Das Ende.. oder ein neuer Anfang?
-
Jamie MacIora
Das Ende.. oder ein neuer Anfang?
Brid war ihm in der Nacht erschienen und hatte ihn wie beim ersten Mal mitgenommen auf eine spirituelle Reise. Sie hatte ihn während der ersten Reise einiges gelehrt, das Grundwissen eines Mimirs sozusagen. Dieses Mal war sie da um ihn zu ermahnen. Bequem hatte er sich eingerichtet im Clan. Er wohnte in einer netten kleinen Wohnung in der Stadt zusammen mit Lynn. Sicher er konnte inzwischen Heiltränke herstellen die selbst schwerste Krankheiten heilten, oder Tränke die einen unsichtbar machten und gleichzeitig auch heilten. Eigentlich hätte er allen Grund gehabt zufrieden mit dem erreichten zu sein, jedoch irgendwas nagte an ihm. Er strebte nach höheren, sah sich aber nur auf der Stelle treten. Brid hatte ihm damals von den Fähigkeiten des Mimirs berichtet. Ständig sagte er sich selber, dass er Geduld haben müsse, jedoch war eine innere Unruhe in ihm, die die anderen wohl nicht wahrnahmen.
Brid sagte ihm was er tun solle. Geh hinaus Jamie, lasse alles hinter dir was war und stelle dich dem Kampf gegen die Natur, nur wenn du aus diesem Kampf als Sieger hervorgehst, wird irgendwann ein großer Mimir aus dir.
Jamie wusste dass seine Familie dafür kein Verständnis haben würde, nicht einmal mit Lynn konnte er darüber reden. Doch er wusste, er musste es einfach tun, er konnte gar nicht anders.
So packte er heimlich ein paar Sachen zusammen und traf seine Vorbereitungen für seine Reise. Da er nicht wusste wie lange diese dauern würde und ob er überhaupt je zurückkommen würde, wollte er Lynn eine Nachricht hinterlassen. Er setzte zigmal an, doch jedes Mal zerknüllte er nach einigen Zeilen die Nachricht und schmiss sie in den Papierkorb.
Schließlich legte er, statt einer Nachricht den Schlüssel zu ihrer gemeinsamen Wohnung und das Handfastening-Seil, mit dem er damals ihre Hände verschlungen hatte, als er sie fragte, ob sie in heiraten wolle, in die Truhe in der sie alles wertvolles aufbewahrten. Lynn würde wissen was es bedeutete. Dann griff er zu seinem Stab, setzte die Bärenmaske auf, und ging zielstrebig aus dem Haus und aus der Stadt auf die Berge zu.
Noch einmal warf er einen Blick zurück auf, würde er je zurückkommen? Würde ihn je einer verstehen, warum er dies tun musste? Wahrscheinlich nicht, aber er wusste nur daß er es tuen mußte!
Brid sagte ihm was er tun solle. Geh hinaus Jamie, lasse alles hinter dir was war und stelle dich dem Kampf gegen die Natur, nur wenn du aus diesem Kampf als Sieger hervorgehst, wird irgendwann ein großer Mimir aus dir.
Jamie wusste dass seine Familie dafür kein Verständnis haben würde, nicht einmal mit Lynn konnte er darüber reden. Doch er wusste, er musste es einfach tun, er konnte gar nicht anders.
So packte er heimlich ein paar Sachen zusammen und traf seine Vorbereitungen für seine Reise. Da er nicht wusste wie lange diese dauern würde und ob er überhaupt je zurückkommen würde, wollte er Lynn eine Nachricht hinterlassen. Er setzte zigmal an, doch jedes Mal zerknüllte er nach einigen Zeilen die Nachricht und schmiss sie in den Papierkorb.
Schließlich legte er, statt einer Nachricht den Schlüssel zu ihrer gemeinsamen Wohnung und das Handfastening-Seil, mit dem er damals ihre Hände verschlungen hatte, als er sie fragte, ob sie in heiraten wolle, in die Truhe in der sie alles wertvolles aufbewahrten. Lynn würde wissen was es bedeutete. Dann griff er zu seinem Stab, setzte die Bärenmaske auf, und ging zielstrebig aus dem Haus und aus der Stadt auf die Berge zu.
Noch einmal warf er einen Blick zurück auf, würde er je zurückkommen? Würde ihn je einer verstehen, warum er dies tun musste? Wahrscheinlich nicht, aber er wusste nur daß er es tuen mußte!
-
Lynn MacAlister
*Stille lag über der Stadt, wohl über der ganzen Insel ... die winterliche Sonne bahnte sich ihren Weg über den Horizont und kündigte den neuen Tag an und bald würde wieder geschäftige Treiben auf der Insel herrschen.
Doch im Moment noch ... in diesen wenigen Momenten zwischen Traum und Wachen ... lag die junge Frau, warm gebettet, in den weichen Fellen.
Sie wusste nicht, was es war, doch spürte sie deutlich, dass an diesem Morgen etwas anders war ... das dieser Morgen ihr zukünftiges Leben für immer verändern würde. Ein ungutes Gefühl, von ihrer Magengegend ausgehend, machte sich in ihr breit, welches sie im ersten Moment nicht weiter benennen konnte. Sie wusste einfach nur, dass sich irgend etwas verändert hatte.
Eher widerwillig öffnete sie blinzelnd die Augen und setzte sich, die warmen Felle von sich schieben, auf. Durch die schmalen Fensteröffnungen fiel das schummrige Licht der aufgehenden Wintersonne ins Schlafzimmer und es dauerte einen Moment, bis sich ihre Augen an dieses Licht gewöhnt hatte und sie den Blick langsam durch den Raum gleiten ließ.
Ihr Blick blieb am Schreitisch hängen ... etwas war anders als sonst ... und als sie die vielen zerknüllten Pergamentfetzen auf dem Schreibtisch und im Mülleimer sah, wusste sie auch, was es war.
Jamie war fort ...
Schon seid Wochen und Monden hatte sie dies kommen sehen. Sie hatte deutlich seine Unruhe spüren können, die Zweifel seinen Weg zu finden, die Fragen, ob er auch alles richtig machte. Sie hatte versucht, ihn zu unterstützen, wo sie nur konnte, ihm gut zugeredet, wenn er mal wieder an sich zweifelte. Doch immer hatte sie gespürt, das dies nicht reichen würden.
Jamie's Weg ... Mimir zu werden ... er war wohl schwerer als er selber gedacht hatte und auch wenn sie ihn unterstützte, wo sie nur konnte, wusste sie genau, dass dies nicht reichen würde.
Zu viele Zweifel plagten ihn, Fragen auf die er Antworten suchte, Gedanken, die ihn quälten, aber die er aus Sorge niemals aussprechen würde, nur damit er niemand anderen damit Sorgen bereitete.
Sie hatte ihn so oft mit den anderen erlebt, gesehen, wie er helfen wollte, gesehen, wie oft er verzweifelt war, wenn ihm die richtige Lösung für ein Problem nicht einfallen wollte. Hinzu kam noch seine Sorge um sie ... um seine Gefährtin, auch wenn sie versucht hatte, im Hintergrund zu bleiben, ihm keine Sorgen zu bereiten, so wusste sie doch, dass Jamie's erster Gedanke, ganz gleich, um was es sich handelte, Ihr galt ... und irgendwie ... sie konnte es nicht einmal benennen ... was dies nicht richtig.
Oft hattet sie das Gefühl, sie stand seiner Berufung im Wege. Viel zu sehr war sein Denken auf sie gerichtet und je stärker dieses Gefühl war, desto mehr zog sie sich von ihm zurück, was wieder rum dazu führte, das Jamie sich noch mehr Sorgen um sie machte.
Er hatte es also endlich getan ... schon seid Monden spürte sie, dass ihn etwas hinaus zog, doch bisher hatte er sich dagegen gewehrt. Sie hatte gehofft, er würde mit ihr darüber reden, doch gleichzeitig wusste sie ebenso, dass er dies nicht tun würde ... würde er doch damit Schwäche und vor allem seine Unsicherheit zeigen.
