Varuna brannte.

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Rafael de Arganta

Varuna brannte.

Beitrag von Rafael de Arganta »

Varuna brannte ....
Von dem Ort aus, an dem er stand, konnte er den dunklen Rauch sehen der zum Himmel stieg und den Mond verfinsterte, so das alles in einem noch dunkleren Szenario tauchte.
Rafael war auf die Knie gesunken.
Er spürte kaum das ihm still die Tränen den Augenwinkeln hinabliefen. Kra`thor war zurück gekehrt. Die Untote Gestalt die gestern alle mit einem Handschlag fortgeschleudert und alle am wiederbetreten Varunas gehindert hatte, hatte es verlauten lassen.

Varuna brannte ... Kra`thor war wieder da... doch wo war Temora. Wo ihre Kraft,
Was war mit der Weissagung, den Überlieferungen? „Von nun an seiest du der Seelenhüter, doch hole sie nicht vor ihrer Zeit. Solltest du dagegen verstoßen wird es keine Alternative zu deinem eigenen Tod geben. Entsage deinem Beschwörer und gelobe deine Treue, oder geh hinab zu Eluive und verbrenne in ihrem ewigen Feuer“.
So hatte Temora gesprochen.
Und jetzt? Es wiederholte sich ... Sie erlebten hier die Apokalypse neu.
Wieder stand Tirell an ihrer Seite... und ohne währen sie längst verloren.
Sie Alle waren jene, die im Namen des Lichtes, der Temora ihre Schwerter gegen das Übel erhoben, doch es war unmenschlich, kaum zu bezwingen.
Mochten auch viele in diesen Momenten der Prüfungen der Temora entsagen, so würde er doch bis zu letzt versuchen die Heiligkeit und den Grafen zu schützen und sei es mit seinem eigenen Leben.
Doch musste er dazu erst einmal wieder zu ihnen gelangen.
Er war gestern mit einigen andren hinaus aus Varuna gestürmt ...
Man hatte endlich die Orks überrennen können, die Gefahr bannen, doch was dann kam, war viel Schlimmer gewesen.
Das Land war übersäht von Untoten.

Man wollte Essensvorräte heranschaffen, doch als man zurück kam, stand man einer solchen Übermacht an Untoten Kreaturen gegenüber, das es fast sinnlos war gegen sie an zu treten.
Mit Aradan, Falk, Zeron, Amarad, Leila, und Sayid Ifrey an seiner Seite versuchten sie es immer wieder, doch die Tore waren zu Gut bewacht.
Am Osttor alleine standen alleine an die 10 oder 20 Lords der Liche, und es war verwegen überhaut daran zu denken sie an zu greifen.
Falk, der Jarl der Hinrahs, jedoch fasste seine Riesenwaffe fester. Mit einem „HINRAAAAAAAAAAH“ brüllend war er durch ihre Reihen gestürmt, bis diese so verwirrt waren das sie sich gegenseitig angegriffen hatten.
Sie brauchten sich nur zurück ziehen und zu warten.
Und tatsächlich... nach etwa 10 Min trat Stille ein. Die Gestalten waren gefallen.

Gemeinsam schritt man nun wieder auf das Tor zu, doch noch bevor sie es erreicht hatten, waren erneut Gestalten der Niederhöllen erschienen, und schließlich mussten sie weichen.
Ein weiteres Vorgehen zum Südtor, brachte sie auch nicht weiter, und schließlich schritten sie um Varuna herum.
Mit schweren Herzen das Lichte Feuer, die dunklen Rauchschwaden beachtend zogen sie in die Feste der Hinrahs.

