Bericht über die Vorkommnisse in Düstersee...

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Ked´harra

Bericht über die Vorkommnisse in Düstersee...

Beitrag von Ked´harra »

*ergehen je in einer Abschrift an die Bürgermeisterin von Düstersee Aylia Drugar und den Vicarius Cha'xyrol im Rahaler Tempel. Dazu je ein kurzes Anschreiben:*

3. des 5. Mondes im Jahre 255

Macht und Stärke werter [Anrede und Name]!

Ich habe euch einen Bericht beigefügt, welcher die Vorkommnisse in Düstersee erläutert.

Möge der All-Eine mit euch sein.

Ked'harra
Leutnant der Stadtwache Rahals

[img]http://darkrain1.da.funpic.de/siegel_wache2a.png[/img]
Bericht über den Angriff auf Asgerat - Bürger von Düstersee

Wann: 1. des 5. Mondes in den späten Abendstunden

Wo: Taverne Düstersee

Wer: Asgerat, Tyr'riaxan, Cha'xyrol, Je'yuxalae, Landsknecht Thanaya

Was:

unterstützt wird dieser Bericht durch Zeugenaussagen von folgenden Personen:
- Xandoria Larion
- Asgerat
- Tyr'riaxan
- Landsknecht Thanaya

Die Dame Larion berichtete mir am Nachmittag des 2. dieses Mondes (gestern) von einem Überfall auf den Bürger Asgerat in der Taverne zu Düstersee. Er sei dabei schwer verletzt worden. Sie habe ihn stark blutend am späten Abend in der Taverne gefunden und ihn zur Sicherheit in das Handelshaus Rahal verbracht. Erste Wundversorgung wurde von der Bürgerin Sua Lorcyn vorgenommen.

Kurze Zeit später traf ich das Opfer selbst in den Kellerräumlichkeiten des Handelshauses, wo er von der Dame Cara DelMur heilerisch versorgt wurde. Seine Verletzungen bestanden aus einer gebrochenen Nase, sowie 2 Platzwunden an der Schläfe jeweil ca. 6 Fingerbreit lang.

Das Opfer (Asgerat) berichtete folgendes zu den Vorgängen am Abend des 1. dieses Mondes:

Herr Asgerat kam nach der Messe in Rahal in die Taverne in Düstersee, um sie zu öffnen. In dem Moment wurde er von Tyr'riaxan, der sich hinter einem Tisch versteckt hatte, angegriffen. Sein Kopf dreimal gegen die Wand geschlagen. Das Opfer ging zu Boden und der Letharf wollte nach Aussage Agerats 'sein Werk vollenden' - er hatte mittlerweile einen Säbel gezogen - als die Tür sich öffnete und Vicarius Cha'xyrol, sowie ein ihm unbekannte Lethra hereinkamen, die sich über das Opfer lustig machten und danach gingen.

Allerdings wollte die Lethra wohl noch irgend etwas von ihm, was er aber ablehnte.

Vor weiteren Fragen bezüglich des Hintergrundes dieses Angriffes drückte der Befragte sich herum und wollte damit beginnen, mir Parteilichkeit zu unterstellen. An dieser Stelle wurde die Befragung dann abgebrochen.

Aussage Tyr'riaxan:

Er bekam ein Streitgespräch zwischen Asgerat und Landsknecht Thanaya direkt im Anschluss der Messe vor dem Tempel Rahals mit. Nachdem er Thanaya später alleine befragte, erzählte sie ihm, dass Herr Asgerat von ihr verlangt hätte, den Vicarius Cha'xyrol anzugreifen. Dies hätte sie verweigert.

Daraufhin hielt der Letharf Tyr'riaxan für einen Ketzer, fuhr nach Düstersee, versteckte sich in der Taverne und griff schließlich Herrn Asgerat an. Er 'hätte ihn gestraft, da er sich gegen den Tempel stellen wolle'.

