Aus dem Leben des Wilderich Cratz

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Wilderich Cratz

Aus dem Leben des Wilderich Cratz

Beitrag von Wilderich Cratz »

Während er so im Zimmer des Heilerhauses in Adoran lag grübelte er über alles was so passiert war,Zeit hatte er ja mehr als genug. Er war hierher gekommen um sich ein eigenes Leben aufzubauen sich aus dem Schatten hervorzuwagen.
Aber so einfach ist das wohl doch nicht wie ich mir das dachte. Schon die ersten Tage waren mehr als turbulent....



Dabei fing alles so ruhig an in dem beschaulichen Örtchen Bajard die ersten Tage erkundete Wil die Umgebung und saß gemütlich am Ufer um zu angeln.
Dann eines Abends grad als er wieder die Würmer badete ergab es sich das ein Mädel ihn ansprach ob die Fische wohle beißen würden. Daraus entwickelte sich ein Gespräch und so fragte er nach einer Weile ob sie eine preiswerten Schneider wüsste. Gewusst hatte sie wohl einen aber der war nicht da,so schleppte sie ihn mit ins Hafenviertel. Jackie führte ihn herum und zeigte ihm alles dort letztendlich landeten sie im Krähennest und sie suchte ihm einiges an Kleidung zusammen. Es war irgendwie als würde er sie schon länger kennen sie lachten und scherzten. Sie tauschten sich aus und so erfuhr er auch einiges über die Elstern und es schien ihm der richtige Weg. Die Elfi hatte er ja durch eine Zufall schon kennengelernt,so dachte er darüber nach sich wohl jenen anzuschließen.

Am Tag darauf traf er Jackie wieder in der Taverne in Bajard und sie stellte ihm einige ihrer Freunde vor,darunter auch Lysander.
So verging der Abend recht schnell und irgendwann brach er wieder auf gen Lameriast wo er im Keller des Minenhauses nächtigte.Seine Gedanken drehten sich dabei um Jackie,irgendwie fühlte er sich auf unerklärliche Weise angezogen von ihr.
Als sie sich wieder über den Weg liefen sollte das ganze einen Verlauf nehmen auf den ich aus jetziger Sicht lieber verzichtet hätte. Ich hatte mir den Daumen breit geklopft beim arbeiten in der Schmiede ,Jackie sagte sie wüsste einen n Weg jenen zu heilen alsbald. Was sich dann abspielte war mehr als seltsam,der Sumpf er wahr ihm unheimlich und das ganze war …..


*Wil´s Blick wanderte hinüber zu dem andrem Bett im Krankenzimmer in dem Talii ruhig atmend schlief und er lächelte sacht jedoch auch mit ein wenig Sorge im Blick.*



Nun wie dem auch sei jedenfalls war sein Daumen wie durch ein Wunder wieder hergerichtet,er tat auch nicht mehr weh...Aber noch etwas anderes war passiert,er mochte verspüren das auch Jackie sich zu ihm hingezogen fühlte. Sie verbrachten den ganzen Abend miteinander,hier ein sanfter Blick ,dort eine zarte Berührung und leise Worte taten das übrige. Sein Herz pochte schneller wenn er nur an sie dachte und wenn er sie sah war es als würde es vor Freude herausspringen. Dann erzählte sie ihm von Lysander und er Wil wurde nachdenklich ob er nicht von ihr ablassen solle. Jedoch wo war der Kerl der sie angeblich liebte,der lag nur besoffen in irgendwelchen Tavernen rum oder war auf den Meeren unterwegs. So ließ er nicht ab und verbrachte Zeit mit Jackie sie sprachen über dies und das aber auch über ihre Familien. Währenddessen kamen sie immer näher uns die Gefühle der beiden entflammten füreinander. Es kam soweit das sie auf Lameriast zusammen in der Herberge übernachteten......
Am nächsten Morgen stand will früh auf, er musste noch eine Rüstung fertigstellen so machte er sich auf den Weg zur Mine jedoch nicht ohne vorher noch zärtlich Jackies Gesicht zu streicheln.
Vertieft in seine Arbeit bermerkte er nicht wie der Tag verging …. und so sahen sie sich an jenem nicht mehr.


Dann als sie sich wieder begegneten war Jackie irgendwie anders als die Tage zuvor,etwas stimmte nicht das war deutlich zu spüren.
Sie nahm Wil an die Seite und beichtete ihm was geschehen sei,das sie schwanger sei von Lysander und die beiden sich ewige Liebe und Treue geschworen hätten.
Am Boden zerstört warf ihr Wil wütende Worte an den Kopf und ließ Jackie allein stehen.

Er flüchtete sich in die Mine und hackte wie ein Verückter auf den Boden ein ,tagelang mochte man ihn nirgendwo anders sehen als dort. Während dieser Zeit dachte er über die Sache nach und auch über die Elstern. Eine Weile lang haderte er mit dem Schicksal dann aber war sein Entschluß gereift. Er würde trotz allem den Elstern beitreten und Jackie würde schon merken das sie einen Fehler gemacht hatte aber dann wäre es zu spät.... Wil war sich sicher das sie mit diesem Lysander nie ein Glück aufbauen würde das langen Bestand hätte. Aber das wäre dann nicht mehr sein Problem sollte sie sich bei jemand anders ausweinen dann. So suchte er Elfi eines Abends auf und erklärte ihr das er es sich reiflich überlegt habe und zu ihnen gehören wolle. Alles weitere war recht schnell erledigt,er war nun eine Elster....


