Gebote des All-Einen erreichen die Haeuser Adorans....
Verfasst: Mittwoch 12. September 2012, 10:05
Ein Kissen...Ein Kissen? Fragend schaute Rosalie Thanaya an und nahm dieses dann mit einem Schulterzucken entgegen. Sie sollte also fett wirken. Na toll.
Die gereichte Miederbluse diente dem Zweck, das Kissen darunter gut zu verbergen. Rasch sind die hoelzernen Absaetze an ihren Stiefeln befestigt und ihr Haar zu zwei langen Zoepfen geflochten.
Rosalie fuehlte sich auf seltsame Weise berauscht. Endlich konnte sie den "Praetorianer Alatars" beweisen und auch zeigen, dass sie dem All-Einen dienen moechte. Welch Zufall, dass der EINE Thanaya zu ihr fuehrte.
Postbote spielen in Adoran wuerde ihr sicherlich Freude bereiten. Schließlich wuerde sie die Stadt auch mal zu Gesicht bekommen.
Sie raeusperte sich kurz und ließ ihre Stimme zwanghaft dunkler erklingen. "I-I-ich werde a-aber nicht v-viel sprechen. Ei-eigentlich werde ich, s-sobald m-m-man uns sehen o-o-oder erwischen sollte, au-auf st-stumm machen, ja?" Eine stotternde Frau wuerde wohl doch auffallen. Schließlich sind ihr nicht allzuviele begegnet, die diesen Makel seit der Geburt aufweisen.
Thanaya, gekleidet in einem schoenen Stadtkleid, stimmte ihr zu und so machten sich beide mit einem Beutel Buecher auf den Weg nach Adoran.
Ihre Aufgabe, die von Vicarius Cha gestellt wurde, klang einfach: "Werft in die Briefkaesten der Buerger Adorans die Gebote des All-Einen."
Ein Schlucken, ein Aufblicken zu den Wachposten, die auf den Zinnen des Eingangsbereiches der Stadt patrouillierten. Ein Schulterstraffen und schon schlenderten zwei unbekannte Damen durch das Tor. "Meinen Gruß" wurde erwidert, sobald die Wachen den Frauen zunickten. Rosalie hingegen blieb stumm.
Und schwups verschwand das erste Buch im Briefkasten des ersten Buergerhauses. Es fing langsam an Spaß zu machen. Ab und an kommentierte Thanaya die Vorgaerten oder Haeuser - immer dann, wenn ein Wachposten in der Naehe stand. So waren sie doch eigentlich nur Besucher und gleichzeitig die Ueberbringer der Gebote des All-Einen.
Nach einer guten Weile waren alle Haeuser der Stadt mit den Buechern versorgt worden. "Moegen die Gebote des All-Einen in ihren Herzen fruchten.", dachte Rosalie sich, als sie verschwitzt in der Kutsche Richtung Rahal saß.
Beim All-Einen war sie froh, dieses schreckliche Kissen endlich loszuwerden. Und sie hoffte, dass ER es fuer gut befinden wuerde, was ER gesehen hatte...
Die gereichte Miederbluse diente dem Zweck, das Kissen darunter gut zu verbergen. Rasch sind die hoelzernen Absaetze an ihren Stiefeln befestigt und ihr Haar zu zwei langen Zoepfen geflochten.
Rosalie fuehlte sich auf seltsame Weise berauscht. Endlich konnte sie den "Praetorianer Alatars" beweisen und auch zeigen, dass sie dem All-Einen dienen moechte. Welch Zufall, dass der EINE Thanaya zu ihr fuehrte.
Postbote spielen in Adoran wuerde ihr sicherlich Freude bereiten. Schließlich wuerde sie die Stadt auch mal zu Gesicht bekommen.
Sie raeusperte sich kurz und ließ ihre Stimme zwanghaft dunkler erklingen. "I-I-ich werde a-aber nicht v-viel sprechen. Ei-eigentlich werde ich, s-sobald m-m-man uns sehen o-o-oder erwischen sollte, au-auf st-stumm machen, ja?" Eine stotternde Frau wuerde wohl doch auffallen. Schließlich sind ihr nicht allzuviele begegnet, die diesen Makel seit der Geburt aufweisen.
Thanaya, gekleidet in einem schoenen Stadtkleid, stimmte ihr zu und so machten sich beide mit einem Beutel Buecher auf den Weg nach Adoran.
Ihre Aufgabe, die von Vicarius Cha gestellt wurde, klang einfach: "Werft in die Briefkaesten der Buerger Adorans die Gebote des All-Einen."
Ein Schlucken, ein Aufblicken zu den Wachposten, die auf den Zinnen des Eingangsbereiches der Stadt patrouillierten. Ein Schulterstraffen und schon schlenderten zwei unbekannte Damen durch das Tor. "Meinen Gruß" wurde erwidert, sobald die Wachen den Frauen zunickten. Rosalie hingegen blieb stumm.
Und schwups verschwand das erste Buch im Briefkasten des ersten Buergerhauses. Es fing langsam an Spaß zu machen. Ab und an kommentierte Thanaya die Vorgaerten oder Haeuser - immer dann, wenn ein Wachposten in der Naehe stand. So waren sie doch eigentlich nur Besucher und gleichzeitig die Ueberbringer der Gebote des All-Einen.
Nach einer guten Weile waren alle Haeuser der Stadt mit den Buechern versorgt worden. "Moegen die Gebote des All-Einen in ihren Herzen fruchten.", dachte Rosalie sich, als sie verschwitzt in der Kutsche Richtung Rahal saß.
Beim All-Einen war sie froh, dieses schreckliche Kissen endlich loszuwerden. Und sie hoffte, dass ER es fuer gut befinden wuerde, was ER gesehen hatte...