Das Beben - Der Zorn Eluives?

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Aisha Zara

Das Beben - Der Zorn Eluives?

Beitrag von Aisha Zara »

Ein Gespräch mit allen Familienoberhäuptern war geplant. Bis auf einen Vertreter der Familie Yazir waren auch alle anwesend an jenem Abend, beim jungen Erhabenen.
Die Sittlichkeit hatte wahrlich nachgelassen, doch scheinbar wollte sich keiner damit auch nur annähernd beschmutzen. Gut, es war sichtlich verständlich. Dennoch hatte sie etwas mehr erhofft, vor allem zum Vertrauen gen des Tempels. Sie spürte deutlich bei vielen, das sie jene Probleme lieber Familien intern regeln wollten und diese nicht anklagen.
Sie waren mitten im Gespräch als die Erde unter ihnen plötzlich zu beben begann.
Alle im Palast erschraken sichtlich und waren im ersten Moment wie gelähmt, sich nicht rühren konnten. Der erste der reagierte war Cet`em und der auch alle aufrüttelte und zum hinausgehen bewegen konnte.
Das Beben .. Eluive ? War sie selbst erzürnt wegen dem was bisher passierte? Aisha hatte die Erde unter sich noch nie so erlebt. Dieses beben ging wie ein zittern durch ihren ganzen Körper und die Nervosität machte sich immer mehr in ihr breit, selbst als sie aus dem Palast ins freie getreten waren. Erst nach einer sichtlichen Zeit der Ruhe, konnte auch sie sich wieder zur innerlichen Ruhe zwingen. Dennoch begannen ihre Gedanken zu kreisen was geschehen sein konnte.

Sie erinnerte sich aus den Unterlagen, welche sie während ihrer Ausbildung zum lesen bekam.
Um die Welt zu schützen, auf der sie nun leben, begab sich Eluive einst in diese Mitte um sie zu retten. Alatar war es der sie zerstören wollte und Eluive gab dafür ihre Freiheit auf und ging in die Tiefe um diese Welt, die sie einst erschaffen hat, zu retten und zusammenzuhalten.


Es musste etwas geschehen sein! Dessen war sie sich sicher. Dem Gespräch in der Runde konnte sie kaum noch folgen. Bis zu jenem Moment als die Erde unter ihr erneut zu beben begann und sich alle kaum auf den Beinen halten konnten.
Sie musste in jenem Moment nicht lange überlegen und ihre Worte waren ebenso schnell gesprochen.
Ich gehe auf den Berg Cantar. Dort bin ich Eluive am nächsten. Vielleicht gibt sie uns ein Zeichen!
Mit jenen Worten verabschiedete sie sich sehr rasch. Sie hatte kaum noch vernommen das man ihr Cet`em zur Seite als wache gestellte hatte. Er hatte sichtlich Schwierigkeiten ihr zu folgen, worauf sie in jenem Moment kaum Rücksicht nehmen konnte.
Dort angekommen sank sie auf die Knie herab und ihre Stirn berührte dann den Boden. Ihre Augen schlossen sich und sie versuchte ihren schnellen Atem unter Kontrolle zu bekommen.
Sie waren hierher gerannt und nun sichtlich außer Atem, aber das sollte nun nicht stören.
Aisha stimmte sich in ein Gebet ein um dann die entsprechenden Fragen sich selbst und an Eluive zu stellen.

Was ist passiert?
Was haben wir getan das du uns erzürnt bist?
Weshalb dieses Beben? Weshalb solch ein Zeichen was unser aller Leben bedroht?
Wir alle stehen im tiefen Glauben an dich, Eluive ! Gib uns ein Zeichen wie wir helfen können, was wir tun können !


Cet`em hatte sich zwischenzeitlich zurückgezogen und kam völlig verwirrt und ausser Atem wieder zum Berg. Er riß sie ohne Vorwarnung aus ihrer Meditation, da er etwas gefunden hatte.
Dies lies sie sich nicht zweimal sagen und folgte ihm. Unten am Berg wieder angekommen sah sie den rießigen Berg an Geröll am Aufgang des Berges. Und oben auf der Anhöhe war ein dunkles funkeln zu sehen.
War jenes freigelegt worden? War jenes ein Zeichen?
Doch schnell wurden ihr jene Gedanken genommen als Kemail und die Erhabene hinzukamen.
Jenes funkeln war schon lange dort, als einst Sayid aus dem Hause der Ifrey durch ein Loch der Sphären hierher zurückkam.
Aber es wurde seitdem nicht untersucht? Es wurde so belassen?
Sie konnte jenes kaum fassen.
Dennoch wurde nun entsprechend gehandelt.
Die Mine selbst sollte untersucht werden, ob auch im Innern Schäden zu verzeichnen waren.
Und jenes funkeln wurde der Akademie Leviatian überlassen.
Nach langen Gesprächen kam zumindest Aisha für sich selbst zur Ansicht die Nacht auf dem Berg zu verbringen.
Vielleicht würde sie ja dann ein Zeichen erhalten, was geschehen sein könnte. Derweil war die ganze Stadt in Aufruhr und suchte nach Schäden und anderen Anzeichen.
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