(ooc)-Posts durchaus erwünscht(ooc ende)
Zuletzt geändert von Wilderich Cratz am Montag 10. Mai 2010, 14:47, insgesamt 2-mal geändert.
Jane Jack

Beitrag von Jane Jack »

Wilderich verdiente es von mir, und nicht von einem plappernden Vogel zu erfahren. Mit einem Gefühl, als hätte sich mir ein Stein aufs Herz gelegt nahm ich allen Mut zusammen und eröffnete ihm die Wahrheit.

Wil zeigte sich kalt und sogar wütend, doch wußte ich, dass sein Herz blutete. Noch lange saß ich an dem einsamen Strand oberhalb des Hofes und starrte in die Wellen. Ich hätte mich entscheiden müssen, und in gewisserweise wurde mir dieses durch den Umstand, ein Kind zu bekommen, erleichtert. Ich liebte Lissy innig, doch diese verfluchte Seefahrerei und die neuerdings längeren Aufenthalte auf La Cabeza waren mir auf die Seele geschlagen. Wilderich trat in mein Leben unerwartet und wie eine frische Brise aus Aufmerksamkeit und Zuneigung. Er ließ mich durch seine Blicke und Worte spüren dass ich etwas Besonderes war. Es war Frühling und mein Herz schlug ihm entgegen.
Der Umstand dass ich mich schuldig fühlte , linderte nicht das Gefühl eines großen Verlustes. Nun hatte ich ihn verloren, nicht nur sein Herz, sonders auch seine Freunschaft.

Umso überraschter war ich, als Elfriede mir Tage später eröffnete , dass Wilderich sich den Elstern angeschlossen habe.
Mein Herz tat einen Sprung und ich biß mir auf die Lippe.
Na das könnte ja noch was geben.....
Zuletzt geändert von Jane Jack am Dienstag 11. Mai 2010, 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
Talii Cratz

Beitrag von Talii Cratz »

Oh wie hatte das nur geschehen können. Ich mußte wahnsinnig sein, verrückt und irre. Hatte ich doch scheinbar der einzigen Seele die es gut mit mir meinte den Bolzen meiner Armbrust in die Schulter gejagd.
Immer noch befleckt von Wilderich's Blute erwachte ich in einem Bett des Heilerhauses . In dem Bett gegenüber schlief er und stöhnte leise im Schlaf. Die Heilerin Liliana hatte sein Leben gerettet, ganz sicher wäre er ohne sie nicht mehr am Leben. Schwere Gewissensnöte plagten mich. Angeblich hatte ich Wilderich für Laran gehalten, dem Manne der mir einst seine Liebe schwor und mich so schändlich verriet. Dem habe wohl der Bolzen gegolten. Ich vermochte mich an nichts erinnern. Die letzte Erinnerung die mir verblieben war, war dass wir gemeinsam auf dem weichen Waldboden auf Lameriast die tausend funkelnden Strene betrachteten. Sanft hatte er meine Hand ergriffen und abermals durchzog ein warmes Gefühl meine Seele.
Sein Gesicht war trotz der Schmerzen friedlich, nun wie er da schlief. Fern lagen auch die schmerzenden Erfahrungen die er wohl durch eine durchtriebene Frau hatte erleiden müssen. Wie schwer war es gewesen ihm ein ersten Lächeln abzuringen.
Aber es sollte nicht genug gewesen sein und das dunkle Schicksal lenkte mich auf seinen Weg .Was geschah nur ? Liliana, die mich hierzu befragt und sich stetig Notizen gemacht hatte , hatte zu der Frage hin ob ich denn den Verstand verloren habe nur milde gelächelt und gemeint es würde sich alles aufklären .
Hm, aufklären ? Ich war mir da nicht so sicher. Ich sollte eiligst meine Sachen nehmen und mich von Wilderich entfernen bevor ich ihm bei einem nächsten Anfall das Leben raubte.
Ich bückte mich zu meinem Bündel aus Habseeligkeiten um zu gehen bevor Wilderich erwachte , als mir die Zeilen, welche er mir geschriegen hatte aus meinem Dekollete fiel. Langsam entfaltete ich es :


Deine Spuren im Wald, ich hoffe sie zu finden bald,
Mein Ruf nach Dir erschallt ....
Schweigen ....
nur die Grillen tanzen ihren Reigen.
Rehe, Bären und Wölfe können mich nicht schrecken,
einzig mein Herz mag sich tief verstecken.
Ich suche Dich und doch bin ich auf der Flucht vor Dir.
Du bringst meine Seele zurück aus dem Dunkel, stürzt sie ins Licht...
Es brennt der Schmerz noch tief, jedoch Du linderst die Pein.
Schleichst Dich in meine Träume ....
und heilst meine Wunden.
Doch wache ich auf, bist Du verschwunden.
Leidend sieche ich dahin bis ich Dich gefunden .


Ich ließ mein Bündel wieder zu Boden gleiten,
mein Blick ruhte sanft auf seinem Gesicht ,
seinem regelmäßigen Atem lauschend wurden auch meine Augen wieder schwer und schwerer .......
Zuletzt geändert von Talii Cratz am Dienstag 11. Mai 2010, 15:20, insgesamt 2-mal geändert.
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