Ein Schreiben an den Bürgermeister

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Vyra Lopasz
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Ein Schreiben an den Bürgermeister

Beitrag von Vyra Lopasz »

Geehrter Bürgermeister, und jedem sonstigen Leser!

Nach langer Reise über den Meeren und familiären Angelegenheiten kehre ich wieder in mein Lieblingsfischerdorf zurück.

In diesem Sinne suche ich auch wieder um die Bürgerschaft in Bajard an, um mir im Dorfe ein Haus mieten zu können.

Bei Fragen stehe ich Antwort, doch hoffe ich kein Vermögen in Tirell auszugeben, solange Häuser in Bajard ohnehin leerstehen und einiger Liebe bedürfen.

*unterzeichnet*
Vyra De Lopasz
Zuletzt geändert von Vyra Lopasz am Donnerstag 12. April 2012, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.
Lucien de Mareaux

Beitrag von Lucien de Mareaux »

Es wird für das fräulein de Lopasz eine Antwortnotiz bei der Bank in Bajard hingelegt, in der Hoffnung, sie so zu erreichen, da sie dummerwiese keinerlei Adresse hinterließ, die der Bote hätte aufsuchen können:


Die Sterne zum Geleit,

willkommen zurück im Fischerdorf. Für einen Bürgerschaftsantrag ist es erforderlich einen Fürsprecher, der bereits Bürger in Bajard ist, zu finden, mit dessen Unterstützung Ihr bei der nächsten Versammlung vorsprechen könnt.

Über Zustimmung oder Ablehnung der Bürgerschaft wird dann von den Dorfbewohnern bei eben jener Versammlung entschieden.

Viel Erfolg,


Lucien Mareaux, Dorfvertreter

Post Scritum: Einen Bürgermeister hat das Dorf nicht mehr seit einiger Zeit, nur einen Dorfvertreter. Ich stehe gern für weitere Fragen zur Verfügung.
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Vyra Lopasz
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Beitrag von Vyra Lopasz »

Streunend wie sie derzeit ist, war die bank wohl ein weiser platz für eine antwort.

Sie liest sich das ganze durch, in der eigentlichen Erwartung noch Beldans Unterschrift zu lesen. Erst nun ergreift sie die Ahnung, Bajard wäre deutlich anders geworden.

Aber das wird wohl für alles gelten, auch für sie selbst.

Sie wendet den Zettel und beginnt einige Notizen zu machen, legt schließlich den Zettel in ein Buch. Den Namen Lucien Mareaux in ihrem Kopf drehend starrt sie kurz den Beutel Orkhelme am Tresen der Bank an ehe sie wieder in den Schnee hinaus stapft.
Clavian Coreja

Beitrag von Clavian Coreja »

In der Bank ist ein kleiner Zettel für Lucien hinterlegt. So er sich die Mühe macht diesen zu lesen wird er folgende Zeilen lesen können.

Meine Grüße Herr Mar... *das angefangene Wort ist durchgekrakelt* Dorfvorsteher.
Zwei Bewohnerinnen des Fischerörtchens hier haben mich mit den hiesigen Gebräuchen bekannt gemacht. Es schien mir zwar ein wenig befremdlich, dass man um einen Fürsprecher zu bekommen Eierspeisen annehmen muss, aber nun ja, ich gebe zu es ist eine Weile her, dass ich durch so ein Dorf kam. Frau Robina und Frau Aniviel schienen jedoch darauf zu bestehen. Sie sagten auch, ich muss mich für eine Bürgerschaft an euch wenden und das Ganze würde dann vor dem gesammelten Dorf entschieden. Nun habe ich die Tage an jedem Ort nachgesehen, an dem ich euch vermutet habe, auch die Fässer in die ihr euch nach Angaben der Damen wohl zum Lachen zurückzieht (ich verstehe diese Suche nach der Ruhe, besonders bei so lauten Bewohnern). Da die Suche nicht von Erfolg gekrönt war aber es mich drängt wieder in eigenen vier Wänden zu arbeiten, diese Zeilen.
Sagt der Bänkerin doch bitte wann die nächste Bürgerversammlung bevorsteht, die letzte habe ich leider verpasst.

Marnid

*ein paar Zeilen drunter noch etwas eilig dazugekritzeltes*

Den Unterpfand für die Überbringung der Nachricht habe ich bezahlt, lasst euch von der Bänkerin nichts anderes erzählen. Sie hat die hier übliche Eierspeise bekommen, fast frisch sogar.
Lucien de Mareaux

Beitrag von Lucien de Mareaux »

"Nett, mh? Kleine Schwester von Jauche, langweilig war noch zu harmlos", murmelte er vor sich hin, als er die Notiz von dem Fräulein in der Bank erhält.

"Richtet doch mal aus, dass ich diesen Menschen gern treffen möchte. Bestenfalls noch heute. Frag einfach mal, wann denn Zeit vorhanden wäre. Ach ja.. und sag gleich, die nächste Versammlung ist im nächsten Mond. Am besten die die Anschlagbretter im Auge behalten. Danke."

Damit verließ er die kleine Bank und sah den Weg hinunter.
"Bestimmt auch so "nett". Hat ja dann schon die richtigen Rotzblagen zum Freund gewonnen, wie es scheint. Ich kann gar nicht soviel essen wie ich..." Die letzten Worte verlieren sich in einem gebrummten Genuschel, als er sich auf den Heimweg macht.
Zuletzt geändert von Lucien de Mareaux am Sonntag 29. April 2012, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
Clavian Coreja

Beitrag von Clavian Coreja »

"Heute noch? Was ein hektischer Knabe, scheint die Sache ja recht ernst zu nehmen. Kein Wunder, dass die beiden sowas gesagt haben. hm...."

*die arme Bänkerin wartet... und wartet... nach einigen Minuten hakt sie dann doch nach was sie für eine Antwort überbringen soll*

"Ah, entschuldigt, die Gedanken wieder..."

*ein, durch das dünne ausgemergelte Gesicht verstörendes, Lächeln stiehlt sich dazu in die Miene des älteren Herrn*

"Sagt ihm, wenn er möchte besuche ich ihn heut Abend, Zeit kann er sich aussuchen. Wenn nicht schau ich in zwei Tagen vorbei, nachmittags oder abends eben, man ist da ja flexibel. Aber sagt, habt ihr.... "

*Danach schaltet die Bänkerin mit leicht verdrehten Augen auf Durchgang. Sie hat die Kerninformationen aufgenommen und wird sie Herrn Lucien sagen wenn er wieder da ist, aber länger möchte sie sich das unzusammenhängende Gerede des Herrn nicht wirklich antun...*
Lucien de Mareaux

Beitrag von Lucien de Mareaux »

Als er erneut am Bankgebäude vorbeikommt, bekommt er wohl erzählt, was sich zugetragen hat. Irgendwas daran treibt ihm ein amüsiertes Grinsen ins Gesicht, als er ihr dann sagt, sie möge als Zeit doch vielleicht die siebte Stunde am Abend nennen. Er käme dann hier her.
Clavian Coreja

Beitrag von Clavian Coreja »

"Soso..."

*der ältere Herr nickt dazu einmal langsam und blickt die Bänkerin etwas stumpf an*

"Mein Herr, er meint heute zur siebten Stunde, wollt ihr nicht..."

*sie deutet dabei auf den nicht besonders edlen Zwirn den der Herr Marnid da trägt*

"Oh, ach du Schreck aber ja....!"

*...und schon hastet die eigentümliche Gestalt davon. Offenbar war das ein 'ja'... vermutet die Bänkerin zumindest.*
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