Seufzend rieb sie sich die Augen, strich sich einige zerzauste Haarsträhnen aus der Stirn und bliebt einfach noch einige Momente still und in sich gekehrt in den Fellen sitzen. Schließlich stand sie auf, entnahm der Kommode einige warme Wintersachen und kleidete sich an. Dann flocht sie ihr langes Haar zu einem festen Zopf, stieg langsam die Treppe hinunter und verließ das Haus. Instinktiv führten sie ihre Schritte aus der Stadt hinaus, ohne nachzudenken, aus einem inneren Antrieb heraus, bis sie schließlich vor den Toren der Stadt auf Clansland war. Am Zaun zum Feld blieb sie schließlich stehen und richtete den Blick auf die Berge, die sich in einiger Entfernung majestätisch in den Himmel erhoben.
Sie wusste, dorthin würde es Jamie ziehen ... dort würde er vielleicht das finden, was er suchte ... Ruhe um sich zu besinnen ... Antworten auf Fragen die ihn quälten ... Erfahrungen, die ihm hoffentlich sein zukünftiges Leben erleichtern würden ...
Sie wusste nicht, wann und vor allem ob überhaupt ... er jemals wiederkommen würde. Sie wusste nur, sie würde ihn immer vermissen und in ihren Gedanken und ihrem Herzen würde sie immer bei ihm sein. Sie konnte ihm nicht böse sein über seinen Entschluss, fortzugehen, hatte sie dies doch seid Wochen kommen sehen. Auch war sie ihm nicht böse, dass er dies still und heimlich getan hatte.
Ihr Leben im Clan würde weiter gehen, sie hatte Pflichten zu erfüllen und hier auf Fuachtero fühlte sie sich als Teil einer Familie, die zusammen hielt. Und dieses Gefühl wollte sie sich bewahren.
Lange Zeit stand sie still da ... bewegte lediglich die Lippen in einer stillen Andacht an die Ahnen und bar darum, dass diese auf Jamie aufpassen würden, gleich wohin sein Weg ihn auch führen würde.*
-
Jamie MacIora
Am Rand der Berge angekommen, tauchten plötzlich sein Bär und sein Wolf auf. Beide Tiere begleiteten ihn seit geraumer Zeit auf all seinen Wegen, seit dem er sie aus einer Falle gerettet und gesund gepflegt hatte.
Auch jetzt wollten sie ihn begleiten, doch Jamie wußte, er mußte diese Reise alleine antreten. So schickte er die Tiere wieder fort und gab ihnen den Auftrag daß sie während seiner Abwesenheit auf Lynn acht geben sollten. Auch wenn er sie gerade eben erst verlassen hatte, so vermisste er sie jetzt schon. Und er hasste sich schon fast dafür ihr das anzutuen, ohne ihr ein Lebewohl gesagt zu haben. Inzwischen hatte sie sicher die ganzen angefangen Briefe, die er alle weg geschmissen hatte, gefunden. Ein paar mal hatte er angefangen, wollte ihr erklären wieso er dies tuen mußte, aber er konnte es einfach nicht erklären, er wußte nur daß er es tuen mußte, erklären konnte er es nicht.
Und so stapfte er weiter höher in die Berge hinauf wo es immer kälter wurde. Ein kalter Wind fegte über das Land und verwischte seine Spuren bereits wenige Meter hinter ihm. Als es Abend wurde hielt er nach einem Unterschlupf ausschau, denn die Nacht im Freien, das wußte er, würde er vermutlich nicht überleben. Er fand ihn hinter einem umgestürzten Baumstumpf, hinter dem wohl mal mal ein Bär eine Höhle gegraben hatte.
Doch der derzeitige Besitzer der Höhle, ein wohl schon älterer und ziemlich abgemagerter Wolf, dachte gar nicht daran, seine Höhle mit ihm zu teilen oder gar aufzugeben und knurrte ihn mit fletschenden Zähnen und Schaum an den Lefzen, an. Er versuchte noch das Tier zu beruhigen "Hier ist Platz genug für uns zwei, ich tue dir nichts" sagte er noch zu dem Wolf, doch in diesem Fall war es ein hoffnungsloses Unterfangen. Der Wolf knurrte ihn weiter an und machte Anstalten ihn anzugreifen. Du oder ich dachte Jamie und so wickelte er einige Laden Felle und Stoffe um seinen rechten Arm, nahm seine Kryss in den linken und schon kam der Wolf in einem mächtigen Satz auf ihn zugesprungen, er versuchte Jamies Kehle zu erwischen, doch er hielt schötzend den rechten Arm vor. Der Wolf schnappte sogleich zu und verbiss sich in den Arm, wobei er ihm trotzt der dicken Felle eine üble Wunde zufügte. Doch er achtete nicht auf den Schmerz und stach mit seiner Waffe auf den Wolf ein. Aus dem Knurren wurde ein Jaulen und Winseln aber Jamie ließ sich nicht erweichen und stach erneut zu. Diesmal traf er das Herz und der Wolf starb nachdem er noch mal kurz aufjaulte. Er versorgte rasch seine Wunde indem er einige Kräuter, die er immer in einem Beutel mit sich führte, zu einem Brei verrieb und auf die Wunde gab. Anschließend wickelte er einige Bandagen um die Wunde. Da der Wolf offensichtlich Tollwut hatte, ließ sich sein Fleisch, daß Jamie gerne gebraten und verzehrt hätte, leider nicht verwerten und so packte er den Wolf bei den Hinterfüßen und schleppte ihn ein ganzes Stück von seiner Lagerstätte weg. Er wußte bald würden andere Wölfe kommen, die das Blut rochen und er wollte nicht in der Nähe sein, wenn sie kamen.
Nachdem Jamie zur Höhle zurück gekehrt und es sich dort ein wenig gemütlich gemacht hatte, überkam ihn ein heftiger Anfall von Einsamkeit und Schuldgefeühlen. Er dachte an Lynn und an die Qualen die sie wohl genau so erlitt wie er.Und so heulte und schrie er laut gegen den Wind wie ein Wolf, bis er vor Erschöpfung einschlief.
Auch jetzt wollten sie ihn begleiten, doch Jamie wußte, er mußte diese Reise alleine antreten. So schickte er die Tiere wieder fort und gab ihnen den Auftrag daß sie während seiner Abwesenheit auf Lynn acht geben sollten. Auch wenn er sie gerade eben erst verlassen hatte, so vermisste er sie jetzt schon. Und er hasste sich schon fast dafür ihr das anzutuen, ohne ihr ein Lebewohl gesagt zu haben. Inzwischen hatte sie sicher die ganzen angefangen Briefe, die er alle weg geschmissen hatte, gefunden. Ein paar mal hatte er angefangen, wollte ihr erklären wieso er dies tuen mußte, aber er konnte es einfach nicht erklären, er wußte nur daß er es tuen mußte, erklären konnte er es nicht.
Und so stapfte er weiter höher in die Berge hinauf wo es immer kälter wurde. Ein kalter Wind fegte über das Land und verwischte seine Spuren bereits wenige Meter hinter ihm. Als es Abend wurde hielt er nach einem Unterschlupf ausschau, denn die Nacht im Freien, das wußte er, würde er vermutlich nicht überleben. Er fand ihn hinter einem umgestürzten Baumstumpf, hinter dem wohl mal mal ein Bär eine Höhle gegraben hatte.
