Festnahme eines Attentäters

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Rafael de Arganta

Festnahme eines Attentäters

Beitrag von Rafael de Arganta »

Festnahme eines Attentäters

Sie trafen sich am frühen Abend vor der kleinen Kapelle in Bajard, wollten zusammen hinein gehen um im Gebet der Kapelle einen Sinn zu geben.
Als sie eintraten bemerkte Rafael erst nicht das Kayleigh fehlte, doch schob er es einem Zufall zu.
Stattdessen fand sich der Ritter Quarius neben ihm ein, und Rafael begrüßte ihn mit leisen Worten.

Gemeinsam sprachen sie ein Gebet, hofften Temoras Licht zurück zu führen an diesen, Ort um dann gemeinsam, sich leise darüber unterhaltend, die Kirche wieder zu verlassen.
Rafael wollte gerade etwas einwerfen als er Kayleigh rufen hörte. „DA IST ER!!!!“ und schon gab es für die Seinen kein Halten mehr. Sie hatten es gehofft. Hatten gehofft dem Mann eines Tages zu begegnen und als Kay rief, gab es für sie kein Zweifel, wen sie meinte.
Während seine Leute noch Kay einholten, schritt Rafael ruhig zu seinem Pferd, und klärte Quarius kurz auf.
„Der Mann hat zwei meiner Leute... Dalana und Kayleigh an zwei verschiedenen Tagen aus dem Hinterhalt angegriffen und verletzt.“
Dann setzte er schon sein Pferd in Bewegung, folgte seinen Leuten hinaus aus Bajard.
Zu Pferd und mit jedem verfügbaren Mannen durchsuchten sie die Umgebung und als schließlich Louis ihn fand, war es wohl ein unachtsamer Fehler des jungen Mannes der ihn in die Gewalt des Attentäters führte.

Fast wütend darüber, ließ Rafael sein Pferd, stehen, zog sein Schwert und trat auf den Mann zu, der ein Rasiermesser an die Kehle Louis gesetzt hatte.
Er war umzingelt. 5 Leute standen um ihn herum und er konnte nirgendwo hin. Nur... Louis Leben war in Gefahr.
Rafael wollte es nicht gefährden, dennoch konnte er den Mann auch nicht einfach so gehen lassen. Er bot ihm an das er sich ergeben solle, das sich das Positiv auf seine Verhandlung auswirken würde, doch der Mann hörte nicht.
Rafael wollte ihn der Gerichtsbarkeit der Grafschaft übereignen, doch wenn er jetzt erneut würde fliehen können, wäre sein Leben wohl kein Goldstück mehr wert.
Er redete weiter auf den Mann ein, doch kam ihm Erinna zu Hilfe, die sich unbemerkt hinter den Mann geschlichen hatte.
Was sie warf, vermochte Rafael nicht zu erkennen, nur das der Mann abgelenkt schien, den Griff um Louis lockerte und schon griff der Ritter zu.
Er sprang vor, zog Louis weg, doch der Unbekannte hatte blitzschnell seinen Fehler bemerkt, die Klinge erneut an den Hals von Louis gesetzt, so das sich ein Langer Schnitt, der, Temora sein Dank nicht ganz durch die Kehle ging sich über den Hals zog und Louis in seinen Armen zusammenbrach.

Sofort waren zwei seiner Leute heran, Amarad und Mons die sich um Louis kümmerten, ihn sofort verarzteten und Rafael selber, das Schwert noch gezogen, wandte sich an den Attentäter, der in dem Moment, warum auch immer, rücklings am Boden lag.
Noch während er versuchte auf zu stehen, streckte Rafael ihm die Klinge an den Hals.
„Ruhig... ganz ruhig, Kerl!“ herrschte er ihn an und der Mann hielt inne. Da er Kay befohlen hatte die Armbrust weiter auf den Mann gerichtet zu halten und seine anderen Leute mit Louis beschäftigt waren, bat er Quarius den Mann zu binden, damit man ihn der Gerichtsbarkeit der Grafschaft zu führen konnte.
Nur langsam zog Rafael das Schwert von der Kehle des Mannes, als Quarius heran war und dem Attentäter hoch half, um ihm die Hände zu binden.
Noch immer verhüllte eine Maske das Gesicht des Mannes, und beherzt griff Rafael zu um ihm diese vom Gesicht zu reißen.
Obwohl Quarius hinter dem Mann stand wich dieser aus und zurück.
Rafael setzt nach, griff erneut gen der Maske, doch erneut wich der Mann aus, dessen Hände noch immer nicht gebunden waren.