Varuna war abgeschnitten...
Keiner kam wohl im Moment hinaus, noch hinaus... und vor allem war die Nacht die Zeit des Bösen.
Sie wollten bis zum Tage warten, und die Nacht ruhen. Kräfte sammeln.
So begaben sie sich zur Ruhe, doch Schlaf... Schlaf fand kaum einer.
Zu sehr war man aufgewühlt ob der Geschehnisse. Obwohl Rafael müde war, ihm wohl jeder Knochen im Leibe weh tat, und er einige Verletzungen hatte, war er entschlossener den Je.
Es hatte damals nicht so geendet ... es durfte es auch heute nicht.
Varuna würde vielleicht fallen, damit war es jedoch nicht zu Ende.
Als alles ruhig war, war er hinaus getreten.
Zurück gegeangen bis er die Zinnen Varunas sehen konnte, und dort auf die Knie gefallen.
Es durfte so nicht enden.
Leise betete er.

Temora steh uns bei in dieser Dunklen Stunde.
Wir bitten dich um deine Stärke, lass uns nicht versagen.

Du bist die Lichteine, die damals Alatar mit dem Schwerte besiegte,
die Kra`thor in seine Schranken wies.
Ich bitte dich Hilf uns auch dieses Mal.

Lass mich ohne Furcht sein, denn ich folge dir und dem Lichte.
Lass mein Schild und mein Schwert wachen über die Heiligkeit, damit ihr kein Leid geschehe.

Stärke meinen Schild, auf dass die Waffen deiner Feinde daran zerbrechen.
Führe mein Schwert, auf dass deinen Feinden ihre gerechte Strafe wiederfährt.
Ich bin dein Schwert und dein Schild, und werde streiten in deinem Namen.
Schenke mir und den Deinen, deinen Segen.


So verharrte er lange, bis er den Blick wieder hob.

Seine Gedanken glitten nun zu Angelina.
Er wusste nicht einmal wo sie war. Gestern nach dem Ausfall zu Pferde, der fast ein Erfolg gewesen war, war es das letzte mal das er sie gesehen hatte.
Wie gerne würde er jetzt ihre Stimme hören, in ihre Augen schauen können, oder ihr Lachen hören.
Seine Herz zog sich zusammen bei dem Gedanken das ihr etwas geschehen sein könnte.
Das er sie vielleicht niemals wieder sehen würde.
Er hoffte so inständig das es ihr gut ging, sie zu Helfen vermochte, mit der ihr gegebenen Gabe. Gebraucht werden würde sie sicherlich.
„Wo immer du bist, Angelina, ich liebe dich.“ Wisperte er in die Nacht hinein, und ließ den Blick wieder sinken. Er wüsste sie so gerne in Sicherheit.
Doch wo... würde das sein, wenn Varuna fiel?

Er stand wieder auf. Einen letzten schmerzvollen Blick auf Varuna werfend, ging er zurück nach Grimwould.
Sie konnten im Moment nichts tun. Sie mussten auf den Morgen warten, und ein wenig Ruhe, würde ihm gut tun.
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Farion Lefar
Beiträge: 189
Registriert: Donnerstag 16. Dezember 2010, 04:43

Und Varuna brannte

Beitrag von Farion Lefar »

Und Varuna Brannte, morsche Balken zerbarsten unter der Flammenden Hitze des Feuers.
Asche durchzog die Luft welche Müde eingeatmet wurde. Rauch und Schwefel täuschten alle Sinnes Organe.
Stechende Hitze Griff nach den Gebäuden, umarmte sie und zwingt sie langsam aber sicher in die Knie.

Zwischen Menschen mengen welche aus Panik über die Straßen liefen, und versuchten aus den Brunnen Wasser zuschöpfen um ihr Hab und Gut zu löschen, kroch sich auch dort eine Grüne und schleimige Substanz durch. Selbst das Wasser war vergiftet.

