Von den Gefühlen in der Wüste...
Verfasst: Dienstag 27. Juli 2010, 13:26
Der ewige Sand der Wüste, er erstreckte sich vor ihren Füßen wie das Meer vor all jenen die an der Küste standen.
Und auch in jenem Sand konnte man ertrinken im Wahnsinn der Ewigkeit.
Ihre Füße trugen sie vorran, Schritt um Schritt. Der Kopf der jungen Heilerin war wie leergeblasen, nichts spielte sich mehr in ihrem Kopf ab.
Es war schon einen halben Tag her als sie losgelaufen war. Damals war ihr Kopf noch vor und ihr Herz brannte wie ein Feuer. Sie konnte nicht verstehen wie der erhabene Kalif so hatte handeln können. Wieso hatte er sie in die Wüste 'verbannt' in jene Einöde. Seine Worte die in ihrem Kopf wiederhalten Schnitten wie scharfe Klingen durch ihre Seele hindurch.
War sie nicht immer Treu gewesen? Hatte sie nicht versucht die Ehre ihrer Familie immer hoch zu halten. Sie war es die vor den Tiefländern gekniet hatte den Kopf fest auf den Teppich gepresst und sie um vergebung für die Taten ihres Bruders gebeten hatte. Ihre Ehre hatte sie gegeben um die Ehre der Familie hoch zu halten. Wieso war sie es dann der jenes nun fern war?
Entehrt und in die Wüste geschickt, ihren Posten beraubt, sogar aus ihrer Familie war sie ausgeschlossen worden. Und bis jetzt verstand sie immer noch nicht genauso wieso.
Sie hatte neimals ihre Trauer mit in den Palast gebraucht. Nur im Stillen für sich um ihren Verlobten getrauert. Natürlich waren ihre Gedanken oft weggeglitten aber sie hatte sich immer wieder dazu gezwungen im Palast daran zu denken was wichtig war. An das Reich und an den Emir.
Sie war Stundenlang auf dem Weg durch die Wüste alle Schritte durchgegangen wo sie jemals hätte etwas falsch machen hätte können. Ihr war nichts aufgefallen... Aber dem Kalifen war es aufgefallen, dass ihre Gedanken immer wieder abgeglitten waren.
Wo bei Eluive war ihm das aufgefallen. Sie hatte immer Gedacht ihre Maske war perfekt. Sie war eine perfekte Natifah oder eher doch nicht?
War sie für so eine inteligente und erhabene Person so leicht zu durchschauen?
Und er machte auch kein Geheimnis daraus, er sagte es ihr so hart wie es war, dass er sie mit solch einer Ablenkung nicht brauchen konnte. Und er hatte recht, der erhabene Emir brauchte jemand, der voll und ganz mit Kopf und Seele bei ihm war. Sie dachte immer sie wäre dies im Palast gewesen, aber sie hätte es rund um die Uhr sein müssen ohne Ausnahme.
Die Sonne ging langsam über der Wüste auf und tauchte sie in ein Gold der ersten Sonnenstrahlen. Die Wüste war schön in jenen Momenten, sie hatte etwas reines und unschuldiges und doch gab es Abgründe in jener Wüste.
Die Tiere die dort lebten, die großen und die kleinen. Die Aussätzigen die in der Wüste lebten und durchaus gefährlich waren und wer weis was noch alles an Menschen oder nicht mehr Menschen in der Wüste herumliefen.
War sie wie jene Wüste? Von außen so Rein und Unschuldig und innerlich hatte sie doch tiefe Abgründe?
Sie müsste jene Abgründe finden und vernichten, sie dürfte keine Gefahr für die erhabene Familie sein. Und sie war sich sicher, Eluive würde ihr dabei bei stehen diese Abgründe zu finden und zu vernichten.
Sie machte eine Rast um weiter in die aufgehende Sonne zu sehen. Sie war ein Geschenk der Eluive, das Leben. Denn ohne die Sonne würde das Leben kalt und kahl sein.
Und auch in jenem Sand konnte man ertrinken im Wahnsinn der Ewigkeit.
Ihre Füße trugen sie vorran, Schritt um Schritt. Der Kopf der jungen Heilerin war wie leergeblasen, nichts spielte sich mehr in ihrem Kopf ab.
Es war schon einen halben Tag her als sie losgelaufen war. Damals war ihr Kopf noch vor und ihr Herz brannte wie ein Feuer. Sie konnte nicht verstehen wie der erhabene Kalif so hatte handeln können. Wieso hatte er sie in die Wüste 'verbannt' in jene Einöde. Seine Worte die in ihrem Kopf wiederhalten Schnitten wie scharfe Klingen durch ihre Seele hindurch.
War sie nicht immer Treu gewesen? Hatte sie nicht versucht die Ehre ihrer Familie immer hoch zu halten. Sie war es die vor den Tiefländern gekniet hatte den Kopf fest auf den Teppich gepresst und sie um vergebung für die Taten ihres Bruders gebeten hatte. Ihre Ehre hatte sie gegeben um die Ehre der Familie hoch zu halten. Wieso war sie es dann der jenes nun fern war?
Entehrt und in die Wüste geschickt, ihren Posten beraubt, sogar aus ihrer Familie war sie ausgeschlossen worden. Und bis jetzt verstand sie immer noch nicht genauso wieso.
Sie hatte neimals ihre Trauer mit in den Palast gebraucht. Nur im Stillen für sich um ihren Verlobten getrauert. Natürlich waren ihre Gedanken oft weggeglitten aber sie hatte sich immer wieder dazu gezwungen im Palast daran zu denken was wichtig war. An das Reich und an den Emir.
Sie war Stundenlang auf dem Weg durch die Wüste alle Schritte durchgegangen wo sie jemals hätte etwas falsch machen hätte können. Ihr war nichts aufgefallen... Aber dem Kalifen war es aufgefallen, dass ihre Gedanken immer wieder abgeglitten waren.
Wo bei Eluive war ihm das aufgefallen. Sie hatte immer Gedacht ihre Maske war perfekt. Sie war eine perfekte Natifah oder eher doch nicht?
War sie für so eine inteligente und erhabene Person so leicht zu durchschauen?
Und er machte auch kein Geheimnis daraus, er sagte es ihr so hart wie es war, dass er sie mit solch einer Ablenkung nicht brauchen konnte. Und er hatte recht, der erhabene Emir brauchte jemand, der voll und ganz mit Kopf und Seele bei ihm war. Sie dachte immer sie wäre dies im Palast gewesen, aber sie hätte es rund um die Uhr sein müssen ohne Ausnahme.
Die Sonne ging langsam über der Wüste auf und tauchte sie in ein Gold der ersten Sonnenstrahlen. Die Wüste war schön in jenen Momenten, sie hatte etwas reines und unschuldiges und doch gab es Abgründe in jener Wüste.
Die Tiere die dort lebten, die großen und die kleinen. Die Aussätzigen die in der Wüste lebten und durchaus gefährlich waren und wer weis was noch alles an Menschen oder nicht mehr Menschen in der Wüste herumliefen.
War sie wie jene Wüste? Von außen so Rein und Unschuldig und innerlich hatte sie doch tiefe Abgründe?
Sie müsste jene Abgründe finden und vernichten, sie dürfte keine Gefahr für die erhabene Familie sein. Und sie war sich sicher, Eluive würde ihr dabei bei stehen diese Abgründe zu finden und zu vernichten.
Sie machte eine Rast um weiter in die aufgehende Sonne zu sehen. Sie war ein Geschenk der Eluive, das Leben. Denn ohne die Sonne würde das Leben kalt und kahl sein.