Die Blutige Nacht
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Fruehlingsfee
Die Blutige Nacht
... Bajard war nicht die einzige Bühne der Nächtlichen Wehsen die da aus dem Walde emporstiegen. Auch in Düstersee und Berchgard mag man Nachts gefauche und Geflatter hören welches die Blutkobolde von sich gaben auf der Suche nach Opfern denen sie das Blut entreißen können vorallem in Berchgard war des Nachts ein Lauter Schrei zu hören. Die Wachen eilten sofort zur Hilfe, doch war jene zu spät. Sie Berichten noch von einem geflügelten Kindsgroßen Wehsen welches sie anfauchte und dann von der frau ablies um in die Lüfte emporzusteigen. Die Frau hatte eine Große Bissstelle an ihrem Hals und es scheint, als würde ihr viel Blut fehlen, jedoch um die Frau selbst liegt weniger Blut.
In Düstersee wird Karina Del´Mur 2 tote Rinder vorfinden, welche ebenfalls große Bissspuren an ihren Hälsen aufweisen, jedoch finden sich keine Fußabdrücke, als wären die Angreifer aus der Luft gekommen....
In Düstersee wird Karina Del´Mur 2 tote Rinder vorfinden, welche ebenfalls große Bissspuren an ihren Hälsen aufweisen, jedoch finden sich keine Fußabdrücke, als wären die Angreifer aus der Luft gekommen....
- Malachai Schwarzmourne
- Beiträge: 1606
- Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04
Vor Schmerz windend, dreht sich Malachai im Bett. Wie im Delirium stöhnt und ächzt er, während der Schweiß sich über das noch teilweise blutverschmierte Gesicht vermischt.
Wie im Wahne, gefangen in seinen Träumen, durchlebt er die Greueltaten ihm fremder Wesen, wie Sie Tiere und Menschen überfallen, wie diese an einem dunklen Orte weinen, beten und um Gnade flehen, während etwas großes die Schwingen ausbreitet und sich auf Sie stürzt.
Mit einem Schrei erwacht er, neben sich seine Schwester sitzen sehend und lässt sich langsam wieder ins Bett des Heilerhauses fallen.
Sein Hals pulsiert, die Bandage ist blutdurchtränkt, die Blutung an der Bisswunde nicht gestillt.
Er überlegte, liess das Geschehene Resüme werden.
-Der Biss-
Ruhig galopierte Malachai auf Schattenhuf gen Bajard, als sein Ross aufstiess und sich aufbäumte, nur schwer sich festhaltend, damit sein Reiter nicht im Dreck landen würde.
Etwas großes flog direkt vor ihm vorbei, preschte auf einen Wachmann und schlug diesen nieder, als es dann mit einem Schrei sich empor hob in den Himmel und gen Taverne glitt.
Natürlich hätte er fortreiten sollen, dem Zirkus den Rücken kehren, doch so war er nicht.
Viele Menschen lebten in Bajard. Menschen, die seine Freunde wahren und denen er nie den Rücken zuwenden würde.
Es spielte sich alles vor der Taverne ab. Milizsoldaten standen schützend vor den Türen, während das große, blutrote etwas auf dem Dach saß und zwei kleiner Wesen umherstreiften.
Es war nicht klar auszumachen, was geschehen sollte, doch spätestens, als Blitze vom Himmel regneten, die Dunja davon abhielten, ihre Bolzen auf das Etwas zu feuern, wurden die Schwerter gezogen und nach einigen Scharmützeln mit dem Kleinvieh das Große, Leittier angegriffen.
Man erwischte die Flügel, riss jene entzwei und sorgte dafür, dass alle Aufmerksamkeit einen selbst gewidmet war, als einer der kleinen Wesen seine Krallen in die Schulter rammten und plötzlich in seinen Hals bissen.
Malachai spürte das Blut...sein Blut...wie es ihm entrissen wurde.
"Bäh...Drecksblut.", schimpfte der kleine, der nach einem Schlag mit Malachais Klingengriff sich empor hebte und spuckte die schwarze Flüssigkeit wieder hinaus. Es schien ebenso überrascht zu sein, wie der Angegriffene selber. Wieso hat sich das Blut gebildet? Jenes, was nur einen Prozent seines Gesamten ausmachte. Warum war es dar. Es kam nur, wenn man dem Tode nahe war oder voller Zorn in sich steckte. Doch beides war nicht der Fall.
Zeit zum Überlegen blieb aber nicht. Angetrieben vom Willen, das Vieh zu erlegen, hetzte man ihm hinterher.
Höhnisch grinste es hinab, seine Kreise um ihn ziehend.
"Willst du mehr? Dann lass die Königin von dir trinken. Sie kann dir Unsterblichkeit schenken."
Was waren diese Wesen, hallte es durch Malachais Kopf, als der kleine wieder auf die Taverne zustiess.
Es gab ein Kampf, der Große war dabei, die Türen aufzubrechen.
"Königin, wir kommen mit Jungfrauenblut.", verhöhnte der andere Kleine und Malachai konnte nun erkennen, was das Ziel ihrer Jagd war:
ein kleines, unschuldiges Mädchen.