Doch der derzeitige Besitzer der Höhle, ein wohl schon älterer und ziemlich abgemagerter Wolf, dachte gar nicht daran, seine Höhle mit ihm zu teilen oder gar aufzugeben und knurrte ihn mit fletschenden Zähnen und Schaum an den Lefzen, an. Er versuchte noch das Tier zu beruhigen "Hier ist Platz genug für uns zwei, ich tue dir nichts" sagte er noch zu dem Wolf, doch in diesem Fall war es ein hoffnungsloses Unterfangen. Der Wolf knurrte ihn weiter an und machte Anstalten ihn anzugreifen. Du oder ich dachte Jamie und so wickelte er einige Laden Felle und Stoffe um seinen rechten Arm, nahm seine Kryss in den linken und schon kam der Wolf in einem mächtigen Satz auf ihn zugesprungen, er versuchte Jamies Kehle zu erwischen, doch er hielt schötzend den rechten Arm vor. Der Wolf schnappte sogleich zu und verbiss sich in den Arm, wobei er ihm trotzt der dicken Felle eine üble Wunde zufügte. Doch er achtete nicht auf den Schmerz und stach mit seiner Waffe auf den Wolf ein. Aus dem Knurren wurde ein Jaulen und Winseln aber Jamie ließ sich nicht erweichen und stach erneut zu. Diesmal traf er das Herz und der Wolf starb nachdem er noch mal kurz aufjaulte. Er versorgte rasch seine Wunde indem er einige Kräuter, die er immer in einem Beutel mit sich führte, zu einem Brei verrieb und auf die Wunde gab. Anschließend wickelte er einige Bandagen um die Wunde. Da der Wolf offensichtlich Tollwut hatte, ließ sich sein Fleisch, daß Jamie gerne gebraten und verzehrt hätte, leider nicht verwerten und so packte er den Wolf bei den Hinterfüßen und schleppte ihn ein ganzes Stück von seiner Lagerstätte weg. Er wußte bald würden andere Wölfe kommen, die das Blut rochen und er wollte nicht in der Nähe sein, wenn sie kamen.
Nachdem Jamie zur Höhle zurück gekehrt und es sich dort ein wenig gemütlich gemacht hatte, überkam ihn ein heftiger Anfall von Einsamkeit und Schuldgefeühlen. Er dachte an Lynn und an die Qualen die sie wohl genau so erlitt wie er.Und so heulte und schrie er laut gegen den Wind wie ein Wolf, bis er vor Erschöpfung einschlief.
-
Jamie MacIora
Einige Tage waren nun bereits vergangen, seit dem er in die Berge aufgebrochen war. Die Vorräte, die er eingepackt hatte, waren längst verbraucht. Er hatte großen Hunger und war den ganzen letzten Tag vergeblich Jagd gewesen. Es lebten nur sehr wenige Tiere in dieser lebensfeindlichen Umgebung und diese hatten sich perfekt an ihre Umgebung angepasst, was die Jagd erschwerte. Auf der Suche nach Wild entfernte er sich weiter von seinem Unterschlupf, doch auch dort hatte er keinen Erfolg. Schwäche machte sich in ihm breit und bleierne Müdigkeit. Nur noch schlafen wollte er, aber er wusste dass er wahrscheinlich nicht wieder aufwachen würde, wenn er hier ungeschützt vor der eisigen Kälte, einschlafen würde. So stapfte er mühsam weiter zurück zu seiner Höhle. Die Kräfte verließen ihn mit jedem Schritt und er fühlte schon sein Ende kommen, doch der Gedanke an Lynn und sie nie wieder zu sehen, wenn er jetzt aufgab, verlieh ihm neue Kraft.
Endlich an der Höhle angekommen, legte er neues Holz auf das Feuerchen, so dass dieses bald angenehme Wärme verbreitete. In einer seiner Taschen fand er sogar noch einen Bissen zu Essen den er hungrig verschlang und dann schlief er auch schon ein.
Kaum war er eingeschlafen da wachte er auch schon wieder auf und eine durchscheinende Gestalt stand bei ihm, es war Brid, sie war aus der Geisterwelt zu ihm gekommen und begrüßte ihn. „Haya Jamie, du hast mich sicher schon erwartet“ Jamie lächelte sie erfreut an, nickte leicht, erwiderte dann dass er noch viel von ihr lernen wolle. „Aye Jamie, ich denke auch es wird langsam Zeit, du hast dich gut gemacht und nun höre von mir wozu ein Mimir noch fähig ist“ Sie reichte ihm ihre Hand, Jamie ergriff sie und in dem Moment löste sich sein Geist von seinem Körper, den er weiterhin am Feuer liegen sah.
Dann nahm Brid ihn mit auf eine Reise, die ihm, wie schon beim ersten Mal ewig lang erschien und in Wirklichkeit doch nur einen Augenblick dauerte. Auf seine Frage ob sein Körper nicht erfrieren würde, wenn das Feuer ausging, erklärte sie ihm dass die Zeit in der Welt der Geister und Ahnen anders ablaufen würde als in seiner Welt. Erinnerst du dich an das erste Mal Jamie, fragte sie. Für dich war es so als wären wir einige Wochen unterwegs gewesen, doch in eurer Welt verging höchstens eine Stunde. Sei also unbesorgt, dir wird nichts geschehen
Endlich an der Höhle angekommen, legte er neues Holz auf das Feuerchen, so dass dieses bald angenehme Wärme verbreitete. In einer seiner Taschen fand er sogar noch einen Bissen zu Essen den er hungrig verschlang und dann schlief er auch schon ein.
Kaum war er eingeschlafen da wachte er auch schon wieder auf und eine durchscheinende Gestalt stand bei ihm, es war Brid, sie war aus der Geisterwelt zu ihm gekommen und begrüßte ihn. „Haya Jamie, du hast mich sicher schon erwartet“ Jamie lächelte sie erfreut an, nickte leicht, erwiderte dann dass er noch viel von ihr lernen wolle. „Aye Jamie, ich denke auch es wird langsam Zeit, du hast dich gut gemacht und nun höre von mir wozu ein Mimir noch fähig ist“ Sie reichte ihm ihre Hand, Jamie ergriff sie und in dem Moment löste sich sein Geist von seinem Körper, den er weiterhin am Feuer liegen sah.
Dann nahm Brid ihn mit auf eine Reise, die ihm, wie schon beim ersten Mal ewig lang erschien und in Wirklichkeit doch nur einen Augenblick dauerte. Auf seine Frage ob sein Körper nicht erfrieren würde, wenn das Feuer ausging, erklärte sie ihm dass die Zeit in der Welt der Geister und Ahnen anders ablaufen würde als in seiner Welt. Erinnerst du dich an das erste Mal Jamie, fragte sie. Für dich war es so als wären wir einige Wochen unterwegs gewesen, doch in eurer Welt verging höchstens eine Stunde. Sei also unbesorgt, dir wird nichts geschehen
-
Jamie MacIora
Dann brachte Sie ihm bei, wozu er mit Hilfe des Liedes der Eluive noch fähig war:
Schwere Wunden heilen:
Wie schon bei seiner Fähigkeit leichte Wunden zu heilen, lehrte sie ihn, wie er mit Hilfe des Liedes der Eluive, die Selbstheilungskräfte eines Organismus, aktivieren konnte. Allerdings war es auch möglich schwerere Wunden zu heilen. Brid erklärte ihm wie er sich auf den Verletzten konzentrieren solle. Er solle sich in Gedanken auf die verletze Stelle zu konzentrieren, bis er wie mit einem dritten Auge die Struktur der Organe oder Gliedmassen erkennen konnte. So konnte er selbst verborgene Verletzungen, die äußerlich gar nicht sichtbar waren, ausfindig machen. Sobald er verletzte Teile erblickte, sollte er dann gezielt die Selbstheilungskräfte des Organismus stimulieren. So dass der Körper des Verletzten heilende und auch schmerzstillende Substanzen produzierte und anschließend genau da hin transportiere, wo sie gebraucht wurden. Selbst schwere Wunden und gebrochene Knochen, ließen sich so in kurzer Zeit heilen.
Als er wieder aufwachte, war das Feuer, wie von Brid vorhergesagt, noch nicht heruntergebrannt und er legte noch einige Scheite nach. Dann legte er sich noch mal hin um ein Weilchen zu schlafen. Wieder aufgewacht ging er wieder auf die Jagd. Es gelang ihm einen Schneehasen zu erlegen, doch auf dem Rückweg stürzte er in eine vom Schnee verborgene Bärenfalle.
