Von Magie, Forschung und anderen wichtigen Dingen...

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Aalim Taahir

Von Magie, Forschung und anderen wichtigen Dingen...

Beitrag von Aalim Taahir »

Am Abend vollendete Aalim endlich seine Arbeit. Er hatte schon wieder so viel zu tun und nur so wenig Zeit dafür. Doch wurde er seine Arbeit nicht Leid. Schließlich begab er sich zurück in das Familienhaus, nahm sich in der Küche dann einige Köstlichkeiten mit, die Asiya für sie gekocht hatte und begab sich dann auf das Dach, um sich dort unter den Baldachin zu setzen, das Essen zu genießen und dann gen Himmel zu starren, so wie er es gerne tat. Dabei ließ er seine Gedanken noch einmal zurück über die letzten Tagesläufe schweifen. Es war wieder einiges geschehen und darüber war er wirklich erfreut gewesen.

Es war der Tag der Sonne, der Tag, an dem die Audienz im Palast sein sollte.

Direkt vor der Audienz war noch sein Unterricht angesetzt gewesen, in welchem er den Hadri wieder mehr über die Körperzauber beigebracht hatte. Asiya und Shaymaa waren immer sehr wissensbegierig und neugierig auf das, was sie lernen würden. Sie waren wie er, als er damals noch ein Schüler gewesen war.

Bei diesem Gedanken muss Aalim grinsen.

Sie machten durchaus große Fortschritte, was ihn sehr freute und auch ein wenig stolz machte, wenn sie das, was er ihnen beibrachte so schnell verstanden und umsetzen konnten. Es gäbe nur weniges, was ihm nur noch mehr Spaß machen würde, oder mehr Aufmerksamkeit von ihm erhalten würde. Jedenfalls war der Unterricht wieder lang und lehrreich gewesen und er hatte wieder das Gefühl, dass seine Schüler sich der nötigen Reife annäherten, die man für die anstehende Prüfung benötigen würde. Schließlich würden auch sie dann vollwertige Magier sein, die keinen Unterricht mehr benötigten.

Jedenfalls war der Unterricht bald abgeschlossen und nach diesem, zog er dann zielstrebig zum Palast, wo in Kürze die Audienz mit dem ehrenwerten Kalifen stattfinden sollte. Als Aalim den Palast betrat, waren wieder zahlreiche Menekaner zugegen, die der Audienz beiwohnen wollten. Aalim war gespannt, was alles besprochen werden sollte, aber seine Fragen würden sehr bald beantwortet werden. Man besprach dort vieles, das bevorstehende Fest zum Sieg über den Wüstendrachen, die neuen Pflanzen, die mit den verkohlten Überresten des Drachens ausgetauscht werden sollten, die Beseitigung der Trümmer und Ruinen innerhalb der Stadt. Viele Themen die wichtig waren, aber nicht so wichtig wie die beiden, die folgten. Zum einen bat der ehrenwerte Kalif Saahir zu sich. Dies war ein Zeitpunkt, an dem Aalim stutzig wurde, doch wurden seine Erwartungen mehr als übertroffen! Saahir wurde zum neuen Diplomaten des Reiches ernannt! Welch Ehre für die Familie und ein weiterer wichtiger Posten, der den Ifrey nun zu Teil wurde, neben dem Amt des Statthalters und dem des Akademieleiters. Es machte ihn stolz, Saahir dort vor dem Kalifen stehen zu sehen, wie er die Ehre erhielt und damit nicht nur Aalim, sondern auch die Familie rühmte und stolz machte. Ein glorreicher Moment, der dann mit dem nächsten Thema verlängert wurde. Nachdem Saahir wieder seinen Platz in der Reihe der Männer des Volkes einnahm und die anwesenden Menekaner nach Hause geschickt wurden, wurde er hingegen selber aufgerufen und zum Kalifen gebeten. Auch der ehrenwerte Sajneen Radeeh wurde aufgerufen, was Aalim durchaus nachdenklich stimmte und ihm den Grund des Vortretens nur noch mehr verschleierte. Doch dies wurde ihm nur wenige Augenblicke später klar gemacht. Er soll den ehrenwerten Sajneen und den ehrenwerten Erhabenen Shaladir in die Lehren der Dschinnmagie einweisen. Eine große Ehre für einen Lehrmeister der heiligen Akademie, ein Privileg, das nur wenigen Magiern zu Teil wurde. Wieder eine Ehre, die Aalim stolz machte, aber auch missmutig stimmte. Natürlich sicherte er dem Kalifen zu, beide nach bestem Wissen und Gewissen auszubilden, auf dass sie große Hadcharim werden mögen, doch fehlte ihm noch einiges an Wissen, wie man einen Hadcharim genau ausbildete, was dieser lernen musste und ob er auch Übungen machen muss, um das gelernte anzuwenden. Es würde ihm also noch viel Arbeit kosten, ehe er seiner neuen Aufgabe nachkommen konnte, aber er würde ihr nachkommen, die Frage war nur wann. Aalim nahm sich sodann vor, die Bibliothek der Akademie zu durchforsten und dort nach möglichen Informationen zu suchen, die ihm bei der Ausbildung der beiden künftigen Hadcharimen helfen könnten. Schließlich endete die Audienz beim Kalifen und er konnte dann endlich nach Hause gehen, alles geschehene verarbeiten und entspannen, ehe er am nächsten Tag wieder an die Arbeit musste.


