Ein nicht ganz normaler Tag.
Manche Tage hatten es wirklich in sich.
Als er am Morgen aufstand hatte er zwar schon gewusst das man abends ausrücken wollte zu einem Kampf aber all das war da zwischen und danach war entbarg teilweise einer Gewissen Komik nicht.
So viele Freunde waren gegangen, was so schon schwer auf seinem Gemüt lastete.
Vor zwei Tagen dann hatte er das Abschiedsgeschenk von Adrian bekommen, und er hatte sich zusammen nehmen müssen um nicht zu weinen wie ein kleines Kind.
Sein Bruder im Geiste fehlte ihm so sehr das es fast schmerzte.
Lange hatte er gebraucht um sich wieder zu fassen, zu versuchen daran zu denken was er wer wer war.
Welche Aufgaben er hatte und wie schwer ihm vieles auch fiel allem davon gerecht zu werden, ohne das er sich zu teilen vermochte.
Die Allianz die eine richtige Führung brauchte und ohne mehr und mehr zusammenbrach, seinen Sohn den der ihm so nah und doch so fern war, der nicht mal wusste das sein großer Freund sein Vater, war, und Rahel, die wohl noch immer nicht akzeptierte das das, was zwischen ihnen war, es vorbei war.
Dazu das ganze Packet um Berchgard.
Berchgard dem er versuchte Leben ein zu hauchen, weil im jene Stadt so sehr am Herzen lag, und gestern?
Gestern hätte e sie fast verloren.
Doch der Abend fing sogar sehr vergnüglich an.
Er traf Arlan Benjamin und Chaneya Arendaja in der Berchgarde Bank und es hatte sich ein wirklich angenehmes Gespräch entwickelt das er gerne an anderer stelle weitergeführt hätte.
Einem Bank betretenden hatten sie sicherlich ein etwas seltsamen Anblick geboten
Drei Menschen die den Vorraum einer Bank besetzten um sich in stundenlangen, wenn auch durchaus interessanten Diskussionen, zu erfreuen. Dafür waren andre Gebäude sicherlich bessser geeignet.
Dann jedoch war Rahel gekommen, vollkommen aufgelöst, weil Rhys fortgelaufen war.
Rafael ahnte schon wo der Junge war, schickte sie zurück zur Festund und ritt selber zum Kloster.
Rhys, gerade mal 6 geworden, wusste von dem anstehenden Kampf und war sicher schon zum Treffpunkt gelaufen, um helfen zu wollen.
Als er jedoch am Kloster ankam. hörte er aus dem nahen Wald ein Knacken, dann auch wohl jemanden dort hantieren, laufen...
Sofort hatte er sein Schwert gezogen, war näher herangeritten und hatte laut gerufen.
"HALT WER DA?! ZEIGT EUCH!"
Kurze Zeit folgte stille, dann ein Knacke von einer sich nähernden Person dei dann schon aus dem Unterholz brach, eine Axt in der Hand und sich ärgerlich vor ihm aufbaute.
"Ist das eine Art ein ehrliches Mädchen an zu schreien?!"
Fauchte sie ihn sofort an und er hatte nur etwas überrascht die Augenbraue gehoben.
Mädchen?
Die Frau vor ihm war sicher schon Ende 20, außerdem schien sie überhaupt nicht zu wissen mit wem sie es da zu tun hatte.
"Mädchen?" fragte er noch immer etwas verdattert, aber wohl auch eher amüsiert über ihre Verforenheit.
"Jetzt werdet mal nicht freich." konterte sie kaltschneutzig, und nun musste Rafael wirklich an sich halten um nicht los zu lachen.
"Ihr hattet durchaus auch ein Rabendiener sein können, oder sonst für ein Tier." antwortete er lapidar, aber wenn er gedacht hatte diese Antwort wäre für sie genügend, hatte er gefehlt, schon kam ein "Und Ihr seid wer? Wieso solltet Ihr mir das nicht zuerst sagen, wenn Ihrs von mir wissen wollt?" von ihr und sie fügte an. "Ein ... Tier?" Sie verschränkte die Arme vor der Brust. "Sehe ich etwa aus wie ein Tier?"
