Steinerne Stille
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Sua Lorcryn
Steinerne Stille
Ein unnennbares Grauen dringt durch die Flut des steinernen Gebildes der Gedanken: Fremdbestimmer gegen Fremdbestimmte, Wächter gegen Gefangene und die gesprochenen Worte gegen die geschriebene Stille. Niemals wird diese Stille existieren, so lange eine störende Präsenz ihre Nähe nicht aufgibt, um mit Worten wie Dolche das eigene Selbst zu zerstören, bis dieses genauso sein soll wie die störende Präsenz. Für immer bewacht, für immer gefangen und für immer gehasst für das, was man ist, wird sich niemals der freie Geist entwickeln dürfen. Beginnend von den sensiblen Nervenenden bis hin zum tiefsten Grund des Gehirns, hat sich ein dämonisches Wächterwesen manifestiert, um seinen uneingeschränkten Einfluss geltend zu machen. Und doch wird ein verzweifelter Versuch unternommen dem Wesen zu entkommen ... so bleiben nur drei Möglichkeiten: Gelingen der Flucht, Töten des Wächters oder von diesem verschlungen zu werden, um fürderhin die Pein ertragen zu müssen.