Ein nicht ganz normaler Tag
Verfasst: Samstag 10. September 2011, 09:35
Ein nicht ganz normaler Tag.
Manche Tage hatten es wirklich in sich.
Als er am Morgen aufstand hatte er zwar schon gewusst das man abends ausrücken wollte zu einem Kampf aber all das war da zwischen und danach war entbarg teilweise einer Gewissen Komik nicht.
So viele Freunde waren gegangen, was so schon schwer auf seinem Gemüt lastete.
Vor zwei Tagen dann hatte er das Abschiedsgeschenk von Adrian bekommen, und er hatte sich zusammen nehmen müssen um nicht zu weinen wie ein kleines Kind.
Sein Bruder im Geiste fehlte ihm so sehr das es fast schmerzte.
Lange hatte er gebraucht um sich wieder zu fassen, zu versuchen daran zu denken was er wer wer war.
Welche Aufgaben er hatte und wie schwer ihm vieles auch fiel allem davon gerecht zu werden, ohne das er sich zu teilen vermochte.
Die Allianz die eine richtige Führung brauchte und ohne mehr und mehr zusammenbrach, seinen Sohn den der ihm so nah und doch so fern war, der nicht mal wusste das sein großer Freund sein Vater, war, und Rahel, die wohl noch immer nicht akzeptierte das das, was zwischen ihnen war, es vorbei war.
Dazu das ganze Packet um Berchgard.
Berchgard dem er versuchte Leben ein zu hauchen, weil im jene Stadt so sehr am Herzen lag, und gestern?
Gestern hätte e sie fast verloren.
Doch der Abend fing sogar sehr vergnüglich an.
Er traf Arlan Benjamin und Chaneya Arendaja in der Berchgarde Bank und es hatte sich ein wirklich angenehmes Gespräch entwickelt das er gerne an anderer stelle weitergeführt hätte.
Einem Bank betretenden hatten sie sicherlich ein etwas seltsamen Anblick geboten
Drei Menschen die den Vorraum einer Bank besetzten um sich in stundenlangen, wenn auch durchaus interessanten Diskussionen, zu erfreuen. Dafür waren andre Gebäude sicherlich bessser geeignet.
Dann jedoch war Rahel gekommen, vollkommen aufgelöst, weil Rhys fortgelaufen war.
Rafael ahnte schon wo der Junge war, schickte sie zurück zur Festund und ritt selber zum Kloster.
Rhys, gerade mal 6 geworden, wusste von dem anstehenden Kampf und war sicher schon zum Treffpunkt gelaufen, um helfen zu wollen.
Als er jedoch am Kloster ankam. hörte er aus dem nahen Wald ein Knacken, dann auch wohl jemanden dort hantieren, laufen...
Sofort hatte er sein Schwert gezogen, war näher herangeritten und hatte laut gerufen.
"HALT WER DA?! ZEIGT EUCH!"
Kurze Zeit folgte stille, dann ein Knacke von einer sich nähernden Person dei dann schon aus dem Unterholz brach, eine Axt in der Hand und sich ärgerlich vor ihm aufbaute.
"Ist das eine Art ein ehrliches Mädchen an zu schreien?!"
Fauchte sie ihn sofort an und er hatte nur etwas überrascht die Augenbraue gehoben.
Mädchen?
Die Frau vor ihm war sicher schon Ende 20, außerdem schien sie überhaupt nicht zu wissen mit wem sie es da zu tun hatte.
"Mädchen?" fragte er noch immer etwas verdattert, aber wohl auch eher amüsiert über ihre Verforenheit.
"Jetzt werdet mal nicht freich." konterte sie kaltschneutzig, und nun musste Rafael wirklich an sich halten um nicht los zu lachen.
"Ihr hattet durchaus auch ein Rabendiener sein können, oder sonst für ein Tier." antwortete er lapidar, aber wenn er gedacht hatte diese Antwort wäre für sie genügend, hatte er gefehlt, schon kam ein "Und Ihr seid wer? Wieso solltet Ihr mir das nicht zuerst sagen, wenn Ihrs von mir wissen wollt?" von ihr und sie fügte an. "Ein ... Tier?" Sie verschränkte die Arme vor der Brust. "Sehe ich etwa aus wie ein Tier?"
