum kümmern müsste, dass Gleichgewicht was ins Schwanken kam, wieder zu normalisieren. So war er heute wie auch das letzte mal, als man das Treffen wegen zu wenig Teilnehmern absagte erschienen und wieder fand er einen leeren Raum vor, an welchem nur eine einzige Seele am Gemeinschaftstisch Platz genommen hatte. In Isaac machte sich Trauer, Einsamkeit, Verzweiflung breit wie er es noch nie zuvor verspürt hatte. Sichtlich niedergeschlagen setzte er sich zu Dragunos und man beriet sich, über Varuna und die Gefahr die von dieser Stadt ausging.
Isaac kochte mittlerweile innerlich und unbewusst schienen sich seine Gefühle in den Klängen der Schöpfergöttin wieder zu spiegeln. Ein tosender Wind zog selbst den Wänden des Gemeinschaftshauses auf, umspielte ihn und trug seine Gefühle über jenen Umstand deutlich für seine nahe Umgebung spürbar und sichtbar zur Schau. Die Kerzen am Tisch erloschen als der Wind so sehr um ihn herum gestärkt war, das sogar Teller und Besteck welches auf dem Tisch lag umher geschoben wurde und eine Flasche klirrend zu Boden ging. Isaac schnaufte schwer als das Klirren der Flasche ihn in die Realität zurück riss und versuchte sich zu beruhigen und seiner Gefühle Herr zu werden. Es dauerte einige Momente ehe wieder Ruhe in den Räumlichkeiten einkehrte und Arvid war wohl durch den Krach, den Veränderungen und den Aktivitäten die vom Gemeinschaftshaus ausgingen ebenso aufmerksam geworden und hatte sich dazu gesellt.
Jammern half nichts, das war ihnen bewusst geworden, Taten mussten folgen diesem Wahnsinn welchem Krathor anheim gefallen war Herr zu werden. So beschloss man also hinaus zu ziehen und alles nötige zu besorgen. Einige Banditen hatten Straßenblockaden errichtet um wohl reisende Wanderer zu überfallen oder Handelskarawanen aus zu rauben. Eine ordentliche Prügelei entbrannte und nach wenigen Momenten wälzten sich die Banditen auch schon vor Schmerzen krümmend am Boden als die Stäbe der drei Gleichgesinnten zur Ruhe kamen. Die blauen Flecke der Banditen würden sie gewiss noch ein paar Tage auf das Aufeinandertreffen mit den Dreien erinnern.
Einige Stunden waren sie noch zu Fuß unterwegs als sich auch schon das Bollwerk der Untoten vor ihnen Auftat. Die Schreie und das Stöhnen der wieder zum Leben erweckten Körper waren selbst bis in den Wald zu hören wo sich Arvid, Dragunos und Isaac jetzt befanden. Nur die Barriere der lichten Priesterschaft hielt sie scheinbar zurück nicht doch die Brücken zu überschreiten und das Umfeld um Varuna herum in Krathors Bann zu ziehen.
Man war sich recht schnell einig nicht die Barriere zu durchqueren und sich offen den untoten Horden entgegen zu stellen, da man in solch einer geringen Zahl wohl kaum eine Chance gehabt hätte, jene Stadt wieder lebendig zu verlassen. So zog man den eiskalten trüben Burggraben vor und schwamm hinüber zum anderen Ufer als man keine feindlich gesonnenen Kreaturen erblickte um dort die Umgebung an den alten Burgmauern genauer zu untersuchen. Selbst hier war Krathros Präsens bereits deutlich zu spüren und das Liedgefüge war schmerzlich verkrüppelt so das es wohl deutlich schwer gefallen wäre es zu entwirren und wieder zu sortieren. Der Boden wirkte unnatürlich leblos, als habe selbst Krathor das Leben was in ihm inne hauste absorbiert. Und doch gab es etwas was sie suchten, was trotz dieser Lebensfeindlichkeit weiter wuchs und gedeihen würde. Moos! Das waren die Worte welche über Isaacs Lippen gepresst wurden als man das fand was alle suchten. Auch Arvid und Dragunos hatten es an anderen Stellen gefunden und man machte sich daran es behutsam zu bergen und mit den Wurzeln in die Tragetaschen zu packen so das man genügend zum Studieren und für mehrere Versuche zur Verfügung hatte.
Als die Taschen gefüllt waren schwamm man über den Burggraben wieder ans andere Ufer zurück sich sodann auf den Heimweg zu machen. An dem Ort wo der Winter niemals einkehrte und die Natur das ganze Jahr hin über erblühte, wo das Lied so wunderbar rein und schön war wie kaum anders wo setzte man den Moosteppich behutsam in das von Leben durchzogene Erdenreich. Hier würde man es studieren und hier würde man das Nötige tun um etwas gegen Krathor ausrichten zu können. Die anderen würde man ebenfalls in Kenntnis setzen um gemeinsam daran zu arbeiten.
