... sie hatte die Kerze ausbrennen lassen.
Der Wind machte einen sanften Bogen um jenen Ort, den heiligsten aller Orte.
Das schneeweiße Gewand bettete sich um den ausgemergelten Leib. Die einst ergrauten Haare waren schneeweiß geworden. Beides hob sich in irrealer Weise von der dunklen Haut ab.
Nachdem sie in eine immer tiefer werdende Trance gefallen war, spielten Raum und Zeit keine Rolle mehr.
Auf dem Rücken liegend, die Hände auf ihrem Unterleib gebettet, richtete sich der leerer werdende Blick in den klaren Sternenhimmel.
Weltliche Geräusche hatten mehr und mehr an Gültigkeit verloren, die Gravitationskraft schien ihren Körper langsam los zu lassen.
Die vollen Lippen, vom weißen Schleier bedeckt, lächelten in tiefster Ruhe und Zufriedenheit.
Eluive sang sie in den immerwährenden Schlaf und empfing sie in ihren warmen Armen.
Armaiti war schon vor einer langen Zeit den Weg des immerwährenden Kreislaufs eingegangen. Damals, da sie die dunkle Macht im Grab der Ahnen auf sich genommen hatte. Seither war sie gealtert, fern ab der natürlichen Zeiten.
Nun, da sie eher einer Greisin glich, war die Zeit gekommen, endlich heim zu kehren. Heim, in den Schoß ihrer wahren Mutter.
Der letzte Atemhauch ließ die einsame Kerze für immer erlöschen.
Für einen Moment mag der Wind inne gehalten haben, ehe er sich aufbäumte, um die Seele der Glückseeligen hinauf zu tragen, mit dem Lied Eluives zu verbinden und ihr den doch schweren Gang, zu erleichtern.
Nun... unendliche Wärme.... Geborgenheit, Ruhe und unermesslicher Frieden.
Armaitis lebloser Körper wurde im Morgengrauen von den Tempelwachen vom Berg der ewigschimmernden Tränen der Muttergöttin, Eluive, hinab getragen. Auch er würde bald in den ewigen Kreislauf des Lebens eintauchen.
Der letzte Funke erlischt...
-
Kemail Hamza Razin
Als er von seinem täglichen Trainingsgang aus der Wüste am Berg vorbei kam, hastete eine Wache direkt auf ihn zu. Stotternd und kaum die richtigen Worte herausbringend vernahm Kemail nur etwas von Omar und Tod. Ohne nur eine Sekunde zu zögern machte Kemail sich auf den Weg in den Palast, durch den belebten Basar vorbei mit der Folge, dass jeder der ihm im Weg war an gerempelt wurde. Der Hadcharim dachte noch nichtmal daran Platz zu machen oder sich zu entschuldigen. Sein Ziel, der Palast.
Am Palast angelangt tuschelten die Wachen auch schon und als Kemail erschien wurde er auch direkt informiert das Armaiti Omar wohl verstarb. Als er den Palast betrat waren schon einige Angehörige der Omars versammelt und mit gebührendem Abstand und ohne sich einmischen zu wollen, verfolgte er die Reaktionen, Emotionen und Gespräche der Omars möglichst unauffällig bis Ta'isha auf ihn zu geeilt kam und Kemail darum bat den Mörder zu finden.
Gab es einen Mörder? Augenscheinlich gab es wohl keine Wunden. Dennoch willigte Kemail ohne zu zögern ein. Er wird sich persönlich der Sache annehmen und machte sich auch schon eilig auf den Weg. Aufgehalten von einem starken Hungergefühl nahm er noch einen Abstecher nach Hause der mit einem Streit mit Raniya verbunden wurde, ehe er auch schon weiter seiner Pflicht nach ging.
So suchte Kemail zuerst die Wachführenden am Berg Cantar auf um jene nacheinander zu befragen was sie gesehen und gehört haben, vor allem ob jemand von Ihnen die Leiche erblickt hat. So jenes bejaht würde, würde Kemail weiter nach hacken ob Verletzungen, Wunden oder ähnliches zu erblicken waren.
Der nächste Schritt in den Nachtstunden Menek'Urs, führte Kemail dorthin wo die Leiche Armaitis sich momentan befand und nach einigen Diskussionen wurde ihm eine kleine Phiole gefüllt von Armaitis Blut gereicht. Mit dieser Phiole machte er sich in den Nachtstunden auf den Weg.
Das nächste Problem vor diesem er nun stand war die Frage, wem er diesen Auftrag in die Hände legen konnte. Wer würde das Blut auf Gifte oder ähnliche Dinge überprüfen?
Razim? Er war spurlos verschwunden.
Saleem? Er war auch nicht mehr da.
Fari'ah? *ein Kopfschütteln* Neda, auch nicht Fari'ah.
Eine Person die Kemail im Sinn hatte blieb übrig und auch wenn sich Kemail eigentlich unwohl fühlte und es einiges an Überwindung kostete, machte er sich doch auf den Weg zu den Ifreys. Nazeeya Ifrey. So wird es in den späten Abendstunden an Nazeeya Haustür klopfen und so jemand öffnet würde Kemail ihr die Bitte entgegen richten, das sie das Blut auf Gifte oder ähnliche Substanzen überprüft. Mehr Informationen wird Nazeeya ihm auch nicht entlocken, zumindest nicht an diesem Abend, so sie denn zu Hause sein sollte.