Aalim blickte kurz hinab auf den Tisch, wo nun nur noch ein leerer Krug und ein ebenso leerer Teller standen. Er nahm beides, brachte es in die Küche und ging danach wieder hinauf aufs Dach, um wieder in den Himmel zu blicken und wieder an die letzten Tage zu denken.

Der nächste Tag war angebrochen und Aalim machte sich schon morgens auf den Weg in Richtung Akademie. Dort angekommen, ging er in die Bibliothek und begann den halben Tag damit zuzubringen, nach Informationen über die Ausbildung von Hadcharimen zu suchen. Leider ohne Erfolg. Er dachte daran, dass er dem Kalifen versprach ihnen alles nötige beizubringen. Er sah dies aber noch in weiter ferne. Er müsse damit beginnen, selbst Forschung zu betreiben, selbst mehr über die Dschinne herauszufinden und dieses nieder zu schreiben und unter den menekanischen Magier und Hadcharim zu verbreiten. Aber dafür brauchte er Hilfe. Er beschloss sodann, die Hadri und Saahir zu fragen, ob sie ihm helfen würden. Mit diesem Vorsatz machte er sich dann auf den Weg zum Familienhaus. Dort angekommen, traf er aber niemanden an und so begann er auf sie bis zum Abend hin zu warten.

Am Abend war es dann soweit, die Trainingsstunde der Erben würde bald beginnen und so kleidete er sich in Farben der Gemeinschaft und ging zum Hafen, um seine Kameraden von dort abzuholen. Doch niemand erschien. Erst nach einer Weile stieg nur Novize Liam vom Schiff herunter, welcher Ira als Begleitung mitbrachte. Die Planungen für den Abend hatten sich nun also zerschlagen. Nach einem langen Gespräch, in welchem Liam Aalim vor den Alpträumen warnte, die derzeit auf dem Festland kursierten, beschlossen sie nach Fuachtero zu fahren und dort ein wenig zu trainieren. Dies taten sie auch, ehe Aalim spät Abends wieder zum Familienhaus zurückkehrte.


Aalim blickte um sich, weit und breit war niemand aus seiner Familie zu sehen. Er erhob sich dann vom Platz, schreitete hinab in den unteren Teil des Hauses und begann dann, sich in Richtung Akademie aufzumachen. Auf dem Weg dorthin passierte er die Ruinen, die verkohlten Bäume und kam dann schließlich nach kurzer Zeit in der Akademie an, wo er sich dann unter den Pavillon setzte und wieder über den vergangenen Tag nachdachte.

Den Tag über hatte Aalim einige Dinge abgearbeitet, die mit der Akademie und der Familie zu tun hatte, ehe er dann am Nachmittag auf Asiya stoß. In der letzten Zeit hatten sie viel Zeit miteinander verbracht, hatten viel Spaß und auch teilten sie den gleichen Humor, denn sie beide hatten immer über die Neckereien zwischen Saahir und Sabeena lachen können. Er mochte Asiya, so viel stand fest. Auch war es nicht so wie sonst, wenn er mit den Wüstenblüten sprach. Es hatte etwas erwachsenes, etwas privates und es machte ihm Spaß. So wie er es mitbekam, machte es auch ihr großen Spaß. Aber an diesem Abend sollte es um Saahir und Sabeena gehen.

Saahir hatte gegenüber Aalim den Wunsch geäußert, Sabeena heiraten zu dürfen. Deswegen hat Aalim ihm den Auftrag gegeben, sie noch besser kennenzulernen und noch eine gewisse Zeit ins Land ziehen zu lassen, um zu sehen, ob sie wirklich füreinander bestimmt sind. Diese Zeit, sollte an diesem Abend enden und Aalim wollte beiden die Heirat erlauben. Allerdings musste Saahir dafür noch etwas tun, etwas, wovon er nicht wusste, dass er es erledigen müsste. Er muss in ihrer Anwesentheit sagen, dass er sie liebt. Dabei muss es bedingungslose Liebe sein, keine geheuchelte.

Der Abend war schließlich gekommen und nach einiger Zeit des Gesprächs und der Neckerei, geschah das, was Aalim sich erhoffte. Saahir sagte voller Überzeugung und Ehrlichkeit, dass er Sabeena liebte, selbst mit ihrer kindlichen und auch Ärger liebenden Art. Dies war Aalim Beweis genug, dass es Saahir ernst meinte und so erlaubte er schließlich Saahir und Sabeena, dass sie heiraten dürfen. Ebenso erlaubte er ihnen, nur innerhalb der Mauern des Familienhauses und auch nur im Beisein der Mitglieder der Familie der Ifrey, miteinander die Hände zu halten. Beide waren darüber nicht nur überrascht, sondern auch glücklich. Nun hieß es für Aalim, einen Brautpreis für Sabeena zu überlegen, den Saahir an die Familie zahlen müsse. Wieder Arbeit, die nicht einfach umzusetzen war. Doch diese machte er sich gerne, denn er liebte es, seine Cousinen und Cousins so glücklich zu sehen. Er würde sicher einen Weg finden, den perfekten Brautpreis zu fordern. Nach einer weiteren Weile beschloss Aalim dann, sich zu Bette zu legen, schließlich war es schon späte Nacht geworden. Auch Asiya wollte sich zu Bette begeben, als sie und Aalim dann nach einer ausführlichen Verabschiedung von Saahir und Sabeena hinab ins Haus gingen.