Die Schultern Farion`s senkten sich bei dem Anblick Varunas ,für einen Moment schien die Zeit still zu stehen und Chaos überzog das sonst glitzernde Reich der Königen. Gardisten lenkten Menschen mengen in Sicherheit, Brennpunkte wurden bis zum Tode verteidigt, Schreie durchzogen die schon mit Leid und Chaos angereicherte Luft. Temora steh uns bei in diesen Grauen Tagen, stieß es über die Lippen des Blauschopfes, sein Blick wankte zu Linken, verbündete aus Clanländer waren unter ihn, was sie für das Reich taten wahr wahrlich mehr als Wichtig, mehr schon ein Segen Temoras das sie dem Reich in dieser Dunkeln Stunde bei standen.
Die Klinge welche zuvor noch in einem Untoten steckte welche über das Südtor einbrachen wurde zurück in die Scheide geführt.
Schnell eilte Farion zu einigen Gardisten um ihre Befehle zu erfahren, vielleicht selbst so besser helfen zu können.
Schwer war es in den Mengen sich zurecht zu finden, bis Kunde unter den Verteidigern auch zu ihn durch Stieß, wir sind eingeschlossen brüllte es.
Mit jenen Worten verdunkelte sich seine Mine, und selbst die letzte Hoffnung nagte an ihm .

Eingeschlossen, wiederholte er kurz um dies zu realisieren, selbst das dumm Schwätzen eines Element Magiers vermochte unter dieser Nachricht zum schweigen gebracht zu werden. Dann wie ein pochen eilte die Order des Grafen wieder in seinen Hinterkopf, der Nordpass er sollte frei gelegt werden, um dort heraus die Flucht anzutreten.
Dies würde bedeuten Varuna sein Schicksal zu überlassen, aber eine bessere Alternative um in einen Käfig zu streben.
Varuna wahr mehr als Mörtel und Stein wie seiner Prunkvollen Bauten, welche nun in Flammen standen, Varuna würde unsterblich sein in den Herzen der Bürger wie auch dem Königshause. Aus Gedanken gerissen legte sich eine Hand auf die Schulter Farion`s, Sir es ist Zeit, ihr werdet gebraucht in der Kirche. Ein Nicken quittierte die Worte des Gardisten, und so eilte er zwischen Panik und Hektik in die Kirche, wo ihre Heiligkeit sich um Verletzte und den Seelen schmerz anderer kümmerte.....
Zuletzt geändert von Farion Lefar am Donnerstag 22. Dezember 2005, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Quarius Lore
Beiträge: 73
Registriert: Montag 31. Dezember 2007, 03:38

Beitrag von Quarius Lore »

Ja, Varuna brannte!
Aus sicherer Entfernung war Quarius von der hübschen Elfin Myla ins Paladinskloster gebracht worden. Kühn schien sie in seinen Augen so schaute er nach den Rauchwolken, die über Varuna lagen. In der Dunkelheit lag die röte des Apokalypsischen Szenarios in der Luft, gepaart mit Rauchschwaden...und Quarius...er war in Sicherheit...was ihm nicht gefiel, doch waren die Worte der Elfin eindeutig..."wenn du meinen Rat nicht befolgst so wird diese Tat umsonst gewesen sein und du wirst jenen Arm dem ich Leben einflößte für immer verlieren...!" so hieß es er sollte jene Wunde verheilen lassen.
Nachdenklich blickte er abermals in Richtung der Hauptstadt und dann auf seinen verbundenen Arm, es gefiel im nicht das er hier war und seelenruhig nicht helfen konnte, so verfaßte er einen kurzen schrieb an Graf Adrian, Sir Rafael, Sir Farion und Sir Aradan...welche unweigerlich inmitten des Schlachtgetümmels ihr Leben hergaben, wie es ihnen erging wußte er leider nicht...Temora würde bei ihnen sein!