Man versuchte Sie zu packen und mit ihr hinfort zu fliegen, während der Große die Milizsoldaten im Schach hielt. Mit anlauf, und dennoch vom Bisse benebelt, stürmte Malachai auf einen und stiess ihm die Klinge durch den Körper, welcher ihm Blut ins Gesicht spuckte und sein Gesicht mit seinen Krallen zerkratzte, so dass das Blut seine Augen bedeckte.
Der andere der Kleinen packte das Mädchen an den Schultern und stieg empor, nur wenige Zentimeter fehlten, als Malachai nach vorne hechtete im Versuch, das Bein des Mädchens zu erwischen, so dass er nur noch mit ansehen konnte, wie es weinend und nach Hilfe rufend in der Dunkelheit entschwand.
-Die Infektion-
Sie suchten im Walde nach den Wesen. Das Große wurde getötet, der Kopf von Malachai abgetrennt und dann neben dem See der Leichnahm verbrannt. Sie hätten sich vielleicht doch die Zeit nehmen sollen, es zu studieren, doch man misstraute dem Tode und wollte auf Nummer sicher gehen.
Man hoffte, die Wesen hätten im Fluge Blut verloren und eine Spur hinterlassen, doch dem schien nicht so.
Angestrengt presste Malachai weiter die Bandage auf die Bisswunde, das blut, wollte nicht aufhören und so sackte er neben dem alten Turme bei einem Baum nieder.
Er hörte seinen Namen rufen, doch er erkannte nicht, woher und seine krächzend schwache Stimme wurde nicht getragen durch den Wald.
Er wollte es nicht, nein, das Mädchen sollte gerettet werden, er soll nun nicht der sein, um den man sich Sorgen machen müsste, doch man fand ihn und Beldan stützte ihn bis nach Bajard in die Taverne, wo Syrion, ebenfalls gebissen, auf dem Stuhle saß.
Nur schemenhaft waren die Sinne im Umfeld, er wollte schlafen, so gerne schlafen...doch er konnte nicht...er durfte nicht.
Weiter brannte die Wunde und liess Blut hinaus. Sarah kam, Sie spürte die Schmerzen, spürte den Brand...es tat ihm so leid. Er wünschte, Sie müsste nicht das Ertragen, was andere Schatten ertrugen.
Sie versuchte seine Wunde zu reinigen, doch das Blut hinderte Sie daran. Beldan war ebenso erfolglos bei der Suche nach einem Heiler, so entschied man, mit dem Schiffswege direkt nach Adoran zum Heilerhaus zu reisen.
Das Schaukeln des Schiffes machte die Situation nicht besser, doch er wollte die sorgenden Blicke seiner Schwester nicht ertragen und verhielt sich soweit ruhig.
Syrion wurde mitgenommen, er schien auch schlimm dran zu sein.
Leider war das Heilerhaus nur durch Kliara besetzt, die sich die Wunde ansah und ein leichten, sachten Schrei entliess, ehe Sie sofort ein Bett bereit machte und dafür Sorge trug, dass das Zimmer leer war.
Die Schmerzen begannen, ihn aufzufressen, die Wundsalbe, die man ihm auftrug, half wenig und die frischen Bandagen waren nach kürzester Zeit wieder rot und schwarz gefärbt.
Und dennoch...Malachai war nie dankbarer dafür, dass Sarah bei ihm war als zu dieser Zeit. Sie lenkte ihm ab. Ja, sie sprachen.
"Schwanger?"
Malachai musste innerlich lachen...soviele sind es derzeit...soviele haben Kinder bekommen. Er und Onkel? Richtiger Onkel?
Der Gedanke gefiel ihm...wahrscheinlich mehr als Sarah, die wieder den sorgenden Blick aufsetzte und vom Thema ablenkte.
Er würde bei ihr sein...ihr helfen, es durchzustehen...wie alle anderen auch...wie Arsen und Selina...und auch die kleine Elira. Inara und Marick auch und ja...auch Perrin, den Malachai sich gut als Vater vorstellen könnte, würde seiner Familie sicherlich nicht den Rücken kehren.
So schliefen Sie ein...Sarah neben dem Bett liegend, Malachais Hand haltend und Malachai, dessen einzige, nicht schmerzende Stelle die war, die von einem Familienmitglied und einem liebenden Menschen gedrückt wurde...stark genug, um das andere zu vergessen.
Und während des Schlafs, mag er ignorieren, dass sein Fluch im Körper gegen eine Infektion ankämpft, die auf beiden Seiten reiner, böser Natur sein mögen.
Wie im Wahne, gefangen in seinen Träumen, durchlebt er die Greueltaten ihm fremder Wesen, wie Sie Tiere und Menschen überfallen, wie diese an einem dunklen Orte weinen, beten und um Gnade flehen, während etwas großes die Schwingen ausbreitet und sich auf Sie stürzt.
Mit einem Schrei erwacht er, neben sich seine Schwester sitzen sehend und lässt sich langsam wieder ins Bett des Heilerhauses fallen.
Sein Hals pulsiert, die Bandage ist blutdurchtränkt, die Blutung an der Bisswunde nicht gestillt.
Er überlegte, liess das Geschehene Resüme werden.
-Der Biss-
Ruhig galopierte Malachai auf Schattenhuf gen Bajard, als sein Ross aufstiess und sich aufbäumte, nur schwer sich festhaltend, damit sein Reiter nicht im Dreck landen würde.