Erst jetzt sah der Ritter das der Mann eine Hand in seiner Tasche hatte, wohl etwas heraus ziehen wollte, und als er dann auch noch ansetzte um an Quarius vorbei zu kommen, gar hinter diesen, fackelte Rafael nicht mehr lange.
Vorstürzend, schlug er mit dem Knauf des Schwertes nach der Schläfe des Mannes vor ihm nur damit als dieser zu Boden ging, Quarius am Arm zu haben der meinte ihn aus schelten zu können wegen dieser Tat.
Rafael konnte sein Ungehaltenheit nur schwer verbergen.
Dieser Mann hatte fast zwei seiner Männer getötet, hatte fast einen frühen Krieg gegen Rahal ausgelöst, jetzt hier fast einen seiner Leute umgebracht und noch versucht sich Quarius Fesseln zu erwehren und den neu geweihten Ritter auch noch als Geisel zu nehmen ...

Oh ja... Temoras Tugenden. Sie selber lebte danach, doch war auch sie es die am Tage der Apokalypse das Schwert gegen Alatar führte.
Es gab immer verschiedene Auslegungen eines Glaubens, und manchmal so waren Worte vergebene Liebesmüh, wenn sie auch immer im Fordergrund stehen sollten.
Dieses mal hier, waren Worte nicht ausreichend. Und getötet oder gar verletzt, hatte er den Mann nicht.
Dieses Mal machte er sich selber die Mühe den Mann zu binden. „Wir bringen ihn nach Varuna und übergeben ihn der Gerichtsbarkeit der Grafschaft!“ meinte er mit ruhiger Stimme, und drehte sich um als er die Stimme Aradans hörte, der hin zu gestoßen war, und erklärte man könne ihn in seine Obhut geben.
Rafael nickte nur, bat sich aus das man die Taschen des Mannes noch durchsuchen solle, und befahl Kayleigh und Amarad, Aradan nach Varuna zu begleiten und den Mann der Garde zu überstellen.
Er selber sorgt mit Mons zusammen dafür das man Louis nach Bajard zu einem Heiler brachte.
Der Schnitt am Hals war ziemlich tief, doch zum Glück nicht tief genug, so das Louis sicher in den Nächsten Tagen wieder Einsatz bereit sein würde.

Erst als er sicher war das Louis in guten Händen war, ritt er nach Varuna zurück.
Neugierig darauf was der Mann noch in den Taschen gehabt hatte, und auch um mit ihm zu reden.
Kayleigh Reingond

Beitrag von Kayleigh Reingond »

Den Mann nicht aus den Augen lassend, folgt sie dem Gardisten, als sie aus der Kutsche steigen. Vor den Treppen Varunas angekommen, ruft er drei Wachen zu sich, die den noch von Rafaels Schlag bewußtlosen Attentäter zwischen sich nehmen und ihn gen Varuna tragen.

In der Gardisterei angekommen hält Kayleigh noch immer die Armbrust bereit, als der Attentäter die Augen langsam öffnet und wieder zu sich kommt, umschließt sie den Griff um diese fester. „Ihr könnt eure Waffe nun senken“, sagt der Mann zu ihr. Sie tut wie ihr geheissen, schiebt die Armbrust unter dem Umhang in die dafür vorgesehene Halterung. Als der Attentäter wieder auf eigenen Füssen steht, löst der andere Mann, wohl Sire Krenor die Fesseln, befiehlt dem Mann sich umzudrehen. So sah sie ihm nun direkt in die Augen. Erwiedert seinen Blick, lässt sich nichts anmerken als er sie auch noch angrinst. Das Pochen in der Schulter ignoriert sie, auch den Verband, der durchgeblutet und nicht mehr sonderlich fest unter ihrem Umhang zu sehen ist.

Angespannt sieht sie Sire Krenor und dem Attentäter hinterher, als dieser nun abgeführt wird. Sie wendet sich zu dem Mann neben sich, ohne die Blicke aus dieser Richtung zu nehmen. „Wo wird er nun hingebracht?“ „In die Kerker“, gibt er zurück. „Kann ich dabei sein?“ fragt sie, nun den Kopf in seine Richtung wendend. Er dreht sich zu ihr und betrachtet sie. „Wozu? Gelüstet es euch nach Rache?“ Ihre Brauen ziehen sich zusammen und in für sie ungewöhnlich Barschem Ton gibt sie zurück „Was erdreistet ihr euch? Ich bin Temoras Dienerin! Ich will lediglich mit eigenen Augen sehen, daß er eingesperrt ist“ „„Nun ich denke Leutnant Krenor wird seine Aufgabe wohl Wissens durchführen können, er ist ein kompetenter Mann und als Ritter der Königin denke ich das er mit seiner Arbeit zurecht kommen wird...!“ Für einen Bruchteil einer Sekunde wollten ihr die Gesichtszüge entgleiten, rasch senkt sie das Haupt. „Bitte verzeiht, ich hatte keine Ahnung..“ Sie verstummt.