Rafael ging nicht weiter darauf ein. sondern beeugte die Frau die nun angriffslustig ihr Kinn vorschob, ihn aber dennoch mit vorsichtigen Blick beäugte.
Himmel er trug seine Kronritterrüstung. Die Frau musste wirklich Neu in den Landen sein.
"Dort vorne ist das Kloster Und hier treiben sich nun mal des öfteren Kraeturen rum die dem Kloster und allen Menschen die dem Lichten zusprechen nicht so sehr zugetan sind."
Versuchte er ihr zu erklären, doch sie nahm ihm mal wieder den Wind aus den Segeln in dem sie ihn wieder anfur. "Wird ja immer besser.. Jetzt schimpft Ihr mich auch noch eine Kreatur
Euch hat schon lang niemand mehr Manieren begebracht Sollte mal schleunigst wer nachholen! Habt Ihr vor mich noch länger von der Arbeit abzuhalten um mich zu beschimpfen?"
Rafael hatte wirklich mühe sich zu beherrschen.
Zu beherrschen nicht lauthals los zu lachen.
Beherrscht war er vom Pferd gestiegen. "Manieren beibringen. So so. Und das will, wer?"
Ihr "Ich würde mich gerne anbieten wenns hilft." ließ ihn nun doch leise lachen und ihr Schritt zurück als er auf sie zutrat, zeigte das sie doch nicht so selbstsicher war wie sie sich gab.
Oh Temora es war einfch zu herrlich. Jene junge Frau so erfrischend, das sie ihn in all seinen Sorgen, seit Tagen zum ersten male wieder wirklich zum Lachen brachte.
"Das müsst ihr nicht." meinte er und sie fügte an. "Aber vielleicht solltet Ihr Euer Blechzeug dafür ausziehen.. Axtschneiden sind teuer"
Wieder dieses Lachen das in ihm aufstieg und unbedingt hinaus wollte.
"Ich möchte meine Rüstung nicht mit eurer Axt messen Fräulein Mädchen." entgegnete er vrsucht ernst und beobachtete wie sie mürrisch den Mund verzog und ihn skeptisch beobachtete, daher ging er weiter und meinte sachte "Daher entschuldige ich mich wenn ihr euch beleidigt fühltet Es lag keinesfalls in meiner Absicht euch als... Kreatur zu bezeichnen."
Seine Entschuldigung die eigentlich beschwichtigen sollte, zeigte eine vollends andere Wirkung, schon brauste sie nämlich auf. "Ach.. so muss man Euch kommen.. Ihr habt die Hosen voll, wenn man sich wehrt..."
Er verdrehte die Augen. "Ihr seid wahrlich nicht auf den Mund gefallfen, oder?" ihr zufriedenes Lächeln auf ihrem Gesicht, ließ des Ritters Belustigung nur noch steigen.
Und er war sichtlich verwundert ob des Mutes der kleinen, wirklich kleinen Frau, die ihm wohl gerade mal bis zur Brust reichte. Welch herrliches Bild mussten sie wohl abgeben.
Die Kleien, Frau die zeternd und schimpfend vor einem Kronritter stand und versuchte jenen ob seiner Manieren zu blehren.
Schon wieder stieg dieser Drang des unbändigen Lachens in ihm hinauf, aber er beherschte sich ..
Noch.
"Weil ich die Herren mit ihrem groen Mundwerk durchschaue? Das ist leicht..." ließ sie sich wieder vernehmen.
Nun trat er noch einen Schritt auf sie zu, sich dabei etwas aubauend, die silbergrauen Augen fest auf sie gerichtet, das riesige Schlachtross hinter ihm.
Er wursste genau welchen Eindruck er in dieser Erscheinung machen konnte, und auch die Unbekannte, schien nun nicht mehr ganz so sicher.
Ihr Blick flackerte und man konnte spüren das sie wohl nun so selbst nicht mehr glaubte was sie sagte.