Dort, vor den Kellerabgängen, hielten beide noch einmal inne und sahen sich ruhig an. Beiden lag ein Lächeln im Gesicht. In diesem Moment, in dem er in Asiyas wunderschönes Gesicht blickte, wusste er, dass er wohl mehr für sie empfand, als er gedacht hatte. Es kribbelte ihm im Bauch und auch mochte er den Blick nicht mehr von ihr wenden. Ob es ihr ebenso erging, wusste er nicht, doch auch sie schien den Blick nicht mehr von ihm abwenden zu können. Nach einer ganzen Weile des sich betrachtens, sagte er ihr schließlich, dass er mehr für sie empfand, auch wenn er es nicht mit Bedacht sagte, es sprudelte eher aus ihm heraus, dennoch mit tiefer Ehrlichkeit in der Stimme. Dann geschah etwas, was er sich niemals zu träumen gewünscht hätte. Auch Asiya, von welcher er dachte, dass sie niemals wie er empfinden würde, gestand ihm, dass auch sie mehr für ihn empfindet. Aalim war glücklich, was man ihm ebenso ansehen konnte. Auch Asiya strahlte wunderschön und glücklich zu ihm auf. Allerdings gab es da ein großes Problem. Aalim war Asiyas Lehrer. Nach den Regeln der Akademie, war es einem Lehrer verboten, seine vorhandene und zukünftige Ehepartnerin zu unterrichten. Diese Regel der Akademie brannte sich nun in ihre Gedanken ein und beide sahen traurig zu Boden. Es war ihnen zwar erlaubt ihre Liebe zueinander zu bekennen, aber damit endeten die Möglichkeiten, die ihnen beiden ihr Glück brachte. Es blieb ihnen wohl nichts anderes über, als solange aufeinander zu warten, bis Asiya ihre Prüfung zur Shoka bestanden hatte. Eine lange und vor allem qualvolle Zeit würde beiden nun bevorstehen, doch sie waren sich sicher, dass sie diese überwinden würden und dann miteinander glücklich werden.

Es verging noch ein wenig Zeit, ehe die beiden, die sich die ganze Zeit starr gegenüberstanden, voneinander verabschiedeten und dann ins Bett gingen.


Als er noch einmal an Asiya dachte, lächelte er glücklich auf und es kribbelte ihn erneut im Bauch. Es war ihm nun mehr als klar, dass er sie liebte. Dieses Gefühl hatte er schon lange nicht mehr verspürt und nun hoffte er inständig, dass ihm Eluive dieses Mal gnädig sein würde und es ihm gestattete Asiya irgendwann zur Frau zu nehmen. Doch gab es nun wieder viel zu tun. Er hatte viel Arbeit vor sich und diese würde er nun vollenden müssen. Vielleicht würde sie ihn auch von der Regel ablenken, die ihn und Asiya von nun an auf eine harte Probe stellen würde.
Zuletzt geändert von Aalim Taahir am Donnerstag 7. Juni 2012, 19:23, insgesamt 2-mal geändert.
Asiya Thaara

Beitrag von Asiya Thaara »

Oft saß sie in ihrem Familienhaus und dachte darüber nach was Samir ihr und Jahanari angetan hatte.
Er nahm ihr anfangs immer wieder die Angst vor ihrere Gabe, konnte sie diese doch nie gänzlich beherrschen. Er zeigte ihr wunderbare Orte, den Berg Cantar und auch schöne Orte auf Gerimor wo sie immer wieder hingehen wollte. Sie mochte ihn sehr, doch war ihr auch aus irgendeinem Bauchgefühl heraus klar, das sie ihn so schnell nicht heiraten wollte. Sei es wegen ihm selbst, oder aus dem Grund weil sie ihre Ausbildung zur Shoka erst beeenden wollte, das konnte sie nicht genau sagen.

Letztlich bestätigte sich das es gut für sie war, ihm auszureden, zu Aalim zu gehen und ihn zu bitten das Samir sie heiraten durfte.

Als Aalim und Asiya im Palast eingeladen wurden, damit der ehrenwerte Shaladir mit Aalim reden konnte, sah sie Jahanari ebenfalls im Palast. Als der Sohn der Omar sie Haremsdame nannte, sah Asiya sie perplex an. Die beiden Frauen gingen hoch um für die Männer Trank und Speis vorzubereiten, als Jahanari ihr erzählte warum sie dort sei.

Den Grund sollte sie für sich behalten, doch teilten die Frauen das gleiche Schicksal was Samir anging. Asiya sprudelte vor Wut, und auch Jahanari schien geschockt zu sein, denn aus jenem Grund wurde sie in den Palast geholt. Nun musste Asiya Jahanari davon überzeugen es dem ehrenwerten Omar nicht zu sagen, denn für Asiya stand fest das sie niemals in den Palast ziehen wollte, liebte sie ihre Freiheit doch zu sehr.