Rafael ging nicht weiter darauf ein. sondern beeugte die Frau die nun angriffslustig ihr Kinn vorschob, ihn aber dennoch mit vorsichtigen Blick beäugte.
Himmel er trug seine Kronritterrüstung. Die Frau musste wirklich Neu in den Landen sein.
"Dort vorne ist das Kloster Und hier treiben sich nun mal des öfteren Kraeturen rum die dem Kloster und allen Menschen die dem Lichten zusprechen nicht so sehr zugetan sind."
Versuchte er ihr zu erklären, doch sie nahm ihm mal wieder den Wind aus den Segeln in dem sie ihn wieder anfur. "Wird ja immer besser.. Jetzt schimpft Ihr mich auch noch eine Kreatur
Euch hat schon lang niemand mehr Manieren begebracht Sollte mal schleunigst wer nachholen! Habt Ihr vor mich noch länger von der Arbeit abzuhalten um mich zu beschimpfen?"
Rafael hatte wirklich mühe sich zu beherrschen.
Zu beherrschen nicht lauthals los zu lachen.
Beherrscht war er vom Pferd gestiegen. "Manieren beibringen. So so. Und das will, wer?"
Ihr "Ich würde mich gerne anbieten wenns hilft." ließ ihn nun doch leise lachen und ihr Schritt zurück als er auf sie zutrat, zeigte das sie doch nicht so selbstsicher war wie sie sich gab.
Oh Temora es war einfch zu herrlich. Jene junge Frau so erfrischend, das sie ihn in all seinen Sorgen, seit Tagen zum ersten male wieder wirklich zum Lachen brachte.
"Das müsst ihr nicht." meinte er und sie fügte an. "Aber vielleicht solltet Ihr Euer Blechzeug dafür ausziehen.. Axtschneiden sind teuer"
Wieder dieses Lachen das in ihm aufstieg und unbedingt hinaus wollte.
"Ich möchte meine Rüstung nicht mit eurer Axt messen Fräulein Mädchen." entgegnete er vrsucht ernst und beobachtete wie sie mürrisch den Mund verzog und ihn skeptisch beobachtete, daher ging er weiter und meinte sachte "Daher entschuldige ich mich wenn ihr euch beleidigt fühltet Es lag keinesfalls in meiner Absicht euch als... Kreatur zu bezeichnen."
Seine Entschuldigung die eigentlich beschwichtigen sollte, zeigte eine vollends andere Wirkung, schon brauste sie nämlich auf. "Ach.. so muss man Euch kommen.. Ihr habt die Hosen voll, wenn man sich wehrt..."
Er verdrehte die Augen. "Ihr seid wahrlich nicht auf den Mund gefallfen, oder?" ihr zufriedenes Lächeln auf ihrem Gesicht, ließ des Ritters Belustigung nur noch steigen.
Und er war sichtlich verwundert ob des Mutes der kleinen, wirklich kleinen Frau, die ihm wohl gerade mal bis zur Brust reichte. Welch herrliches Bild mussten sie wohl abgeben.
Die Kleien, Frau die zeternd und schimpfend vor einem Kronritter stand und versuchte jenen ob seiner Manieren zu blehren.
Schon wieder stieg dieser Drang des unbändigen Lachens in ihm hinauf, aber er beherschte sich ..
Noch.
"Weil ich die Herren mit ihrem groen Mundwerk durchschaue? Das ist leicht..." ließ sie sich wieder vernehmen.
Nun trat er noch einen Schritt auf sie zu, sich dabei etwas aubauend, die silbergrauen Augen fest auf sie gerichtet, das riesige Schlachtross hinter ihm.
Er wursste genau welchen Eindruck er in dieser Erscheinung machen konnte, und auch die Unbekannte, schien nun nicht mehr ganz so sicher.
Ihr Blick flackerte und man konnte spüren das sie wohl nun so selbst nicht mehr glaubte was sie sagte.
