Gerimor Kurier Ausgabe Nr. 17
Verfasst: Dienstag 11. September 2012, 19:33
Die aktuellen Ausgaben des Kuriers sind diesmal an folgenden Orten zu finden: Wie immer in der Stadtstube zu Adoran, ebenso wie immer am Oger in Bajard, des weiteren hat La Cabeza ein Exemplar erhalten das am Weinkeller hängt und ein Exemplar fand seinen Weg an die Mauern des Tempels in Düstersee.
Gerimor Kurier, Ausgabe: 17
Neues aus Wirtschaft, Kultur und Politik auf den Punkt gebracht.
DD
Das in Rahal wahnsinnige Irre ohne Moral und Verstand das Sagen haben ist bekannt und Tradition. Es ist ein Ort an dem namhafte Geisteskranke einander die Klinke in die Hand drücken, sich eher früher denn später untereinander umbringen oder in einem Anfall von Selbsthuldigung gegenseitig die Bäuche kraulen. Bekannte Massenmörder wie Eloriahus Drugar, Khazkal Deslon, Scartyz Blutfaust oder Wachleute auf Schnapsentzug schlachteten auf blutigen Feldzügen Arme, Alte, Kinder, Krüppel und niedliche Feldhamster in einer hemmungslosen Blutorgie nieder. Nie waren sie bekannt für ihre geistigen Leistungen. Das verlangt man von Rahalern für gewöhnlich auch nicht. Diesmal allerdings ging die Fackel an ein besonders dummes Exemplar über das selbst jeden schlammsaufenden Letharen deutlich unterbietet.
Durion, kreativ wie eine grauguss Statue und unsterblich geworden durch Zitate wie: ‚Sterben ist was für Verlierer und Amateure‘. Der, der seine gesamte schöpferische Kraft aus seinem mit Brot gefüllten Kopf bezieht, in dem einsam eine Made haust, erfreut sich auch innerhalb der rahalischen Gesellschaft immer größerer Beliebtheit. Er ist ein Mann der nicht merkt das er ohne Heer loszieht, in Schussweite des Regiments auf seinem Esel hockt, grunzende Reden schwingt die sich auf ‚Zorn macht stark‘ reduzieren lassen und selbst dann nicht die Flucht ergreift nachdem das Regiment aufmarschiert. Zur Besinnung kam der Feldherr erst wieder im Kerker des Regiments.
Das Regiment verzichtete laut Oberst Fridolin auf seine Hinrichtung weil, Zitat: ‚So einen Idioten bekommen die nie wieder. Wir wären schön blöd einen derartig unfähigen Dilettanten hinzurichten‘
Neue Serviceleistungen
Der Lieblingshund der Tochter ist in die Suppe gefallen? Die gute Milchkuh hat den letzten Grillabend nicht überstanden? Oder sie sind einfach ein Kurzzeitsadtist und Ihnen tut der Mord an der Nachbarin spontan leid?
Keine Sorgen – Theodor Zecher hilft. Ein Leichenbeschwörer der alten Schule bietet Reanimationshilfeleistungen zu günstigen Preisen. Beginnend ab 5 Kronen zzgl. Körpergewicht. *Kleingeschrieben: (das aktuelle von Theodor Zecher)*
Früher
Die Redaktion will an dieser Stelle ausdrücklich betonen dass wir nicht in Nostalgie ersaufen. Aber es sollte klar gesagt werden: Früher war alles besser. Früher war das Weibsvolk schöner, der Rum süffiger, die Spenden für den Kurier höher und – ja – Zwerge waren noch Zwerge.
Traf man früher einen Zwerg, lauschte man der deftigen Geräuschkulisse, trank Bier, lachte und tauschte Handelswaren. Aber irgendwas hat einzug im Reich der Zwerge gehalten das dies entstellte. Natürlich ist ein Zwerg noch immer ein Zwerg, erkennt man sie doch an ihrer Üppigen Schafsähnlichen Körperbehaarung. Aber was hat sich geändert im Reich unserer pelzigen Freunde mit ihrer würdevollen Duftnote die schon der zweitgrößte Vordenker unserer Zeit Prof Karlmann so trefflich als ‚Kanal Nr. 5.‘ zu kategorisieren vermochte.
SIE SIND VERDAMMTE VERWEICHLICHTE HEUELBOJEN!
