Gebote des All-Einen erreichen die Haeuser Adorans....

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Rosalie Brand
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Gebote des All-Einen erreichen die Haeuser Adorans....

Beitrag von Rosalie Brand »

Ein Kissen...Ein Kissen? Fragend schaute Rosalie Thanaya an und nahm dieses dann mit einem Schulterzucken entgegen. Sie sollte also fett wirken. Na toll.
Die gereichte Miederbluse diente dem Zweck, das Kissen darunter gut zu verbergen. Rasch sind die hoelzernen Absaetze an ihren Stiefeln befestigt und ihr Haar zu zwei langen Zoepfen geflochten.
Rosalie fuehlte sich auf seltsame Weise berauscht. Endlich konnte sie den "Praetorianer Alatars" beweisen und auch zeigen, dass sie dem All-Einen dienen moechte. Welch Zufall, dass der EINE Thanaya zu ihr fuehrte.
Postbote spielen in Adoran wuerde ihr sicherlich Freude bereiten. Schließlich wuerde sie die Stadt auch mal zu Gesicht bekommen.

Sie raeusperte sich kurz und ließ ihre Stimme zwanghaft dunkler erklingen. "I-I-ich werde a-aber nicht v-viel sprechen. Ei-eigentlich werde ich, s-sobald m-m-man uns sehen o-o-oder erwischen sollte, au-auf st-stumm machen, ja?" Eine stotternde Frau wuerde wohl doch auffallen. Schließlich sind ihr nicht allzuviele begegnet, die diesen Makel seit der Geburt aufweisen.

Thanaya, gekleidet in einem schoenen Stadtkleid, stimmte ihr zu und so machten sich beide mit einem Beutel Buecher auf den Weg nach Adoran.

Ihre Aufgabe, die von Vicarius Cha gestellt wurde, klang einfach: "Werft in die Briefkaesten der Buerger Adorans die Gebote des All-Einen."

Ein Schlucken, ein Aufblicken zu den Wachposten, die auf den Zinnen des Eingangsbereiches der Stadt patrouillierten. Ein Schulterstraffen und schon schlenderten zwei unbekannte Damen durch das Tor. "Meinen Gruß" wurde erwidert, sobald die Wachen den Frauen zunickten. Rosalie hingegen blieb stumm.

Und schwups verschwand das erste Buch im Briefkasten des ersten Buergerhauses. Es fing langsam an Spaß zu machen. Ab und an kommentierte Thanaya die Vorgaerten oder Haeuser - immer dann, wenn ein Wachposten in der Naehe stand. So waren sie doch eigentlich nur Besucher und gleichzeitig die Ueberbringer der Gebote des All-Einen.

Nach einer guten Weile waren alle Haeuser der Stadt mit den Buechern versorgt worden. "Moegen die Gebote des All-Einen in ihren Herzen fruchten.", dachte Rosalie sich, als sie verschwitzt in der Kutsche Richtung Rahal saß.
Beim All-Einen war sie froh, dieses schreckliche Kissen endlich loszuwerden. Und sie hoffte, dass ER es fuer gut befinden wuerde, was ER gesehen hatte...
Zuletzt geändert von Rosalie Brand am Mittwoch 12. September 2012, 10:33, insgesamt 1-mal geändert.
Thanaya

Beitrag von Thanaya »

Sie hatte sie gerade noch erwischt, kurz bevor sie in die Kutsche einsteigen wollte. Sie sollte sich jemanden suchen, der vertrauenswürdig war. na gut sie kannte Rosalie noch nicht lange..genauer gesagt hatte sie sie erst zweimal gesehen und davon auch nur einmal mit ihr geredet als sie sie am Stadttor kontrolliert hatte. Aber sie fand sie nett und sie glaubte das sie für die Aufgabe bestimmt geeignet wär. Und so sprach sie sie an und fragte ob sie Lust auf eine Mission hatte die richtig gefährlich werden konnte und für beide im Kerker enden würde, wenn sie erwischt werden würden, bevor sie ihr die Details verriet. Doch Rosalie schien sich davon nicht abschrecken zu lassen und als sie hörte das der Vicarius der Auftraggeber war, da fasste sie Mut und schien wirklich entschlossen das durchzuziehen. So machten sich die beiden auf, zuerst zum Gildenhaus um da die vorbereiteten Bücher abzuholen. Als Thanaya oben die Tür aufriess, fand sie dort schon die Yexxe vor, die sie gleich mit einem Sturm an Worte begrüsste. Auch der Vicarius war anwesend.
Rosalie trat nun auch ins Zimmer und die beiden berichteten, das sie an diesem Abend das Vorhaben angehen wollten. Schminke und eben jene Bücher wurden aus den Regalen genommen und auf die beiden aufgeteilt.
"Wenn wir bis Mitternacht nicht wieder zuhause sind, haben die uns erwischt." Winkte Thanaya Cha und Yexxe zu.
"Ihr werdet bis Mitternacht wieder zu Hause sein." Folgte die feste und unerschütterlich klingende Stimme des Vicarius.
Dann machten sie sich auf zu Thanayas Haus, wo sie sich umzogen, schminkten und dann zur Kutsche stiefelten. Jeder eine dicke Tasche vollgepackt mit Büchern dabei.
Und nicht viel später standen sie vor den weissen Mauern des Stadttores von Adoran...
"Ich kenn mich hier aus." Meinte Thanaya wohl in aufmunternder Manier leise zu Rosalie. "Ich war hier...schon...einmal." Setzte sie nach wobei ihre Stimme immer leiser wurde. Doch die Angst erwischt zu werden war geringer als die Abenteuerlust die in ihr Anstieg und Rosalie schien ähnlich zu empfinden.
Und das Bücherverteilen funktionierte sogar richtig gut. Sie grüssten die Wachen höflich, unterhielten sich über die Häuser und Vorgärten...na gut Thanaya unterhielt sich darüber und Rosalie nickte mehr als das sie wirklich sprach, und die Briefkästen füllten sich einer nach dem anderen. Zufrieden kehrten sie so noch vor Mitternacht heim..
Zuletzt geändert von Thanaya am Mittwoch 12. September 2012, 14:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Richard Lohengrinn
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Richard Lohengrinn »