Er zog sich eine ziemlich üble Verletzung am rechten Bein zu, die sehr wehtat. Jamie brauchte ein Weilchen um sich zu konzentrieren und versuchte Brid’s Anweisungen zu befolgen.
Er brauchte ein Weilchen, bis er sich soweit konzentriert hatte. Dann sah er die Strukturen seines Körpers, die Muskel, Sehnen, Gewebe und Knochen. Er konnte genau sehen was passiert war. Ein Muskelstrang war glatt durchgeschnitten und einige Adern beschädigt. Doch es gelang ihm nun wie Brid es ihm gelehrt hatte, seine Selbstheilungskräfte so zu stimulieren, dass die Wunde sehr zu seiner Überaschung schnell verheilte und auch die Schmerzen gelindert wurden.
Schwere Wunden heilen:
Wie schon bei seiner Fähigkeit leichte Wunden zu heilen, lehrte sie ihn, wie er mit Hilfe des Liedes der Eluive, die Selbstheilungskräfte eines Organismus, aktivieren konnte. Allerdings war es auch möglich schwerere Wunden zu heilen. Brid erklärte ihm wie er sich auf den Verletzten konzentrieren solle. Er solle sich in Gedanken auf die verletze Stelle zu konzentrieren, bis er wie mit einem dritten Auge die Struktur der Organe oder Gliedmassen erkennen konnte. So konnte er selbst verborgene Verletzungen, die äußerlich gar nicht sichtbar waren, ausfindig machen. Sobald er verletzte Teile erblickte, sollte er dann gezielt die Selbstheilungskräfte des Organismus stimulieren. So dass der Körper des Verletzten heilende und auch schmerzstillende Substanzen produzierte und anschließend genau da hin transportiere, wo sie gebraucht wurden. Selbst schwere Wunden und gebrochene Knochen, ließen sich so in kurzer Zeit heilen.
Als er wieder aufwachte, war das Feuer, wie von Brid vorhergesagt, noch nicht heruntergebrannt und er legte noch einige Scheite nach. Dann legte er sich noch mal hin um ein Weilchen zu schlafen. Wieder aufgewacht ging er wieder auf die Jagd. Es gelang ihm einen Schneehasen zu erlegen, doch auf dem Rückweg stürzte er in eine vom Schnee verborgene Bärenfalle.
Er zog sich eine ziemlich üble Verletzung am rechten Bein zu, die sehr wehtat. Jamie brauchte ein Weilchen um sich zu konzentrieren und versuchte Brid’s Anweisungen zu befolgen.
Er brauchte ein Weilchen, bis er sich soweit konzentriert hatte. Dann sah er die Strukturen seines Körpers, die Muskel, Sehnen, Gewebe und Knochen. Er konnte genau sehen was passiert war. Ein Muskelstrang war glatt durchgeschnitten und einige Adern beschädigt. Doch es gelang ihm nun wie Brid es ihm gelehrt hatte, seine Selbstheilungskräfte so zu stimulieren, dass die Wunde sehr zu seiner Überaschung schnell verheilte und auch die Schmerzen gelindert wurden.
-
Jamie MacIora
Wieder in seinem Lager zurückgekehrt, briet er den Hasen und zum ersten Mal seit Tagen bekam er wieder einmal etwas zu essen. Satt schlief er ein um wie schon am Vortag sogleich wieder aufzuwachen, Brid war da und er sollte seine nächste Lektion bekommen.
Magische Reflektion:
Brid lehrte ihn dass Magier zwar auch die Energie des Liedes benutzten, jedoch anders als er würden diese, die Töne des Liedes mit brachialer Gewalt zu einer neuen Melodie umformen. Brid hatte ihm anfangs schon gelehrt wie er das Lied der Eluive nutzen konnte, ohne dieses mit Gewalt zu unterjochen oder gar zu schädigen. Die Veränderungen die er im Lied vornahm waren nie zerstörerisch sondern geschahen im Einklang mit dem Lied, er veränderte die Melodie nur sanft und ohne Gewalt. Brid lehrte ihn nun, wie er aus der Energie des Liedes eine magische Barriere errichten konnte. Diese war sehr stark und gleich einem Spiegel, warf sie magische Energie, aus welcher Quelle sie auch immer stammte, zurück. Das besondere daran war, dass diese Barriere für jedermann unsichtbar war.
Wieder aufgewacht fühlte er sich erfrischt und fast wie neugeboren, was wohl auch daran lag dass er am Abend zuvor gut gegessen hatte und nicht diesen ständigen Hunger verspürte.
Er wollte jetzt Heim, wusste aber dass ihm noch ein weiter Weg bevorstand. Der kürzeste Weg führte über Machad, doch diese kleine Stadt war von vielen Untoten bevölkert. Doch Jamie sehnte sich nach Lynn und wollte nicht den weiten Weg gehen, daher beschloß er es zu wagen. In Machad angekommen erschlug er einige Skelette. Dann stellte sich ihm ein Skelettmagier in den Weg. Jamie erinnerte sich an die Lektion von Brid, konzentrierte sich und formte, wie sie es ihm gelehrt hatte, eine Barriere aus der Energie des Liedes. Noch ein wenig unsicher schritt er mit einem etwas mulmigen Gefühl auf den Magier zu. Dieser fuchtelte plötzlich mit seinen Armen herum und auf einmal ging er zu Jamies Überraschung in Flammen auf. Nur Asche und einige verkohlte Knochen blieben von ihm übrig. Jamie erfasste erst jetzt wie mächtig diese Fähigkeit sein konnte und schritt weiter.
Magische Reflektion:
Brid lehrte ihn dass Magier zwar auch die Energie des Liedes benutzten, jedoch anders als er würden diese, die Töne des Liedes mit brachialer Gewalt zu einer neuen Melodie umformen. Brid hatte ihm anfangs schon gelehrt wie er das Lied der Eluive nutzen konnte, ohne dieses mit Gewalt zu unterjochen oder gar zu schädigen. Die Veränderungen die er im Lied vornahm waren nie zerstörerisch sondern geschahen im Einklang mit dem Lied, er veränderte die Melodie nur sanft und ohne Gewalt. Brid lehrte ihn nun, wie er aus der Energie des Liedes eine magische Barriere errichten konnte. Diese war sehr stark und gleich einem Spiegel, warf sie magische Energie, aus welcher Quelle sie auch immer stammte, zurück. Das besondere daran war, dass diese Barriere für jedermann unsichtbar war.
Wieder aufgewacht fühlte er sich erfrischt und fast wie neugeboren, was wohl auch daran lag dass er am Abend zuvor gut gegessen hatte und nicht diesen ständigen Hunger verspürte.
Er wollte jetzt Heim, wusste aber dass ihm noch ein weiter Weg bevorstand. Der kürzeste Weg führte über Machad, doch diese kleine Stadt war von vielen Untoten bevölkert. Doch Jamie sehnte sich nach Lynn und wollte nicht den weiten Weg gehen, daher beschloß er es zu wagen. In Machad angekommen erschlug er einige Skelette. Dann stellte sich ihm ein Skelettmagier in den Weg. Jamie erinnerte sich an die Lektion von Brid, konzentrierte sich und formte, wie sie es ihm gelehrt hatte, eine Barriere aus der Energie des Liedes. Noch ein wenig unsicher schritt er mit einem etwas mulmigen Gefühl auf den Magier zu. Dieser fuchtelte plötzlich mit seinen Armen herum und auf einmal ging er zu Jamies Überraschung in Flammen auf. Nur Asche und einige verkohlte Knochen blieben von ihm übrig. Jamie erfasste erst jetzt wie mächtig diese Fähigkeit sein konnte und schritt weiter.
-
Lynn MacAlister
Viel Tage war Jamie nun schon weg. Lynn hatte wie immer geholfen, wo es nötig war ... auf dem Hof, beim Holzhacken und auch in der Mine ... doch war sie so weit es nur ging den anderen Clanmitgliedern aus dem Weg gegangen.
