Der Abend des Einfalls.
Die Gemeinde lag dort.. einladent.. offene Tore und keine Wachen.. welchem Raubritter,Bandit, Söldnerschwein hätte dieser Anblick nicht das Herz erwärmt? Die Vorhut und zugleich Haupttruppe der Söldner ging also hinein in das einladende Dörflein und sah sich ein wenig um.
Schließlich entschloß man sich zunächst die Taverne einzunehmen um sich erstmal zu Stärken und ordentlich die Sau rauszulassen.. es wurde Gelacht, Gesoffen und Gefressen.. alles auf Kosten des Hauses versteht sich. Man verzichtete zuweilen sogar auf Gläser und brach einfach den Zapfhahn des kleinen Weinfasses ab und soff das Zeugs so.
Eigentlich wollte der Söldnerhaufen nur Kurz in Düstersee verweilen.. Proviant und Waffen auffüllen.. Frauen schenden und ein wenig "feiern".
Doch es kam anders.. Ein Trupp aus Rahal traf ein.. bestehend aus Rittern Landsknechten und dergleichen, welche nicht Zögerten den Söldnerhaufen zu zertreten, doch durch die Gute Lage der Taverne konnten die Söldner den Trupp in ein Nadelöhr zwängen.. 2 Krieger Rahals passten nur durch die tür, dahinter die restlichen aufgereiht. Vor ihnen standen jedoch 4 Söldner, schwer gerüstet und bewaffnet und so konnten sie die Ritter gut zurückdrängen, denn auf die Vordersten wurde Druck von hinten und von Vorn ausgebaut, so dass diese sich kaum bewegen konnten und sehr schnell an Kraft verloren da die Hitze und der Platzmangel viel Luft nahmen.
Nach dem die Ritter herausgedrängt wurden wendete sich das Platt.. nun waren 2 Söldner vor einer Reihe Rittern, welche versuchten wieder die Taverne zu stürmen. Doch war die Taktik der Söldner, nur zurückzuhalten, weniger angreifen. Freilich wurde auf die Vordersten Söldner nun auch von beiden Seiten Druck ausgeübt, aber da diese mehr mit dem Schild Hantierten und dem Trupp zurückzuhalten, ging ihnen langsamer die Kraft aus.
Plötzlich hörte man von den Wäldern Lautes gebrüll und das Kampfhorn.. ja.. endlich war er da.. die Nachhut der Söldner. Sie drangen in die Stadt ein und Umzingelten den Feind.. Natürlich.. einige wurden getötet aber da die Anzahl Überwätigend war, Zog sich der Feind dennoch zurück.. vorrübergehend zumindest. Und so war die Stadt eingenommen.. Die Tore geschlossen, und erstmal weiter gefeiert. Ja.. sogar Freunde wurden gefunden in Form von Zwei Piraten und einem Jungen Mann, mit welchen man Sprach und Soff.
Man wolle den nächsten Tag abwarten.. und zu entscheiden ob man sich einige Zeit niederlässt.. oder Proviant auffüllt ehe man dieses Drecksloch Niederbrennt....
Die Söldnertruppe des Duncan.
-
Degenhard von Gluecksklee
Das Kaff wirkte verlassen, einem Furunkel gleich, welches einem am Hintern haftet und das man nicht los wird.
Dem alten Hoftänzer war es gleich, er wollte nur eins: Ausruhen, die Beine hochlegen und die Blasen an den Füßen vergessen. Verfluchte Lauferei! Dann das ständige Gegacker der Hühner die Duncan aufgenommen hatte, das Weibsvolk. Klebten einem an der Pelle, konnten kein halbes Sandmaß das Maul halten und ran ließen sie einen auch nicht. Allerdings war Letzteres unerheblich, er hatte weitaus hübschere Weiber in den „Federn“ gehabt… früher.
Aber zugegeben, die Streunerinnen hatten was auf dem Kasten.
Er legte die Füße auf den Nachbarstuhl und besah sich in gemütlicher Haltung das Gedränge an der Tavernentür. Dachten die Kerle tatsächlich sie könnten pärchenweise die Taverne stürmen und die Söldner… ja was eigentlich? Hinaustreiben? Umbringen? Einfangen?
Eine höfliche Begrüßung sah jedenfalls anders aus, schließlich waren sie Gäste! Auch, wenn sie sich selbst eingeladen hatten.
Endlich löste sich alles in Wohlgefallen auf, die Kerle zogen es vor den Rückzug anzutreten und man konnte einiges über das Kaff erfahren.
Es nannte sich Düstersee und Alatar war nicht, wie zunächst angenommen, der Dorfvorsteher. Es gab offenbar keinen und die Kerle waren aus Rahal, was ziemlich in der Nähe liegen sollte.
Während die Weiber lieber Blut sehen wollten, wünschte Duncan ein Gespräch und „Knilch“, wie er sich nannte sollte dafür sorgen, dass es zustande käme.
Dem alten Parkettwischer war auch dies egal, Hauptsache es kamen am Ende auch für ihn zweierlei Hühner dabei herum, eins knusprig gebraten und eins mit zwei langen Beinen um Bett und Seele zu wärmen.
Dem alten Hoftänzer war es gleich, er wollte nur eins: Ausruhen, die Beine hochlegen und die Blasen an den Füßen vergessen. Verfluchte Lauferei! Dann das ständige Gegacker der Hühner die Duncan aufgenommen hatte, das Weibsvolk. Klebten einem an der Pelle, konnten kein halbes Sandmaß das Maul halten und ran ließen sie einen auch nicht. Allerdings war Letzteres unerheblich, er hatte weitaus hübschere Weiber in den „Federn“ gehabt… früher.
Aber zugegeben, die Streunerinnen hatten was auf dem Kasten.
Er legte die Füße auf den Nachbarstuhl und besah sich in gemütlicher Haltung das Gedränge an der Tavernentür. Dachten die Kerle tatsächlich sie könnten pärchenweise die Taverne stürmen und die Söldner… ja was eigentlich? Hinaustreiben? Umbringen? Einfangen?
Eine höfliche Begrüßung sah jedenfalls anders aus, schließlich waren sie Gäste! Auch, wenn sie sich selbst eingeladen hatten.
Endlich löste sich alles in Wohlgefallen auf, die Kerle zogen es vor den Rückzug anzutreten und man konnte einiges über das Kaff erfahren.
Es nannte sich Düstersee und Alatar war nicht, wie zunächst angenommen, der Dorfvorsteher. Es gab offenbar keinen und die Kerle waren aus Rahal, was ziemlich in der Nähe liegen sollte.
Während die Weiber lieber Blut sehen wollten, wünschte Duncan ein Gespräch und „Knilch“, wie er sich nannte sollte dafür sorgen, dass es zustande käme.
Dem alten Parkettwischer war auch dies egal, Hauptsache es kamen am Ende auch für ihn zweierlei Hühner dabei herum, eins knusprig gebraten und eins mit zwei langen Beinen um Bett und Seele zu wärmen.