"Durchschaut ihr wirklich jeden der euch begegnet?" ließ er sich vernerhmen "Oder verscheucht ihr sie sofort mit eurem... Mut."
"Mut.. .. sagen wirs so.." Er ließ sie gar nicht weiter zu Worte kommen, trat weiter auf sie zu und sie zurück.
"Könntet es dann nicht sein das ich euch nur aus dem Walde gelockt habe um euch ... hm nach Rahal zu entführen?"
Nun blieb auch sie wieder stehen, schob erneut kampfeslustig ihr Kinn vor und fauchte ihn an "Ihr könnt es ja versuchen!" jetzt hatte sie auch wieder ihre Axt erreicht, die sie vorher irgendwann in den Boden gesteckt hatte, und nun wieder in der Hand führte.
Rafael wendete sich sacht ab, "Nein. Gerade keine Luste, " meinte er lapidar und erhielt von ihr die Antwort "Besser so.. Ganz dumm scheint Ihr wenigstens nicht zu sein."
"Würde ich nicht wirklich behaupten, nein."
Himmel die Frau war aufreizend ehrlich und erfrischend. Das kleine Spielchen gefiel ihm wirklich. Sie hatte wirklich keine Ahnung wer er war und das er sie für das was sie ihm hier entgegenschleuderte in den Kerker würde sperren dürfen.
Sie hielt ihre Axt in ihrer kleinen aber kräftigen Faust schwungbereit, als könne sie sich zur Not wehren.
Wie unrecht sie doch hatte.
Diese Axt von einer ungeübten Frau geführt wäre für ihn nun wirklich keine Gefahr, aber das ahnte sie wohl nicht einmal.
"Ihr kommt aus Bajard?" fragte er nun, um mehr über sie heraus zu bekommen doch sie wich dieser Frage wieder aus. "Nein.. ich komm aus dem Wald. Wie Ihr ja am besten wisst.."
So langsam übertrieb sie.
"Gut aber dahinter liegt Bajard."
"Und wenn Ihr schon so neugierig seid.. kommt Ihr aus dem Kloster?"
Rafael schüttelte den Kopf. "Nein, da will ich gerade hin. Ich komme aus Berchgard
Kennt ihr diese Stadt?" antwortete er ehrlich.
"Dem Namen nach.. man sagt, es gibt viel Handwerk dort."
Rafael atmete auf. Endlich mal eine normale Antwort.
"Das ist Richtig."
"Wollte mich eigentlich mal auf den Weg dahinmachen, wenn ich Zeit habe, und mich gerade
mal nicht mit einem .. naja, einem wie Euch rumschlagen muss."
Himmel konnte die Frau nicht einmal was anders tun als lästern?
"Euch... das klingt so abwertend," ließ er sich gespielt gekränkt vernehmen "
"Seht es so, wäre ich ein Wegelagerer hätte ich nicht erst gefragt ob da jemand ist"
Sie zuckte die Schulter "Ihr habt nicht gefragt.. Ihr habt gebrüllt wie ein wilder Stier Eigentlich hab ich schon aufs _Gold raus_ gewartet."
Rafael sah an sich herab und meinte dann halb amüsiert halb empört. "Sehe ich wirklich aus wie ein Wegelagerer?"
"Na glaubt Ihr, die malen sich ein Schild auf die Stirn, oder laufen in Lumpen rum, dass man sie auch gleich erkennt? Die schlimmsten sind eh welche wie Ihr!"
Wieder dieser unbändige Drang des hervorsteigenden Lachens.
"Wie ihr? Die da wären?"
"In feinem Zeug.. Raffgieriger als jeder Strassendieb" fuhr sie ihn weiter an dabei bekräftigend nickend.
Das auflachen tarnte Rafael nun doch hinter einem Husten hinter vorgehaltener Faust.