Etwas großes flog direkt vor ihm vorbei, preschte auf einen Wachmann und schlug diesen nieder, als es dann mit einem Schrei sich empor hob in den Himmel und gen Taverne glitt.
Natürlich hätte er fortreiten sollen, dem Zirkus den Rücken kehren, doch so war er nicht.
Viele Menschen lebten in Bajard. Menschen, die seine Freunde wahren und denen er nie den Rücken zuwenden würde.
Es spielte sich alles vor der Taverne ab. Milizsoldaten standen schützend vor den Türen, während das große, blutrote etwas auf dem Dach saß und zwei kleiner Wesen umherstreiften.
Es war nicht klar auszumachen, was geschehen sollte, doch spätestens, als Blitze vom Himmel regneten, die Dunja davon abhielten, ihre Bolzen auf das Etwas zu feuern, wurden die Schwerter gezogen und nach einigen Scharmützeln mit dem Kleinvieh das Große, Leittier angegriffen.
Man erwischte die Flügel, riss jene entzwei und sorgte dafür, dass alle Aufmerksamkeit einen selbst gewidmet war, als einer der kleinen Wesen seine Krallen in die Schulter rammten und plötzlich in seinen Hals bissen.
Malachai spürte das Blut...sein Blut...wie es ihm entrissen wurde.
"Bäh...Drecksblut.", schimpfte der kleine, der nach einem Schlag mit Malachais Klingengriff sich empor hebte und spuckte die schwarze Flüssigkeit wieder hinaus. Es schien ebenso überrascht zu sein, wie der Angegriffene selber. Wieso hat sich das Blut gebildet? Jenes, was nur einen Prozent seines Gesamten ausmachte. Warum war es dar. Es kam nur, wenn man dem Tode nahe war oder voller Zorn in sich steckte. Doch beides war nicht der Fall.
Zeit zum Überlegen blieb aber nicht. Angetrieben vom Willen, das Vieh zu erlegen, hetzte man ihm hinterher.
Höhnisch grinste es hinab, seine Kreise um ihn ziehend.
"Willst du mehr? Dann lass die Königin von dir trinken. Sie kann dir Unsterblichkeit schenken."
Was waren diese Wesen, hallte es durch Malachais Kopf, als der kleine wieder auf die Taverne zustiess.
Es gab ein Kampf, der Große war dabei, die Türen aufzubrechen.
"Königin, wir kommen mit Jungfrauenblut.", verhöhnte der andere Kleine und Malachai konnte nun erkennen, was das Ziel ihrer Jagd war:
ein kleines, unschuldiges Mädchen.
Man versuchte Sie zu packen und mit ihr hinfort zu fliegen, während der Große die Milizsoldaten im Schach hielt. Mit anlauf, und dennoch vom Bisse benebelt, stürmte Malachai auf einen und stiess ihm die Klinge durch den Körper, welcher ihm Blut ins Gesicht spuckte und sein Gesicht mit seinen Krallen zerkratzte, so dass das Blut seine Augen bedeckte.
Der andere der Kleinen packte das Mädchen an den Schultern und stieg empor, nur wenige Zentimeter fehlten, als Malachai nach vorne hechtete im Versuch, das Bein des Mädchens zu erwischen, so dass er nur noch mit ansehen konnte, wie es weinend und nach Hilfe rufend in der Dunkelheit entschwand.
-Die Infektion-
Sie suchten im Walde nach den Wesen. Das Große wurde getötet, der Kopf von Malachai abgetrennt und dann neben dem See der Leichnahm verbrannt. Sie hätten sich vielleicht doch die Zeit nehmen sollen, es zu studieren, doch man misstraute dem Tode und wollte auf Nummer sicher gehen.
Man hoffte, die Wesen hätten im Fluge Blut verloren und eine Spur hinterlassen, doch dem schien nicht so.
Angestrengt presste Malachai weiter die Bandage auf die Bisswunde, das blut, wollte nicht aufhören und so sackte er neben dem alten Turme bei einem Baum nieder.
Er hörte seinen Namen rufen, doch er erkannte nicht, woher und seine krächzend schwache Stimme wurde nicht getragen durch den Wald.
Er wollte es nicht, nein, das Mädchen sollte gerettet werden, er soll nun nicht der sein, um den man sich Sorgen machen müsste, doch man fand ihn und Beldan stützte ihn bis nach Bajard in die Taverne, wo Syrion, ebenfalls gebissen, auf dem Stuhle saß.
Nur schemenhaft waren die Sinne im Umfeld, er wollte schlafen, so gerne schlafen...doch er konnte nicht...er durfte nicht.
Weiter brannte die Wunde und liess Blut hinaus. Sarah kam, Sie spürte die Schmerzen, spürte den Brand...es tat ihm so leid. Er wünschte, Sie müsste nicht das Ertragen, was andere Schatten ertrugen.
Sie versuchte seine Wunde zu reinigen, doch das Blut hinderte Sie daran. Beldan war ebenso erfolglos bei der Suche nach einem Heiler, so entschied man, mit dem Schiffswege direkt nach Adoran zum Heilerhaus zu reisen.
