Anklage gegen den Khaz Aduir Thorgrimm wegen Verstoß gegen 4 geltende Gesetze Menek'urs!
Wa Aleykumg Salam mein gerechter, weitsichtiger, gnädiger und umsichtiger Emir, Rashad Ameer ibn Aasim Omar, Schutzpatron und Herscher Menek'urs, unser großer und ergebenster Anführer.
Ich bitte demütigst und untertänigst um Verzeihung, erneut eure gesalbten Augen mit schlechter Kunde zu belasten, aber zwingen mich Vorkommnisse in meinem Haus, euch Kenntnis davon überbringen zu müssen, da ich sowohl beschämt als auch in Sorge um die Sicherheit des menekanischen Volkes bin. Doch will ich Euch mein Gebieter berichten was geschah:
Zur 7ten oder 8ten Abendstunde des 25 Wechselwind, als unser Haus gerade viele Gäste beherbergte hörten wir ein unangenehmes Poltern an unseren Türen. Es stellte sich heraus, dass Thorgrimm nebst einer weiteren, ich glaube zumindest, weiblichen, Khaz Aduir an die Tore unseres Hauses klopfte.
Viele Gäste fühlten sich durch den Lärm gestört und verliessen alsbaldig als das Gespräch eröffnet wurde unser Haus und es bleibt zu vermuten, dass das Gebaren der ''Gäste'' anteil daran trug.
Nun, den Regeln der Gastfreundschaft gehorchend lud Sekban Radeeh ibn Falanh ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf Bashir die Gesandtschaft in unser Haus trotz dessen ein, dass der Zwerg Thorgrimm vollgerüstet vor uns Stand in einer Rüstung, die über und über mit Dornen bewehrt war und auch leichthin als Waffe benutzt hätte werden können. Als Sohn des Hauses und um die Sicherheit der Anwesenden Natifah besorgt wurde der Khaz Aduir auf das Gesetz hingewiesen und aufgefordert die Rüstung abzulegen. Doch anstatt dies sogleich zu tun, wählte er ersteinmal die Bezeichnung ''Verbrannte'' für uns in unserem eigenen Haus, was ich als Demütigung und Herabwürdigung der uns von der Sonne und Eluive geschenkten wundervollen Bräune unserer Haut verstehe.
In dem weiteren Gesprächsverlauf fiehl eine neue Herabwürdigung in einem Wortlaut der besagte ''Soviel Salami könnte man garnicht essen wie hier an Verbrannten herumlief" was die Frechheit weiter in die Höhe trieb. Nicht nur dass er die geschenkte Hautfarbe erneut herabwürdigt reduziert dieses Barbarenpack unser geheiligtes Volk auch noch auf ein Stück Wurst und obwohl wir weiterhin nicht beleidigend wurden sondern lediglich mein entflammter Stolz und meine Ehre mich aufforderten den Khaz Aduir mehrmals deutlich zu machen, dass er den Gesetzen nachzukommen habe wurde noch ein 4tes Gesetz gebrochen, als der Khaz Aduir erstmal einzulenken schien und sich entrüstete. Oh Eluive! Er hatte nichts unter der Rüstung an und beschämte mich und mein ganzes Haus als auch die anwesenden Natifahs mit diesem durch und durch abscheulichen Anblick auf seinen Körper. Nicht ohne uns weiter zu beleidigen indem er uns "unfreundliches Pack" schimpfte.
Mein weiser und hochverehrter Emir, Radeeh der hochgelobte Sekban ließ nur aufgrund von einer Ehrenschuld des ehrenwerten und kürzlich in die Wüste gezogenen Fareed, die Khaz Adui unter dem Versprechen ziehen, dass sollte es zu einer Anhöhrung kommen sie den Gesetzen entsprechend, hier auf Menek'ur erscheinen würden und nur deshalb ersteinmal in Frieden von Menek'ur abziehen könnten.
Man hatte den Khaz Aduir inzwischen etwas zu Anziehen gereicht dass er kaum dass er aus der Tür war, auf den Boden schmiss und wieder halb nackt, wütend von dannen stapfte und dem Menekanischen Volk mit Krieg und Verderben drohte, sollte einer der unseren nochmal einen Fuß nach Berchgard setzen!
Dies ist auch der Grund weshalb ich mich in Bescheidenheit und Demut an Euch nochmals als Richter wende mein geheiligter Fürst und Gebieter.
Ich möchte vor Euch den Khaz Aduir in 4 Gesetzesbrüchen anklagen nehme aber aufgrund der Drohung und der politischen Lage Rücksicht auf euer Urteil und eure Entscheidung mein Gebieter, um das ich hiermit ersuchen möchte.
Die Punkte der Gesetzesbrüche sind die folgenden:
Verstoß gegen das Waffengesetz
Verstoß gegen das Rüstrecht
Verstoß gegen das Gesetz zur Sitte und Anstand
Beleidigung des gesamten menekanischen Volkes.
Zeugen:
Zahira Muna binit Taahir Yamaan ibn Rashid Labeeb ibn Jufad ibn Jusuf Bashir
Radeeh ibn Falanh ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf Bashir
Fariah Bashir (ist vermutlich aus Scham gegangen und war nur Teilweise anwesend)
Hassan ibn Hakim ibn Rashid ibn Jufad ibn Jusuf Bashir
Ich vertraue selbstverständlich auf eurer erhabenes Wort und eure Weisheit mein Gebieter, möget ihr über diesen Fall entscheiden wie euch beliebt, bis dahin verbleibe ich in Demut und Treue