Mittlerweile sollte auch ihnen aufgefallen sein, dass Jamie nun schon eine ganze Weile fort war und Lynn wusste einfach nicht, wie sie den anderen dies erklären sollte ... hatte sie selber doch nicht einmal eine Erklärung dafür.
Das es wohl irgend etwas mit seiner Aufgabe als Mimir des Clans zu tun hatte, war ihr bewusst, doch hatte es sie sehr verletzt, vielleicht sogar mehr als sie jemals zugeben würde, dass Jamie nicht einmal mit ihr darüber gesprochen hatte. Sie versuchte so gut es ging, die Gedanken an Jamie zu verdrängen, wusste sie doch nicht einmal, ob er überhaupt zurück kommen würde.
Und so zog sie sich mehr und mehr in sich zurück, wie sie es schon damals immer getan hatte als ihr Vater und Bruder noch lebten.
Nie ... selbst wenn Jamie wieder zurückkehren würde .. würde jemand erfahren, wie sie sich in den letzten Tagen und Wochen gefühlt hatte.
Und so ging sie weiterhin ihrer täglichen Arbeit nach, half im Clan und harrte abwartend der Dinge, die irgendwann sicher kommen würden.
Mittlerweile sollte auch ihnen aufgefallen sein, dass Jamie nun schon eine ganze Weile fort war und Lynn wusste einfach nicht, wie sie den anderen dies erklären sollte ... hatte sie selber doch nicht einmal eine Erklärung dafür.
Das es wohl irgend etwas mit seiner Aufgabe als Mimir des Clans zu tun hatte, war ihr bewusst, doch hatte es sie sehr verletzt, vielleicht sogar mehr als sie jemals zugeben würde, dass Jamie nicht einmal mit ihr darüber gesprochen hatte. Sie versuchte so gut es ging, die Gedanken an Jamie zu verdrängen, wusste sie doch nicht einmal, ob er überhaupt zurück kommen würde.
Und so zog sie sich mehr und mehr in sich zurück, wie sie es schon damals immer getan hatte als ihr Vater und Bruder noch lebten.
Nie ... selbst wenn Jamie wieder zurückkehren würde .. würde jemand erfahren, wie sie sich in den letzten Tagen und Wochen gefühlt hatte.
Und so ging sie weiterhin ihrer täglichen Arbeit nach, half im Clan und harrte abwartend der Dinge, die irgendwann sicher kommen würden.
-
Jamie MacIora
Ein paar Schritte weiter fühlte sich Jamie plötzlich sehr schwach, seine Schritte wurden immer langsamer und auch seine Gedanken schienen zunehmend träger zu werden.
Ein Fluch musste ihn geschwächt haben, anders ließ es sich nicht erklären, als er sich umschaute sah er auch schon den nächsten Skelettmagier in einiger Entfernung herumstehen und fuchteln. Er entsann sich der Lektion von Brid, die ihm gelehrt hatte wie man Zauber auflösen konnte.
Magie bannen
Ähnlich schon wie bei dem Magiespiegel, mit dem es möglich war Zauber zu reflektieren, war es auch möglich Wirkungen von Zaubern aufzulösen. Jedoch war dies ungleich schwerer.
Er musste sich sehr auf die Person konzentrieren und Dissonanzen im Lied erkennen. Waren diese einmal erkannt, so ließen sie sich diese auch beheben. Im Prinzip ist es wie eine Heilung des Liedes, das von Magiern mit Gewalt gebrochen und ungeformt wurde, lehrte ihn Brid.
Er brachte sich erst einmal in Sicherheit, versuchte dann ihre Lehren umzusetzen und konzentrierte sich auf sich selber. Er brauchte ein ganzes Weilchen dafür, aber nach einiger Zeit gelang es ihm die Dissonanzen im Lied von denen Brid gesprochen hatte zu erkennen.
Diese dann zu beheben war recht einfach. Er formte die Töne des Liedes, die von dem Magier mit Gewalt zu einer anderen Melodie geformt wurden, um ihre schädigende Wirkung zu entfalten, einfach wieder in eine harmonische Abfolge der Töne um und die Wirkungen des Fluches ließen sogleich nach. Nachdem er auch noch einen magischen Spiegel um sich herum gebildet hatte, stürmte er auf das Skelett zu. Dieses ließ noch einen Blitz zu ihm runterzucken, der jedoch reflektiert wurde und den Urheber selbst traf. Dann war Jamie bei ihm angekommen und streckte es mit seinem Stab nieder..
Dann machte er sich wieder auf den Weg, er vermisste Lynn inzwischen so sehr, daß er keine weitere Zeit verschwenden wollte, bis er sie wieder in den Armen halten konnte.
Allerdings wußter er nicht einmal wie Lynn reagieren würde, schließlich hatte er sie ohne ihr ein Wort zu sagen, verlassen. Ihr sogar den Schlüssel zu ihrer Wohnung und das Handfastening Seil zurück gegeben.
Er wußte damals nicht ob er überhaupt je von dieser Reise zurück kommen würde, aber wie würde Lynn es auffassen? Zum wiederholten male sagte er sich, daß er mit ihr darüber hätte reden sollen. Aber wie hätte er ihr es erklären können. Er wußte ja selber nicht mal wieso er das tat, nur daß er es tuen mußte.
Ein Fluch musste ihn geschwächt haben, anders ließ es sich nicht erklären, als er sich umschaute sah er auch schon den nächsten Skelettmagier in einiger Entfernung herumstehen und fuchteln. Er entsann sich der Lektion von Brid, die ihm gelehrt hatte wie man Zauber auflösen konnte.
Magie bannen
Ähnlich schon wie bei dem Magiespiegel, mit dem es möglich war Zauber zu reflektieren, war es auch möglich Wirkungen von Zaubern aufzulösen. Jedoch war dies ungleich schwerer.
Er musste sich sehr auf die Person konzentrieren und Dissonanzen im Lied erkennen. Waren diese einmal erkannt, so ließen sie sich diese auch beheben. Im Prinzip ist es wie eine Heilung des Liedes, das von Magiern mit Gewalt gebrochen und ungeformt wurde, lehrte ihn Brid.
Er brachte sich erst einmal in Sicherheit, versuchte dann ihre Lehren umzusetzen und konzentrierte sich auf sich selber. Er brauchte ein ganzes Weilchen dafür, aber nach einiger Zeit gelang es ihm die Dissonanzen im Lied von denen Brid gesprochen hatte zu erkennen.
Diese dann zu beheben war recht einfach. Er formte die Töne des Liedes, die von dem Magier mit Gewalt zu einer anderen Melodie geformt wurden, um ihre schädigende Wirkung zu entfalten, einfach wieder in eine harmonische Abfolge der Töne um und die Wirkungen des Fluches ließen sogleich nach. Nachdem er auch noch einen magischen Spiegel um sich herum gebildet hatte, stürmte er auf das Skelett zu. Dieses ließ noch einen Blitz zu ihm runterzucken, der jedoch reflektiert wurde und den Urheber selbst traf. Dann war Jamie bei ihm angekommen und streckte es mit seinem Stab nieder..
Dann machte er sich wieder auf den Weg, er vermisste Lynn inzwischen so sehr, daß er keine weitere Zeit verschwenden wollte, bis er sie wieder in den Armen halten konnte.
Allerdings wußter er nicht einmal wie Lynn reagieren würde, schließlich hatte er sie ohne ihr ein Wort zu sagen, verlassen. Ihr sogar den Schlüssel zu ihrer Wohnung und das Handfastening Seil zurück gegeben.
Er wußte damals nicht ob er überhaupt je von dieser Reise zurück kommen würde, aber wie würde Lynn es auffassen? Zum wiederholten male sagte er sich, daß er mit ihr darüber hätte reden sollen. Aber wie hätte er ihr es erklären können. Er wußte ja selber nicht mal wieso er das tat, nur daß er es tuen mußte.
Zuletzt geändert von Jamie MacIora am Dienstag 31. Januar 2006, 08:21, insgesamt 2-mal geändert.