Als Vicarius Cha'xyro und die Heilerin Je'yuxalae eintrafen, hat Herr Asgerat die Hilfe der Lethra abgewehrt und abgelehnt.


Aussage Landsknecht Thanaya:

Vor einiger Zeit, als sie mit damals noch Wachtmeister Felsenloh in Rahal Wache stand, kam Herr Asgerat auf die beiden zu und bat sie, ihm zu helfen. Er hätte Vicarius Cha'xyrol erzählt, dass er gut im Kampfe sei, hätte ihn damit jedoch angelogen. Der Vicarius wollte dies jedoch auf einer gemeinsamen Jagd überprüfen. Um seine Mängel im Kampf zu vertuschen, bat er nun Wachtmeister Felsenloh und Landsknecht Thanaya darum, ebenfalls mit auf diese Jagd zu kommen und ihm dabei zu helfen so zu tun, als erlege er die Ungeheuer.

Beide lehnten dies ab, was zu einem Streit und Unstimmigkeiten zwischen Landsknecht Thanaya und Herrn Asgerat führte. Bei einem Zweiergespräch in der Kommandantur forderte Herr Asgerat Landsknecht Thanaya dann auf, dass sie dem Vicarius mitteilen solle, dass er krank sei und nicht mit auf diese Jagd könne. Auch dies wurde von Landsknecht Thanaya abgelehnt, was zu einer Vertiefung des Streites führte.

Immerhin brachte sie Herrn Asgerat dann doch dazu, dem Vicarius zu beichten, was seine Mängel beträfe und begleitete ihn am Tag der geplanten Jagd in den Tempel. Die Beichte erweckte des Vicarius' Zorn und er schleuderte ihn mit göttlicher Hilfe gegen die Tempelwand, während er gleichzeitig Landsknecht Thanaya davon abhielt, dem Herrn Asgerat zur Hilfe zu eilen.

Direkt danach wurde Herr Asgerat 'pampig' - offensichtlich war er über die Bestrafung des Vicarius zornig.

Einige Tage danach wurde Landsknecht Thanaya von der Dame Talana angesprochen, der Besitzerin der dortigen Taverne und somit wohl auch Brotherrin des Herrn Asgerat. Herr Asgerat hatte Landsknecht Thanaya offensichtlich bei seiner Brotherrin verleumdet und Übles über sie erzählt. Das konnte dann durch den Vicarius geklärt werden.

Dieser Streit zwischen den beiden zog sich über die nächsten Tage hin, wobei Herr Asgerat weiterhin auf seinem Standpunkt beharrte, dass Landsknecht Thanaya ihm bei dem Betrugsversuch auf der Jagd hätte helfen sollen und er warf ihr vor, dass sie die Bestrafung durch den Vicarius so geplant hätte.... etc. pp.

Aus unerklärlichen Gründen suchte Landsknecht Thanaya jedoch weiterhin das Gespräch mit Herrn Asgerat, um den Streit aus der Welt zu schaffen. So wohl auch nach der Messe in Rahal.

Fazit:

Da die Geschehnisse zum einen den Tempel betreffen, zum anderen die Gemeinde Düstersee, wird je eine Abschrift dieses Berichtes an den Vicarius Cha'xyrol und die Bürgermeisterin Düstersees Aylia Drugar gesandt.

Mögen jene über eine Strafe für den Angriff und das Fehlverhalten des Herrn Asgerat entscheiden
Aylia Drugar
Beiträge: 2
Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:41

Beitrag von Aylia Drugar »

Als Aylia diese Zeilen liest, wird sie eine Abschrift anfertigen und diese zu Xontor bringen lassen
Xontor
Beiträge: 56
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Xontor »

*Die gepanzerte Faust donnert in ungewohnter Härte auf den Tisch als er diesen Schrieb sieht. Nichts schätzt er mehr, als den Frieden in der kleinen Siedlung. Er würde das nicht Staffan erledigen lassen, sondern sich der beteiligten höchstpersönlich annehmen...*
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