Ein langer, langer Weg ... nur wohin?
Verfasst: Mittwoch 6. Oktober 2010, 15:14
Nun war es schon einge Zeit her, dass er seine Sachen gepackt hatte und von zuhause abgehauen war. Es war alles ein riesiges Abenteuer geworden. Jeden Tag geschah aus seiner Sicht heraus etwas spannendes. Auch wenn er sich eingestehen musste, dass alles nicht ganz so ungefährlich und locker war, wie er es sich immer vorgestellt hat.
An Schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken. Immer wieder schreckte er auf und starrte in das Halbdunkle des Lagers. War da ein Knirschen? Ein Rascheln? Hatte sich wieder irgendwo ein Skelett oder Zombie vergraben? Er fand keine Ruhe und seine Fantasie spielte ihm immer wieder gemeine Streiche.
Zombies waren aus der Entfernung zwar interessant anzusehen, doch aus der Nähe hatte er eine Menge Angst davor... So folgte eine nahezu schlaflose Nacht für den Jungen der für das Leben auf der Straße eigentlich nicht zäh genug ist.
- Die Helden aus seinen Abenteuerbüchern hatten keine Angst vor klapprigen Skeletten - er schon.
Die Helden aus seinen Abenteuerbüchern fürchteten sich nicht alleine im Dunkeln - er schon.
Die Helden aus seinen Abenteuerbüchern froren nicht erbärmlich in ihren Klamotten - er schon.
Die Helden aus seinen Abenteuerbüchern fühlten sich nicht alleine und verlassen - er schon.
- Ob er überhaupt gemerkt hat, dass sein Sohn einfach abgehauen ist?
Ob er ihn überhaupt vermissen würde?
Ob er ihn suchen würde?
Ob er ihn je wieder sehen würde?
An Schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken. Immer wieder schreckte er auf und starrte in das Halbdunkle des Lagers. War da ein Knirschen? Ein Rascheln? Hatte sich wieder irgendwo ein Skelett oder Zombie vergraben? Er fand keine Ruhe und seine Fantasie spielte ihm immer wieder gemeine Streiche.
Zombies waren aus der Entfernung zwar interessant anzusehen, doch aus der Nähe hatte er eine Menge Angst davor... So folgte eine nahezu schlaflose Nacht für den Jungen der für das Leben auf der Straße eigentlich nicht zäh genug ist.