"Durchschaut ihr wirklich jeden der euch begegnet?" ließ er sich vernerhmen "Oder verscheucht ihr sie sofort mit eurem... Mut."
"Mut.. .. sagen wirs so.." Er ließ sie gar nicht weiter zu Worte kommen, trat weiter auf sie zu und sie zurück.
"Könntet es dann nicht sein das ich euch nur aus dem Walde gelockt habe um euch ... hm nach Rahal zu entführen?"
Nun blieb auch sie wieder stehen, schob erneut kampfeslustig ihr Kinn vor und fauchte ihn an "Ihr könnt es ja versuchen!" jetzt hatte sie auch wieder ihre Axt erreicht, die sie vorher irgendwann in den Boden gesteckt hatte, und nun wieder in der Hand führte.
Rafael wendete sich sacht ab, "Nein. Gerade keine Luste, " meinte er lapidar und erhielt von ihr die Antwort "Besser so.. Ganz dumm scheint Ihr wenigstens nicht zu sein."
"Würde ich nicht wirklich behaupten, nein."
Himmel die Frau war aufreizend ehrlich und erfrischend. Das kleine Spielchen gefiel ihm wirklich. Sie hatte wirklich keine Ahnung wer er war und das er sie für das was sie ihm hier entgegenschleuderte in den Kerker würde sperren dürfen.
Sie hielt ihre Axt in ihrer kleinen aber kräftigen Faust schwungbereit, als könne sie sich zur Not wehren.
Wie unrecht sie doch hatte.
Diese Axt von einer ungeübten Frau geführt wäre für ihn nun wirklich keine Gefahr, aber das ahnte sie wohl nicht einmal.
"Ihr kommt aus Bajard?" fragte er nun, um mehr über sie heraus zu bekommen doch sie wich dieser Frage wieder aus. "Nein.. ich komm aus dem Wald. Wie Ihr ja am besten wisst.."
So langsam übertrieb sie.
"Gut aber dahinter liegt Bajard."
"Und wenn Ihr schon so neugierig seid.. kommt Ihr aus dem Kloster?"
Rafael schüttelte den Kopf. "Nein, da will ich gerade hin. Ich komme aus Berchgard
Kennt ihr diese Stadt?" antwortete er ehrlich.
"Dem Namen nach.. man sagt, es gibt viel Handwerk dort."
Rafael atmete auf. Endlich mal eine normale Antwort.
"Das ist Richtig."
"Wollte mich eigentlich mal auf den Weg dahinmachen, wenn ich Zeit habe, und mich gerade
mal nicht mit einem .. naja, einem wie Euch rumschlagen muss."
Himmel konnte die Frau nicht einmal was anders tun als lästern?
"Euch... das klingt so abwertend," ließ er sich gespielt gekränkt vernehmen "
"Seht es so, wäre ich ein Wegelagerer hätte ich nicht erst gefragt ob da jemand ist"
Sie zuckte die Schulter "Ihr habt nicht gefragt.. Ihr habt gebrüllt wie ein wilder Stier Eigentlich hab ich schon aufs _Gold raus_ gewartet."
Rafael sah an sich herab und meinte dann halb amüsiert halb empört. "Sehe ich wirklich aus wie ein Wegelagerer?"
"Na glaubt Ihr, die malen sich ein Schild auf die Stirn, oder laufen in Lumpen rum, dass man sie auch gleich erkennt? Die schlimmsten sind eh welche wie Ihr!"
Wieder dieser unbändige Drang des hervorsteigenden Lachens.
"Wie ihr? Die da wären?"
"In feinem Zeug.. Raffgieriger als jeder Strassendieb" fuhr sie ihn weiter an dabei bekräftigend nickend.
Das auflachen tarnte Rafael nun doch hinter einem Husten hinter vorgehaltener Faust.