Nachdem die Audienz bei dem ehrenwerten Shaladir beendet war, gingen sie zurück zum Familienhaus wo Asiya sich zurück zog um über das Gespräch mit Jahanari nachzudenken. Sie brauchte einige Tage bis sie dieses verarbeiten konnte.

Samir war in die Wüste gegangen, das kam ihr nur zu gute, denn dann würde sie langsam ruhe finden. Sie ging ihrer Pflicht nach und fand darin Ablenkung und vorallem musste sie sich doch auf den Unterricht konzentrieren können. So kümmerte sie sich auch nur zu gern um ihre Familie.

Nach Wochen kehrte Samir zurück in die Stadt und der Kummer kehrte zurück, konnte ihm nicht in die Augen sehen geschweige denn innere Ruhe bewahren. So verkrampfte jedesmal der Körper bei der begegnung und sie suchte das Weite.

Am Tag der Sonne begab sie sich zur Akademie und absolvierte fleissig wie sie war, den Unterricht bei Shojen Aalim ehe es zum Palast gehen sollte um einiges zu besprechen. Soviele Menekaner auf einmal hatte sie wohl bisher noch nie gesehen, waren fast alle des Volkes in einem Raum. Alles mögliche wurde besprochen, das Drachenfest, wie Saahir Diplomat wurde, was sie sehr stolz machte, und auch das Asiya zum Jemaat des Reiches aufgestiegen ist.
Nach der Audienz ging sie Heim und setzte sich an den Tisch ehe sie ins Bett ging.

Einige Tage vergingen und Aalim und sie verbrachten unteranderem viel Zeit miteinander. Sie redeten, lachten, redeten über die Vergangenheit und sahen sich einfach nur an. Sie sah ihm in die Augen, was ihr bisher nie möglich war bei einem Mann und sie schien in jenen zu versinken. Sie mochte ihn, das war klar, doch war ihr nicht bewusst wie sehr sie ihn mochte.

Als der Abend gekommen war, an dem die beiden zusammen mit Saahir und Sabeena am Tisch saßen, und rumgealbert wurde, merkte Aalim an der das zu Bett gehen würde. In der Tat, es war bereits Nacht geworden und Asiya wollte doch früh aufstehen. So wollte auch sie ins Bett und Aalim und Asiya gingen gemeinsam nach unten in richtung der Kellereingänge. Dort angekommen blieben beide stehen, und da Aalim ihr zuvor etwas sagen wollte, es jedoch nicht möglich war wegen der anderen beiden, wollte sie es nun aber wissen. Aalim sah sie an, und sagte ihr das er sich in sie verliebt habe.
Einen kleinen Augenblick brauchte sie um sich deren Worte bewusst zu werden, doch wurde ihr auch klar das es ihr eigentlich nicht anders ging und beichtete es ihm.

Beide wussten jedoch, das sie zwar das sie sich zu ihrer Liebe bekennen können, doch unter keinen Umständen heiraten dürfen. Die wär erst möglich wenn sie die Ausbildung zur Shoka beendet hat, doch ist ihr klar das sie bis dahin auf ihn warten wird und so viel Zeit wie möglich mit ihm verbringen wollte ...
Zuletzt geändert von Asiya Thaara am Donnerstag 7. Juni 2012, 20:58, insgesamt 1-mal geändert.
Aalim Taahir

Beitrag von Aalim Taahir »

Es war etwas Zeit ins Land gestrichen. Wieder fanden Unterrichte in der Akademie statt, wieder konnte Aalim die Zeit mit der Familie genießen und verbrachte die restliche Zeit damit, nach Informationen über Hadcharime zu suchen.

Der nächste Unterricht für Asiya und Shaymaa hatte stattgefunden. Es war diesesmal Dschinnmagie gewesen. Im Gegensatz zum Dschinnmagie Unterricht für die Tranam, war dieser tiefgründiger und zeigte deutlich, dass Dschinne mehr waren, als Liedgeister. Sie waren treue und ehrbare Begleiter, die selbst in den brenzlichen Situationen nicht von der Seite des Magiers wichen. Während des Unterrichtes waren Asiya und Shaymaa wieder sehr neugierig gewesen. Sie sogen seine Worte förmlich auf, um sich diese zu merken, damit sie für die Prüfung gewappnet waren. Doch dieses Mal war eine Sache anders. Es schien Aalim so, als könne sich Asiya nicht wirklich auf den Unterricht konzentrieren. Es viel ihm nicht schwer den Grund dafür zu finden. Er war der Grund. Seitdem sie sich gegenseitig ihre Liebe gestanden hatten, hatten sie viel Zeit miteinander verbracht. Sie genossen das Beisammensein sehr und freuten sich immer auf den nächsten Tag, um dort noch mehr Zeit miteinander zu verbringen. Sie konnten kaum noch die Augen voneinander lassen, auch wenn Asiya und Aalim viel zu tun hatten und ihre Arbeit trotzdem gewissenhaft vollbrachten. Trotz ihrer Liebe, befolgten sie alle Regeln die ihnen auferlegt waren. Die der Traditionen und die der Akademie. Doch würden sie diese sicher überstehen, um am Ende glücklich zu werden. Der Unterricht zeigte ihm aber deutlich, dass Asiyas Konzentration unter ihrer Liebe litt und er beschloss, ihr Mut zu machen und gut zuzureden, damit sie wieder das Hauptaugenmerk auf den Unterricht legen konnte. Letztenendes war der Unterricht nach einer Weile beendet gewesen und beide bekamen die Aufgabe ein Referat auszuarbeiten. Shaymaa bekam die Aufgabe, Sandelementare zu studieren und Wissen über sie zu sammeln, dass sie ihm und Asiya dann vortragen sollte. Asiyas Aufgabe bestand hingegen darin, Feuerelementare zu beobachten und ebenso wie Shaymaa, ihre Ergebnisse vor den beiden anderen vorzustellen. Aalim war sich sicher, dass die beiden seine hohen Erwartungen erfüllen werden.