(OOC: siehe Schriftverkehr)
Die Augen der Göttin liegt auf uns allen...
Tjorwyn Thinelin

Bekämpfung der Rattenplage

Beitrag von Tjorwyn Thinelin »

Der MOrgen war bereits weit fortgeschritten. Tjorwyn erwache im Heilerhaus, Schmerzen. Unsägliche Schmerzen durchbohrten ihn, doch war er dankbar, bedeutete es doch, das er noch am Leben war. Trübes Licht drang durch die fenster ins innere des Raumes, ein Rascheln hinter ihm. Der Heiler teilte gerade den Vorhang und trat auf Tjorwyn zu. Mit einem zufriedenen Blick versorgte er ihn, wechselte noch einmal seinen Verband und wies ihm an, das Bett für weit schlimmere Verletzte zu räumen. Mit einem schmerzverzerrten Gesicht erhob sich Tjorwyn und kleidete sich an.


Draußen im Freien bot sich ihm ein schrecklicher Anblick. Überall in der Stadt kam ein warmer Ascheregen nieder, gemischt mit den anhaltenden Regen, bildete sich überall eine feine Schlammschicht und überzog die Stadt mit dieser grauen Masse, wie Zuckerguß einen Kuchen. Ein sanfter Wind wehte, doch brachte er keine Erfrischung, sondern trug nur den Gestank des Verfalls mit sich, so das jeder ihn mitbekam.

Mehr schlecht wie recht, stolperte der noch angeschlagene Gefolgsmann des Sir de Arganta durch die Straßen, die sich wie tote ausgetrocknete Adern durch die Stadt zogen. Ratten, überall waren Ratten, kleine, große verdammte Viehcher. Sie fiehlen über die Kadaver her, welche sich nun überall in der Stadt befanden. Erschrocken betrachtete Tjorwyn das Geschehen, doch hielt sein Entsetzen nicht lange an. So schnell er konnte, ging er zu einem der Tor, in der Hoffnung dort einige weniger Verletzte Männer und Frauen vorzufinden, die ihm helfen konnten weitere Gefahrne abzuwimmeln. Am Osttor angelangt, fand er einige Gardisten, welche er sogleich mit sich nahm, um die Plage zu bekämpfen. Einen dieser gardisten schickte er los zu den anderen wachposten, sie sollen ebenso wie sie Bänke, Fässer, Tische, alles entbehrliche Holz zerschlagen und zu Scheiterhaufen aufschichten, damit die Kadaver verbrannt werden konnten. Tjorwyn ging mit zwei weiteren Gardisten durch die Stadt. Hier und dort fanden sie immer wieder Ratten, welche sie sogleich niederschlugen und auf Haufen schichteten. Ebenso fanden sie etliche Pferdekadaver, welche ihnen weitaus mehr mühe machten, doch endlich, nach Stunden harter Arbeit waren auch diese zu Haufen aufgeschichtet worden. Die anderen Trupps, sammelten etliches Holz zusammen und begangen es neben die Kadaver zu Scheiterhaufen aufzubahren. Dank einiger alchemistischer Tränke, welche die Gardisten gefunden hatten, konnte man das Holz trotz des Schlammes und Regens schnell in brand setzen und so flog nach und nach einer der Kadaver ins Feuer, um einer Ausbreitung von schlimmen Krankheiten vorzubeugen. Schlußendlich zogen sie ihre Mundtücher und Handschuhe aus, mit denen sie Kontakt mit den Tierleichen hatten und warfen sie ebenfalls ins Feuer.


Als Tjorwyn mit den Gardisten so an einem der Scheiterhaufen stand, reichte er ihnen eine Flasche Schnaps herum und entschuldigte sich bei ihnen über seinen herrschenden Tonfall, ihnen gegenüber, doch so keiner der hohen Herren anwesend war, mußte ja einer die Führung übernehmen und Anweisungen erteilen, damit die Lage sich nicht noch mehr verschlimmere.
Ciesa Amarth

Beitrag von Ciesa Amarth »

Es war morgen und sie ist gerade aufgestanden.
Ein gähnen kam von ihr und sie musste sofort husten.
Es war so kühl obwohl es ueber all brannte.
Der gestank von Verwesung war über all zu riechen.
Und wieder musste sie husten, ein schlimmes kratzen im Hals war der Grund.
Obwohl eine Heilerin unter ihnen war, kehrte es immer wieder zurück.
Sie hatte nicht mehr sehr viel bei sich.
Die Rüstung musste sie am gestriegen Abend dort lassen wo sie herkam.
Eine befreiungsaktion konnte einige Retten, doch das sie ihre Schwester nicht allein lassen wollte musste sie damit büßen ihre rüstung nieder zu legen und rüber zu kommen.
Doch die Brück zerfiel und sie mussten inne bleiben.

Alles gewässer wurde vergiftet und so verlor man allmälig den mut und versuchte irgend wie alles zu beschaffen um so lange wie möglich stand zu halten.

Wann würden die mannen von aussen kommen und wenigstens versuchen um uns zu befreien aus dieser situation.

Man zerschlug die Bänke des Klosters um es zu feuer holz zu bearbeiten, selbst die Templerin lag hand an.
Man suchte nach Nahrung an allen möglichen Orten.
Sogar einen Teich hatte man gefunden, dessen wasser war glücklicher weise nicht von Gift betroffen.
Ciesa verharrte nun weiter dort, ein Verräter war sicher noch unter ihnen und so entschloss sie sich darauf zu achten.

Wie lange würde es noch dauern?!

Die Kräfte schwanden und jeder wurde langsam Krank...
Arton Langenfels

Beitrag von Arton Langenfels »

" Es brennt , Die Stadt brennt " hörte es Arton und öffente langsam die Augen. Er hatte sich etwas hingelegt, soviel Leid, soviele Tote sah er seit der Krieg begonnen hat. Oft hörte er seinen Namen im Krieg, selbst Falk Hinrah rufte Arton für den Kampf, seite an seite kämpfte er mit tapferen und starken Männern sowie Frauen.
Erschöpft stand er auf, die kämpfe in den letzten Tagen haben ihn geschwächt. Sein Vater erzählte ihm von dem Krieg in seinem Lande als Arton noch ein kleines Kind war und bei seiner Mutter bleiben musste. Nur das der Anblick sowie der gestank der Verwesung so sehr seine Sinne beeinflusst wußte er nicht.
Er seufzte lautstark, sehnsucht nach seinem Vater, nach seiner Mutter erreichte sein Herz. Nur wurde dieser wieder entrissen als er abermals hörte " ES BRENNT ES BRENNT ". So schreitete Arton langsam vorran als er die Frau sah, die er liebte seine Aura.

Mit besorgten Augen betrachtet er sie und sah die tiefen Kratzer in ihrem Gesicht. Abermals seufzte er, er dachte er könnte Aura vor diesen Leid schützen, sie fernhalten davon aber er wußte selbst, er konnte nicht überall sein. Sie erzählte ihm das sie im Rahaler Lager war, sie hielten sie dort fest. Nur durch einen Zufall, eher gesagt durch viel Glück konnte sie sich befreien. Sollte diese schwere Zeit vorbei sein, so wollte er mit ihr sprechen wegen Dalana. Er mochte Dalana, selbst er war verwirrt über das Gefühl. Bedeutet es mehr, oder ist dies das Gefühl für eine gute Freundin ? Er wußte es nicht und so möchte er eines Tages offen und ehrlich mit Aura dadrüber sprechen.

Arton machte sich viele sorgen um Aura, da sie selbst als heilerin bei kämpfen vorne mitmischte um auch nah bei den Verletzten zu sein. Trotz seiner besorgniss um Aura verstand er ihr Handeln. Selbst er kämpfte an vorderste front, für das Königshaus von Hohenfels für das er diente, für die Bürger von Varuna. Viele starben durch seine Waffe, aber hatte er eine andere Chance ? Nein diese hatte er nicht, so gab er Aura noch einen sanften Kuss, nahm sie an seine Hand und reichtete mit eiligen Schritten nach Westen von Varuna.

Luzcilla Amarth stand einige Schritte von ihm weg. Arton kommt mit, ich muss euch was zeigen. Leicht nickte Arton ihm zu und sagte zu Aura sie solle hier warten. Sie gingen durch die Gassen von Varuna, viel Blut lag herrum, sowie waren einige Palisaden durch zerstört. " Schaut Arton, dass Wasser am Brunnen " sagte sie ihm. Irgendetwas befand sich dort im Wasser, aber was dies konnte er nicht sagen.
"Es ist vergiftet worden durch Verräter " sagte Luzcilla ihm. Traurig schüttelt Arton den Kopf. " Wie kann dies sein Luzcilla, Verräter in dieser Stadt ? Die Tore waren geschützt " Sie wußten keine Antwort darauf. So berichtete Luzcilla noch von den Ratten in Varuna die sich vermehren, der ganze Westen von Varuna der brannte. Zuwenige Bürger waren sie, es fehlte an Wasser und Krügen um das Feuer zu löschen.

" Ich dachte das ich diese Worte niemals sagen würde, aber es bleib mir keine andere möglichkeit mehr. Wir müssen die Stadt verlassen, sie aufgeben und die überlebten Krieger suchen die sich schon in Sicherheit brachten " sagte Arton mit leisen Tonfall.

Er nahm Aura an seine Hand und suchte sich einen Weg nach draußen......aber er wird eines Tages wiederkommen um diese Stadt von ihren Wiedersache zu befreien....
Tridain Xendral

Beitrag von Tridain Xendral »

Auch Tridain bekam den Brand mit. Eigentlich hätte er die Ruhe gebraucht, ob seiner Verletzung vom Tage zuvor, doch konnte er es nich tmit ansehen, wie Varuna brannte, ohne, dass er etwas tat. Also begab er sich mit Sir Lefar dorthin, wo die Brandpfeile als erstes niedergingen. Zusammen mit zwei ihm Unbekannten versuchte er also das Feuer zu löschen. Auf ein Dach kletterte er und ließ sich das Wasser von den anderen beiden reichen, doch es half nichts, es hörte nicht auf zu brennen. Die Kraft verließ Tridain langsam, doch stätig und seine Verwundung nagte zusätzlich daran. Als dann bekannt wurde, dass das Wasser vergiftet war kletterte Tridan vom Dach, verschwitzt und verschmutzt, ehe er vor Erschöpfung zu Boden fiel. Zum Glück war der andere Mann so tapfer ihn durch das brennende Haus hinunter zu tragen, am Brunnen dann brachten zwei Bürger ihn wieder ins Lazarett, wo er einige Zeit später wieder aufwachen sollte ohne zu wissen wie es momentan um Varuna steht...
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Farion Lefar
Beiträge: 189
Registriert: Donnerstag 16. Dezember 2010, 04:43

Flucht....!

Beitrag von Farion Lefar »

Vorbei, an den letzten Palisaden welche sich wie ein Schutzring um die Kirche wickelten eilte Farion schnellen Schrittes die Kirchenstufen hinauf. Ein Bild des Elends schlug ihn ins Gesicht, überall verletzte, Mann und Frau, selbst Kinder waren unter dem Leid der andern gefangen. Dies Bild nahm selbst jeden seinen Raschen Schritt, und er begann sich völlig entsetzt um so blicken, vorbei an einigen Krankenbetten griff eine Hand nach seinem umhang und hielt ihn für einen Moment fest.
Sir ist es vorbei ? Bitte sagt das es vorbei ist.
Farion`s Blick senkte sich auf den Mann welcher einen Verband um den Kopf trug und von Staub und Asche geschmückt wahr. Einen Moment reagierte der Ritter nicht auf seine Worte, das Bild was sich ihm darbot ließ einfach keine Silben über die Lippen., bis er sein Mut zusammen fasste und sich zu dem Mann herunter beugte welcher auf eine der Pritschen ruhte, und seinen Umhang hoffnungs- voll festhielt. Er sah das Elend in seinen Augen, zu gern wollte er ihn die Worte sagen dir er Hören wollte aber er konnte es nicht.
Bald werter Herr bald wird es vorbei sein, und das Reich wird wieder in einen neuen Glanz erstrahlen wie ihr es noch nie zuvor gesehen habt, Temora wird uns die Kraft geben. Zwingend versuchte er die Mundwinkel zu einem lächeln zu bewegen welches ihn für einen Moment gelang dann jedoch wurden sie wieder von schreien zu Line gezogen. Kurz legte er seine rechte Hand aufmunternd auf die Schulter des Mannes, jener darauf seinen Griff von den Umhang löste und der Seidene Stoff welcher verschmutz von der Luft war glitt vorsichtig aus seiner Hand.