Doch sie wetterte weiter "Bei so einem Wicht von Strassenruber weiss man wenigstens gleich woran man ist." der Blick mit dem sie ihn maß wurde gar eine Spur herausfordernd. Sie war so herrlich ehrlich und Rafael genoß dieses .. Spiel nun in allen Zügen . In seinen Gesichtszügen arbeitete es sichtlich als er noch immer versucht beherrscht meinte. "Na wenigstens bin ich kein Wicht in euren Augen. Ich glaube da habe ich ja glatt Glück gehabt."
Weiter kam er nicht, denn die Frau vor ihm verengte die Augen ein wenig, maß ihn langsam von Kopf bis Fuß und antwortete dann knapp mit einem.
"Gerade eben nicht ... aber nur ganz knapp."
Jetzt war es vorbei mit seiner Beherrschung.
Er platzte los, den Kopf in den Nacken gelegt begann er zu lachen wie lange schon nicht mehr.
Das die Frau ihn mit zusammengezogenen Brauen ansah, zu ihm hochblickend, fast verärgert bekam er kaum mit.
"Ihr lacht mich aus? Dabei war ich im Gegensatz zu Euch wenigstens halbwegs höflich."
Rafael lachte noch mehr. "Es tut mir leid ... es tut mir wirklich leid. Es hat sich nur noch nie wirklich wer getraut so mit mir zu reden." brachte er mühsam hervor, doch die Frau zeterte weiter. "Ich hätt Euch auch zum Wicht deklarieren knnen.. soooo weit seid Ihr auch nicht davon entfernt."
Rafaels Hand legte sich auf seinen Bauch, "Es hatte sich in seinem ganzem Leben noch nie jemand getraut so mit ihm zu reden. Nicht nur wegen seines Titels,. oder der Rüstung die er trug, sondern weil auch sonst er eine Erscheinung war die man besser nicht verärgerte, doch die Junge Frau zeterte noch weiter, die kleine Faus geballt.
"Na das wundert mich aber! Nur weil Ihr Euch ein bisschen Blechzeug poliert." sie richtete den Finger auf seinen Oberarm. " Damit allein könnt Ihr doch mich nicht beeindrucken.."
Rafael schaffte es nur mühsam seine Heiterkeit zu unterdrücken, das Lachen ging in ein Husten über und sich verhalten die Tränen aus den Augenwinkeln wischend meinte er versucht ernst, aber leider nur versucht. "Wir Männer haben halt auch unseren Stolz."
"Und manche sogar Benehmen!" konterte sie sofort.
Er wollte gerade etwas antworten als erneut Geräusche aus dem Wald zu hören waren.
Sofort ernst werdend fuhr seine Hand erneut gen seines Schwertes.
Das Tock Tock Tock, deutete jedoch eher auf einen Holzfäller hin, und so äußerte er seine Vermutung auch. "Scheint ein Holzfller zu sein."
"Na los.. fangt schon an zu Brüllen Vielleicht findet Ihr ja noch ein Mädchen
Aber ich kann auf Euch aufpassen, wenn Ihr wollt. Ihr seid so schreckhaft.. ich glaub sowas würde Euch gut tun."
Langsam übertrieb sie es. Er sah sie nun eisiger an. "Glaubt mir ich kann sehr gut alleine auf mich Acht geben. Aber ... wäret ihr so gut ...würdet ihr mir euren Namen sagen?"
"Neugierig seid Ihr kein bisschen.. aber was erwartet man auch von einem der einen als Kreatur beschimpft.. Amanda Goldblatt um genau zu sein." kommt es nun trotzig.
Und Rafael überlegte einen Moment ernsthaft, ob er die junge Frau einfach übers Knie legen, oder sie in einen Wassertrog werfen sollte.
"Muss mich nicht schämen für meinen Namen, der ist besser als _Kreatur_"
Gut. Am besten wohl gleichzeitig beides.
Er wollte gerade etwas bissiges antworten als er den dunklen Schatten aus dem Wald treten sah.
Einen Krieger der dunklen Armee.
Herumwirbelnd zog er sein Schwert.
Vergessen die Heiterkeit, vergessen die junge Frau die sich nun doch wol der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst werdend, ins Unterholz zurück zog.