Die Suche nach Informationen hatte ihm wohl am meisten Schwierigkeiten gemacht. Aalim hatte die Bibliothek der Akademie nun zur Gänze durchstöbert, doch fand er nur sehr wenige Informationen, mit denen er leider nichts anstellen konnte. Es schien wohl so, als müsste er für den ehrenwerten Erhabenen Shaladir und den ehrenwerten Sajneen Radeeh einen neuen Unterricht entwickeln, um sie für ihre Würde des Hadcharim vorzubereiten. Aber um diesen vorzubereiten, musste er mehr Informationen über die Dschinne finden und begann dann, immer wenn er Zeit dazu hatte, alle Informationen über Dschinne zusammen zu sammeln und sich diese zu verinnerlichen, auch wenn er das meiste sowieso schon kannte. Dies stimmte Aalim nachdenklich, ehe er dann den Entschluss gefasst hatte, selbst bei den Dschinnen nachzufragen, auch wenn er befürchtete, dass dieses Vorhaben keinen Erfolg bringen würde. Doch machte er sich Mut und wollte es wenigstens versuchen.

Wenige Tage später fand wieder ein Unterricht statt. Dieses Mal war es der von Zaafir. Zaafir war von seiner Reise endlich zurückgekehrt und war den anderen beiden Hadri nun vom Unterrichtsstoff hinterher. So musste Aalim nun damit beginnen, Zaafir von Anfang an zu unterrichten, in der Hoffnung, dass Zaafir Anschluss finden würde. Der Unterricht gestaltete sich als lang und für Zaafir sehr lehrreich. Er hatte wohl seid der letzten Prüfung einige Zusammenhänge vergessen, oder war einfach nicht auf sie gekommen. Jedenfalls konnte Zaafir nur wenig richtige Ansätze finden. Aalim ging davon aus, dass Zaafir mit ein wenig mehr Übung wieder zu seiner gewohnten Form zurückfinden würde. Jedenfalls endete der Elementarmagie Unterricht nach einiger Zeit und Aalim verabschiedete Zaafir schließlich zufrieden, doch wusste er, dass Zaafir der Kopf rauchte.

Während des Unterrichtes hatte sich Asiya in die Akademie geschlichen und nahm auf dem Dach Platz, von wo aus sie Aalim und Zaafir beobachten konnte und auch den Unterricht mithören konnte. Geschützt von Pflanzen blieb sie zumindest mit den Augen unentdeckt, doch hatten Aalim und Zaafir ihre Anwesentheit gespürt. Nach dem Unterricht begab sich Aalim zu Asiya und die beiden redeten eine Weile, ehe Aalim beschloss, dass er an diesem Abend noch einen Dschinn zu sich rufen wollte, um mehr über die Dschinne zu erfahren. Asiya die sein Vorhaben interessant fand, blieb bei ihm um alles in Ruhe zu verfolgen. Sie gingen dabei auf das Dach der Akademie zum Pentakel, wo Aalim dann zu allererst einen Körper aus den Klängen der Erde formte, in den der Dschinn fahren konnte. Dann sandte er eine demütigen Bitte ins Lied aus, um einen Dschinn zu sich zu rufen, der dann in die leere Hülle fahren sollte, um sie zu beleben.

Dies geschah auch, doch war der erste Wortwechsel zwischen Aalim und dem Dschinn nicht das, was Aalim sich vorgestellt hatte. Der Dschinn beschwerte sich lauthals darüber, dass er so einen ungemütlichen Körper erhalten hatte, wo er doch einen brausenden Körper bevorzugte. Aalim schloss daraus, dass der Dschinn lieber den Körper eines Sandelementars wollte und beschloss, ihm diesen beim nächsten Mal zu überlassen.

