Wenn eine Maartifeh..

Geschichten eurer Charaktere
Antworten
Shirin Ifrey

Wenn eine Maartifeh..

Beitrag von Shirin Ifrey »

Wenn eine Maartifeh... etwas sagt hast du zu hören!

Gehorsam


Sie konnte ihren Augen nicht trauen. Da waren sie im Krieg mit Rahal, der Kalif selbst befahl sich als Festländer zu verkleiden wenn Menekaner auf das Festland reisten und da stand er nun, ohne Waffen in Stoffkleidung deutlich erkennbar als Menekaner: Jaabar Ifrey.
Dieser sture goldgierige Händler!, dachte sich Shirin als sie ihren Mustang direkt zu ihm trieb. Sie selbst war bis auf die Zehne bewaffnet und in ihre beste Rüstung gehüllt. "Jaabar, was soll das? Bist du Lebensmüde? Ich habe kein Lust pausenlos auf dich aufzupassen.", kam es direkt von der Cousine. Im Kriegszustand und auf dem Festland, lag es an der Maartifeh ihr Volk zu schützen und dazu zählte auch einen sturen Salzschürfer etwas zu befehligen - gerade um sein Leben zu schützen. Sie kamen in einen Streit, Shirin ritt näher an ihn heran um den Streit leiser auszutragen. Deutlich war dass Beide Sturköpfe waren und niemand einen Rückzug machen wollte. In ihm brodelte es förmlich, immerhin war er der Mann und sie nur eine Frau! Da packte er sie an einem Riemen ihrer Rüstung und zog sie an sich um seinen Standpunkt auch gewaltsam zu verdeutlichen. Sie jedoch blieb äußerlich ruhig, für sie war es zu offensichtlich dass er keine Chance gegen sie hätte wenn es zu einer Rangelei kam. Doch soweit sollte es nicht kommen, fast am Höhepunkt ihres Streites unterbrach sie ein Eisenwartler. Frech grüßte er die Beiden mit dem alatarischen Segen.
Sie reagierte sofort, gab den Gaul von Jaabar einen Klaps und zischte ihm zu: "
Verschwinde!". Die Situation mit dem Eisenwartler löste sich ohne Kampf auf. Gerade als Shirin wegreiten wollte kam Jaabar zu der gefährlichen Situation zurück. Sie konnte ihren Augen nicht trauen, sie hatte doch gerade etwas befehligt. Was sollte das? Wollte er unbedingt sterben.. oder sie zwanghaft in einen Kampf treiben?

[img]http://th08.deviantart.net/fs13/150/i/2007/259/c/0/Prisoner_of_your_eyes__by_HappyYeyeGirl.jpg[/img]

Der Streit ging auf Menek'Ur weiter. Jaabar war hier als Mann in der höheren Position, zudem war er der Älteste im Hause Ifrey und somit besaß er eigentlich auch die Würde des Oberhauptes, für viele war er es im Geheimen sogar schon. Doch Shirin ließ sich nicht abhalten ihn auch hier nochmals deutlich zu machen, das er zu hören hat wenn sie in einer Kampfsituation etwas befehligte. "
In Rahal wurde ich einst niedergestreckt und entehrt als ich ohne Schleier und halbnackt im Dreck lag. Damals konnten die Händler fliehen. Ich habe keine Lust das soetwas nochmals geschieht, weil ich meine Augen nur für die Händler habe. Du hast zu gehen. Ich kann mich nicht auf dich, den Feind und mich selbst konzentrieren." Doch auch Jaabar gab nicht einen Zentimeter seines Stolzes her, doch gestand er ihr zu, dass er zukünftig hören würde wenn es um eine gefährliche Situation ginge.


Vor einigen Tagen hatte er ihr eröffnet, dass er um sie werben wollte. Wusste er wirklich auf was er sich da einließ? Doch so wie sie Jaabar einschätzte, würde er sich einfach nehmen was ihm Zustand: eine Frau.
Jaabar Saabir Ifrey

Beitrag von Jaabar Saabir Ifrey »

Gerade tätigte er einige Handel auf Gerimor als er am Dorfeingang Bajards auf Shirin traf welche ihn sogleich mächtig den Marsch blies... was bildete sich diese Frau ein? Sie gibt ihm.. IHM Befehle, einem Mann, einem Reichen Händler welcher auch noch eine für den Krieg wichtige Position inne hatte.. gut Er sah insgeheim ein dass er Scheiße gebaut hat und .. Aiwa.. er wäre leichte Beute für den Feind zudem eine nützliche Informationsquelle für diesen, immerhin hatte er Pläne von alle Verteidigungsanlagen ebenso für den Rückzugsposten. Aber der Stolz in ihm würde es niemals zu geben, zumindest nicht vor ihr....