Am Palast angelangt tuschelten die Wachen auch schon und als Kemail erschien wurde er auch direkt informiert das Armaiti Omar wohl verstarb. Als er den Palast betrat waren schon einige Angehörige der Omars versammelt und mit gebührendem Abstand und ohne sich einmischen zu wollen, verfolgte er die Reaktionen, Emotionen und Gespräche der Omars möglichst unauffällig bis Ta'isha auf ihn zu geeilt kam und Kemail darum bat den Mörder zu finden.
Gab es einen Mörder? Augenscheinlich gab es wohl keine Wunden. Dennoch willigte Kemail ohne zu zögern ein. Er wird sich persönlich der Sache annehmen und machte sich auch schon eilig auf den Weg. Aufgehalten von einem starken Hungergefühl nahm er noch einen Abstecher nach Hause der mit einem Streit mit Raniya verbunden wurde, ehe er auch schon weiter seiner Pflicht nach ging.
So suchte Kemail zuerst die Wachführenden am Berg Cantar auf um jene nacheinander zu befragen was sie gesehen und gehört haben, vor allem ob jemand von Ihnen die Leiche erblickt hat. So jenes bejaht würde, würde Kemail weiter nach hacken ob Verletzungen, Wunden oder ähnliches zu erblicken waren.
Der nächste Schritt in den Nachtstunden Menek'Urs, führte Kemail dorthin wo die Leiche Armaitis sich momentan befand und nach einigen Diskussionen wurde ihm eine kleine Phiole gefüllt von Armaitis Blut gereicht. Mit dieser Phiole machte er sich in den Nachtstunden auf den Weg.
Das nächste Problem vor diesem er nun stand war die Frage, wem er diesen Auftrag in die Hände legen konnte. Wer würde das Blut auf Gifte oder ähnliche Dinge überprüfen?
Razim? Er war spurlos verschwunden.
Saleem? Er war auch nicht mehr da.
Fari'ah? *ein Kopfschütteln* Neda, auch nicht Fari'ah.
Eine Person die Kemail im Sinn hatte blieb übrig und auch wenn sich Kemail eigentlich unwohl fühlte und es einiges an Überwindung kostete, machte er sich doch auf den Weg zu den Ifreys. Nazeeya Ifrey. So wird es in den späten Abendstunden an Nazeeya Haustür klopfen und so jemand öffnet würde Kemail ihr die Bitte entgegen richten, das sie das Blut auf Gifte oder ähnliche Substanzen überprüft. Mehr Informationen wird Nazeeya ihm auch nicht entlocken, zumindest nicht an diesem Abend, so sie denn zu Hause sein sollte.
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Nazeeya Rafa Masari
Die Phiole mit Blut in der Hand seufzte sie tief auf. Das war keine Aufgabe, die sie gern erfüllte, aber sie musste getan werden.
Sie zog sich in den oberen Teil ihres Hauses zurück, das Blut schwappte in der Phiole hin und her.
Es war alles bereit gelegt, der Alkohol und auch die verschiedenen Schalen mit den Substanzen die das Blut aufspalten sollten.
Zur Sicherheit hatte sie auch noch eine Ratte oben in einem Käfig umd alles nur erdenkliche auszutesten.
Schweiß lief ihr aufgrund der Hitze des Mittags über die Stirn und auch ihre Finger waren taub von einer Substanz die ihr über die Finger gelaufen war, aber sie war so kurz davor nur ein Stück noch.
So warf sie der Ratte ein Stück Käse versetzt mit dem Blut in den Käfig und wartete ab.
Doch auch dort nach Stunden... nichts, rein garnichts.
Es war also bewiesen, es war kein Mord, kein Gift oder anderes floss durch das Blut der Toten Omar.
Reines Blut, so rein wie es nur sein konnte.
Rasch lies sie einen Boten aufbrechen von ihrem Haus um die Glückliche gute Nachricht an Kemail zu bringen.
Sie zog sich in den oberen Teil ihres Hauses zurück, das Blut schwappte in der Phiole hin und her.
Es war alles bereit gelegt, der Alkohol und auch die verschiedenen Schalen mit den Substanzen die das Blut aufspalten sollten.
Zur Sicherheit hatte sie auch noch eine Ratte oben in einem Käfig umd alles nur erdenkliche auszutesten.
Schweiß lief ihr aufgrund der Hitze des Mittags über die Stirn und auch ihre Finger waren taub von einer Substanz die ihr über die Finger gelaufen war, aber sie war so kurz davor nur ein Stück noch.
So warf sie der Ratte ein Stück Käse versetzt mit dem Blut in den Käfig und wartete ab.
Doch auch dort nach Stunden... nichts, rein garnichts.
Es war also bewiesen, es war kein Mord, kein Gift oder anderes floss durch das Blut der Toten Omar.
Reines Blut, so rein wie es nur sein konnte.
Rasch lies sie einen Boten aufbrechen von ihrem Haus um die Glückliche gute Nachricht an Kemail zu bringen.