Sie sind über 300 – benehmen sich aber wie 3. Werfen sich auf den Boden, kreischen, schreien in Agonie artigem Gejammer ihr Leid in die Welt. Bis selbst der willigste ‚Langbeiner‘ zur Kapitulation gewillt ist. Wo früher bei einem Zwerg die Axt saß hängt nun ein Taschentuch in der Größe einer durchschnittlichen Segelplane. Auch ihren Charakteristischen Geruch haben sie längst verloren. Die Tränen spülen alles weg. Einige Munkeln schon man hätte Zwerge gesehen die sich Raupenartig in Salzkristalle einheulten.
Neues Geschäft eröffnet
Amaryllis, Astern, Begonien, Chrysanthemen, Gänseblümchen, Gladiolen, Kornraden, Nelken, Feuernelken, Orchideen, Riesenrafflesien, Rosen, Siebensterne oder Vergissmeinnicht. All diese Blumen und noch viel mehr, alles was das Herz des Kleingartenfreundes höher schlagen lässt finden sie nun im ausgedehnten Lustgarten des Meisters des Grünen Daumens. Tar’lyrrns Blumenwuchergrünzeugfachgeschäft lädt ein.
Das Gespräch der Woche.
Magus Lohengrinn, genannt der Feuermagier, Hüter der blauen Klinge, Magister angestellt an der alumenisch königlichen Gesellschaft arkaner Künste dem Konzil des Phönix zu Adoran , Bibliothekar und Soldat des Lichtentaler Regiments a.D. gewährte uns heute die Möglichkeit eines Gespräches das wir Ihnen, unserem geneigten Leser, auf keinen Fall vorenthalten möchten.
Kurier: Nun zuerst stellt sich die Frage. Wie möchtet ihr tituliert werden?
Richard Lohengrinn: Feuermagier, versteht sich.
Kurier: Nun Herr Feuermagier Lohengrinn. Wie betrachtet ihr die aktuelle Situation die sich auf Lameriast und an den Küsten Gerimors darstellt?
Feuermagier Lohengrinn: Wie ich sie betrachte? Ich betrachte sie milde. Mir brachte die Situation immerhin eine ganze Menge Würste ein. – ließ er uns wissen und bot sogleich als Zeichen seiner Gastfreundschaft ein sehr wurstig aussehendes Exemplar an. Um dann weiter fortzufahren:
Feuermagier Lohengrinn: Die Thyren bezahlen damit ihre Söldner.
Kurier: Glaubt ihr folglich das Orkinvasionen das Problem einer Mangelerscheinung an guter Wurst lösen könnten? Langfristig gesehen?
- Der Meister schweigt kurz, wirkt nachdenklich und grübelt einen Moment. -
Feuermagier Lohengrinn: Nun durch die verschärften Sanktionen, gegen die Berchgarder Handwerkszünfte wird es für einen ehrlichen Adoraner Genießer von Tag zu Tag teurer an gute, geschmackvolle Würste zu kommen. Teurer, wenn nicht gar verunmöglicht. Die Orkinvasion zwingt die wilden Männer Lameriasts auf ihren bedeuteten Wurstvorrat zurückzugreifen, um damit ihre Heere zu finanzieren die sich doch zu einem guten Teil aus dem Osten Gerimors rekrutieren. Folglich ergibt sich eine Entspannung der lokalen Märkte die vor allem dem Endverbraucher zugute kommt.
Kurier: Glaubt ihr, das diese Lösung langfristig ein Modell sein könnte an dem sich die Berchgarder ein Beispiel nehmen sollten?
Feuermagier Lohengrinn: Nun, ich kann nur von der Wurst sprechen die Thyrenwurst ist von einer solchen Qualität, dass sich jeder namhafte Metzger an diesem Standard orientieren kann. Ich hoffe das beantwortete eure Frage.
Kurier: Ist das nicht ein Schrei nach Vereinheitlichung der nur wieder zu einer globalisierten Verödung ohne regionale Unterschiede führt?
Feuermagier Lohengrinn: Nun, wenn sich der regionale Unterschied vor allem über einen zu hoch angesetzten Grundpreis definiert so ist mir diese Art der Globalisierung gerne recht. Das spreche ich als Sparer und als Wurstliebhaber.
Kurier: Im Abschluss eine versöhnliche Zukunftsaussicht für unsere Leser?
Feuermagier Lohengrinn: Meine verehrten Herren Leser. Auch wenn es verlockend scheint wartet beim Grillen bis das Feuer zur glühenden Kohle wurde, ehe ihr eure Wurst erhitzet. Das Ergebnis verschiebt sich zwar zeitlich nach hinten doch besticht durch einen angenehmeren Geschmack.
