Tod und Wahnsinn zwei treue Begleiter

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Yorath Amadas

Tod und Wahnsinn zwei treue Begleiter

Beitrag von Yorath Amadas »

Die Beine geben ein lautes knirschen von sich als Yorath auf seine Knie fällt. Die Spitzen Steine reißen die Haut auf und färben die Regennassen Steine langsam Rot vor Blut. Die Haare hängen ihm ins Gesicht und die Hände hat er schützend um seinen Kopf gelegt. Ein Haufen Elend dem man nicht mehr lange zu leben gab, mehr würde er wohl gerade nicht hergeben.

Er presst die Hände auf seine Ohren und die Haare verkleben vom Blut welches er an den Händen hat. Doch all das hilft nicht die Stimme die zu ihm Spricht zu vertreiben.

In dir ist die Saat des Todes,
die nun aufzugehen scheint.
Für dich steht die Zeit still,
das Blut das dich bedeckt,
es ist die Saat des Todes.

Hältst du die Augen verschlossen,
siehst du die Geister die du gerufen hast.
Im Blut getaucht sind all deine Träume.

Fühlst du es auch, das du es willst.

Ich sehe die Angst in deinen Augen,
ich sehe das Blut an deinen Lippen.
Spürst du die Kraft in deinen Träumen,
spürst du den Schmerz in deinen Wunden.

Spürst du die Macht, spürst du die Angst,
spürst du das Blut an deinem Mund.

Pass gut auf was du dir Wünschst,
was du willst gibt’s nicht Umsonst….



Leblos sackt er dann zusammen und scheint auf den Steinen Elends zu verenden.


Ruckartig schreckt er dann Schweißgebadet aus seinem Traum auf. Es war noch immer Dunkelste Nacht und ein oder zwei Meter neben ihm lag noch stets diese Frau die er Gestern erst richtig kennen lernte. Mit einer Mischung aus Angst und Wahnsinn zucken seine Augen Ruckartig durch die Gegend. Und noch immer hallen die Letzten Worte in seinem Kopf.

Pass gut auf was du dir Wünschst,
was du willst gibt’s nicht Umsonst…..
Yorath Amadas

Beitrag von Yorath Amadas »

Langsam streicht er ihr mit den dürren Fingern durch das Mondhelle Haar. Sie wirkt so friedlich wie sie neben ihm Liegt. Keine Regung, nur ihr ruhig und entspannt gehender Atem klingt durch die Stille der Nacht.

Die perfekte Tarnung, ja so dachte er sich das. Sie ahnte nichts und ihre Art, so Fröhlich, so Offen so Lebensbejahend, wer würde da schon auf ein solches Geheimnis kommen.
Und sie selbst, ob sie überhaupt ahnte wie nah sie dem Tod ist. Das sie Tag ein Tag aus die nähe zu jenem sucht was ihr selbst wohl gegenteiliger nicht sein konnte….

Und Yorath, wusste er was er tat. Es war ihm klar irgendwann würde sein Herr ein Opfer verlangen und es gab keinen Zweifel daran das jene die einem nahe stehen das höchste Opfer bedeuten welches man darbieten kann. Wäre er dann auch bereit, war es wirklich nur eine Tarnung, ein Vorwand zu dem er sich diese Frau an seiner Seite hielt oder war sie doch mehr für ihn.

In finsterer Stunde und Tiefer schwärze sei zum Opfergang bereit,
Die Seelen deiner Liebsten sind von unsagbarer Kostbarkeit.
Wenn dein Meister dich fordert zweifele nicht,
sonst wird er dich Strafen bei deinem Gericht.
Yorath Amadas

Beitrag von Yorath Amadas »

[img]http://www.chaosteam-koblenz.de/Yorath.JPG[/img]

Ein leises stöhnen entfährt dem fast Bewusstlosen Mann während er, mit dem Gesicht über den Boden, in Richtung der Wälder südlich Rahals gezogen wird. Ihn zu überwältigen war nicht wirklich eine Herausforderung, zählte er doch eher zu den tölpelhaften Räubern dieser Gegend.

[img]http://www.chaosteam-koblenz.de/Yorath2.JPG[/img]

Am Waldrand angekommen lässt er den regungslosen Körper los und mit einem dumpfen Pochen landet der Räuber auf dem Boden. Sorgsam sucht er sich einen stabil wirkenden Baum aus und verschnürt sein Opfer fest das es keine Regung mehr von sich geben kann. Einen Stofffetzen steckt er ihm in den Mund damit er, sollte er noch einmal zu Kräften kommen, nicht auf die Idee kommt zu schreien.

Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen betrachtet er sein Werk und nickt zufrieden ehe er einen kleinen filigran geschmiedeten Ritualdolch hervorzieht. Mit einer Ruhe und Gelassenheit als habe er alle Zeit der Welt begibt er sich daran das Hemd seines Opfers zu zerschneiden und so seinen Oberkörper frei zu legen.

„Keine Sorge, wenn ich mit dir Fertig bin wirst du einen weit bedeutenderen Teil zu dieser Welt beitragen wie bislang.“ Für einen Moment hielt er dann nachdenklich schweigend Inne. „Naja, vielleicht trägst du auch gar keinen Teil mehr bei, aber ein großer Verlust wird es schon nicht sein.“

Nachdem er den Oberkörper seines Opfers frei gelegt hat nimmt er den Dolch und träufelt eine grünlich schimmernde Flüssigkeit auf den Dolch. Dann legt er den Dolch auf den Kehlkopf seines Opfers und übt etwas Druck aus. Langsam fährt er mit der Klinge dann bis zur Magengegend hinunter. Der feine Schnitt welcher sich dabei auf der Haut bildet wird gleich von der Flüssigkeit, welche er zuvor auf die Klinge geträufelt hat, grünlich gefärbt und beginnt zu Brennen. Ein stechender Schmerz durchzieht die Lunge des Mannes während die offene Wunde auf seiner Brust schmerzhaft Brennt. Gift war doch eine wunderbare Sache, so Quälend, so langsam rafft sie ihr Opfer dahin.


„Wusstest du dass der Mensch eigens dafür erschaffen ist um Schmerzen zu empfinden? Nur fünf Sinne hat er um das Wohlbefinden wahrzunehmen, für den Schmerz dagegen ist er an jeder Stelle seines Körpers empfänglich."


Mit ruhiger Hand führt er die Klinge über Brust und Bauch seines Opfers und hinterlässt feine Schnitte in form eines Pentagramms. Mit einer perversen Gelassenheit ergötzt er sich dabei am Leid seines Opfers.

"Wo man ihn sticht, blutet er.
Wo man ihn verbrennt, bilden sich Blasen.
Die Lungen, die Leber, die Eingeweide vermögen ihm keinerlei Genuss zu verschaffen.
Doch entzündet sich die Lunge und lässt ihn Husten, die Leber schwillt an und lässt ihn an Fieber leiden, die Eingeweide verschlingen sich und verursachen schmerzvolle Geschwüre.
Ihr habt nicht einen Nerv, nicht einen Muskel, nicht eine Sehen unter der Haut, die euch nicht vor Schmerzen schreien lassen könnten."


Nachdem er das Pentagramm in die Haut seines Opfers geschnitten hat setzt er die Klinge an dessen Herz an. Leicht übt er druck auf die Klinge aus so das sie sich langsam in das Fleisch hinein schneidet. Dabei kniet er selbst sich hin und senkt leicht den Kopf.

Kra’thor, mein Herr mein Gebieter. Rabenherr, Seelenfänger Herr über Tod und Untod.
Sieh dein Diener Kniet vor dir und erbringt dir ein Opfer zur Bereicherung deiner Macht.
Nimm dieses Opfer als Zeichen meiner Treue und meiner Ergebenheit.
Wann immer du mich forderst Herr, will ich folgen.
Was immer du sagst, will ich tun.
Nimm diese Seele in dein Reich und wandle die leblose Hülle seines Körpers zu
deinem Werkzeug.


Als er die letzte Silbe gesprochen hat treibt er den Dolch mit einem Ruck durch die Brust seines Opfers und durchbohrt damit das Herz. Kurz bäumt sich der Körper unter den Schmerzen des Dolches und dem brennen des Giftes auf ehe er leblos zusammensackt.

Einige Zeit verharrt er vor seinem Opfer gekniet ehe er sich langsam erhebt und den Dolch aus der Wunde Zieht. Er reinigt diesen an der Kleidung des Opfers und löst auch dessen Fesseln.

Sollte der Herr sich deiner als Werkzeug bedienen sollst du ja auch zu etwas in der Lage sein.
Sagt er dann zu dem Toten mit einem leichten zufrieden wirkenden Schmunzeln auf den Lippen. Dann kehrt er sich von seinem Opfer ab und lässt den leblosen Körper in den Wäldern südlich Rahals zurück. Dabei scheint es ihm gleich ob jemand das Opfer findet oder dieses bald vielleicht als willenloses Geschöpf seines Herren durch den Wald irrt und weitere Seelen sammelt….
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