Nach dem ernüchternden Anfang, verneigte sich Aalim demütig und fragte den Dschinn, ob dieser ihm einige Fragen zu den Dschinnen beantworten würde, da ihm die ehrenvolle Aufgabe zu Teil wurde, die Hadcharime auszubilden. Der Dschinn ließ seine Antwort einen Augenblick warten, ehe er von Aalim wissen wollte, ob er sich wirklich das Wissen aneignen wollte, was der Dschinn ihm geben könnte. Er verlangte außerdem von Aalim und seiner Rani, mit der er Asiya meinte, was beide Menekaner durchaus überraschte, dass sie die Worte niemals in Frage stellen dürfen und sie ehren müssen solange sie leben. Würden sie dieses nicht tun, so würden sie bestraft werden. Aalim, dessen Neugierde geweckt war, versicherte dem Dschinn entschlossen, dass er mehr über sie erfahren wollte, als es bis zum jetzigen Zeitpunkt der Fall war und versprach außerdem, dass sie das Wissen, welches sie hierdurch erlangten, auf ewig wahren würden und es als ehre ansehen, es besitzen zu dürfen. Der Dschinn schien zufrieden und stellte Aalim dann eine Bedingung. Er würde ihm mehr über die Dschinne erzählen, wenn sie dafür mehr seiner Konzentration erhalten würden, die sie ersehnten. Aalim willigte ein und der Dschinn streckte die gigantische steinerne Hand des Körpers aus und legte diese direkt auf Aalims Kopf. Plötzlich bekam er das gefühl, wie er immer schwächer wurde und dachte sofort an Asiya, für die der Anblick sicher eine Qual sein müsste. Nach einem kurzen Moment des Schweigens, nahm der Dschinn die gigantische Hand von Aalims Kopf und nickt ihm zufrieden zu. Nun erlaubte der Dschinn Aalim, seine Fragen zu stellen.

So stellte Aalim die erste Frage, welche um den Charakter der Dschinne handelte. Er wollte wissen, ob Dschinne unterschiedliche Charakterzüge hatten. Bislang war dies noch nie erforscht worden, oder bekannt. Man hatte in den Dschinnen immer nur die Liedgeister gesehen, die sich alle gleich benahmen. Dies war Aalim zuwider. Deswegen stellte er diese Frage zu erst, um das brennen der Neugierde unter den Fingernägeln zu löschen. Daraufhin antwortete der Dschinn, dass es viele Dschinne gäbe und dass sich nur die wenigsten unter ihnen vom Charakter her ähneln. Dies war alles, was der Dschinn preisgab, doch reichte es aus, um Aalims Neugierde, zumindest auf dieses Thema, einzudämmen. Die Informationen die der Dschinn preisgegeben hatte, bestätigte einige Vermutungen Aalims, denen er aber noch weiter nachgehen wollte, sobald er die Gelegenheit dazu hatte.

Nun fragte Aalim den Dschinn, ob die Dschinne unter sich, unterschiedliche Aufgaben haben, so wie es bei den Menekanern auch ist. Der Dschinn, welcher sehr ungeduldig wirkte, was wohl auch durch seine Körperhülle verursacht wurde, antwortete darauf, dass es durchaus Aufgaben gab, welchen die Dschinne ihr Leben widmen. Er erklärte ihnen, dass es zum einen Dschinne gab, die nur den Hadcharimen helfen würden. Auf der anderen Seite sind die Dschinne, die nur den Liedkundigen Menekanern helfen, so diese ihre Hilfe benötigen. Die Dschinne der Liedkundigen unterscheiden sich nun auch noch einmal in die, welche dem Liedkundigem im Kampfe beistehen und die, die den Liedkundigen lieber beschützen. Auch meinte der Dschinn noch, dass es auch alte Dschinnen gäbe, dessen Aufgabe es ist, nur das Lied zu schützen, bis ihre Energie verbraucht ist und dann verblassen.

Dieser Sachverhalt warf Aalim wieder eine Frage auf, auch wenn er über die neuen Informationen überrascht und schockiert zu gleich war. Als der Dschinn geendet hatte, stellte Aalim ihm die neu aufgekommene Frage, ob Dschinne denn sterben, wenn ihre Energie verblasst ist und ob dies auch heißt, dass Dschinne geboren werden können. Der Dschinn bestätigte Aalims Vermutung damit, dass er ihm erklärte, dass Dschinne sterben und geboren werden, wie jedes Lebewesen, das auf der Welt existiert. Der einzige Unterschied zu den anderen Lebewesen besteht darin, dass Dschinne aus reiner geistiger Energie geboren werden, welche bei dem Erwachen eines Liedkundigen entsteht. Denn die erste Begegnung mit dem Lied Eluives ist für Liedkundige ein sehr starkes energetisches Unterfangen ist. Diese enormen Energien reichen dabei aus. um zwei neue Dschinnen erwachen zu lassen. Diese würden dann ebenso wachsen und ihre Fähigkeiten schulen wie die Hadcharim oder Liedkundigen, ehe sie dann nach langer Zeit sterben, wenn ihre Energie aufgebraucht ist. Dieser Schwall an Informationen befriedigte Aalims Neugierde auf der einen Seite, aber machte ihn auch ebenso missmutig. Es stand nun außer Frage, dass Dschinne ewig leben würden. Eine Erkenntnis, die nicht nur wichtig ist, sondern auch aufzeigt, wie gnadenlos das Leben für alle Wesen der Welt ist.