Also mit einfachen Worten. Niemals die Würste direkt ins Feuer halten. Es stiehlt den Saft und verbrennt die Haut.
Kurier: Wir danken für das Gespräch.
für den Kurier:

Gerimor Kurier, Ausgabe: 17
Neues aus Wirtschaft, Kultur und Politik auf den Punkt gebracht.
DD
Das in Rahal wahnsinnige Irre ohne Moral und Verstand das Sagen haben ist bekannt und Tradition. Es ist ein Ort an dem namhafte Geisteskranke einander die Klinke in die Hand drücken, sich eher früher denn später untereinander umbringen oder in einem Anfall von Selbsthuldigung gegenseitig die Bäuche kraulen. Bekannte Massenmörder wie Eloriahus Drugar, Khazkal Deslon, Scartyz Blutfaust oder Wachleute auf Schnapsentzug schlachteten auf blutigen Feldzügen Arme, Alte, Kinder, Krüppel und niedliche Feldhamster in einer hemmungslosen Blutorgie nieder. Nie waren sie bekannt für ihre geistigen Leistungen. Das verlangt man von Rahalern für gewöhnlich auch nicht. Diesmal allerdings ging die Fackel an ein besonders dummes Exemplar über das selbst jeden schlammsaufenden Letharen deutlich unterbietet.
Durion, kreativ wie eine grauguss Statue und unsterblich geworden durch Zitate wie: ‚Sterben ist was für Verlierer und Amateure‘. Der, der seine gesamte schöpferische Kraft aus seinem mit Brot gefüllten Kopf bezieht, in dem einsam eine Made haust, erfreut sich auch innerhalb der rahalischen Gesellschaft immer größerer Beliebtheit. Er ist ein Mann der nicht merkt das er ohne Heer loszieht, in Schussweite des Regiments auf seinem Esel hockt, grunzende Reden schwingt die sich auf ‚Zorn macht stark‘ reduzieren lassen und selbst dann nicht die Flucht ergreift nachdem das Regiment aufmarschiert. Zur Besinnung kam der Feldherr erst wieder im Kerker des Regiments.
Das Regiment verzichtete laut Oberst Fridolin auf seine Hinrichtung weil, Zitat: ‚So einen Idioten bekommen die nie wieder. Wir wären schön blöd einen derartig unfähigen Dilettanten hinzurichten‘
Neue Serviceleistungen
Der Lieblingshund der Tochter ist in die Suppe gefallen? Die gute Milchkuh hat den letzten Grillabend nicht überstanden? Oder sie sind einfach ein Kurzzeitsadtist und Ihnen tut der Mord an der Nachbarin spontan leid?
Keine Sorgen – Theodor Zecher hilft. Ein Leichenbeschwörer der alten Schule bietet Reanimationshilfeleistungen zu günstigen Preisen. Beginnend ab 5 Kronen zzgl. Körpergewicht. *Kleingeschrieben: (das aktuelle von Theodor Zecher)*
Früher
Die Redaktion will an dieser Stelle ausdrücklich betonen dass wir nicht in Nostalgie ersaufen. Aber es sollte klar gesagt werden: Früher war alles besser. Früher war das Weibsvolk schöner, der Rum süffiger, die Spenden für den Kurier höher und – ja – Zwerge waren noch Zwerge.
Traf man früher einen Zwerg, lauschte man der deftigen Geräuschkulisse, trank Bier, lachte und tauschte Handelswaren. Aber irgendwas hat einzug im Reich der Zwerge gehalten das dies entstellte. Natürlich ist ein Zwerg noch immer ein Zwerg, erkennt man sie doch an ihrer Üppigen Schafsähnlichen Körperbehaarung. Aber was hat sich geändert im Reich unserer pelzigen Freunde mit ihrer würdevollen Duftnote die schon der zweitgrößte Vordenker unserer Zeit Prof Karlmann so trefflich als ‚Kanal Nr. 5.‘ zu kategorisieren vermochte.
SIE SIND VERDAMMTE VERWEICHLICHTE HEUELBOJEN!
Sie sind über 300 – benehmen sich aber wie 3. Werfen sich auf den Boden, kreischen, schreien in Agonie artigem Gejammer ihr Leid in die Welt. Bis selbst der willigste ‚Langbeiner‘ zur Kapitulation gewillt ist. Wo früher bei einem Zwerg die Axt saß hängt nun ein Taschentuch in der Größe einer durchschnittlichen Segelplane. Auch ihren Charakteristischen Geruch haben sie längst verloren. Die Tränen spülen alles weg. Einige Munkeln schon man hätte Zwerge gesehen die sich Raupenartig in Salzkristalle einheulten.
