Der letzte Funke erlischt...
Verfasst: Dienstag 27. April 2010, 21:52
... sie hatte die Kerze ausbrennen lassen.
Der Wind machte einen sanften Bogen um jenen Ort, den heiligsten aller Orte.
Das schneeweiße Gewand bettete sich um den ausgemergelten Leib. Die einst ergrauten Haare waren schneeweiß geworden. Beides hob sich in irrealer Weise von der dunklen Haut ab.
Nachdem sie in eine immer tiefer werdende Trance gefallen war, spielten Raum und Zeit keine Rolle mehr.
Auf dem Rücken liegend, die Hände auf ihrem Unterleib gebettet, richtete sich der leerer werdende Blick in den klaren Sternenhimmel.
Weltliche Geräusche hatten mehr und mehr an Gültigkeit verloren, die Gravitationskraft schien ihren Körper langsam los zu lassen.
Die vollen Lippen, vom weißen Schleier bedeckt, lächelten in tiefster Ruhe und Zufriedenheit.
Eluive sang sie in den immerwährenden Schlaf und empfing sie in ihren warmen Armen.
Armaiti war schon vor einer langen Zeit den Weg des immerwährenden Kreislaufs eingegangen. Damals, da sie die dunkle Macht im Grab der Ahnen auf sich genommen hatte. Seither war sie gealtert, fern ab der natürlichen Zeiten.
Nun, da sie eher einer Greisin glich, war die Zeit gekommen, endlich heim zu kehren. Heim, in den Schoß ihrer wahren Mutter.
Der letzte Atemhauch ließ die einsame Kerze für immer erlöschen.
Für einen Moment mag der Wind inne gehalten haben, ehe er sich aufbäumte, um die Seele der Glückseeligen hinauf zu tragen, mit dem Lied Eluives zu verbinden und ihr den doch schweren Gang, zu erleichtern.
Nun... unendliche Wärme.... Geborgenheit, Ruhe und unermesslicher Frieden.
Armaitis lebloser Körper wurde im Morgengrauen von den Tempelwachen vom Berg der ewigschimmernden Tränen der Muttergöttin, Eluive, hinab getragen. Auch er würde bald in den ewigen Kreislauf des Lebens eintauchen.
Der Wind machte einen sanften Bogen um jenen Ort, den heiligsten aller Orte.
Das schneeweiße Gewand bettete sich um den ausgemergelten Leib. Die einst ergrauten Haare waren schneeweiß geworden. Beides hob sich in irrealer Weise von der dunklen Haut ab.
Nachdem sie in eine immer tiefer werdende Trance gefallen war, spielten Raum und Zeit keine Rolle mehr.
Auf dem Rücken liegend, die Hände auf ihrem Unterleib gebettet, richtete sich der leerer werdende Blick in den klaren Sternenhimmel.
Weltliche Geräusche hatten mehr und mehr an Gültigkeit verloren, die Gravitationskraft schien ihren Körper langsam los zu lassen.
Die vollen Lippen, vom weißen Schleier bedeckt, lächelten in tiefster Ruhe und Zufriedenheit.
Eluive sang sie in den immerwährenden Schlaf und empfing sie in ihren warmen Armen.
Armaiti war schon vor einer langen Zeit den Weg des immerwährenden Kreislaufs eingegangen. Damals, da sie die dunkle Macht im Grab der Ahnen auf sich genommen hatte. Seither war sie gealtert, fern ab der natürlichen Zeiten.
Nun, da sie eher einer Greisin glich, war die Zeit gekommen, endlich heim zu kehren. Heim, in den Schoß ihrer wahren Mutter.
Der letzte Atemhauch ließ die einsame Kerze für immer erlöschen.
Für einen Moment mag der Wind inne gehalten haben, ehe er sich aufbäumte, um die Seele der Glückseeligen hinauf zu tragen, mit dem Lied Eluives zu verbinden und ihr den doch schweren Gang, zu erleichtern.
Nun... unendliche Wärme.... Geborgenheit, Ruhe und unermesslicher Frieden.
Armaitis lebloser Körper wurde im Morgengrauen von den Tempelwachen vom Berg der ewigschimmernden Tränen der Muttergöttin, Eluive, hinab getragen. Auch er würde bald in den ewigen Kreislauf des Lebens eintauchen.