Das Schaukeln des Schiffes machte die Situation nicht besser, doch er wollte die sorgenden Blicke seiner Schwester nicht ertragen und verhielt sich soweit ruhig.
Syrion wurde mitgenommen, er schien auch schlimm dran zu sein.
Leider war das Heilerhaus nur durch Kliara besetzt, die sich die Wunde ansah und ein leichten, sachten Schrei entliess, ehe Sie sofort ein Bett bereit machte und dafür Sorge trug, dass das Zimmer leer war.
Die Schmerzen begannen, ihn aufzufressen, die Wundsalbe, die man ihm auftrug, half wenig und die frischen Bandagen waren nach kürzester Zeit wieder rot und schwarz gefärbt.
Und dennoch...Malachai war nie dankbarer dafür, dass Sarah bei ihm war als zu dieser Zeit. Sie lenkte ihm ab. Ja, sie sprachen.
"Schwanger?"
Malachai musste innerlich lachen...soviele sind es derzeit...soviele haben Kinder bekommen. Er und Onkel? Richtiger Onkel?
Der Gedanke gefiel ihm...wahrscheinlich mehr als Sarah, die wieder den sorgenden Blick aufsetzte und vom Thema ablenkte.
Er würde bei ihr sein...ihr helfen, es durchzustehen...wie alle anderen auch...wie Arsen und Selina...und auch die kleine Elira. Inara und Marick auch und ja...auch Perrin, den Malachai sich gut als Vater vorstellen könnte, würde seiner Familie sicherlich nicht den Rücken kehren.
So schliefen Sie ein...Sarah neben dem Bett liegend, Malachais Hand haltend und Malachai, dessen einzige, nicht schmerzende Stelle die war, die von einem Familienmitglied und einem liebenden Menschen gedrückt wurde...stark genug, um das andere zu vergessen.
Und während des Schlafs, mag er ignorieren, dass sein Fluch im Körper gegen eine Infektion ankämpft, die auf beiden Seiten reiner, böser Natur sein mögen.
[img]http://www.bilder-upload.eu/upload/6f34ff-1435746730.gif[/img]
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Syrion Salakaz
Syrion wollte gerade die Taverne öffnen, als er hinaus ging und irritiert in der Umgebung umherschaute. Kleine Flügelwesen die mit einigen Wehrlern und anderen Jägern kämpften, waren zu jeder Seite zugegen und plötzlich wurde Syrion bewusst, was das für Wesen waren. In großer Eile zog er seine Silberplatte an und zog sein Pyrianschwert, welches nun seit dem Vorfall des gestrigen Abends, bei der eine Jungfrau überfallen wurde, nun Pflicht war, da die Wesen das Feuer scheinbar nicht mochten. Dann rannte Syrion rasch aus der Taverne heraus und beteiligte sich an den Kämpfen, um seine Freunde und Mitstreiter zu unterstützen.
Nach kurzer Zeit hatten zwei von diesen Wesen die Flucht ergriffen und eines von ihnen konnte erlegt werden. Syrion eilte zu Beldan, der ebenfalls mitkämpfte, genau wie zahlreiche andere bekannte Gesichter, und wollte ihm etwas erzählen, was er einige Stunden vorher von einem gewissen Karl, einem Wandersmanne, gehört hatte. Karl war ein alter Veteran der vor rund 60 Jahresläufen schon einmal als Hauptmann in der Wehr zu Bajard tätig war, als das Dorf noch ausschließlich von Fischern und Bauern bewohnt war. Doch zu dieser Erzählung kam es nicht, außer dass Syrion allen Anwesenden mitteilen konnte, dass es sich bei diesen Wesen um die sogenannten "Blutkobolde" handelte, die allesamt Blut von reinen Jungfrauen aussaugen, so wie die Frau, die einen Tag zuvor recht blutleer aufgefunden wurde.
Schließlich fielen schon nach kurzer Zeit wieder neue Blutkobolde vom Himmel und nahmen Kurs auf ein kleines Mädchen, welches im Tavernenhof, bei Joanne und Bertholdt versuchte in die Taverne zu kommen, welche nach wie vor abgeschlossen war. Syrion bekam den Senkflug des Kobolds direkt vor Augen mit und eilte mit gezückter Klinge auf den Kobold zu, um ihn von seinem Vorhaben abzulenken. Rasch konnte er Joanne noch den Tavernenschlüssel zu werfen. Doch es war zu spät, das Mädchen war im Griff des Kobolds, als Syrion damit begann, auf es einzuschlagen. Seine Schläge zeigten Wirkung und der Kobold ließ das Mädchen los und flog erneut empor, um Verstärkung zu holen. Joanne konnte diese Situation nutzen um das kleine Mädchen in die Taverne zu bringen.
Schließlich kamen der Kobold, der von Syrion getroffen wurde mit einem weiteren Kobold auf ihn zu und begannen wild und aufgebracht auf ihn einzukratzen und schafften es so, Syrion auf den Boden zu bringen. Unter dem Schutz seines Schildes und der Rüste, konnte Syrion viele der Kratzattacken abwehren, doch wurde er, wenn auch nur kurz und zufällig, von einem der Kobolde in den rechten Ellenbogen gebissen. Syrion bekam nichts von dem Biss mit, der ihm später erst große Schwierigkeiten einbringen wird. Als Syrion dann unter dem Schilde liegend, flehend um Hilfe rief, konnte der eine Kobold getötet werden, woraufhin der zweite Kobold die Flucht ergriff. Syrion war eine recht lange Zeit von den Kobolden angegriffen worden und konnte sich in seinem inzwischen benommenen Gemütszustand nicht bewegen.