Doch sie wetterte weiter "Bei so einem Wicht von Strassenruber weiss man wenigstens gleich woran man ist." der Blick mit dem sie ihn maß wurde gar eine Spur herausfordernd. Sie war so herrlich ehrlich und Rafael genoß dieses .. Spiel nun in allen Zügen . In seinen Gesichtszügen arbeitete es sichtlich als er noch immer versucht beherrscht meinte. "Na wenigstens bin ich kein Wicht in euren Augen. Ich glaube da habe ich ja glatt Glück gehabt."
Weiter kam er nicht, denn die Frau vor ihm verengte die Augen ein wenig, maß ihn langsam von Kopf bis Fuß und antwortete dann knapp mit einem.
"Gerade eben nicht ... aber nur ganz knapp."
Jetzt war es vorbei mit seiner Beherrschung.
Er platzte los, den Kopf in den Nacken gelegt begann er zu lachen wie lange schon nicht mehr.
Das die Frau ihn mit zusammengezogenen Brauen ansah, zu ihm hochblickend, fast verärgert bekam er kaum mit.
"Ihr lacht mich aus? Dabei war ich im Gegensatz zu Euch wenigstens halbwegs höflich."
Rafael lachte noch mehr. "Es tut mir leid ... es tut mir wirklich leid. Es hat sich nur noch nie wirklich wer getraut so mit mir zu reden." brachte er mühsam hervor, doch die Frau zeterte weiter. "Ich hätt Euch auch zum Wicht deklarieren knnen.. soooo weit seid Ihr auch nicht davon entfernt."
Rafaels Hand legte sich auf seinen Bauch, "Es hatte sich in seinem ganzem Leben noch nie jemand getraut so mit ihm zu reden. Nicht nur wegen seines Titels,. oder der Rüstung die er trug, sondern weil auch sonst er eine Erscheinung war die man besser nicht verärgerte, doch die Junge Frau zeterte noch weiter, die kleine Faus geballt.
"Na das wundert mich aber! Nur weil Ihr Euch ein bisschen Blechzeug poliert." sie richtete den Finger auf seinen Oberarm. " Damit allein könnt Ihr doch mich nicht beeindrucken.."
Rafael schaffte es nur mühsam seine Heiterkeit zu unterdrücken, das Lachen ging in ein Husten über und sich verhalten die Tränen aus den Augenwinkeln wischend meinte er versucht ernst, aber leider nur versucht. "Wir Männer haben halt auch unseren Stolz."
"Und manche sogar Benehmen!" konterte sie sofort.
Er wollte gerade etwas antworten als erneut Geräusche aus dem Wald zu hören waren.
Sofort ernst werdend fuhr seine Hand erneut gen seines Schwertes.
Das Tock Tock Tock, deutete jedoch eher auf einen Holzfäller hin, und so äußerte er seine Vermutung auch. "Scheint ein Holzfller zu sein."
"Na los.. fangt schon an zu Brüllen Vielleicht findet Ihr ja noch ein Mädchen
Aber ich kann auf Euch aufpassen, wenn Ihr wollt. Ihr seid so schreckhaft.. ich glaub sowas würde Euch gut tun."
Langsam übertrieb sie es. Er sah sie nun eisiger an. "Glaubt mir ich kann sehr gut alleine auf mich Acht geben. Aber ... wäret ihr so gut ...würdet ihr mir euren Namen sagen?"
"Neugierig seid Ihr kein bisschen.. aber was erwartet man auch von einem der einen als Kreatur beschimpft.. Amanda Goldblatt um genau zu sein." kommt es nun trotzig.
Und Rafael überlegte einen Moment ernsthaft, ob er die junge Frau einfach übers Knie legen, oder sie in einen Wassertrog werfen sollte.
"Muss mich nicht schämen für meinen Namen, der ist besser als _Kreatur_"
Gut. Am besten wohl gleichzeitig beides.
Er wollte gerade etwas bissiges antworten als er den dunklen Schatten aus dem Wald treten sah.
Einen Krieger der dunklen Armee.
Herumwirbelnd zog er sein Schwert.
Vergessen die Heiterkeit, vergessen die junge Frau die sich nun doch wol der Ernsthaftigkeit der Situation bewusst werdend, ins Unterholz zurück zog.
