dem Glauben verfallen...

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Laheria A´kinar

dem Glauben verfallen...

Beitrag von Laheria A´kinar »

Die Naturgewalten spürte sie hier und jetzt besonders.Der Schnee der von oben auf ihr Haupt fiehl.
Der Wind der sie umzustossen drohte und das Wasser welches einen tobenden Kampf führte um dann mit aller Kraft gegen das Riff zu schlagen.
Sie saß nicht direkt am Wasser und doch spürte sie wie einige salzige Tropfen auf ihren Wangen landeten und langsam herunter zu ihren Lippen liefen.

Die Gewalt und der Zorn Alatars spürte sie in den Gewalten.Sie war gebannt von seiner kraft und tief in ihrem herzen hatte er sich hineingefressen bis er es ausfüllte und ihren Körper und Geist ihm gehörten.

Nichts war mehr wichtig ausser Alatars Reich zu einigen. Seinen Glauben zu verbreiten und wenn nötig dafür zu kämpfen.

Die Hand verkrampfte sich leicht als sie dies durch ihren kopf gehen ließ. Es gab nichts mehr was sie aufhielt, sie spürte wie in ihrem Inneren etwas heranwuchs.
Ein Kind Alatars, das spürte sie. Zwar war der Erzeuger ihr Mann, doch würde Tristans Glauben immer noch Alatar bestimmen, das wusste sie.

Und er würde seinen Sohn sicher nicht im falschen Glauben aufwachsen lassen genauso wenig wie die Mutter es zu lassen würde.

Sie wusste das die Schwangerschaft erst am Anfang stand, doch woltle sie niemanden etwas erzählen bis es wirklich nicht mehr zu übersehen war.
Sie würde auch weiterhin mitkämpfen für ihn, denn ihr Herz befohl es ihr und ihr Herz gehörte ihm.
Auch wusste sie was es werden würde es war als sehe sie die zeichen überall dafür.

Und der kleine Tristan sollte schon früh mitbekommen, was später sein leben bestimmen sollte.

Kämpfen für den Glauben und den Glauben des einen herrn verbreiten.
Sie dachte an den ritter vor vielen Jahren, er erzählte ihr wie die Akorither sich in ihre Haende schnitten und dann ihr schwert damit bestrichen um so mit ihrem Blut und ihrer Tat für Alatar zu stehen und für ihn zu kämpfen.

Langsam zoge sie einen dolch heraus und deckte ihren Unterarm auf.Nicht tief führte sie ihn in die Haut bis ins Fleisch ein und zog es einige Millimeter weiter.Sofort floss eine blutspur heraus.

Das schwert lag auf ihrem Schos und sie strich mit den fingern das Blut daran bis es leicht rötlich glänzte.Erst dann verband sie die wunde sorgfältig.
Auch sie würde ihm folgen mit ihrem Blut mit ihrer Tat und sie wusste wenn sie im kampf fallen würde würde er stolz auf sie sein und sie in sein reich heimkehren lassen.

Sie sprach ein leises Gebet in dem sie um Stärke bittet und ihm für alles vergangene dankt. Erst dann zog sie die Kapuze über und hüllte sich in den Umhang ein.
Wie ein Schatten stand sie nun an der Klippe und hielt ihr Schwert für einige Minuten in die Höhe. Erst dann scheidete sie es und begab sich auf den Weg.Alles geschah lautlos...
Laheria A´kinar

Beitrag von Laheria A´kinar »

Mit einem Scjrei erblickte er das Licht der Welt.Zu früh..viel zu früh.Würde er so stark sein und es schaffen?
Es war ungewiss doch glaubte sie an die Stärke in ihm.
Sie stand in dem Tempel in Rahal.Ehrfürchtig hatte sie ihren Kopf geneigt.
Sie hatte in der letzten Zeit vieles falsch gemacht.Was auch immer sie dort geführt hat..Vielleicht Hochmut oder einfach nur der Stolz der sie gegen ihren Herrn den Ahad aufbrachte.
Ketzerin..

Sie war keine, das wusste sie tief in sich.
Ihr Körper war erfüllt nur mit dem Glauben zu ihm.Sie würde das Urteil so hinnehmen wie es kommen würde.

Langsam ging sie in die Knie, vor dem Altar, die Stirn berührte nach für sie ewiger Zeit dann den kalten Steinfußboden.
Leise begann sie zu sprechen.

"Mein Herr ich war niemals untreu und doch habe ich die Autorität von dem vor dir gesegneten Ahad unterworfen.