Panthirel und einige andere Personen, wollten dann den getöteten Blutkobold mithilfe von Öl verbrennen und beachteten nicht, dass Syrion viel zu nah an dem niedergeschlagenen Kobold lag und entzündeten das Feuer. In einer Stichflamme ging der Kobold in Flammen auf und Syrions Rüste, welche mitten im Feuer lag begann sich so stark zu erhitzen, dass sie Syrions Beine verbrannten. Unter den klagenden und schmerzerfüllten Schreien Syrions, wurde er nur mühselig vom Feuer, durch Joanne und Bertholdt, weg geschliffen. Nun wo Syrions Beine völlig verbrannt wurden und die Plattenbeine imemrnoch glühnd heiß waren, konnte er nun nicht mehr an der Rettung des Mädchens teilenehmen, dass zwischenzeitlich in die andere Taverne in Sicherheit gebracht worden war. Nun wurde der umliegende Schnee, schließlich auf die Rüste von Syrion geworfen, damit sie abkühlte, was nach kurzer Zeit auch der Fall war. Sie schliffen ihn in die Taverne und begannen die Plattenbeine zu lösen. Als sie sie weg nahmen, konnten sie Krebsrote Beine entdecken, die teilweise große aufgeplatzte Stellen aufwiesen, in der die Stoffhose klebte, die Syrion noch unter der Rüste trug. Unter einer schmerzhaften Prozedur konnte Syrion notdürftig versorgt werden und wurde im gesamten Beinbereich bandagiert.
In der Taverne liegend, bekamen weder Syrion, noch alle anderen Anwesenden nichts von dem Kampfe mit, der sich in der anderen Taverne abspielte. Schließlich betrat Thoralf die Taverne und verkündete, dass die Kobolde das Mädchen entführen konnten. Chirio und Bertholdt, die Syrion behandelt hatten, aber auch Syrion waren entsetzt über diese schlechten Nachichten. Syrion machte sich Vorwürfe, dass er das Mädchen nicht retten konnte, dass er sich stattdessen einmal wieder Verletzen musste. Vielleicht wäre das Mädchen noch zu retten gewesen, wären mehr Kämpfer an der Taverne gewesen. Bertholdt, welcher nun völlig außer sich war, stürmte plötzlich heraus und ließ Chirio, Syrion und Thoralf zurück. Thoralf saß Gefühlskalt an der Theke und sagte schließlich, dass die Rettung des Mädchens nicht hätte besser sein können, aber dass sie schließlich doch nur kleine Marionetten seien, die sich nciht gegen den Willen der Götter wehren konnten. Dieser Egoismus, stieß nicht nur bei Syrion auf Widerstand. Wie konnte er soetwas nur sagen? Joanne kam ebenfalls in die Taverne, bewaffnet wollte sie auf Thoralf losgehen, konnte aber dank Chirio zur Vernunft gebracht werden. Chirio begleitete Joanne nach Hause und schließlich warf Syrion Thoralf, aufgrund seines Verhaltens, gegenüber der Entführung aus der Taverne und blieb nun mit Bertholdt und Beldan, welche inzwischen zurückgekehrt waren, zurück. Beldan brach dennoch auf, um einen Heiler zu suchen und auch Bertholdt verließ dann kurze Zeit später die Taverne. Nur wenige Augenblicke später, war Beldan wieder zurück und brachte Malachai, welcher ebenfalls schwer verwundet war, mit in die Taverne, um sich dann sofort danach wieder auf den Weg zu einem Heiler zu machen. Doch Beldan konnte keinen finden und schließlich brachen Malachai und seine Schwester, sowie Syrion nach Adoran auf, um sich ins Heilerhaus zu begeben. Syrion bemerkte als es ihm immer übler ging und sogar schwindelig wurde, dass er am Arm gebissen wurde, und die Wunde schon bläulich umrandet war.
Er wusste nicht was es war, doch schaffte er es mit den anderen gemeinsam und unter schweren Schmerzen und großen Mühen ins Heilerhaus, wo er schließich durch Kliara eine eher unzuverlässige Diagnose bekam, sollte es Tollwut sein?
Syrion schlief dann, kurze Zeit später in seinem zugewiesenem Bett ein, in der Hoffnung, jemals wieder aufzuwachen, da es ihm immer schlechter ging...
Nur wenige Stunden vor dem nächtlichen Angriff:
Syrion war auf dem Wege zu den Sümpfen um die dort immer stärker werdenden Echsen zu jagen, als er schließlich auf einen alt wirkenden Mann stieß, den er beinahe anrempelte. Syrion blieb stehen und entschuldigte sich bei dem Manne, welcher sich dann als Karl vorstellte. Karl war ein alt gewordener Krieger. Damals vor rund 60 Jahresläufen war er Hauptmann der Wehr zu Bajard, welches wie er sagte nur von Bauern und Fischern bewohnt wurde. Er erzählte Syrion, dass Bajard damals sehr wichtig war, als Lieferant von Fisch und Weizen war es eher berühmt, aber auch schon damals, sehr umkämpft.