Auf Menek´Ur versuchte er seinen Rang ihr gegenüber zu fästigen.. mit mehr oder weniger guten Erfolg. Schließlich trennten sich beide Hitzköpfe voneinander und Jaabar ging seiner Arbeit nach. Will er dieses Weibsstück wirklich zur Frau? Er muss verrückt gewehsen sein als er dies in betracht zog.. aber vielleicht wollte er sie auch aus diesem Grunde? Der Spaß an der Herausforderung? Eine Frau die nach Menekansichem Ideal eigentlich keine Frau ist zu einer zu machen?
Er würde sich die nächsten Tage zumindest ersteinmal distanzieren denn niemals würde er angekrochen kommen.. dafür war sein Stolz zu stark!
Shirin Ifrey

Beitrag von Shirin Ifrey »

Wenn eine Maartifeh... um Dominanz kämpfen muss

Dominanz

Als sie zu der Männerrunde kam wurde sie freundlich gegrüßt, Yaamal und Jaabar hatten Wahid zu Besuch. Erst dachte sie, sie würde stören und wollte wieder gehen, doch alle luden sie freundlich zu der Männerrunde. Sie hatte sich extra in ein feines Gewand geschmissen. Über ihren Schleier hingen viele kleine Ketten, ihr Armband wurde durch fein gedrehte Ketten mit einem Ring pro Finger verbunden, von ihrem Ohrring hing eine einzelne Kette hinab, diese hielt sich durch einen kleinen Klackverschluss an ihrem Nasenflügel. Sie gab sich Mühe ordentlich auszusehen, wollte sie doch Jaabar beweisen dass sie nicht nur eine Kriegerin ist, sondern auch eine gute Menekanerin sein konnte. Die Gespräche waren familär, es wurde über eventuelle Hochzeiten gesprochen und sich gegenseitig aufgezogen. Doch Jaabar versaute ihr die Laune gehörig als er die Stimme erhob: "
Lass doch deine Haare lang wachsen und flechte sie für den Kampf." Shirin weitete ihre Augen. Wollte er sie etwa verändern? Was bildete sich dieser Kerl überhaupt ein! "Lange Haare stören mich beim Kampf." - "Das kann ich mir nicht vorstellen, wenn du sie doch zusammen bindest." Shirin erhob ihre Stimme nun gegen ihn: "Ich glaube ich habe mehr Ahnung vom Kampf als du, oder wie viele Kämpfe hast du schon bestritten, Jaabar? Wenn du eine Frau mit langen Haaren willst, dann geh zu Nazeeya." Jaabar schnaubte nun wütend aus, "Was wagst du, Weib. Rede so nicht in meinem Haus mit mir!" Shirin richtete sich auf und zuckte mit ihren Schultern: "Na gut. Inshallah.", und dann ging sie weg.
Bei einer kleinen Jagd reagierte sie sich ab. Doch sie fühlte sich noch immer Unwohl. Wollte Jaabar sie wirklich verändern? Sie nahm sich vor ihn Abends nochmals aufzusuchen.