Ich weiß das mein herr durch ihn spricht und doch haben meine Lippen andere Worte geformt.
Vielleicht mag Hochmut mich ergriffen haben.

Ich bereue und stehe weitehrin in Demut vor dir und dem Ahad.
Ich werde ihm mit meinem Blut dienen wenn er es will und wenn er meinen Tod will, dann werde ich seine Entscheidung hinnehmen, denn er wird weise über mich sprechen.

Mein Weg führt zu dir.
Mein Schwert kämpft für dich.
Mein Körper gehört dir.
Meine Glaube ist nur für dich so innig.
Mein Schild beschützt deine Diener."

Dann verstummt sie nur die Lippen formen lautlos die letzten fuenf Sätze immer und immer wieder nach.Es mögen Stunden vergehen bis sie sich dann aufrafft und sich auf den Weg nach hause macht.
Zator A´kinar

Beitrag von Zator A´kinar »

Er beobachtete sie, eine jede ihrern Bewegungen schien geschmeidig und voller Kraft. Sie hatte sich zu einer guten Kämpferin entwickelt. Das Gleichgewicht zwischen Kraft und Schnelligkeit schien bei ihr auffallend ausgeglichen. Doch was sie einige Augenblicke zuvor zu ihm gesagt hatte machte ihm Sorgen. Sie war fanatisch. Laheria würde alles tun, was Alatar ihr befahl. Und zum ersten Mal in seinem Leben verschwand der eiserne Griff des Schattens in Gänze von seinem Herzen und statt dessen machte sich eine Sorge in ihm breit. Nicht nur die Sorge um seine Schwester, sondern auch um die beiden Kinder.

Und tief in seinem Geiste begann sich ein Gedanke zu regen, ein Gedanke, der absurd schien.

Als Zator wenige Momente später das Haus von Laheria A'kinar und Tugor Crain im Rücken hatte, eilte er in den tiefen Wald. In sein kleines, schon recht abgenutztes Büchlein schrieb er in großen Buchstaben einige Worte und unterstrich sie mehrmals. Alsdann bettete er sein Haupt in das weiche Gras und schlief ein.

Der nächste Morgen:

Der Schatten war wieder da, doch sein Weg war klar gezeichnet. Um sein Ziel zu erreichen, musste er zunächst den einen Pfad finden ... den Pfad zu sich selbst.
Laheria A´kinar

Beitrag von Laheria A´kinar »

Das Feuer tanzte regelrecht im Kamin.Der Kaminsims an den sie ihre Stirn lehnte war warm, angenehm warm.

Der Krieg war nicht vorbei, vielleicht die Schlacht aber der krieg würde immer sein wenn es Unstreitigkeiten gibt.

Maskiert war sie im lager umhergegangen.Unwohl fühlte sie sich als der prafector sich von ihr abwendete als er wohl ihr gesicht sah einmal.

Sie kämpfte für Alatar und ihn und das wusste er, das musste er wissen.
Hochmut den sie einst vielleicht noch empfand in Bajard war verschwunden,
sie hatte ihn bezwungen.
Nun wartete sie auf ihre Strafe tagein tagaus.

Es machte uhr kaum noch Freude in die Höhlen zu gehen und den Wesen ihr schwert in den leib zu setzen oder ihrem Mann seinen Willen zu unterbreiten.

Sie dachte oft an die begegnung mit Draicule.Wie leicht sie sich lenken ließen durch ein zwei Worte oder Berührungen.Zu einfach.
Zu gut wusste sie ihre weiblichen Vorteile zu nutzen.

War sie jetzt überhaupt noch geachtet unter den gardisten und Bürgern?
Und wie sollte sie das vergangene wieder einiger maßen gutmachen koennen?

Sie spürte unaufhörlich das Feuer Alatars in sich flackern und doch würde der Ahad ihr in seinem namen verzeihen?

Kälte umschloss ihr Herz eisige Kälte möchte man meinen und langsam ging sie auf die Knie.Wieder betete sie zu Alatar wie sie es jeden abend und Morgen tat.

Die Schlacht war geschlagen und sie hatten bewiesen das sie wahrlich alatars macht inne hatten.

Nur eines verunsicherte sie noch.Es war ihr Bruder...
Was war mit Zator?Würde er ihr bald gegenüberstehen und würde sie ihr schwert gegen ihn richten müssen?

Fast spürte sie soetwas wie Angst in ihrem Herzen aufflammen.
Sie würde es nicht tuen koennen, nur wenn alatar ihr es befohl...dann sank sie in einen traumlosen Schlaf.
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