[to be continued]
[#ooc Vielen vielen Dank an Amanda Goldblatt. Ich habe hier wirklich vor dem PC Tränen gelacht]
Manche Tage hatten es wirklich in sich.
Als er am Morgen aufstand hatte er zwar schon gewusst das man abends ausrücken wollte zu einem Kampf aber all das war da zwischen und danach war entbarg teilweise einer Gewissen Komik nicht.
So viele Freunde waren gegangen, was so schon schwer auf seinem Gemüt lastete.
Vor zwei Tagen dann hatte er das Abschiedsgeschenk von Adrian bekommen, und er hatte sich zusammen nehmen müssen um nicht zu weinen wie ein kleines Kind.
Sein Bruder im Geiste fehlte ihm so sehr das es fast schmerzte.
Lange hatte er gebraucht um sich wieder zu fassen, zu versuchen daran zu denken was er wer wer war.
Welche Aufgaben er hatte und wie schwer ihm vieles auch fiel allem davon gerecht zu werden, ohne das er sich zu teilen vermochte.
Die Allianz die eine richtige Führung brauchte und ohne mehr und mehr zusammenbrach, seinen Sohn den der ihm so nah und doch so fern war, der nicht mal wusste das sein großer Freund sein Vater, war, und Rahel, die wohl noch immer nicht akzeptierte das das, was zwischen ihnen war, es vorbei war.
Dazu das ganze Packet um Berchgard.
Berchgard dem er versuchte Leben ein zu hauchen, weil im jene Stadt so sehr am Herzen lag, und gestern?
Gestern hätte e sie fast verloren.
Doch der Abend fing sogar sehr vergnüglich an.
Er traf Arlan Benjamin und Chaneya Arendaja in der Berchgarde Bank und es hatte sich ein wirklich angenehmes Gespräch entwickelt das er gerne an anderer stelle weitergeführt hätte.
Einem Bank betretenden hatten sie sicherlich ein etwas seltsamen Anblick geboten
Drei Menschen die den Vorraum einer Bank besetzten um sich in stundenlangen, wenn auch durchaus interessanten Diskussionen, zu erfreuen. Dafür waren andre Gebäude sicherlich bessser geeignet.
Dann jedoch war Rahel gekommen, vollkommen aufgelöst, weil Rhys fortgelaufen war.
Rafael ahnte schon wo der Junge war, schickte sie zurück zur Festund und ritt selber zum Kloster.
Rhys, gerade mal 6 geworden, wusste von dem anstehenden Kampf und war sicher schon zum Treffpunkt gelaufen, um helfen zu wollen.
Als er jedoch am Kloster ankam. hörte er aus dem nahen Wald ein Knacken, dann auch wohl jemanden dort hantieren, laufen...
Sofort hatte er sein Schwert gezogen, war näher herangeritten und hatte laut gerufen.
"HALT WER DA?! ZEIGT EUCH!"
Kurze Zeit folgte stille, dann ein Knacke von einer sich nähernden Person dei dann schon aus dem Unterholz brach, eine Axt in der Hand und sich ärgerlich vor ihm aufbaute.
"Ist das eine Art ein ehrliches Mädchen an zu schreien?!"
Fauchte sie ihn sofort an und er hatte nur etwas überrascht die Augenbraue gehoben.
Mädchen?
Die Frau vor ihm war sicher schon Ende 20, außerdem schien sie überhaupt nicht zu wissen mit wem sie es da zu tun hatte.
"Mädchen?" fragte er noch immer etwas verdattert, aber wohl auch eher amüsiert über ihre Verforenheit.
"Jetzt werdet mal nicht freich." konterte sie kaltschneutzig, und nun musste Rafael wirklich an sich halten um nicht los zu lachen.
"Ihr hattet durchaus auch ein Rabendiener sein können, oder sonst für ein Tier." antwortete er lapidar, aber wenn er gedacht hatte diese Antwort wäre für sie genügend, hatte er gefehlt, schon kam ein "Und Ihr seid wer? Wieso solltet Ihr mir das nicht zuerst sagen, wenn Ihrs von mir wissen wollt?" von ihr und sie fügte an. "Ein ... Tier?" Sie verschränkte die Arme vor der Brust. "Sehe ich etwa aus wie ein Tier?"