-
Jamie MacIora
Er ging weiter und verließ Machad wieder und ging in Richtung Küste. Doch aus dem Mienenausgang stürmten plötzlich einige Orks. Sie umringen ihn und fingen an in ihrer mit Grunzlauten gespickten Sprache auf ihn einzureden. Jamie zuckte die Schultern, da er sie nicht verstand und wollte weitergehen, doch da nahmen die Orks eine drohende Haltung ein, anscheinend wollten sie ihn nicht so einfach gehen lassen. Gegen einen oder zwei von Ihnen hätte sich Jamie durchaus auf einen Kampf eingelassen, aber das waren einfach zu viele. Er musste also eine andere Lösung finden. Und wieder erinnerte er sich an Brid’s Worte:
Verwurzeln / Hecke:
Mit Hilfe des Liedes der Eluive lassen sich Pflanzen beeinflussen, so zu wachsen, wie es der Mimir wünschte, hatte sie ihn gelehrt. Als Beweis für ihre Worte legte sie eine Hand über ein kleines Gänseblümchen, welches daraufhin plötzlich anfing zu wachsen und in einer stattlichen Höhe von über 2 Metern eine große prächtige Blüte entfaltete.
Brid lehrte ihn dass diese Fähigkeit sich in vielen Situation nutzen ließe, zum Beispiel in dem Pflanzen ihre Wurzeln ausstreckten und einen Menschen oder auch andere Kreaturen, so sie nicht übermenschlich stark waren, festhalten konnten. Auch ließ sich so eine undurchdringliche Hecke aus Pflanzen bilden.
Jamie schaute sich kurz um, entdeckte einen kleinen Strauch dessen Blätter vorwitzig aus dem Schnee herausschauten, konzentrierte sich dann auf die Pflanze. Diese fing plötzlich an zu wachsen. Bildete immer mehr neue Triebe die rasant wuchsen. Die Orks schauten verwirrt zu der Pflanze, konnten wohl gar nicht glauben, was sie da sahen. Und bevor sie überhaupt erfassten, was mit ihnen geschah, waren sie von einer undurchdringlichen Hecke umringt. Ein Ork der ein wenig abseits gestanden hatte stürmte noch auf Jamie zu. Jamie überlegt kurz den Kampf aufzunehmen, doch er wollte heim. Er vermisste Lynn so sehr, dass es ihm schon körperliche Schmerzen bereitete und so konzentrierte er sich kurz auf die Pflanze, ließ ihre Wurzeln sprießen. Die Wurzeln streckten sich nach dem Fuß des Orks aus und hielten ihn fest. Somit war der Weg für ihn frei und Jamie nutzte die Möglichkeit um in Richtung Meer zu laufen.
Verwurzeln / Hecke:
Mit Hilfe des Liedes der Eluive lassen sich Pflanzen beeinflussen, so zu wachsen, wie es der Mimir wünschte, hatte sie ihn gelehrt. Als Beweis für ihre Worte legte sie eine Hand über ein kleines Gänseblümchen, welches daraufhin plötzlich anfing zu wachsen und in einer stattlichen Höhe von über 2 Metern eine große prächtige Blüte entfaltete.
Brid lehrte ihn dass diese Fähigkeit sich in vielen Situation nutzen ließe, zum Beispiel in dem Pflanzen ihre Wurzeln ausstreckten und einen Menschen oder auch andere Kreaturen, so sie nicht übermenschlich stark waren, festhalten konnten. Auch ließ sich so eine undurchdringliche Hecke aus Pflanzen bilden.
Jamie schaute sich kurz um, entdeckte einen kleinen Strauch dessen Blätter vorwitzig aus dem Schnee herausschauten, konzentrierte sich dann auf die Pflanze. Diese fing plötzlich an zu wachsen. Bildete immer mehr neue Triebe die rasant wuchsen. Die Orks schauten verwirrt zu der Pflanze, konnten wohl gar nicht glauben, was sie da sahen. Und bevor sie überhaupt erfassten, was mit ihnen geschah, waren sie von einer undurchdringlichen Hecke umringt. Ein Ork der ein wenig abseits gestanden hatte stürmte noch auf Jamie zu. Jamie überlegt kurz den Kampf aufzunehmen, doch er wollte heim. Er vermisste Lynn so sehr, dass es ihm schon körperliche Schmerzen bereitete und so konzentrierte er sich kurz auf die Pflanze, ließ ihre Wurzeln sprießen. Die Wurzeln streckten sich nach dem Fuß des Orks aus und hielten ihn fest. Somit war der Weg für ihn frei und Jamie nutzte die Möglichkeit um in Richtung Meer zu laufen.
-
Lynn MacAlister
*Geschäftiges Treiben herrschte auf dem Clanland. Überall liefen fleissige Anguren umher, Bretter wurden geschleppt, Steine gestapelt, Lehmputz angemischt und zum verputzen bereit gestellt. Mittendrin standen Anghus und einer jener großen Baumeister, die in diesen Landen für die Bauten zuständig waren und diskutierten miteinander und gaben Anweisungen.
Seid Tagen schon war der ganze Clan noch vor dem Morgengraue auf den Beinen und so dauerte es nicht lange und das Fundament fürs Duncan's Haus war gelegt. Auch das Mauerwerk nahm erstaunlich schnell gestallt an, gefolgt vom Dach, welches scheinbar in Windeseile gedeckt war. Duncan's Haus stand nach recht kurzer Zeit und schon bald konnte er die ersten Möbelstücke hinein schaffen. Als nächstes war das Haus von Laery und Alec dran. Auch dieses Bauwerk nachm schnell Gestalt an und auch hier konnten die Bewohner bald ihr neues Heim beziehen.
Es war einfach erstaunlich, mit welchem Eifer und welcher Hingabe der Clan gemeinsam daran schuftete, ihre Heimstätten aufzubauen. Hand in Hand arbeiteten sie und es war wirklich eine Freunde, dies mit ansehen zu können.
Am nächsten Tag dann würde sich der Clan daran machen, das Fundament für Connors Haus zu legen und dann konnte auch das Haus für Jamie und Lynn in Angriff genommen werden.
Das Haus für Jamie und Lynn ... schon dieser Gedanke veranlasste die junge Frau, die Zähne zusammen zu beissen und noch verbissener zu arbeiten. Gewiss, sie freute sich sehr darauf, endlich aus der Stadtwohnung rauszukommen. Eigendlich konnte sie es kaum mehr erwarten, bis das Haus endlich fertig war. Doch würde sie wohl alleine einziehen ... einziehen in ein Haus, das eigendlich für sie alleine viel zu groß war. Doch so war das Haus nunmal geplant worden und die anderen gingen immer noch davon aus, das Jamie bald wieder bei ihnen sein würde.
Aye, vielleicht würde er das wirklich sein, Anghus hatte erst vor ein paar Tagen zu ihr gesagt, das ein Mimir auch mal alleine sein musste.
Aye, sicher, das bezweifelte sie ja auch überhaupt nicht, doch in den langen Nächten seid Jamie's Verschwinden hatte sie viel nachgedacht. Und aus der anfänglichen Fürsorge, das es ihm gut ginge und er irgendwann wiederkommen würde, war tiefe Enttäuschung über sein wortloses Verschwinden geworden.
Sie hatte ihm vertraut, hatte ihm Dinge erzählt, sie die bisher nie jemandem anvertraut hatte, er kannte ihre Vergangenheit, er wusste, sie ihr Vater und ihr Bruder ums Leben gekommen sind und wie sie sich danach gefühlt hatte, welche Schuldgefühle sie seid diesem Erlebniss quälten. Nicht einmal ihrer Cousine Caitlin hatte sie dies erzählen können.
Und nun war Jamie einfach so verschwunden. Den Schlüssel zu ihrer Wohnung hatte er ebenso gleichgültig zurück gelassen, wie jenes Handfastingseil, mit welchem er damals ihrer beiden Hände miteinander verband unter der heiligen Eiche.