Am frühen Abend kam sie erneut in das Haus Jaabars. Sie hatte ja noch den Schlüssel zu jenem. Diesesmal hatte sie sich jedoch nicht in Schale geworfen unter dem feinem Rock trug sie sogar noch ihre Rüsthose. Jaabar saß am Arbeitstisch als sie hinein kam. "
Salam.", begrüßte er sie freundlich und richtete sich auf um in den Keller zu gehen. Shirin rollte mit den Augen und folgte ihm. "Jaabar, hast du etwas?" - "Neda, wieso sollte ich." - "Bist du noch sauer?" Er ging wirr in seinem Keller herum, scheinbar suchte er etwas. "Aiwa." Shirin stellte sich ihm in den Weg, so dass er der Konfrontation nicht mehr aus dem Weg gehen konnte. "Ich will etwas klar stellen.. ich werde mich nicht verändern, so wie du das willst." Nun verschränkte auch er die Arme und sah auf sie hinab. "Du wirst in meinem Haus eine gute Frau sein, wirst für mich kochen und putzen." Nun lachte sie auf: "Du spinnst ja! Ich werde niemals deine persönliche Putzfrau und Köchin sein." Und dann begann der Kampf um die Dominanz. Jaabar wich keinen Zentimeter von seinem Standpunkt ab. "Du wirst tun was ich will in meinem Haus, Weib!", er drängte sich an ihr vorbei. Shirin wandte sich sofort herum und warf ihn an den Kopf: "Du kannst mich mal!" Das war zuviel für Jaabar, was wagte diese Frau nur. Er packte sie und drückte sie mit Gewalt an das Regal. Shirin verzog vor Schmerz ihr Gesicht als die Regalbretter sich hart in ihren Rücken stießen. Dann griff sie nach seinem Haarzopf um ihn unter Kontrolle zu haben. Doch Jaabar nutzte seine körperliche Überlegenheit und drängte sie mit seinem Körpergewicht an das Regal zurück. "Du wirst auf mich hören..", wisperte er ihr ans Ohr. Shirin zog fest an seinem Zopf, Jaabar verzog das Gesicht vor Schmerz und legte den Kopf zurück in den Nacken. Es begann eine Rangelrei. Als Jaabar sie zu Boden drücken wollte, kratzte Shirin seine Hüfte an der rechten Seite mit ihren Fingernägeln auf. Jaabar setzt sich dann auf seine Beine und presste ihre Arme auf den Boden. "argh!", schrie sie auf, ihr Körper windete sich unter ihm. Sie knurrte.. strampelte. Sie konnte jetzt nicht dominiert werden, nein! Sie lies sich nicht so behandeln, niemals würde sie sich einem Händler beugen! Und dann konnte er sich nicht zurück halten: Er löste den Griff nicht als er sie küsste...


[img]http://img691.imageshack.us/img691/6338/shirintaverne.jpg[/img]
Zuletzt geändert von Shirin Ifrey am Donnerstag 8. Juli 2010, 22:19, insgesamt 1-mal geändert.
Shirin Ifrey

Beitrag von Shirin Ifrey »

Wenn eine Maartifeh... dem Emir ein Geschenk macht.


Sie stand früh auf. Jaabar jedoch war schon längst in der Mine. Die Hochzeit war nun zwei Tage her und sie musste sich erst noch gewöhnen in einem anderen Raum aufzuwachen. Sie stolperte zu ihrem Säbel und Rüstzeug. Verschlafen zog sie sich ihre Rüstung an, wusch sich das Gesicht und band ihre Haare zusammen. Nun war sie ja eine vergebene Menekanerin. Ihr Weg führte sie den Morgen nicht in die Wüste wie sonst, sondern zum Kontor. Dort hörte sie schon Wahid am Amboss arbeiten. Sie begrüßte ihn und reichte ihm ihren Diamantsäbel."
Könntest du ihn reparieren? Es soll ein Geschenk sein." - "Du willst deinen eigenen Säbel verschenken?", fragte Wahid ungläubig."Ein persönlicheres Geschenk kann es nicht geben, meinst du nicht?" Wahid schenkte ihr ein Lächeln und machte sich daran den Säbel im neuen Glanz erstrahlen zu lassen.
"Kannst du etwas eingravieren?" "Das ist eher die Arbeit für einen Feinschmied." "Ach komm, das schaffst du.." Wahid verzog das Gesicht und betrachtete den kostbaren Säbel. Dann beugte er sich ihren Wunsch und gravierte etwas in die Säbelscheide ein, genau mit der Krümmung:

"Kur kemi hequr syrin, ne e shoim nuk ka kuftij"
Hebt man den Blick, sieht man keine Grenzen


Zufrieden betrachtete Shirin, Wahids Arbeit. "Wirklich wunderbar. Dhabir" Nun musste es nur noch dem Emir gefallen, dies würde sie spätestens heute Abend bei der Krönungszeremonie heraus finden.
Shirin Ifrey

Beitrag von Shirin Ifrey »

Wenn eine Maartifeh... schwanger ist.

Nachwuchs im Hause Ifrey

Die ganzen Tage über strahlte sie eine innere Ruhe aus. Spürbar war die Veränderung die bald in ihr Leben treten würde. Die letzten Wochen machte sie sich viele Gedanken. Es ging von simplen Fragen wie, wo bauen wir das Bettchen auf? Welches Zimmer soll es bekommen wenn es größer wird? über schwerwiegendere, sollte eine Mutter kämpfen? Shirin hatte niemals Zweifel an ihrem Handwerk - bis jetzt. Behutsam legte sie eine Hand auf die Wölbung ihres Bauches. Die Gefahr bestand jeden Tag, dass sie im Kampf stirbt, dann würde sie ihren Sohn oder ihre Tochter zurück lassen. Unweigerlich stiegen Tränen in ihre Augen. Sie wusste nicht, was sie tun sollte.
Vor vier Monaten geschah zudem etwas seltsames in der Wüste Menek'Urs, etwas berührte sie. Etwas Geschah mit ihr als sie in einem Sandsturm fast ums Leben kam. Sie spürte eine Kraft in sich, die sie nicht beschreiben konnte, es war als wollte etwas das sie lebt. Bis jetzt kam sie noch nicht dazu ein dringendes Gespräch mit Yaamal zu führen, zu viel veränderte sich gleichzeitig in ihrem Leben. Doch seitdem vernahm sie eine Melodie, sie endete nie und durchdrang jede Materie und formt sich ein Leben um ihre Töne. Das Gespräch mit Yaamal musste also bald kommen, sie hörte schon von ihrem Großcousin von diesem Phänomen und musste sich wohl eingestehen: Sie war keine Maartifeh mehr.