Neues Geschäft eröffnet
Amaryllis, Astern, Begonien, Chrysanthemen, Gänseblümchen, Gladiolen, Kornraden, Nelken, Feuernelken, Orchideen, Riesenrafflesien, Rosen, Siebensterne oder Vergissmeinnicht. All diese Blumen und noch viel mehr, alles was das Herz des Kleingartenfreundes höher schlagen lässt finden sie nun im ausgedehnten Lustgarten des Meisters des Grünen Daumens. Tar’lyrrns Blumenwuchergrünzeugfachgeschäft lädt ein.
Das Gespräch der Woche.
Magus Lohengrinn, genannt der Feuermagier, Hüter der blauen Klinge, Magister angestellt an der alumenisch königlichen Gesellschaft arkaner Künste dem Konzil des Phönix zu Adoran , Bibliothekar und Soldat des Lichtentaler Regiments a.D. gewährte uns heute die Möglichkeit eines Gespräches das wir Ihnen, unserem geneigten Leser, auf keinen Fall vorenthalten möchten.
Kurier: Nun zuerst stellt sich die Frage. Wie möchtet ihr tituliert werden?
Richard Lohengrinn: Feuermagier, versteht sich.
Kurier: Nun Herr Feuermagier Lohengrinn. Wie betrachtet ihr die aktuelle Situation die sich auf Lameriast und an den Küsten Gerimors darstellt?
Feuermagier Lohengrinn: Wie ich sie betrachte? Ich betrachte sie milde. Mir brachte die Situation immerhin eine ganze Menge Würste ein. – ließ er uns wissen und bot sogleich als Zeichen seiner Gastfreundschaft ein sehr wurstig aussehendes Exemplar an. Um dann weiter fortzufahren:
Feuermagier Lohengrinn: Die Thyren bezahlen damit ihre Söldner.
Kurier: Glaubt ihr folglich das Orkinvasionen das Problem einer Mangelerscheinung an guter Wurst lösen könnten? Langfristig gesehen?
- Der Meister schweigt kurz, wirkt nachdenklich und grübelt einen Moment. -
Feuermagier Lohengrinn: Nun durch die verschärften Sanktionen, gegen die Berchgarder Handwerkszünfte wird es für einen ehrlichen Adoraner Genießer von Tag zu Tag teurer an gute, geschmackvolle Würste zu kommen. Teurer, wenn nicht gar verunmöglicht. Die Orkinvasion zwingt die wilden Männer Lameriasts auf ihren bedeuteten Wurstvorrat zurückzugreifen, um damit ihre Heere zu finanzieren die sich doch zu einem guten Teil aus dem Osten Gerimors rekrutieren. Folglich ergibt sich eine Entspannung der lokalen Märkte die vor allem dem Endverbraucher zugute kommt.
Kurier: Glaubt ihr, das diese Lösung langfristig ein Modell sein könnte an dem sich die Berchgarder ein Beispiel nehmen sollten?
Feuermagier Lohengrinn: Nun, ich kann nur von der Wurst sprechen die Thyrenwurst ist von einer solchen Qualität, dass sich jeder namhafte Metzger an diesem Standard orientieren kann. Ich hoffe das beantwortete eure Frage.
Kurier: Ist das nicht ein Schrei nach Vereinheitlichung der nur wieder zu einer globalisierten Verödung ohne regionale Unterschiede führt?
Feuermagier Lohengrinn: Nun, wenn sich der regionale Unterschied vor allem über einen zu hoch angesetzten Grundpreis definiert so ist mir diese Art der Globalisierung gerne recht. Das spreche ich als Sparer und als Wurstliebhaber.
Kurier: Im Abschluss eine versöhnliche Zukunftsaussicht für unsere Leser?
Feuermagier Lohengrinn: Meine verehrten Herren Leser. Auch wenn es verlockend scheint wartet beim Grillen bis das Feuer zur glühenden Kohle wurde, ehe ihr eure Wurst erhitzet. Das Ergebnis verschiebt sich zwar zeitlich nach hinten doch besticht durch einen angenehmeren Geschmack.
Also mit einfachen Worten. Niemals die Würste direkt ins Feuer halten. Es stiehlt den Saft und verbrennt die Haut.
Kurier: Wir danken für das Gespräch.
für den Kurier: