Lange hatte er es nicht versucht.
Aber ihrer Bitte hätte er sich unmöglich widersetzen können.
Es dauerte ein wenig, sich wieder zurechtzufinden.
Es brauchte mehrere Anläufe.
Es kam auch nicht viel dabei heraus.
Was dabei herauskam, las sich wie folgt:
In Winters Zeit der langen Nächte
Suchst du des Feuers treuen Schein.
Du willst gewärmt geborgen sein,
Wenn draußen wüten Winters Mächte.
In Winters Zeit der brachen Felder
Lauschst du gebannt Musik und Lied
Wie Held um Held vom Leben schied,
Wenn Winters Wind weht durch die Wälder.
In Winters Zeit der starren Stille
Lässt dich die Glut vom Frühling träumen.
Weckt Amsellied dich in den Bäumen,
Weicht wieder Weiß vor grüner Fülle.
Eine Winternacht in Adoran
- Viridian
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- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Eine Winternacht in Adoran
Ein strîter sô gelêret was, daz er an den buochen las, swaz er dar an geschriben vant: der was Viridian genant, dienstman was er ze Mêrswaht.