[img]http://videra.vi.funpic.de/shirinschwanger4monat.png[/img]

Doch nun war sie hier, hatte ein ungeborenes Leben in sich und wusste nicht wohin mit sich. Ein Studium an der Akademie war zwar ungefährlicher als jeden Tag in der Kaserne zu stehen. Doch wenn Krieg kommen würde, würde auch sie für Menek'Ur in die Schlacht ziehen. Es würde keiner von ihr verlangen, Mütter von kleinen Kindern mussten nicht kämpfen - doch sie würde für ihr Land sterben und nicht einfach zusehen. Gerade weil es in einem Krieg immer um die Zukunft der Kinder ging.
Jaabar kam die Treppenstufen hinab, so wurde sie aus ihren Gedanken gerissen. Er schenkte ihr ein warmes Lächeln und lies sich zu ihr an den Tisch nieder. Seine große Hand legte sich auf den Bauch, er schenkte ihr einen Kuss. "Salam meine Wüstenblume." Sie erwiederte das Lächeln. Doch nun kam sie zu einem weiteren Punkt. Jaabar wünschte sich einen Erben, einen Sohn. Erst gestern musste ihre liebste Cousine Saleya sie verteidigen als Saajid, wie selbstverständlich meinte, es sei ein Sohn. Kinder waren das Geschenk Eluives. Menekaner liebten Kinder, egal ob es ein Mädchen oder ein Bube war. Doch bei den Ifreys war es wohl etwas anderes.
Jaabar war nicht mehr Anfang 20, er musste bald einen männlichen Nachkommen haben. "Wo bist du nur mit deinen Gedanken?" Shirin schreckte auf und sah zu Jaabar, welcher sie die ganze Zeit über wortlos betrachtete. "Verzeih' es ist nur so viel im Moment." Er nickte daraufhin, stand auf und holte ihr einen Saft. Shirin musste sich eingestehen dass sie das Privileg bedient zu werden durchaus genoss. Jeder betrachtete sie jetzt als etwas wertvolles, sie wurde von jedem behütet.

Doch die Reaktionen auf ihren Bauch konnten auch durchaus seltsam sein. So war Saleya erst begeistert über ihre schwangere Cousine, doch dann konnte Shirin trauer in ihren Augen sehen. Saleya wünschte sich wohl auch ein Kind.

Saajid war sogar so dreist sich für Shirin zu schämen und meinte doch wirklich, wenn der Vater kein Ifrey sei, würde er niemals Onkel sein. Dabei war sie doch mit Jaabar verheiratet! Was dachte er nur von ihr. Ihr arroganter Großcousin war wirklich unmöglich.

Wahid und Yaamal waren mehr die Schweigsamen, sie zeigten höfliches Interesse doch konnten sie damit wohl wenig anfangen. Wer konnte es den beiden schon übel nehmen? Hatten sie doch weder Frau noch Kind. Der eine war mit seinen Studien beschäftigt und der andere mit allerlei Handwerk.

Far'iah gab ihr mit Saleya Tipps gegen Übelkeit und Heißhunger.
Also gab es im Moment ziemlich viel Trubel um ihre Person.

Der nächste Schritt müsste sie jetzt erst einmal zu Yaamal führen, sie musste sich nun endlich bewusst werden ob sie wirklich auf die Akademie gehörte oder ihr Geist ihr nun schon einen Streich spielte.

OOC Erklärung: Da Kindercharakter in einem RL-Jahr bis zu 10 Jahre ältern können, rechnete ich pro RL-Monat ca. 4 Schwangerschaftsmonate aus. Habe wenig Lust 9 RL-Monate schwanger zu spielen, aber weniger als 2 RL-Monate wäre seltsam. ;)
Zuletzt geändert von Shirin Ifrey am Sonntag 3. Oktober 2010, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
Antworten