[img]http://img.posterlounge.de/images/wbig/melissa-farlow-moss-covered-trees-in-a-lush-green-rain-forest-setting-163643.jpg[/img]
Isaac kochte mittlerweile innerlich und unbewusst schienen sich seine Gefühle in den Klängen der Schöpfergöttin wieder zu spiegeln. Ein tosender Wind zog selbst den Wänden des Gemeinschaftshauses auf, umspielte ihn und trug seine Gefühle über jenen Umstand deutlich für seine nahe Umgebung spürbar und sichtbar zur Schau. Die Kerzen am Tisch erloschen als der Wind so sehr um ihn herum gestärkt war, das sogar Teller und Besteck welches auf dem Tisch lag umher geschoben wurde und eine Flasche klirrend zu Boden ging. Isaac schnaufte schwer als das Klirren der Flasche ihn in die Realität zurück riss und versuchte sich zu beruhigen und seiner Gefühle Herr zu werden. Es dauerte einige Momente ehe wieder Ruhe in den Räumlichkeiten einkehrte und Arvid war wohl durch den Krach, den Veränderungen und den Aktivitäten die vom Gemeinschaftshaus ausgingen ebenso aufmerksam geworden und hatte sich dazu gesellt.
Jammern half nichts, das war ihnen bewusst geworden, Taten mussten folgen diesem Wahnsinn welchem Krathor anheim gefallen war Herr zu werden. So beschloss man also hinaus zu ziehen und alles nötige zu besorgen. Einige Banditen hatten Straßenblockaden errichtet um wohl reisende Wanderer zu überfallen oder Handelskarawanen aus zu rauben. Eine ordentliche Prügelei entbrannte und nach wenigen Momenten wälzten sich die Banditen auch schon vor Schmerzen krümmend am Boden als die Stäbe der drei Gleichgesinnten zur Ruhe kamen. Die blauen Flecke der Banditen würden sie gewiss noch ein paar Tage auf das Aufeinandertreffen mit den Dreien erinnern.
Einige Stunden waren sie noch zu Fuß unterwegs als sich auch schon das Bollwerk der Untoten vor ihnen Auftat. Die Schreie und das Stöhnen der wieder zum Leben erweckten Körper waren selbst bis in den Wald zu hören wo sich Arvid, Dragunos und Isaac jetzt befanden. Nur die Barriere der lichten Priesterschaft hielt sie scheinbar zurück nicht doch die Brücken zu überschreiten und das Umfeld um Varuna herum in Krathors Bann zu ziehen.
Man war sich recht schnell einig nicht die Barriere zu durchqueren und sich offen den untoten Horden entgegen zu stellen, da man in solch einer geringen Zahl wohl kaum eine Chance gehabt hätte, jene Stadt wieder lebendig zu verlassen. So zog man den eiskalten trüben Burggraben vor und schwamm hinüber zum anderen Ufer als man keine feindlich gesonnenen Kreaturen erblickte um dort die Umgebung an den alten Burgmauern genauer zu untersuchen. Selbst hier war Krathros Präsens bereits deutlich zu spüren und das Liedgefüge war schmerzlich verkrüppelt so das es wohl deutlich schwer gefallen wäre es zu entwirren und wieder zu sortieren. Der Boden wirkte unnatürlich leblos, als habe selbst Krathor das Leben was in ihm inne hauste absorbiert. Und doch gab es etwas was sie suchten, was trotz dieser Lebensfeindlichkeit weiter wuchs und gedeihen würde. Moos! Das waren die Worte welche über Isaacs Lippen gepresst wurden als man das fand was alle suchten. Auch Arvid und Dragunos hatten es an anderen Stellen gefunden und man machte sich daran es behutsam zu bergen und mit den Wurzeln in die Tragetaschen zu packen so das man genügend zum Studieren und für mehrere Versuche zur Verfügung hatte.
Als die Taschen gefüllt waren schwamm man über den Burggraben wieder ans andere Ufer zurück sich sodann auf den Heimweg zu machen. An dem Ort wo der Winter niemals einkehrte und die Natur das ganze Jahr hin über erblühte, wo das Lied so wunderbar rein und schön war wie kaum anders wo setzte man den Moosteppich behutsam in das von Leben durchzogene Erdenreich. Hier würde man es studieren und hier würde man das Nötige tun um etwas gegen Krathor ausrichten zu können. Die anderen würde man ebenfalls in Kenntnis setzen um gemeinsam daran zu arbeiten.
[img]http://img.posterlounge.de/images/wbig/melissa-farlow-moss-covered-trees-in-a-lush-green-rain-forest-setting-163643.jpg[/img]