Rafael ging nicht weiter darauf ein. sondern beeugte die Frau die nun angriffslustig ihr Kinn vorschob, ihn aber dennoch mit vorsichtigen Blick beäugte.
Himmel er trug seine Kronritterrüstung. Die Frau musste wirklich Neu in den Landen sein.
"Dort vorne ist das Kloster Und hier treiben sich nun mal des öfteren Kraeturen rum die dem Kloster und allen Menschen die dem Lichten zusprechen nicht so sehr zugetan sind."
Versuchte er ihr zu erklären, doch sie nahm ihm mal wieder den Wind aus den Segeln in dem sie ihn wieder anfur. "Wird ja immer besser.. Jetzt schimpft Ihr mich auch noch eine Kreatur
Euch hat schon lang niemand mehr Manieren begebracht Sollte mal schleunigst wer nachholen! Habt Ihr vor mich noch länger von der Arbeit abzuhalten um mich zu beschimpfen?"
Rafael hatte wirklich mühe sich zu beherrschen.
Zu beherrschen nicht lauthals los zu lachen.
Beherrscht war er vom Pferd gestiegen. "Manieren beibringen. So so. Und das will, wer?"
Ihr "Ich würde mich gerne anbieten wenns hilft." ließ ihn nun doch leise lachen und ihr Schritt zurück als er auf sie zutrat, zeigte das sie doch nicht so selbstsicher war wie sie sich gab.
Oh Temora es war einfch zu herrlich. Jene junge Frau so erfrischend, das sie ihn in all seinen Sorgen, seit Tagen zum ersten male wieder wirklich zum Lachen brachte.
"Das müsst ihr nicht." meinte er und sie fügte an. "Aber vielleicht solltet Ihr Euer Blechzeug dafür ausziehen.. Axtschneiden sind teuer"
Wieder dieses Lachen das in ihm aufstieg und unbedingt hinaus wollte.
"Ich möchte meine Rüstung nicht mit eurer Axt messen Fräulein Mädchen." entgegnete er vrsucht ernst und beobachtete wie sie mürrisch den Mund verzog und ihn skeptisch beobachtete, daher ging er weiter und meinte sachte "Daher entschuldige ich mich wenn ihr euch beleidigt fühltet Es lag keinesfalls in meiner Absicht euch als... Kreatur zu bezeichnen."
Seine Entschuldigung die eigentlich beschwichtigen sollte, zeigte eine vollends andere Wirkung, schon brauste sie nämlich auf. "Ach.. so muss man Euch kommen.. Ihr habt die Hosen voll, wenn man sich wehrt..."
Er verdrehte die Augen. "Ihr seid wahrlich nicht auf den Mund gefallfen, oder?" ihr zufriedenes Lächeln auf ihrem Gesicht, ließ des Ritters Belustigung nur noch steigen.
Und er war sichtlich verwundert ob des Mutes der kleinen, wirklich kleinen Frau, die ihm wohl gerade mal bis zur Brust reichte. Welch herrliches Bild mussten sie wohl abgeben.
Die Kleien, Frau die zeternd und schimpfend vor einem Kronritter stand und versuchte jenen ob seiner Manieren zu blehren.
Schon wieder stieg dieser Drang des unbändigen Lachens in ihm hinauf, aber er beherschte sich ..
Noch.
"Weil ich die Herren mit ihrem groen Mundwerk durchschaue? Das ist leicht..." ließ sie sich wieder vernehmen.
Nun trat er noch einen Schritt auf sie zu, sich dabei etwas aubauend, die silbergrauen Augen fest auf sie gerichtet, das riesige Schlachtross hinter ihm.
Er wursste genau welchen Eindruck er in dieser Erscheinung machen konnte, und auch die Unbekannte, schien nun nicht mehr ganz so sicher.
Ihr Blick flackerte und man konnte spüren das sie wohl nun so selbst nicht mehr glaubte was sie sagte.