Sie wollte diesen Mann doch nur eingesperrt sehen. Wollte das Bild in ihrem Gedächtis wissen, damit sie endlich wieder ruhig schlafen konnte. Rache… Wütend hatte sie dieser Vorwurf gemacht. War sie doch momentan sehr empfindlich, was dieses Gefühl anging. Rache hatte sie schon einmal erblinden und falsch handeln lassen. Es nun vorgeworfen zu kriegen war weiss Gott schwer zu ertragen. Demütig das Haupt gesenkt steht sie vor ihm. Von der kurzen Unterhaltung der beiden bekam sie nicht viel mit, andere Gedanken lagen schwer auf ihr und für sie völlig überraschend schoß ihr der Gedanke an Darion durch den Kopf.

So verlässt der Ritter nun die Gardisterei und Sire Krenor bittet sie zu ihrer Aussage mit in einen großen Raum. Nach der Aufforderung sich zu setzen, lässt sie sich auf einen der großen aus Stein gehauenen Stühle nieder. In ausführlichen Sätzen erzählt sie nun die Begebenheiten des Attentats, das von diesem Mann auf sie verübt wurde. Als er sie fragt, ob sie wirklich sicher sei, das dies der Mann ist um den es sich handelt, nickt sie nur stumm.

Sie stand ihm heute in Bajard gegenüber, hatte ihn schon eine Weile beobachtet, als die anderen in die Kapelle gingen. Er unterhielt sich mit einem Mann. Als er sich schließlich von diesem abwandte, sah er kurz in die Richtung in der Kayleigh stand. Sie drehte rasch den Kopf in eine andere Richtung und hoffte, daß er sie nicht erkannte. Ob es geglückt war wußte sie nicht, doch zu ihrer Erleichterung schlug er nun einen anderen Weg ein. An der Hauswand der Kapelle schlich sie ihm hinterher, als er plötzlich wieder stehen blieb. Er dreht sich um. Ihr Herz begann zu rasen. Hier war sie noch immer nicht sicher, ob er es tatsächlich war. Er schob die Hand in eine Tasche, holte etwas heraus und ließ es fallen. Bestürzt sah sie auf die nun am Boden neben ihm liegende Feder. Absolut sicher! „DA IST ER!!“, schrie sie nun und ihre Mitstreiter platzten aus der Kapelle.

„Ich sah seine Augen“, sagt sie nun, den Kopf wieder hebend. „Sicherer könnte ich mir nicht sein.“

Er legte ihr nahe sich bereitzuhalten, ihre Aussage auch vor dem Rat vorzubringen und unter Zusicherung dessen verließ sie dann, doch sichtlich erschöpft und bleich die Gardisterei. Draußen angekommen, ging sie langsamen Schrittes die nass glänzenden Straßen Varunas Richtung der Tore entlang. Sie war erleichtert, aufgeregt, erschöpft und doch hellwach. Sie hatten ihn! Er war es!

Zuhause angekommen müht sich sich ins Bett, legt sich samt Stiefel und Umhang darauf und sicher nicht länger als zwei Minuten vergehen, bis die warmen Arme des Schlafes sie empfangen und entführen.
Erinna Hinrah

Beitrag von Erinna Hinrah »

Eigendlich wollte sie nach Bajard und eigendlich wollte sie in Ruhe die Menschen beobachten und dabei ein Met trinken.

Irgendwer rief ihren Namen und sie zügelte ihr Pferd.

Erinna. Du kannst Spuren lesen, hilf uns, wir haben den Mann gefunden der zwei meiner Leute aus dem Hinterhalt angriff.


Erinna verstand ihn sofort und langsam lies sie ihr Pferd durch den nahen Wald laufen, aufmerksam den Boden und die Buesche betrachtend. Nichts. Dann hoerte sie einen Schrei und ritt direkt zurück.

Irgendwie erkannte sie schnell die Situation und hielt Quarius die Zügel ihrer Stute hin. Lautlos schlich sie in einem Bogen hinter den Kerl, der Louis mit einer Rasierklinge in seiner Gewalt hatte.

bei den ahnen lass es gluecken

dachte sie bei sich und nahm ihre schwere sielberne Keule vom Rücken. Dankbar um den Temult, das der Täter dadurch nicht das silberne Funkeln bemerkte, schlich sie sich halb geduckt geschuetzt von einigen Bäumen naeher. Sie zögerte keine Sekunde länger und warf die Keule gezielt gegen den Mann. Sie sah das sie ihn wohl an der Schulter getroffen hatte und bemerkte aus dem Augenwinkel Rafael der direkt vorsprang und Louis befreite.

dank euch ahnen, mein dah hat es mir gut beigebracht mit einer Waffe zu werfen.

Dankbar atmete sie auf und half kurz Louis zu verarzten, danach schwang sie sich auf ihre Stute, als sie sah das die Lage unter Kontrolle war und ritt nach Bajard, das was sie ursprünglich vorgehabt hatte.
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