Nach einiger Zeit kamen die beiden auf das Thema der inzwischen recht unregelmäßigen Unruhen und den Angriff auf eine Frau in der vergangenen Nacht in Bajard.
Karl erzählte Syrion von damals, dass auch vor gut 60 Jahresläufen, Bajard von diesen "Blutkobolden", wie sie sie damals nannten, heimgesucht wurde. Damals, so meinte Karl, wurden 10 reine Jungfrauen durch die Bisse der Wesen blutleer aufgefunden, so auch Karls einzige Tochter. Voller Hass auf diese Wesen, kämpften auch schon damals viele Bauersleute, welche sich in der Wehr für den Schutz Bajards engagierten, gegen diese Wesen und scheinbar konnte nichts gegen sie helfen. Karl wusste nicht, ob die Blutkobolde nur in Bajard wüteten und woher sie kamen, doch schafften sie es, diese Wesen von damals bis zum heutigen Tage zu vertrieben, indem sie einen Blutkobold auf einem Scheiterhaufen verbrannten. Die Kobolde, die nur in der Nacht wüteten, so Karl, ließen sich von diesem öffentlichen Verbrennen abschrecken und ließen Bajard von da an in Frieden. Die Menschen damals waren zwar glücklich, dass die Kobolde verschwanden, doch blieb die Trauer um die getöteten Mädchen zurück. Auf Syrions Frage hin ob es Bücher oder Pergamente mit Informationen über die Blutkobolde gibt, konnte Karl leider nur antworten, dass er es nicht wüsste.
Als Karl schließlich seine Erzählungen beendete und er sich von Syrion verabschiede, dachte Syrion über das von ihm erzählte nach, als er zu den Sümpfen ging.
Warum kamen die Kobolde wieder? War es überhaupt noch möglich, diese Blutkobolde zu vertreiben? Würden die Kobolde immernoch "nur" Jungfrauen anfallen, oder inzwischen schon Männer und auch Kinder angreifen? Ist der erneute Einfall der Kobolde vielleicht eine der 5 Plagen die Bajard erreichen sollten? Ist es vielelicht möglich, dass es Aufzeichnungen über diese Wesen gibt? Und die allerwichtigste Frage für ihn war, war Bajard der einzige Ort an dem die Kobolde wüteten?
In der Hoffnung, auf seine Fragen eine Antwort finden zu können, ging er wieder auf die Jagd.
Nach kurzer Zeit hatten zwei von diesen Wesen die Flucht ergriffen und eines von ihnen konnte erlegt werden. Syrion eilte zu Beldan, der ebenfalls mitkämpfte, genau wie zahlreiche andere bekannte Gesichter, und wollte ihm etwas erzählen, was er einige Stunden vorher von einem gewissen Karl, einem Wandersmanne, gehört hatte. Karl war ein alter Veteran der vor rund 60 Jahresläufen schon einmal als Hauptmann in der Wehr zu Bajard tätig war, als das Dorf noch ausschließlich von Fischern und Bauern bewohnt war. Doch zu dieser Erzählung kam es nicht, außer dass Syrion allen Anwesenden mitteilen konnte, dass es sich bei diesen Wesen um die sogenannten "Blutkobolde" handelte, die allesamt Blut von reinen Jungfrauen aussaugen, so wie die Frau, die einen Tag zuvor recht blutleer aufgefunden wurde.
Schließlich fielen schon nach kurzer Zeit wieder neue Blutkobolde vom Himmel und nahmen Kurs auf ein kleines Mädchen, welches im Tavernenhof, bei Joanne und Bertholdt versuchte in die Taverne zu kommen, welche nach wie vor abgeschlossen war. Syrion bekam den Senkflug des Kobolds direkt vor Augen mit und eilte mit gezückter Klinge auf den Kobold zu, um ihn von seinem Vorhaben abzulenken. Rasch konnte er Joanne noch den Tavernenschlüssel zu werfen. Doch es war zu spät, das Mädchen war im Griff des Kobolds, als Syrion damit begann, auf es einzuschlagen. Seine Schläge zeigten Wirkung und der Kobold ließ das Mädchen los und flog erneut empor, um Verstärkung zu holen. Joanne konnte diese Situation nutzen um das kleine Mädchen in die Taverne zu bringen.
Schließlich kamen der Kobold, der von Syrion getroffen wurde mit einem weiteren Kobold auf ihn zu und begannen wild und aufgebracht auf ihn einzukratzen und schafften es so, Syrion auf den Boden zu bringen. Unter dem Schutz seines Schildes und der Rüste, konnte Syrion viele der Kratzattacken abwehren, doch wurde er, wenn auch nur kurz und zufällig, von einem der Kobolde in den rechten Ellenbogen gebissen. Syrion bekam nichts von dem Biss mit, der ihm später erst große Schwierigkeiten einbringen wird. Als Syrion dann unter dem Schilde liegend, flehend um Hilfe rief, konnte der eine Kobold getötet werden, woraufhin der zweite Kobold die Flucht ergriff. Syrion war eine recht lange Zeit von den Kobolden angegriffen worden und konnte sich in seinem inzwischen benommenen Gemütszustand nicht bewegen.