An diesem Abend passiert es, dass ein allzu aufgeregter Magier von seinem Beobachtungsposten vom Balkon aus, durch das allzu nahe Fenster in die Amtsstube der verehrten Praeceptor Maga Lilian van Valerian glotzt.

Natürlich nur auf ihre Sicherheit bedacht und nichts anderes betrachtet er wohlmeinend, wie bei ihrem Uniformwechsel kein grausamer Meuchelmörder aus dem Kasten springt, um sie zu erdolchen.

Er seufzt erleichtert, als dieser Kleiderwechsel vollzogen war und beschränkt sich in der nächste Weile damit, zufrieden auf die noch menschenleere Straße zu starren, um sich wieder zu sammeln.

Schließlich ist die Aufgabe eines Wächters eine allzu harte.
Zuletzt geändert von Richard Lohengrinn am Mittwoch 12. September 2012, 13:44, insgesamt 2-mal geändert.
Ardan

Beitrag von Ardan »

Zunächst hatte er verwundert de Stirn gerunzelt beim Anblick der ungewöhnlichen
Spende. Dann begann er, das Büchlein zu lesen, mit ernster Aufmerksamkeit
und großem Interesse. Danach machte er sich eine kleine Notiz:

Thema Alatar, Wesen, Bezug zu Gläubigen:
Theorie bestätigt. Freiheit, die er für sich selbst in Anspruch nimmt, wird den
eigenen Dienern verwehrt. Quod erat demonstrandum.

Der Zettel wanderte zu den Unterlagen der morgigen Lehrstunde über
Alatar und Getares. Was für ein merkwürdiger und doch erfreulicher Zufall!
Keylon Salberg

Beitrag von Keylon Salberg »

"Darf ich mal sehen?" fragte er die Frau die schimpfenderweise das las, was sie da gerade aus dem Briefkasten gefischt hatte.
Kurz bevor sie es zerreissen konnte, nahm er es ihr einfach, mit einem unverbindlichem Lächeln aus der Hand.
Perplex sah sie ihn an, ließ es geschehen das er ihr das Übel ihres Ärgernis aus der Hand nahm und zu lesen begann.
Die Frau winkte mit einem Schnaufen ab. "WAS für ein Schund!" fauchte sie und wandte sich an den nächstbesten"armen" Gardisten um jenen lautstark zu beschimpfen wie er es zulassen konnte, das jemand solche Schriften einfach in ihren Briefkasten hatte werfen können.

Keylon kümmerte sich nicht mehr wirklich um die Beiden.
Mit einem Kopfschütteln einen leisen Spruch an Temora, zerknüllte er dies Werk, und in Ermangelung eines Mülleimers, warf er es einfach in den Briefkasten der Frau zurück, bevor er wieder seiner Wege ging.
Godfrey Koehlersohn
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Godfrey Koehlersohn »

Es waren einige Tage vergangen, bis er nun wieder in sin Domizil zurück kehrte, sein Dienst für das Herzogtum hatte ihn weg von seinenen vier Wänden getrieben.
Seinen Briefkasten hatte er ert kurz vor seiner Abreise anbringen lassen. Und als er nach sein er Rückkehr etwas darin fand, hatte der junge Mann die Hoffnung, das es vielieht eine holde Dame war die ihn misste. Freudig erregt und zitternd seine Finger als er die erste Nachricht die ihn je über seinen Briefkasten erreichte entgegennahm.
EIn Buch gar, freudig wurde dies umschlossen, und er betrat sein kleines Domizil, nichts besonderes, aber es war seines. Nachdem er sich zwei Fischsteaks zubereitete, und sich einen Krug Wasser bereit stellte, freute er sich gar darauf zu lesen was dort geschrieben stand.


Dann mit mal stockte ihm der Bissen im Hals:
'Altahr, unser Herr,
der du trohnst in deiner schwarzen Feste!'

Er brach das Lesen ab, schluckte abermals.
Der junge Soldat las nicht weiter...klappte das Buch zu, beendete sein Mahl, und machte sich flugs auf gen der Kommandantur, um einen Bericht zu verfassen.
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