[to be continued]
[#ooc Vielen vielen Dank an Amanda Goldblatt. Ich habe hier wirklich vor dem PC Tränen gelacht]
Ein nicht ganz normaler Tag
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Rafael von Arganta
Ein nicht ganz normaler Tag
Zuletzt geändert von Rafael von Arganta am Samstag 10. September 2011, 09:38, insgesamt 3-mal geändert.
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Dairian Dornfels
"Ich möchte, dass du herausfindest, wer diese Amanda Goldblatt ist und dass du sie ausfindig machst. Aber keine Risiken!"
Warum auch immer - Seine Erlaucht wünschte diese Person zu einem Besuch nach Berchgard... In diesen Zeiten nach speziellen Menschen zu suchen, die sich womöglich in Bajard oder anderen unsicheren Orten herumtreiben; In der Tat kein wünschenswerter Zeitvertreib.
Freunde in Bajard hatte er keine. Immerhin mied er seit langer Zeit diesen Ort, denn schon vor den jüngsten Ereignissen war dies ein wenig angenehmer Ort für ihn.
Dennoch, dort ward sie zuletzt gesehen.
Vor Jahren einmal musste er untertauchen... eine unangenehme Geschichte voller Missverständnisse und einer Wirtstochter mit gebrochenem Herzen. "Franjek" - diese Identität kannte Dairian noch zu gut und würde sie wohl wieder versuchen anzunehmen. Vielleicht wäre dies genug Täuschung, um sich unauffällig durchzufragen. Oder um Opfer der rahalischen Henker zu werden.... Der Gedanke jagte ihm kalte Schauer über den Rücken
Was war nur so wichtig an dieser Frau Goldblatt?
Die alten, leicht abgewetzten Kleider angelegt, den Gaul ein wenig präpariert, würde ihn zumindest niemand auf den allerersten Blick erkennen. Vielleicht auf den zweiten... Denn für den Gaul eines Tagelöhners und Herumtreibers sah das Allianzross nach wie vor viel zu gepflegt aus.
Und so zog er los, die Gegend zu durchstreifen, diese ominöse Person zu finden. Immerhin schien es seiner Erlaucht von Bedeutung - Also konnte es so ganz sinnlos ja nicht sein!
Warum auch immer - Seine Erlaucht wünschte diese Person zu einem Besuch nach Berchgard... In diesen Zeiten nach speziellen Menschen zu suchen, die sich womöglich in Bajard oder anderen unsicheren Orten herumtreiben; In der Tat kein wünschenswerter Zeitvertreib.
Freunde in Bajard hatte er keine. Immerhin mied er seit langer Zeit diesen Ort, denn schon vor den jüngsten Ereignissen war dies ein wenig angenehmer Ort für ihn.
Dennoch, dort ward sie zuletzt gesehen.
Vor Jahren einmal musste er untertauchen... eine unangenehme Geschichte voller Missverständnisse und einer Wirtstochter mit gebrochenem Herzen. "Franjek" - diese Identität kannte Dairian noch zu gut und würde sie wohl wieder versuchen anzunehmen. Vielleicht wäre dies genug Täuschung, um sich unauffällig durchzufragen. Oder um Opfer der rahalischen Henker zu werden.... Der Gedanke jagte ihm kalte Schauer über den Rücken
Was war nur so wichtig an dieser Frau Goldblatt?
Die alten, leicht abgewetzten Kleider angelegt, den Gaul ein wenig präpariert, würde ihn zumindest niemand auf den allerersten Blick erkennen. Vielleicht auf den zweiten... Denn für den Gaul eines Tagelöhners und Herumtreibers sah das Allianzross nach wie vor viel zu gepflegt aus.
Und so zog er los, die Gegend zu durchstreifen, diese ominöse Person zu finden. Immerhin schien es seiner Erlaucht von Bedeutung - Also konnte es so ganz sinnlos ja nicht sein!