Nach dieser Frage streckte der Dschinn erneut dir steinerne Pranke aus und legte sie Aalim auf dem Kopf. Der Dschinn nahm Aalim wieder einen Teil seiner Konzentration, aber Aalim machte dieses gerne, als Dank für die vielen Informationen, die er dafür erhielt. Als der Dschinn dann seine Pranke wieder zu sich genommen hatte, setze Aalim wieder eine Frage an. Er wollte wissen, ob Dschinne ebenso eine Rangfolge inne haben, wie das menekanische Volk und auch entsprechend verschiedene Macht und den dafür gebührenden Respekt und Ehre erfahren. Der Dschinn bejahte Aalims Frage, dass es durchaus eine Rangordnung gäbe. Er erklärte, dass an unterster Stelle die jungen Dschinne stehen, welche ihre Fähigkeiten noch ausbilden müssen. Direkt darüber und auch der Rang mit der größten Anzahl an Dschinnen, sind die Dschinne, die ihre Fähigkeiten bereits entwickelt haben, aber noch nicht die größte Reife erfahren haben. Denn die größte Reife erhalten nur die Dschinne, die einem Liedkundigen helfen, der den Rang eines Shanun habe oder einem Hadcharim beistehe, der große Erfahrung inne hat. Ebenbürtig zu den Dschinnen mit der größten Reife stehen auch die Dschinne, die nur das Lied an sich schützen. Doch trotz dieser Rangfolge würden sich alle Dschinne gegenseitig respektieren. Dies beantwortete Aalims Frage zur Gänze und er lächelte dankend, aber auch glücklich dem Dschinn entgegen, ehe er sich bei diesem ausführlich und dankbar verabschiedete und dann die körperliche Hülle aufbrach, damit der Dschinn wieder ins Lied zurückkehren konnte.

Als der Dschinn verschwunden war, konnte Aalim nicht glauben, dass ihm dieses Wissen und die damit verbundene Ehre zu Teil wurde. Er war überwältigt und wusste nicht wo er anfangen sollte. Er musste sich den neuen Informationen wahr werden und darüber nachdenken, ehe er mit dem Wissen mehr Aufschluss über die Dschinne erwirken konnte. Nach einer Weile dann, ging er gemeinsam mit Asiya zurück zum Familienhaus. Aalim war immernoch schwach und die Müdigkeit plagte ihn. Er verabschiedete sich dann von Asiya und ging ins Bett, er brauchte Schlaf, aber er war sich sicher, dass er noch mehr Informationen erhalten würde. Ebenso war er sich sicher, dass dies nur der Beginn einer neuen Richtung war, die die Menekaner entgegen sahen und freute sich auf die kommenden Tage.
Aalim Taahir

Beitrag von Aalim Taahir »

Es war wieder einige Zeit ins Land gegangen, in der nur wenig auf der Wüsteninsel geschehen war. Es hatte keinen Unterricht und auch keine Audienzen im Palast gegeben und keiner hatte ihn wegen eines wichtigen Anliegens aufgesucht. Doch war Aalim alles andere als untätig. Nach dem ersten Zusammentreffen mit dem Dschinn, hatte er diesen ab und an wieder zu sich gerufen, um sich zum einen besser mit ihm an zu freunden, als auch mehr über die Dschinne in Erfahrung zu bringen. Wieder war Aalim auf das Dach der Akademie gegangen, denn nur dort konnte er die dafür nötige Ruhe erwarten, und hatte sich ausgiebig mit dem Dschinn unterhalten können, der trotz seiner Skepsis den Menekanern gegenüber, an Aalim ein wenig Gefallen zu finden schien.

Immer wenn sich der Dschinn und Aalim unterhielten, herrschte zwischen beiden ein reger Gesprächsverlauf, der immer durch Aalims Fragen ausgelöst wurde. Der Dschinn erzählte ihm erstaunlich viel über sich und die anderen Dschinne, was äußerst ungewöhnlich und selten der Fall ist.

Nachdem sich Aalim und der Dschinn das letzte Mal wieder verabschiedet hatten, machte sich Aalim schließlich nicht zurück auf den Weg zum Familienhaus, sondern setzte sich an den großen steinernen Tisch der Akademie, bewaffnet mit Feder und Buch, um alle seine Erkenntnisse nun nieder zu schreiben.

Zu Beginn formulierte er alle bisher bekannten Informationen neu und brauchte dafür schließlich nicht all zu lange, denn im Nachhinein musste er feststellen, dass sie außer sehr groben Kenntnissen nicht viel über Dschinne gewusst hatten. Nachdem er den Absatz fertig gestellt hatte, begann er damit, die Dschinne zu kategorisieren, dabei bediente er sich auch an den Grundlagen der Magier, die an der Akademie Leviathan gelehrt werden, an der Elementarmagie mit ihren Erklärungen für die verschiedenen elementaren Energien und der Hierarchie der Dschinne. So konnte er alle Dschinne nicht nur nach ihrer kämpferischen Mentalität, sondern auch nach ihrem Charakter in unterschiedliche Gruppen einteilen. Als Aalim mit diesem Absatz endete, waren schon Stundenläufe des Schreibens und nachdenkens vergangen. Es war inzwischen mitten in der Nacht und Aalim beschloss, sich erst einmal zum Familienhaus zu begeben, um dann am nächsten Tag weiter an seinem Buch zu schreiben.