"Durchschaut ihr wirklich jeden der euch begegnet?" ließ er sich vernerhmen "Oder verscheucht ihr sie sofort mit eurem... Mut."
"Mut.. .. sagen wirs so.." Er ließ sie gar nicht weiter zu Worte kommen, trat weiter auf sie zu und sie zurück.
"Könntet es dann nicht sein das ich euch nur aus dem Walde gelockt habe um euch ... hm nach Rahal zu entführen?"
Nun blieb auch sie wieder stehen, schob erneut kampfeslustig ihr Kinn vor und fauchte ihn an "Ihr könnt es ja versuchen!" jetzt hatte sie auch wieder ihre Axt erreicht, die sie vorher irgendwann in den Boden gesteckt hatte, und nun wieder in der Hand führte.
Rafael wendete sich sacht ab, "Nein. Gerade keine Luste, " meinte er lapidar und erhielt von ihr die Antwort "Besser so.. Ganz dumm scheint Ihr wenigstens nicht zu sein."
"Würde ich nicht wirklich behaupten, nein."
Himmel die Frau war aufreizend ehrlich und erfrischend. Das kleine Spielchen gefiel ihm wirklich. Sie hatte wirklich keine Ahnung wer er war und das er sie für das was sie ihm hier entgegenschleuderte in den Kerker würde sperren dürfen.
Sie hielt ihre Axt in ihrer kleinen aber kräftigen Faust schwungbereit, als könne sie sich zur Not wehren.
Wie unrecht sie doch hatte.
Diese Axt von einer ungeübten Frau geführt wäre für ihn nun wirklich keine Gefahr, aber das ahnte sie wohl nicht einmal.
"Ihr kommt aus Bajard?" fragte er nun, um mehr über sie heraus zu bekommen doch sie wich dieser Frage wieder aus. "Nein.. ich komm aus dem Wald. Wie Ihr ja am besten wisst.."
So langsam übertrieb sie.
"Gut aber dahinter liegt Bajard."
"Und wenn Ihr schon so neugierig seid.. kommt Ihr aus dem Kloster?"
Rafael schüttelte den Kopf. "Nein, da will ich gerade hin. Ich komme aus Berchgard
Kennt ihr diese Stadt?" antwortete er ehrlich.
"Dem Namen nach.. man sagt, es gibt viel Handwerk dort."
Rafael atmete auf. Endlich mal eine normale Antwort.
"Das ist Richtig."
"Wollte mich eigentlich mal auf den Weg dahinmachen, wenn ich Zeit habe, und mich gerade
mal nicht mit einem .. naja, einem wie Euch rumschlagen muss."
Himmel konnte die Frau nicht einmal was anders tun als lästern?
"Euch... das klingt so abwertend," ließ er sich gespielt gekränkt vernehmen "
"Seht es so, wäre ich ein Wegelagerer hätte ich nicht erst gefragt ob da jemand ist"
Sie zuckte die Schulter "Ihr habt nicht gefragt.. Ihr habt gebrüllt wie ein wilder Stier Eigentlich hab ich schon aufs _Gold raus_ gewartet."
Rafael sah an sich herab und meinte dann halb amüsiert halb empört. "Sehe ich wirklich aus wie ein Wegelagerer?"
"Na glaubt Ihr, die malen sich ein Schild auf die Stirn, oder laufen in Lumpen rum, dass man sie auch gleich erkennt? Die schlimmsten sind eh welche wie Ihr!"
Wieder dieser unbändige Drang des hervorsteigenden Lachens.
"Wie ihr? Die da wären?"
"In feinem Zeug.. Raffgieriger als jeder Strassendieb" fuhr sie ihn weiter an dabei bekräftigend nickend.
Das auflachen tarnte Rafael nun doch hinter einem Husten hinter vorgehaltener Faust.
Doch sie wetterte weiter "Bei so einem Wicht von Strassenruber weiss man wenigstens gleich woran man ist." der Blick mit dem sie ihn maß wurde gar eine Spur herausfordernd. Sie war so herrlich ehrlich und Rafael genoß dieses .. Spiel nun in allen Zügen . In seinen Gesichtszügen arbeitete es sichtlich als er noch immer versucht beherrscht meinte. "Na wenigstens bin ich kein Wicht in euren Augen. Ich glaube da habe ich ja glatt Glück gehabt."