Sie hatte so sehr versucht, Verständniss für ihn aufzubringen. Aye gewiss, sie wusste, dass er diese Reise unternehmen musste. Aye gewiss, hätte er ihr dies gesagt, hätte sie das sicher verstanden. Schließlich wusste sie, welcher großen, aber auch ehrenvollen Berufung er gegenüberstand und versuchen musste, sie irgendwie zu bewältigen, schon weil Brid ja leider nicht ständig für ihn da war.
Sie hätte ihn verstanden und unterstützt, hatte sie dies nicht immer getan, seiddem sie sich kennen und lieben gelernt hatten?
Anscheinend ja nicht, denn wenn dies so wäre, wäre Jamie nicht einfach ohne ein Wort oder wenigstens dem Versuch einer Erklärung verschwunden.
Dadurch, das er dann noch den Wohnungschlüssel und das Handfastingseil zurück gelassen hat, konnte sie nur zu dem Schluss kommen, dass er in ihrer Verbindung keine Zukunft mehr sah. Niemals hätte sie gedacht, dass sie ihm so im Wege stand, das er es nicht einmal für nötig hielt, ihr diesen Entschluss persöhnlich mitzuteilen oder wenigstens in einem Brief.
Doch der Schlüssel und das Seil, beides lag als Mahnmal im Schlafzimmer auf seiner Bettseite, sprach eine andere Sprachen und je öfter die Sonne am winterlichen Himmel am Abend unterging, umso klarer wurde ihr dies.
Solange Jamie nicht wieder da war, war sie gewiss im Clan noch willkommen und so half sie auch weiterhin wo sie nur konnte. Wenn Jamie dann irgendwann wieder da sein würde und seinen Aufgaben als Mimir der MacIora wieder nachging ... aye, dann konnte sie immer noch ihre wenigen Habseeligkeiten packen und sich eine neue Heimat suchen.
Doch bis es soweit war, würde sie ihre Pflichten gewiss nicht vernachlässigen und diese Pflichten beinhalteten im Moment ihre Mithilfe im Bau der neuen Clansiedlung.*
-
Jamie MacIora
Weit kam er allerdings nicht denn ein Eistroll stand bereits hinter der nächsten Ecke und schien keineswegs gewillt ihn durchzulassen. Jamie entsann sich zwei weiterer Fähigkeiten über die Brid mit ihm gespochen hatte. Mit Hilfe der Elemente war es möglich auch durchaus eine schädigende Wirkung zu erzielen. Hierbei war es jedoch so dass jeder Mimir nur die Fähigkeiten eines Elementes, dem er sich besonders verbunden fühlte, nutzen konnte.
Earth Storm
So sollte Jamie, der sich instinktiv immer schon der Erde verbundener fühlte, als allen anderen Elementen, laut ihren Worten in der Lage sein die Melodie des Liedes so zu beeinflussen, dass sich aus der Erde ein kleiner Wirbelsturm bildete, den er dann auf ein Ziel richten konnte. Jedoch ließ dieser sich nicht kontrollieren und richtete kaum Schaden an, jedoch konnte er so dem Troll für eine Weile ablenken und ihm die Sicht nehmen. Da sich der kleine Wirbelsturm nicht steuern liess, war es durchaus möglich dass er selber auch darunter zu leiden hatte und so nutze er eine weitere Fähigkeit, die Brid ihm gelehrt hatte.
Resistenzen anheben/senken
Es war für den Mimir möglich die Empfindlichkeit gegen die Elemente zu beeinflussen. Hierbei war es sowohl möglich diese zu steigern, als auch zu senken. Indem er seine Empfindlichkeit gegen die Elemente erhöhte, gelang es ihm unbehelligt von dem kleinem Sandsturm an dem Troll vorbeizulaufen und war nun schon fast wieder zu Hause, er musste nur noch am Eingang des Eisgrabes vorbei und dann war auch schon das Clansland in Sicht.
Earth Storm
So sollte Jamie, der sich instinktiv immer schon der Erde verbundener fühlte, als allen anderen Elementen, laut ihren Worten in der Lage sein die Melodie des Liedes so zu beeinflussen, dass sich aus der Erde ein kleiner Wirbelsturm bildete, den er dann auf ein Ziel richten konnte. Jedoch ließ dieser sich nicht kontrollieren und richtete kaum Schaden an, jedoch konnte er so dem Troll für eine Weile ablenken und ihm die Sicht nehmen. Da sich der kleine Wirbelsturm nicht steuern liess, war es durchaus möglich dass er selber auch darunter zu leiden hatte und so nutze er eine weitere Fähigkeit, die Brid ihm gelehrt hatte.
Resistenzen anheben/senken
Es war für den Mimir möglich die Empfindlichkeit gegen die Elemente zu beeinflussen. Hierbei war es sowohl möglich diese zu steigern, als auch zu senken. Indem er seine Empfindlichkeit gegen die Elemente erhöhte, gelang es ihm unbehelligt von dem kleinem Sandsturm an dem Troll vorbeizulaufen und war nun schon fast wieder zu Hause, er musste nur noch am Eingang des Eisgrabes vorbei und dann war auch schon das Clansland in Sicht.
-
Jamie MacIora
Doch was war das? Kurz hinter dem Eingang zum Eisgrab tummelten sich ein paar Bären. Zwei erwachsene Tiere ein halb erwachsenes und zwei Junge. Jamie versuchte sich den Tieren zu nähern und an ihnen vorbei zu gehen. Doch sogleich nahmen die erwachsenen Tiere eine drohende Haltung ein und brummten drohend. Jamie wusste wenn er sich den Jungen weiter näherte, würden die Tiere ihn angreifen. Jamie überlegte was er machen sollte. Er hätte natürlich den Weg durchs Eisgrab nehmen können, doch dieser war lang und sehr gefährlich. Alleine war er dort bisher noch nie gewesen. So überlegte er was für Möglichkeiten noch blieben:
Verwandlung:
Brid sprach lange mit ihm über die Fähigkeit der Verwandlung.. Nach ihren Worten konnte der geübte Mimir sich in jede Gestalt aus dem Tier aber auch dem Pflanzenreich verwandeln.
Er musste hierzu ähnlich wie schon bei der Fähigkeit des Segens, sich stark auf das Lied und das Wesen, in das er sich verwandeln wollte konzentrieren. Dies erforderte sehr viel Konzentration, aber auch Übung und Erfahrung. Wenn es ihm gelang, so war die Verwandlung jedoch komplett, er wurde zu dem Wesen, er dachte und fühlte auch so wie dieses Wesen. Brid erklärte ihm auch ausführlich die Gefahren, die damit einhergingen. Sie wusste viele Geschichten zu erzählen, von verschollenen Mimiren, bei denen wahrscheinlich die Instinkte und Triebe des Tieres die Überhand gewonnen über den Verstand, so dass der Mimir für immer in dieser Gestalt blieb. Auch mahnte sie eindrücklich davor dass jede Verwandlung ihn hinter her schwächen würde. Sie berichtete von äußerst mächtigen Mimiren, die sogar in der Lage waren sich in ein vorher von ihm erkorenes Element zu verwandeln.
Als Bär, so dachte Jamie, wäre es ihm vielleicht möglich, an den anderen Bären vorbei zu gehen. So konzentrierte er sich auf das Lied der Eluive sowie auf einen der Bären. Er brauchte eine ganze Weile dafür, da es ihm schwer fiel sich auf beides zu konzentrieren. Doch nach einer geraumen Zeit und einigen erfolglosen Versuchen, gelang es ihm dann endlich.
Sein Körper streckte sich, überall wuchsen ihm weiße Haare. Seine Arme verwandelten sich in Tatzen mit langen Klauen. Ihm gelang die Verwandlung in einen Bären. Sogleich spürte er wie auch die Instinkte des Bären in ihm wuchsen. Auch seine Sinne wurden viel schärfer. Er liess sich auf die Vorderbeine fallen und tappte einige Schritte unsicher umher. Es war ungewohnt für ihn so zu laufen, aber nach einiger Zeit hatte er sich daran gewohnt. So trottete er erneut auf die Bären los. Die zwei jungen Bären sahen ihn und liefen auf ihn zu. Sie beschnupperten ihn und versuchten dann mit ihm zu spielen. Jamie war ganz fasziniert und obwohl tief in ihm etwas zur Eile mahnte, blieb er eine ganze Weile bei der Eisbärenfamilie bis er endlich wieder lostrotte.