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Dairian Dornfels
Dairian durchstriff einige Zeit lang die Landen, fragte sich unauffällig durch, blieb jedoch für eine ganze Weile erfolglos. Als er das Herzogtum zu einem großen Teil, sowie die Randbereiche des rahalischen Reiches unter Zuhilfenahme aller Vorsichtsmaßnahmen, durchstriffen hatte, schien die Suche völlig ergebnislos. Niemand kannte diese Frau... und seine Erlaucht hatte sich mit weiterführenden Informationen wirklich zurückgehalten.
Am Morgen des nächsten Tages setzte Dairian, noch immer verkleidet als Tagelöhner, mit dem ersten Schiff nach Lameriast über und setzte seine Suche auf dieser Insel fort. Noch immer recht müde, kehrte er zunächst im Bankgebäude der hiesigen Siedler ein und ruhte sich etwas aus.
Geräusche. Holz auf Holz. Dann Fluchen, ja fast Schreien.
Was bei Temora war das nun wieder?
Als Dairian aus dem Gebäude trat, sah er eine kleine weibliche Gestalt, Schreinererzeugnisse wutentbrannt in den öffentlichen Müll werfen. Aus dem Gespräch mit dieser bemerkenswert aufbrausenden und überaus sturen und völlig furchtlosen Schreinerin konnte Dairian schließen, dass es sich zumindest um eine heiße Spur handeln könnte.
Während er sein nachforschendes, betont freundliches und unauffälliges Verhör entfaltete, schlich sich mit jeder Antwort der Frau die Vermutung ein, dass er ganz zufällig die gesuchte Amanda Goldblatt gefunden haben mochte.
Temora hilf... Aber hätte Dairian schon dort geahnt, was für eine Herausforderung es würde, diese Frau nach Berchgard einzuladen, er hätte vermutlich behauptet, sie nie gefunden zu haben...
Aber vielleicht - Vielleicht würde sie ja tatsächlich einen Fuß nach Berchgard setzen und seiner Erlaucht über den Weg laufen. Wenn dieser sich bloß "Manieren zulegte" und nicht wie ein "Ochse" herumbrüllen würde. Ja, ja ... Das würde ein großer Spaß werden...
Am Morgen des nächsten Tages setzte Dairian, noch immer verkleidet als Tagelöhner, mit dem ersten Schiff nach Lameriast über und setzte seine Suche auf dieser Insel fort. Noch immer recht müde, kehrte er zunächst im Bankgebäude der hiesigen Siedler ein und ruhte sich etwas aus.
Geräusche. Holz auf Holz. Dann Fluchen, ja fast Schreien.
Was bei Temora war das nun wieder?
Als Dairian aus dem Gebäude trat, sah er eine kleine weibliche Gestalt, Schreinererzeugnisse wutentbrannt in den öffentlichen Müll werfen. Aus dem Gespräch mit dieser bemerkenswert aufbrausenden und überaus sturen und völlig furchtlosen Schreinerin konnte Dairian schließen, dass es sich zumindest um eine heiße Spur handeln könnte.
Während er sein nachforschendes, betont freundliches und unauffälliges Verhör entfaltete, schlich sich mit jeder Antwort der Frau die Vermutung ein, dass er ganz zufällig die gesuchte Amanda Goldblatt gefunden haben mochte.
Temora hilf... Aber hätte Dairian schon dort geahnt, was für eine Herausforderung es würde, diese Frau nach Berchgard einzuladen, er hätte vermutlich behauptet, sie nie gefunden zu haben...
Aber vielleicht - Vielleicht würde sie ja tatsächlich einen Fuß nach Berchgard setzen und seiner Erlaucht über den Weg laufen. Wenn dieser sich bloß "Manieren zulegte" und nicht wie ein "Ochse" herumbrüllen würde. Ja, ja ... Das würde ein großer Spaß werden...
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Amanda Goldblatt
Hatte dieser verdammte Graf eigentlich nichts anderes zu tun, als sie von der Arbeit abzuhalten?
Schickte er ihr doch tatsächlich einen seiner Hunde hinterher...