Weiter umschauend, und von Hoffnung durch trieben ihre Heiligkeit zu erblicken sollte er diesmal Glück haben, mehr schon von verletzten umringt knite sie in mitte der Menschen, welche nach ihrer hand Griffen, und Kinder welche sich an dem sonst strahlenden Gewand hefteten.

Betete sie für ihre Seelen und Schenkte so den Leuten die alles in begriff wahren zu verlieren wieder Hoffnung. Vorbei an einigen Betten und Blutlachen die sich selbst schon in das Aspirant des Kirchen Bodens gesogen haben trat er vor ihrer Hochwohlgeborenheit.
Euer Würden, meinte er in der Verbeugung, ihm viel es sichtlich schwer sich auf sie zu Konzentrieren bei den ganzen verzweifelten verletzten um ihn herum. Wie sollte er die Worte sprechen welche nur schlechte Kunde in sich tragen, vor all diesen Mannen, er schluckt einmal schwer und fasste erneut sein Mut zusammen.
Die Stadt, Varuna sie ist gefallen das Südtor es wurde überrannt von Untoten, aus den Westen regnen Feuerpfeile auf die Stadt, der Ostpass konnte versiegelt werden jedoch fraglich wie lange. Es viel in sichtlich schwer diese Worte vor den ganzen Menschen welche sie Hören konnten zu sprechen, unter ihn waren selbst Gardisten die in der ersten Phase des Angriffs an vorderster Front standen.
Kurz glitten beide Hände durch das Gesicht Farion`s, dabei blickt er zu ihrer Heiligkeit, welche darauf sich von den Verletzten löste. Kaum hatte sie einen sichern Stand erreicht, hämmerten eilige Schritte auf das Kirchenholz ein welche kurz hinter Farion zum Stehen kommen.
Euer Würden! Sir ! Es Waren Gardisten des Reiches mit Kunde.
Sie verbeugten sich kurz und überlieferten ihr Anliegen.
Die Stadt sie ist genommen! Es wurde ein Fluchtweg im Norden geschaffen um alle zu Evakuieren!
Ein nicken ebbte an ihre Heiligkeit, Farion selbst nickte verstehend.
Dann durchzogen die Worte und Anweisung ihrer Würden die Luft, die weit aus angereicherte Stimme klang wie ein Balsam auf der Seele. Wir müssen die verletzten hoch zum Nordpass bringen dies Rasch.
Die Stimme hob sich erneut nun Lauter und durch die Kirche hallend. Jeder der noch Kraft in sich trägt soll einen andern Stütze sein, helft euch und Rasch eilte nach Norden dort wartet ein Ausgang welcher uns Frische Luft und Frieden schenken mag! Verschluckt meinte sie darauf “vorerst wohl”. die Gardisten und alle welche noch Kraft in ihren Glieder hatten stützten sich gegenseitig und machten sich auf den Weg nach draußen. Farion selbst hackte sich mit einen der vielen verletzten ein und begab sich mit ihm auf den Weg zum Nordpass. Aus seinen Augenwinkel heraus sah er selbst, gnaden Sanjana Valeth welche fest von einem Kind umklammert wurde sich mit eile auf den Weg zum Nordpass machend.
Dort angekommen flossen die Menschenmengen zusammen und eilten durch den flucht Weg raus aus der Stadt…………………..
Clarissa Ilvess