Verwandlung:
Brid sprach lange mit ihm über die Fähigkeit der Verwandlung.. Nach ihren Worten konnte der geübte Mimir sich in jede Gestalt aus dem Tier aber auch dem Pflanzenreich verwandeln.
Er musste hierzu ähnlich wie schon bei der Fähigkeit des Segens, sich stark auf das Lied und das Wesen, in das er sich verwandeln wollte konzentrieren. Dies erforderte sehr viel Konzentration, aber auch Übung und Erfahrung. Wenn es ihm gelang, so war die Verwandlung jedoch komplett, er wurde zu dem Wesen, er dachte und fühlte auch so wie dieses Wesen. Brid erklärte ihm auch ausführlich die Gefahren, die damit einhergingen. Sie wusste viele Geschichten zu erzählen, von verschollenen Mimiren, bei denen wahrscheinlich die Instinkte und Triebe des Tieres die Überhand gewonnen über den Verstand, so dass der Mimir für immer in dieser Gestalt blieb. Auch mahnte sie eindrücklich davor dass jede Verwandlung ihn hinter her schwächen würde. Sie berichtete von äußerst mächtigen Mimiren, die sogar in der Lage waren sich in ein vorher von ihm erkorenes Element zu verwandeln.
Als Bär, so dachte Jamie, wäre es ihm vielleicht möglich, an den anderen Bären vorbei zu gehen. So konzentrierte er sich auf das Lied der Eluive sowie auf einen der Bären. Er brauchte eine ganze Weile dafür, da es ihm schwer fiel sich auf beides zu konzentrieren. Doch nach einer geraumen Zeit und einigen erfolglosen Versuchen, gelang es ihm dann endlich.
Sein Körper streckte sich, überall wuchsen ihm weiße Haare. Seine Arme verwandelten sich in Tatzen mit langen Klauen. Ihm gelang die Verwandlung in einen Bären. Sogleich spürte er wie auch die Instinkte des Bären in ihm wuchsen. Auch seine Sinne wurden viel schärfer. Er liess sich auf die Vorderbeine fallen und tappte einige Schritte unsicher umher. Es war ungewohnt für ihn so zu laufen, aber nach einiger Zeit hatte er sich daran gewohnt. So trottete er erneut auf die Bären los. Die zwei jungen Bären sahen ihn und liefen auf ihn zu. Sie beschnupperten ihn und versuchten dann mit ihm zu spielen. Jamie war ganz fasziniert und obwohl tief in ihm etwas zur Eile mahnte, blieb er eine ganze Weile bei der Eisbärenfamilie bis er endlich wieder lostrotte.
-
Jamie MacIora
Doch merkwürdig, obwohl seine Sehnsucht nach Lynn immer noch groß war und er versuchte seine normale Gestalt wieder anzunehmen, seine bärischen Instinkte sträubten sich dagegen. Fast als würde er wie mit einem Gummiband festgehalten wurden seine Schritte immer langsamer und dann blieb er stehen. Was sollte er Lynn bloss sagen? Erst jetzt wurde er sich langsam darüber im Klaren was er ihr angetan hatte. Wie sollte er ihr bloß je wieder unter die Augen treten? Er hatte ihr Vertrauen enttäuscht, er hätte bevor er wegging mit ihr reden müssen, das war ihm nun ganz klar. Erneut versuchte er seine Gestalt zu wechseln, doch ohne Erfolg. Erst nach geraumer Zeit ging er weiter.
Als er auf dem Clansland angekommen war, sah er sofort dass dort einige Häuser neu gebaut worden waren. Doch er achtete nicht darauf und lief weiter zur Stadt. Dort angekommen rannte er sofort zu der gemeinsamen Wohnung von Lynn und ihm. Doch was war das???
Das Haus stand leer und war zur Vermietung freigegeben. Für Jamie brach eine Welt zusammen. Lynn war fort. Wo konnte sie nur sein? Jamie brummte laut auf, was wohl einige der Wächter alarmierte, denn diese riefen laut und aufgebracht dass ein Bär in der Stadt war. Jamie machte sich lieber schnell aus dem Staub bevor diese noch Jagd auf ihn machten.
Dann lief er zurück ins Eis, dort angekommen überkam ihn große Einsamkeit. Lynn war fort, er hatte ihr Vertrauen tief entäuscht und sie hatte anscheinend aus Enttäuschung Andraste verlassen. Verzweiflung und Einsamkeit machten sich in ihm breit, doch dann kam ihm ein kleiner Hoffnungsschimmer. Er hatte doch auf dem Clansland neue Häuser gesehen, sollte Lynn vielleicht schon dorthin gezogen sein? Sofort machte er sich auf den Weg dorthin. Dort angekommen bekam er plötzlich Hunger und ein verführerischer Duft kitzelte ihn in der Nase. Er ging von den Bienenstöcken auf dem Feld aus und ohne groß zu überlegen drückte Jamie mit seiner Pranke das Tor zum Feld auf, flitzte zu den Bienenstöcken und lange nach einigen Honigwaben, die er gierig verzehrte. Dann schnupperte er eifrig umher und Dank seines guten Geruchssinnes stieß er auch bald auf eine Spur von ihr. Ausgehend von einem hübschen Haus aus Stein und einem Garten führte diese Richtung Machad und dort in die Miene.
Ihr dorthinein zu folgen, wagte er sich so recht jedoch nicht, so hielt er sich eine weile an einem Ort auf, wo Lynn ihm auf dem Heimweg begegnen musste. So dauerte es auch gar nicht lange, bis er sie kommen sah…
Als er auf dem Clansland angekommen war, sah er sofort dass dort einige Häuser neu gebaut worden waren. Doch er achtete nicht darauf und lief weiter zur Stadt. Dort angekommen rannte er sofort zu der gemeinsamen Wohnung von Lynn und ihm. Doch was war das???
Das Haus stand leer und war zur Vermietung freigegeben. Für Jamie brach eine Welt zusammen. Lynn war fort. Wo konnte sie nur sein? Jamie brummte laut auf, was wohl einige der Wächter alarmierte, denn diese riefen laut und aufgebracht dass ein Bär in der Stadt war. Jamie machte sich lieber schnell aus dem Staub bevor diese noch Jagd auf ihn machten.
Dann lief er zurück ins Eis, dort angekommen überkam ihn große Einsamkeit. Lynn war fort, er hatte ihr Vertrauen tief entäuscht und sie hatte anscheinend aus Enttäuschung Andraste verlassen. Verzweiflung und Einsamkeit machten sich in ihm breit, doch dann kam ihm ein kleiner Hoffnungsschimmer. Er hatte doch auf dem Clansland neue Häuser gesehen, sollte Lynn vielleicht schon dorthin gezogen sein? Sofort machte er sich auf den Weg dorthin. Dort angekommen bekam er plötzlich Hunger und ein verführerischer Duft kitzelte ihn in der Nase. Er ging von den Bienenstöcken auf dem Feld aus und ohne groß zu überlegen drückte Jamie mit seiner Pranke das Tor zum Feld auf, flitzte zu den Bienenstöcken und lange nach einigen Honigwaben, die er gierig verzehrte. Dann schnupperte er eifrig umher und Dank seines guten Geruchssinnes stieß er auch bald auf eine Spur von ihr. Ausgehend von einem hübschen Haus aus Stein und einem Garten führte diese Richtung Machad und dort in die Miene.
Ihr dorthinein zu folgen, wagte er sich so recht jedoch nicht, so hielt er sich eine weile an einem Ort auf, wo Lynn ihm auf dem Heimweg begegnen musste. So dauerte es auch gar nicht lange, bis er sie kommen sah…