Der nächste Tag war angebrochen und Aalim stand schon früh morgens wieder in der Akademie, das Buch auf dem Tisch aufgeschlagen. Er hatte die ganze Nacht kaum schlafen können und war deswegen schon so früh wieder an der Arbeit. Schließlich setzte er sich wieder an den Tisch und begann dann im nächsten Absatz die Applikationen der menekanischen Magier zu beschreiben, die sie mit der Hilfe der Dschinne umsetzen konnte, als auch die Applikationen zu beschreiben, die Dschinne auch alleine bewerkstelligen konnten, wie Bannportale, die Wesen in einer anderen Sphäre einschlossen. Dieser Absatz war auch relativ schnell abgeschlossen, denn da gab es auch nicht viel, was er neues erfahren hatte.

Als nächstes begann Aalim die neuen Informationen über die Entstehung und das Leben der Dschinne zu verfassen, um im Anschluss auf die Hierarchie der Dschinne genauer einzugehen. Diese Informationen waren sehr wichtig für Aalim gewesen. Bisher hatten sie ja angenommen, dass Dschinne immer da sind und scheinbar niemalsgeboren werden oder sterben können. Der Dschinn mit dem Aalim sich anfreundete, hatte ihm aber etwas gegenteiliges erzählt und somit wichtige neue Erkenntnisse für die Menekaner preis gegeben, die wohl die Dschinnmagie, wie sie bisher existierte, revolutioniert und neu prägt. Auch dies war ein Thema, dass ihn stundenlang beschäftigt hatte. Inzwischen war es Mittag geworden und Aalim beschloss, das vorzügliche Essen von Asiya zu essen, welches er sich als Mittagessen mitgebracht hatte.

Nachdem er seinen Hunger und Durst gestillt hatte, machte er einen kurzen Spaziergang über den Hof der Akademie, ehe er sich wieder an die Arbeit machte. Nun begann er damit, ein neues Thema nieder zu schreiben, welches über Dschinne, Magier und Hadcharime handelt, die als gemeinsame Partner auftreten, agieren und kämpfen. Die daraus resultierenden Ergebnisse, die Aalim über stundenlanges Nachdenken und hinzu ziehens der Lehre über das Pentakel und die Elementarmagie gewinnen konnte, waren äußerst interessant und zeigten auf, dass alle möglichen Charakterkombinationen zwischen Magiern, Dschinnen und Hadcharimen möglich waren und sich diese ideal im Kampf ergänzen können.

Es war bereits wieder Abend geworden, als Aalim endlich alle Ergebnisse der wochenlangen Nachforschungen und Treffen mit dem Dschinn, der gierig die Konzentration Aalims in sich aufnahm, niedergeschrieben hatte. Aalim war erschöpft. So erschöpft war er schon lange nicht mehr gewesen und machte sich dann, nachdem er das Licht der Kerzen gelöscht und alles ordentlich verräumt hatte, wieder auf den Weg zum Familienhaus, um sich in Ruhe auszuschlafen, ehe er sich vornahm, die Ergebnisse der ehrenwerten Shanan Taisha mitzuteilen...
Asiya Thaara

Beitrag von Asiya Thaara »

Lange war sie nun fort gewesen, unbedingt wollte sie neues kennenlernen, und hatte sich eine der Häuslichen Wachen dazu mitgenommen. Sie wollte die weiten des unbekannten erkunden und hat sich vielen Kämpfen mit so manchem Wesen und Banditen entgegen stellen müssen. Ein Vorteil, denn sie konnte an den Kreaturen ihre Gabe unter Beweis stellen und herausfinden welche die beste Taktik in dem Fall war. Die Wache wurde immer wieder angewiesen sich zurück zu halten, auch wenn dieser so seine Probleme damit hatte, eine Nathifa allein kämpfen zu lassen. Aber er war doch immer wieder beeindruckt wie schlagfertig und hartnäckig sie im Kampfe sein konnte.

Nach Monden kehrten sie zurück auf die Sonneninsel, auf den ersten Blick schien sich nichts verändert zu haben in der Stadt und sie freute sich schon ihre Familie und Freunde wiederzusehen. Doch im Familienhaus war es ruhig. Zu ruhig, denn vor ihrer Abreise war dort immer so manches los.
Ihre suche nach jemandem galt vorerst jemand bestimmten, und zwar ihrem Ranim. Alles wurde ich Familienhaus abgesucht, jeder Winkel und jede noch so kleinste Ecke. Im Lied suchte sie seine Präsenz, doch auch dort fand sie nicht die seine. Dort war er also nicht, also ging sie rüber in die Akademie, dort war er dann meist zu finden.
Auch hier wurde alles abgesucht, aber auch hier wurde sie nirgends fündig. Selbst in den tiefen der Wüste versuchte sie es, suchte seine Präsenz, aber es war aussichtslos. Wo konnte er nur sein?
In der heiligen Stadt wurden die Wachen ausgefragt, selbst diese haben ihn nirgends erblicken können, als sei er vom Erdboden verschluckt worden.
Machte er sich vielleicht sorgen und wollte ihr folgen? War ihm vielleicht etwas schlimmes passiert? Ihr gingen unzählige Fragen durch den Kopf auf welche sie keine Antworten bekam.

Seufzend und schweren Herzens machte sie sich wieder auf den Weg ins Familienhaus und setzte sich erstmal auf eines der Kissen und lehnt sich gegen die Wand, den blick immer in Richtung Tür gerichtet. Sie würde solang auf ihn warten bis er Heimkommt oder sie gesagt bekommt was mit ihm geschehen war.
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