Beitrag von Clarissa Ilvess »

Die Nacht nach ihrer Flucht aus der brennenden Stadt hatte sie in den Wäldern Bajards verbracht. Noch wußte sie nichts von der eingestürzten Brücke, sie wußte nur, daß sie dabei gewesen war, als Thancred und Alliestra ein Loch in die Mauer am Nordtor geschlagen hatten und daß alle dabei gewesen waren, die Stadt zu evakuieren. Sie waren viele, es würde schon gelingen.
Doch war der Durchgang zu schmal. Draußen in der Wildnis erwartete sie alle nur Verfolgung und Tod. Ohne Pferde waren sie dort aufgeschmissen und es war undenkbar, Ross und Reiterin zu trennen. Eher würde sie mit ihm sterben, so wie es sich gehörte.
Sie hatte sich ihren Weg gebahnt durch den Burggraben. Es war ein stilles Gewässer, kein Fluß trug diesem Wasser zu. Es war machbar im Schutze der Dunkelheit, die nur von den Flammen in ihrem Rücken erhellt wurde.

Es zog sie am nächsten Tag zurück. Die Stadt brannte noch immer. Schreie. Rufe. Jemand war noch darin. Am Nordtor dann wurde sie das erste mal der zerstörten Brücke ansichtig. Leise fluchte sie. Auf der anderen Seite war Calor. Er und noch viele andere.
Gut. Sie war Soldatin. Sie hatte gelernt zu improvisieren. Ein Langbogen, ein Pfeil, zwei Seile, zwei Pferde, mehr brauchte sie im Moment nicht außer Stille. Sie waren nicht viele auf dieser Seite des Tores. So man sie entdeckte waren sie ohne jegliche Rückzugsmöglichkeit verloren.
Gut erinnerte sie sich noch an die Kälte des Wassers, als sie in den Graben gesprungen war um das zweite Seil, welches man herüber werfen wollte auf die Landseite zu bringen. Wie sie die Seile mithilfe der Pferde gespannt hatten und wie die Überlebenden die Trümmer zwischen jene geworfen hatten, den notdürftigen Steg über die Taue legend, so daß jener von diesen gehalten wurde.
Es hätte alles so einfach sein können, hätte nicht irgendein Hornochse die Truppen der Allianz und der Ritterschaft hierher geholt.
Keine solche Truppenbewegung konnte ungesehen vor sich gehen. So war es kein Wunder, daß sie allesamt gestellt wurden, als sie selbst gerade noch damit beschäftigt war, die letzten Eingeschlossenen aus der Stadt heraus zu holen.
Wenn sie wenigstens gekämpft hätten aber stattdessen drängten sie sich lieber in den Vordergrund, nahmen denen, die hier seit einer Stunde damit beschäftigt waren, die Überlebenden aus der brennenden Stadt heraus zu holen ungefragt die Arbeit ab und pfuschten ihnen ins Handwerk. Mit Schaudern dachte sie daran wie ihr Pferd gescheut hatte, als all die Gerüsteten mit ihrem Geruch nach Blut, Schweiß und anderen Pferden, aber auch mit ihrem lautstarken Gerede den Hengst umringten und ihn vollends irritiert hatten, wie der Steg schwankte und zu kippen drohte. Sie hätte ihnen allen den Hals umdrehen können.
Es war einzig der Gnade der siegreichen Rahaler zu verdanken, daß sie an diesem Tag abziehen, die Geschwächten, Kranken und Verletzten, die sie aus der Stadt retten konnten, ins Kloster bringen durften.
Irgendwann würde hier noch ein ganz großes Unglück passieren. Irgendwann, wenn all der Frust, die Enttäuschung und der Zorn auf diese Anführer die keine waren in ihr nur hoch genug gekocht war. Das schwor sie sich.
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