Panthirel und einige andere Personen, wollten dann den getöteten Blutkobold mithilfe von Öl verbrennen und beachteten nicht, dass Syrion viel zu nah an dem niedergeschlagenen Kobold lag und entzündeten das Feuer. In einer Stichflamme ging der Kobold in Flammen auf und Syrions Rüste, welche mitten im Feuer lag begann sich so stark zu erhitzen, dass sie Syrions Beine verbrannten. Unter den klagenden und schmerzerfüllten Schreien Syrions, wurde er nur mühselig vom Feuer, durch Joanne und Bertholdt, weg geschliffen. Nun wo Syrions Beine völlig verbrannt wurden und die Plattenbeine imemrnoch glühnd heiß waren, konnte er nun nicht mehr an der Rettung des Mädchens teilenehmen, dass zwischenzeitlich in die andere Taverne in Sicherheit gebracht worden war. Nun wurde der umliegende Schnee, schließlich auf die Rüste von Syrion geworfen, damit sie abkühlte, was nach kurzer Zeit auch der Fall war. Sie schliffen ihn in die Taverne und begannen die Plattenbeine zu lösen. Als sie sie weg nahmen, konnten sie Krebsrote Beine entdecken, die teilweise große aufgeplatzte Stellen aufwiesen, in der die Stoffhose klebte, die Syrion noch unter der Rüste trug. Unter einer schmerzhaften Prozedur konnte Syrion notdürftig versorgt werden und wurde im gesamten Beinbereich bandagiert.
In der Taverne liegend, bekamen weder Syrion, noch alle anderen Anwesenden nichts von dem Kampfe mit, der sich in der anderen Taverne abspielte. Schließlich betrat Thoralf die Taverne und verkündete, dass die Kobolde das Mädchen entführen konnten. Chirio und Bertholdt, die Syrion behandelt hatten, aber auch Syrion waren entsetzt über diese schlechten Nachichten. Syrion machte sich Vorwürfe, dass er das Mädchen nicht retten konnte, dass er sich stattdessen einmal wieder Verletzen musste. Vielleicht wäre das Mädchen noch zu retten gewesen, wären mehr Kämpfer an der Taverne gewesen. Bertholdt, welcher nun völlig außer sich war, stürmte plötzlich heraus und ließ Chirio, Syrion und Thoralf zurück. Thoralf saß Gefühlskalt an der Theke und sagte schließlich, dass die Rettung des Mädchens nicht hätte besser sein können, aber dass sie schließlich doch nur kleine Marionetten seien, die sich nciht gegen den Willen der Götter wehren konnten. Dieser Egoismus, stieß nicht nur bei Syrion auf Widerstand. Wie konnte er soetwas nur sagen? Joanne kam ebenfalls in die Taverne, bewaffnet wollte sie auf Thoralf losgehen, konnte aber dank Chirio zur Vernunft gebracht werden. Chirio begleitete Joanne nach Hause und schließlich warf Syrion Thoralf, aufgrund seines Verhaltens, gegenüber der Entführung aus der Taverne und blieb nun mit Bertholdt und Beldan, welche inzwischen zurückgekehrt waren, zurück. Beldan brach dennoch auf, um einen Heiler zu suchen und auch Bertholdt verließ dann kurze Zeit später die Taverne. Nur wenige Augenblicke später, war Beldan wieder zurück und brachte Malachai, welcher ebenfalls schwer verwundet war, mit in die Taverne, um sich dann sofort danach wieder auf den Weg zu einem Heiler zu machen. Doch Beldan konnte keinen finden und schließlich brachen Malachai und seine Schwester, sowie Syrion nach Adoran auf, um sich ins Heilerhaus zu begeben. Syrion bemerkte als es ihm immer übler ging und sogar schwindelig wurde, dass er am Arm gebissen wurde, und die Wunde schon bläulich umrandet war.
Er wusste nicht was es war, doch schaffte er es mit den anderen gemeinsam und unter schweren Schmerzen und großen Mühen ins Heilerhaus, wo er schließich durch Kliara eine eher unzuverlässige Diagnose bekam, sollte es Tollwut sein?
Syrion schlief dann, kurze Zeit später in seinem zugewiesenem Bett ein, in der Hoffnung, jemals wieder aufzuwachen, da es ihm immer schlechter ging...
Nur wenige Stunden vor dem nächtlichen Angriff:
Syrion war auf dem Wege zu den Sümpfen um die dort immer stärker werdenden Echsen zu jagen, als er schließlich auf einen alt wirkenden Mann stieß, den er beinahe anrempelte. Syrion blieb stehen und entschuldigte sich bei dem Manne, welcher sich dann als Karl vorstellte. Karl war ein alt gewordener Krieger. Damals vor rund 60 Jahresläufen war er Hauptmann der Wehr zu Bajard, welches wie er sagte nur von Bauern und Fischern bewohnt wurde. Er erzählte Syrion, dass Bajard damals sehr wichtig war, als Lieferant von Fisch und Weizen war es eher berühmt, aber auch schon damals, sehr umkämpft.
Nach einiger Zeit kamen die beiden auf das Thema der inzwischen recht unregelmäßigen Unruhen und den Angriff auf eine Frau in der vergangenen Nacht in Bajard.
