es war ein schöner tag, blauer himmel und sonnenschein. trotzdem war es der erste arbeitstag in der woche und auch tejo machte sich wie gewohnt auf den weg ein paar fische zu fangen, zu jagen und sich mit tieren zu beschäftigen.
gemütlich spatzierte er vom grillplatz in rahal, an dem er trainierte und auch seine jause einnahm wieder richtung stadttor um weiter zu arbeiten. als er jedoch an der kreuzung vorbeikam und richtung traverne und ausgang abbiegen wollte sprang aufeinmal ein aufgeschrecktes pferd um die ecke. nach einem kurzen schreck legte er sein gepäck ab und versuchte auf das tier einzureden. "beruhige dich, ich tu dir nichts" sagte er immer wieder. sichtlich verärgert sein gesichtsausdruck. wer tut so etwas einem pferd an. mit birnen lockte er das tier an sich. es schien extrem hungrig zu sein. eine qual dachte er sich, wer quält so ein pferd. immer wieder das sichtliche gefluche. "ruhig mein kleiner, ich passe schon auf dich auf!" fast hatte er es geschafft, schreckte das tier nocheinmal zurück. mit all seiner mühe lockte er es auf die wiese neben der kreuzung, fütterte es nochmal mit birnen. geschafft, das tier schien ihm immer mehr zu vertrauen. er fütterte es und streichte ihm über die mähne. "ich werde dich mitnehmen" , sagte er zu dem pferd.
er fragte noch zwei männer in der umgebung, ob sie wissen, wem das pferd gehöre, doch da auch diese beiden nicht weiter wusste heftete er kurzerhand einen provokanten brief and das tor und an die anschlagtafel des marktes von rahal auf dem zu lesen ist:
an den tierquäler,
heute musste ich zeuge werde, wie ein armes pferd [ooc: siran] quält wurde. es bekam nichts zu trinken, nichts zu fressen und es war auch noch so aufgeschreckt, dass es durch halb rahal galoppierte. ich als tierarzt konnte das nicht mit ansehen, habe das arme tier beruhigt und versorgt. zudem nahm ich es mit mir um es nicht seinem eigenen schicksal zu überlassen.
sollte der besitzer den mut haben sich bei mir zu melden und versprechen, dass dies nicht wieder vorkommt, wird er sein pferd zurückerhalten. bis dahin bleibt es in meiner verwahrung.
zum gruße
tejo valeron, tierarzt auf gerimor"
[mit schöner schrift gezeichnet]
immer noch verärgert über die tat des unbekannten, machte er sich mit dem pferd und seinem hund auf den weg nach varuna, wo er das tier bei einer sehr guten bekannten unterstellen wollte bis sich der jenige meldet. doch auf dem weg dorthin war er vor lauter wut so unaufmerksam, dass er einen panther nicht bemerkte. das pferd schreckte auf einmal auf, warf tejo ab und rannte mit vollem elan gegen den panther. es schien ihn aufhalten zu wollen. tejo brüllte und tat was in seiner macht lag um dem pferd zu helfen, doch es erlag noch an dem ort seinen verletzungen. noch eine weile stand tejo mit sehr trauriger mine und ein paar tiefen wunden vor dem pferde ehe er wieder zurück nach rahal lief um die zettel wieder zu entfernen. es schien einfach nicht sein tag zu sein, sagte er zu sich selbst.