Weiter kam er nicht, denn die Frau vor ihm verengte die Augen ein wenig, maß ihn langsam von Kopf bis Fuß und antwortete dann knapp mit einem.
"Gerade eben nicht ... aber nur ganz knapp."
Jetzt war es vorbei mit seiner Beherrschung.
Er platzte los, den Kopf in den Nacken gelegt begann er zu lachen wie lange schon nicht mehr.
Das die Frau ihn mit zusammengezogenen Brauen ansah, zu ihm hochblickend, fast verärgert bekam er kaum mit.
"Ihr lacht mich aus? Dabei war ich im Gegensatz zu Euch wenigstens halbwegs höflich."
Rafael lachte noch mehr. "Es tut mir leid ... es tut mir wirklich leid. Es hat sich nur noch nie wirklich wer getraut so mit mir zu reden." brachte er mühsam hervor, doch die Frau zeterte weiter. "Ich hätt Euch auch zum Wicht deklarieren knnen.. soooo weit seid Ihr auch nicht davon entfernt."
Rafaels Hand legte sich auf seinen Bauch, "Es hatte sich in seinem ganzem Leben noch nie jemand getraut so mit ihm zu reden. Nicht nur wegen seines Titels,. oder der Rüstung die er trug, sondern weil auch sonst er eine Erscheinung war die man besser nicht verärgerte, doch die Junge Frau zeterte noch weiter, die kleine Faus geballt.
"Na das wundert mich aber! Nur weil Ihr Euch ein bisschen Blechzeug poliert." sie richtete den Finger auf seinen Oberarm. " Damit allein könnt Ihr doch mich nicht beeindrucken.."
Rafael schaffte es nur mühsam seine Heiterkeit zu unterdrücken, das Lachen ging in ein Husten über und sich verhalten die Tränen aus den Augenwinkeln wischend meinte er versucht ernst, aber leider nur versucht. "Wir Männer haben halt auch unseren Stolz."
"Und manche sogar Benehmen!" konterte sie sofort.
Er wollte gerade etwas antworten als erneut Geräusche aus dem Wald zu hören waren.
Sofort ernst werdend fuhr seine Hand erneut gen seines Schwertes.
Das Tock Tock Tock, deutete jedoch eher auf einen Holzfäller hin, und so äußerte er seine Vermutung auch. "Scheint ein Holzfller zu sein."
"Na los.. fangt schon an zu Brüllen Vielleicht findet Ihr ja noch ein Mädchen
Aber ich kann auf Euch aufpassen, wenn Ihr wollt. Ihr seid so schreckhaft.. ich glaub sowas würde Euch gut tun."
Langsam übertrieb sie es. Er sah sie nun eisiger an. "Glaubt mir ich kann sehr gut alleine auf mich Acht geben. Aber ... wäret ihr so gut ...würdet ihr mir euren Namen sagen?"
"Neugierig seid Ihr kein bisschen.. aber was erwartet man auch von einem der einen als Kreatur beschimpft.. Amanda Goldblatt um genau zu sein." kommt es nun trotzig.
Und Rafael überlegte einen Moment ernsthaft, ob er die junge Frau einfach übers Knie legen, oder sie in einen Wassertrog werfen sollte.
"Muss mich nicht schämen für meinen Namen, der ist besser als _Kreatur_"
Gut. Am besten wohl gleichzeitig beides.
Er wollte gerade etwas bissiges antworten als er den dunklen Schatten aus dem Wald treten sah.
Einen Krieger der dunklen Armee.
Herumwirbelnd zog er sein Schwert.
Vergessen die Heiterkeit, vergessen die junge Frau die sich nun doch wol der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst werdend, ins Unterholz zurück zog.
[to be continued]
[#ooc Vielen vielen Dank an Amanda Goldblatt. Ich habe hier wirklich vor dem PC Tränen gelacht]