Eine ungewöhnliche Entführung
Verfasst: Montag 25. Juli 2011, 23:19
„Sich seiner Vergangenheit bewußt zu sein, heißt Zukunft haben.“ Hans Lohberger
Ein Wirrwarr. Gedanken, Bilder, Erinnerungen früherer Tage kreisten durch den Kopf des jungen Liedkundigen, während dem er durch die Kellergewölbe der freien Bibliothek ging um seine Reise vorzubereiten. Eine Reise, die ihn fern ab von Gerimor, aber auch fern ab vom hier und jetzt, führen sollte. Zwar vermochte niemand die Zeit, als eine kontinuierlich voranschreitende, zukunftsgerichtete Einheit verstanden, zu beeinflussen. Dennoch sollte es gewissermassen – zumindest in Gedanken - eine Reise in die Vergangenheit werden, um denjenigen zu begegnen, dem er früher entflohen und den Rücken gekehrt hat. Eine Reise, die er in seinem Leben nicht mehr anzutreten gedachte und doch stand er nun da, in Gedanken bereit, die Taschen gepackt. Was er in dieser Vergangenheit vorfinden und welche Hürden auf ihn warten mögen, vermochte er nicht zu sagen. Eines aber wusste er bereits jetzt. Er musste Gewissheit erlangen um innere Ruhe zu finden und sich wieder seiner Zukunft zu widmen. Auch würde es ihn Kraft kosten, Kraft, welche er in seinen letzten Tagen auf Lameriast fand, Mut der ihm zugesprochen wurde, insbesondere von einer Person die er an seiner Seite nicht mehr missen wollte und bei seinen Plänen ins Vertrauen zog.
„Entführung mit Folgen“
Am gestrigen Tag verließ er die Räume der Freien Bibliothek ahnungslos. An die Vergangenheit, seine Kindheit, dachte er lange nicht mehr. Ob der verbundenen Augen wusste er nicht, wohin man ihn bringen würde. Einer Entführung gleich, wurde er über die Wiese und durch ein Sphärentor geführt, ehe er den weichen Sand unter den Füssen spürte, der seinem Schuhwerk bei jedem Schritt sanft nachgab. Der Geruch frischer Meeresluft, der ihm entgegen wehte, ließ ihn wissen, dass er sich an einem Strand wiederfand, wovon er sich wenig später blinzelnd überzeugen durfte.
An diesem Ort der Ruhe und Zuflucht – von dem er selbst nicht wusste, wo er lag - verbrachten sie den Abend. Wo die Sonne mit ihren Strahlen nicht mehr zu leuchten vermochte, fanden nun stattdessen Kerzen ihren Platz, was dem ahnungslosen Opfer Kraft und Geborgenheit aber auch stärkeres Vertrauen in die Entführerin brachte.
[img]http://fc03.deviantart.net/fs39/i/2008/356/d/e/Isla_de_Toralla_by_altuntun.jpg[/img]
Als der nächste Tag anbrach, sollte dann auch der letzte Teil des geschmiedeten Plans in die Tat umgesetzt werden, hatte er doch vor, ihr von seiner lange versprochenen Vergangenheit zu erzählen. Schwierig war es für ihn stets gewesen, sich der Vergangenheit zu besinnen, geschweigenden, jene noch in Worte zu kleiden. Im Zeichen des am Vortag gestärkten Vertrauens und der Geborgenheit, stellte er sich aber auch dieser schweren Frage...
Ein Wirrwarr. Gedanken, Bilder, Erinnerungen früherer Tage kreisten durch den Kopf des jungen Liedkundigen, während dem er durch die Kellergewölbe der freien Bibliothek ging um seine Reise vorzubereiten. Eine Reise, die ihn fern ab von Gerimor, aber auch fern ab vom hier und jetzt, führen sollte. Zwar vermochte niemand die Zeit, als eine kontinuierlich voranschreitende, zukunftsgerichtete Einheit verstanden, zu beeinflussen. Dennoch sollte es gewissermassen – zumindest in Gedanken - eine Reise in die Vergangenheit werden, um denjenigen zu begegnen, dem er früher entflohen und den Rücken gekehrt hat. Eine Reise, die er in seinem Leben nicht mehr anzutreten gedachte und doch stand er nun da, in Gedanken bereit, die Taschen gepackt. Was er in dieser Vergangenheit vorfinden und welche Hürden auf ihn warten mögen, vermochte er nicht zu sagen. Eines aber wusste er bereits jetzt. Er musste Gewissheit erlangen um innere Ruhe zu finden und sich wieder seiner Zukunft zu widmen. Auch würde es ihn Kraft kosten, Kraft, welche er in seinen letzten Tagen auf Lameriast fand, Mut der ihm zugesprochen wurde, insbesondere von einer Person die er an seiner Seite nicht mehr missen wollte und bei seinen Plänen ins Vertrauen zog.
„Entführung mit Folgen“
Am gestrigen Tag verließ er die Räume der Freien Bibliothek ahnungslos. An die Vergangenheit, seine Kindheit, dachte er lange nicht mehr. Ob der verbundenen Augen wusste er nicht, wohin man ihn bringen würde. Einer Entführung gleich, wurde er über die Wiese und durch ein Sphärentor geführt, ehe er den weichen Sand unter den Füssen spürte, der seinem Schuhwerk bei jedem Schritt sanft nachgab. Der Geruch frischer Meeresluft, der ihm entgegen wehte, ließ ihn wissen, dass er sich an einem Strand wiederfand, wovon er sich wenig später blinzelnd überzeugen durfte.
An diesem Ort der Ruhe und Zuflucht – von dem er selbst nicht wusste, wo er lag - verbrachten sie den Abend. Wo die Sonne mit ihren Strahlen nicht mehr zu leuchten vermochte, fanden nun stattdessen Kerzen ihren Platz, was dem ahnungslosen Opfer Kraft und Geborgenheit aber auch stärkeres Vertrauen in die Entführerin brachte.
[img]http://fc03.deviantart.net/fs39/i/2008/356/d/e/Isla_de_Toralla_by_altuntun.jpg[/img]
Als der nächste Tag anbrach, sollte dann auch der letzte Teil des geschmiedeten Plans in die Tat umgesetzt werden, hatte er doch vor, ihr von seiner lange versprochenen Vergangenheit zu erzählen. Schwierig war es für ihn stets gewesen, sich der Vergangenheit zu besinnen, geschweigenden, jene noch in Worte zu kleiden. Im Zeichen des am Vortag gestärkten Vertrauens und der Geborgenheit, stellte er sich aber auch dieser schweren Frage...