Die Gedanken einer Sol`Noir,

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Ciesa Amarth

Die Gedanken einer Sol`Noir,

Beitrag von Ciesa Amarth »

*Zu Hause saß sie, ihr Haupt gesenkt und die Augen geschlossen. Verweilte sie nun schon mehrere Stunden in ihrer verkrümmten Haltung. Der Schatten welcher über ihre Miene fiel lies darauf hindeuten das sie sehr ruhig war. Friedvoll und doch spiegelte der Schatten auch den Zorn in ihr wieder, welcher jene Gedanken freien lauf ließ*

*die Fäuste geballt.. jenen Moment überlegend.. als sie ihren Bruder niederstreckte.
Er hätte nicht kämpfen sollen.. ich werde immer stärker sein als er.. dafür Trainiere ich tag für tag. Die Götter sind mit ihm? Und wenn!
Wen würde es letztendlich interessieren, wenn ich ihn abermals zeige wo der Boden ist.
So das er zurück auf den Boden der Tatsachen kommen muss.
Alatar?!
Ich hab ihn Verraten, ja und?!
Dieser von Hass geprägte Machthungrige Kriegstreiber..
Wer kann so einem Glauben schenken, wenn er noch nicht von einem Lethar geblendet wurde?
Letharen.. dieses Hinterlistige Gesindel von Spitzohren.
Verbrennen sollte man sie alle... mit den Hochelfen..
Gesandt von den Göttern bringen sie mit ihnen nur Krieg und Blut..
Warum?!
Sie sind Götter und haben in ihrer Mächtigen Position nicht genug..
Narren.. allesamt narren die jenen folgen. Alle streben doch nur nach dem einen..
Macht!
Sei es Alatars Ahad oder der Ritter Temoras..
Alle streben sie doch nur danach, sie lecken sich den Finger darum wer nun als erstes die Macht ihrer Götter geschenkt bekommt.

Narrentum!


Ohne die Götter, für ein friedvolles Leben.
Krieg?!
Hört mir auf damit, aber wenn ihr es unbedingt wollt, so reizt uns und wir werden mit dem Zorn unseres da seins.. unserer Vergangenheit und den willen für unsere Zukunft auftreten und so lange Kämpfen bis wir so weit sind.*



*So stand sie nun auf, den Stab fest in den Händen. Der Kamp zeichnete sie, das war Gewiss. Doch sie würde nicht Lange brauchen und sie würde jedem Kampf ins Gesicht schauen.
Eins Spatziergang bis sie jene Frau wieder sehen würde. Welche in Ciesa den Roten Punkt getroffen hatte, jener welcher wohl noch mehr Kraft dar bieten sollte als einst der Weg des Zornes an jenem sie noch lange gehalten hat.
Sie greift nicht mehr an, nein die Zeit war vorbei. Jetzt würde sie sich nur noch Verteidigen.. aber wehe dem der es wagte ihre ruhe zu stören.*
Luzcilla Amarth

Wut Hass und Zorn

Beitrag von Luzcilla Amarth »

Wieder und wieder haemmerte sie mit den Faeusten gegen ihre Strohpuppe.
Blut unterlaufen waren ihre Finger und der Schweiss glaenzte im Mondlicht auf ihrem freien Oberkoerper. Immer und immer wieder hallten die Schlaege durch die Stille der Nacht. Das klagen des Materials der Puppe war hunderte Meter weit zu hoeren. Kurz hielt sie inne und spannte ihre Muskeln an. Voller Genugtuung schaute sie an ihrem perfekten Koerper hinab bis zu ihrem Knie.

Wut flammte auf und wieder ging ein harter Schlag gegen die Puppe. Deutlich war ein Fers zu hoeren:

Odisse Ira liberare Fortis

Knirschen war zuhoeren und die Puppe gab nach. Luu bückte sich und nahm ihr Handtuch auf und wischte sich den Schweiss von der Stirn. Kurz drauf suchte sie ihren Stab, ihre Krüke. Panik stieg auf, wo war sie, doch nicht etwa ins Wasser gefallen. Sie sank auf die Knie und kroch zum Haus, wo hatte sie ihren Stock. Dort stand er an der Hauswand angelehnt. Wie konnte sie ihn nur vergessen. Muehsam kroch sie zu ihm und rappelte sich an ihm hoch. Langsam humpelte sie ins Haus.

Hass Wut Zorn mach mich Stark
Ich will in deinem Namen Leid und Trauer uebers Land bringen jene die mich peinigten sollen brennen im Feuer der Qualen. Lass mich dein Richter sein der mit eiserner Hand jene straft die Missgunst mir entgegenbrachten. Ich bin dein Gnadenloser Diener, die Hand der Gerechtigkeit. Sie sollen bezahlen was sie mir antaten.


Sie lies sich nieder auf ihren Grossen Stuhl. Wie oft hatte sie zu den Goettern gebetet und wurde doch zuletzt betrogen. Nun sollten sie spueren welch ein Monsterm was fuer ein Tier sie gezuechtet hatten. Sie war die "staerkste" Frau im Land mit einem meisterhaften Können und einem ungewoehlichen Kampfstil. Sie war es gewohnt zu Foltern und Gnadenlos zusein. Nun 2 Jahre nach dem sie ihren Geist vergiftet hatten mit Luegen und anderem. Wuerde sie wieder Streiten und in die Schlacht ziehen an der Seite ihrer Schwester. Wieder wuerde sie Leid uebers Land bringen und diesmal nicht im Namen von Goettern. Sie war nun ihr eigener Herr mit eigenem Willen. Sie wiederholte ihren Fers den sie lebte.

Odisse Ira liberare Fortis

Laechelnd sass sie auf ihrem Stuhl und blickte hoch zum Mond.

Ahnen seid meine Zeugen Sol`Noir ist auferstanden und wird wieder fuer Ordnung sorgen
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