Zugegben.. hätte sie geahnt, dass der ungehobelte Kerl ein Graf gewesen war, hätte sie sich ja vielleicht wenigstens den Vergleich mit dem brüllenden Ochsen gespart. Oder auch nicht, was lungerte dieser Kerl auch da im Gebüsch herum und benahm sich wie ein Strauchdieb!
Einmal kurz zornig mit dem Fuss aufgestampft, dann unwillig den Kopf schüttelnd.
Wie dem auch sei.. dieser Lakai.. er hatte ihr gesagt, sie solle sich auf den Weg machen, wahrscheinlich tat sie gut daran, auf ihn zu hören, sonst überlegte er es sich womöglich doch nochmal anders und schleifte sie an den Haaren hinter sicher her.
Schmollende Grafen konnten ganz schön ungemütlich werden. Vermutlich erwartete der Kerl eine Entschuldigung. Und ebenso vermutlich würde sie wieder wütend werden, wenn er das tat, schliesslich hatte sie nur versucht den vermeintlichen Gauner davon zu überzeugen, dass er an ihr lange zu kauen hätte. Am besten würde sein, wenn sie vorher zu dem Giftmischer gehen würde, vielleicht gabs was zur Beruhigung.
Verdammtes Land.. gerade mal 2 Tage wieder auf festem Boden und schon den Hals voller Schwierigkeiten.
Und alles fing an in diesem dreckigen kleinen Nest.
Das einzig gute dort war der Schneider. Mit dem konnte man leben, der schien ganz in Ordnung zu sein.
Wenn er ihr auch nicht erklären konnte, warum ein schwarzer Blecheimer nach ihr gesucht hatte, verraten hatte er sie jedenfalls nicht.
Vielleicht war es ja auch nur der gräfliche Jagdhung gewesen, der hatte doch irgendwas von unerkannt geschwafelt... Na der sollte ihr mal unter die Finger geraten, dem würde sie was erzählen!
Schickte er ihr doch tatsächlich einen seiner Hunde hinterher...
Zugegben.. hätte sie geahnt, dass der ungehobelte Kerl ein Graf gewesen war, hätte sie sich ja vielleicht wenigstens den Vergleich mit dem brüllenden Ochsen gespart. Oder auch nicht, was lungerte dieser Kerl auch da im Gebüsch herum und benahm sich wie ein Strauchdieb!
Einmal kurz zornig mit dem Fuss aufgestampft, dann unwillig den Kopf schüttelnd.
Wie dem auch sei.. dieser Lakai.. er hatte ihr gesagt, sie solle sich auf den Weg machen, wahrscheinlich tat sie gut daran, auf ihn zu hören, sonst überlegte er es sich womöglich doch nochmal anders und schleifte sie an den Haaren hinter sicher her.
Schmollende Grafen konnten ganz schön ungemütlich werden. Vermutlich erwartete der Kerl eine Entschuldigung. Und ebenso vermutlich würde sie wieder wütend werden, wenn er das tat, schliesslich hatte sie nur versucht den vermeintlichen Gauner davon zu überzeugen, dass er an ihr lange zu kauen hätte. Am besten würde sein, wenn sie vorher zu dem Giftmischer gehen würde, vielleicht gabs was zur Beruhigung.
Verdammtes Land.. gerade mal 2 Tage wieder auf festem Boden und schon den Hals voller Schwierigkeiten.
Und alles fing an in diesem dreckigen kleinen Nest.
Das einzig gute dort war der Schneider. Mit dem konnte man leben, der schien ganz in Ordnung zu sein.
Wenn er ihr auch nicht erklären konnte, warum ein schwarzer Blecheimer nach ihr gesucht hatte, verraten hatte er sie jedenfalls nicht.
Vielleicht war es ja auch nur der gräfliche Jagdhung gewesen, der hatte doch irgendwas von unerkannt geschwafelt... Na der sollte ihr mal unter die Finger geraten, dem würde sie was erzählen!
Zuletzt geändert von Amanda Goldblatt am Mittwoch 14. September 2011, 11:50, insgesamt 1-mal geändert.