Karl erzählte Syrion von damals, dass auch vor gut 60 Jahresläufen, Bajard von diesen "Blutkobolden", wie sie sie damals nannten, heimgesucht wurde. Damals, so meinte Karl, wurden 10 reine Jungfrauen durch die Bisse der Wesen blutleer aufgefunden, so auch Karls einzige Tochter. Voller Hass auf diese Wesen, kämpften auch schon damals viele Bauersleute, welche sich in der Wehr für den Schutz Bajards engagierten, gegen diese Wesen und scheinbar konnte nichts gegen sie helfen. Karl wusste nicht, ob die Blutkobolde nur in Bajard wüteten und woher sie kamen, doch schafften sie es, diese Wesen von damals bis zum heutigen Tage zu vertrieben, indem sie einen Blutkobold auf einem Scheiterhaufen verbrannten. Die Kobolde, die nur in der Nacht wüteten, so Karl, ließen sich von diesem öffentlichen Verbrennen abschrecken und ließen Bajard von da an in Frieden. Die Menschen damals waren zwar glücklich, dass die Kobolde verschwanden, doch blieb die Trauer um die getöteten Mädchen zurück. Auf Syrions Frage hin ob es Bücher oder Pergamente mit Informationen über die Blutkobolde gibt, konnte Karl leider nur antworten, dass er es nicht wüsste.
Als Karl schließlich seine Erzählungen beendete und er sich von Syrion verabschiede, dachte Syrion über das von ihm erzählte nach, als er zu den Sümpfen ging.
Warum kamen die Kobolde wieder? War es überhaupt noch möglich, diese Blutkobolde zu vertreiben? Würden die Kobolde immernoch "nur" Jungfrauen anfallen, oder inzwischen schon Männer und auch Kinder angreifen? Ist der erneute Einfall der Kobolde vielleicht eine der 5 Plagen die Bajard erreichen sollten? Ist es vielelicht möglich, dass es Aufzeichnungen über diese Wesen gibt? Und die allerwichtigste Frage für ihn war, war Bajard der einzige Ort an dem die Kobolde wüteten?
In der Hoffnung, auf seine Fragen eine Antwort finden zu können, ging er wieder auf die Jagd.
Zuletzt geändert von Syrion Salakaz am Samstag 6. Februar 2010, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
- Beldan Scherenbrueck
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Ziemlich erschlagen fiel er in den Morgenstunden in die Laken und zählte darauf, dass auch die erbaulicheren Aspekte der kursierenden Gruselgeschichte - nämlich dass diese Blutkobolde nur nachts und nicht auch noch tagsüber auftauchten - der Wahrheit entsprachen. Es war schon irgendwie unangenehm, zu wissen, dass es diese Blutkobolde nicht nur wahrhaftig gab, sondern auch in einer 'erwachsenen' Ausgabe. Noch unangenehmer allerdings war es, sich mit ihnen zu prügeln ... vor allem für Syrion und Malachai. Wo ihm die eigenen Knochen standen, wusste er allerdings selbst nicht mehr genau zu beurteilen und war ganz glücklich, überhaupt aus dem Panzer gekommen zu sein. Jetzt blieb zu hoffen, dass er am Nachmittag nicht mit steifen Gliedern aufwachen würde. Aber darüber würde er sich beim Aufstehen Gedanken machen können. Als Bajarder kannte man seinen Straßendreck. Verbissenheit und die Gabe, wegstecken zu können, waren hier notwendige Tugenden.
Die Gesamtbilanz war, wie in Bajard üblich, mittelmäßig. In den letzten beiden Tagen hatten sie zwei bis höchstens vier der Blutkobolde getötet, dafür waren zwei Menschen tot, zwei außer Gefecht und vier oder fünf angeschlagen. Nicht prekär, wenn man zwei- oder dreihundert Soldaten in der Hinterhand hatte, für Bajarder Verhältnisse aber ein hoher Blutzoll, immerhin musste man hier gewissenhafter buchhalten als in den bevölkerungsstarken Reichen. Jeder Ausfall bedeutete eine nennenswerte Schwächung. So oder so, es konnte nur weitergehen. Bis zum letzten Mann oder bis zum letzten Blutkobold, viel Auswahl bestand nicht.
Vielleicht würde er auch einmal darüber nachgrübeln müssen, was es mit dieser Sache überhaupt auf sich hatte. Leider waren die Gruselgeschichten, die er gehört hatte, zwar gruselig, aber nicht allzu ergiebig. Auch das würde freilich erst einmal warten müssen. Es war Zeit für ein Nickerchen.
Die Gesamtbilanz war, wie in Bajard üblich, mittelmäßig. In den letzten beiden Tagen hatten sie zwei bis höchstens vier der Blutkobolde getötet, dafür waren zwei Menschen tot, zwei außer Gefecht und vier oder fünf angeschlagen. Nicht prekär, wenn man zwei- oder dreihundert Soldaten in der Hinterhand hatte, für Bajarder Verhältnisse aber ein hoher Blutzoll, immerhin musste man hier gewissenhafter buchhalten als in den bevölkerungsstarken Reichen. Jeder Ausfall bedeutete eine nennenswerte Schwächung. So oder so, es konnte nur weitergehen. Bis zum letzten Mann oder bis zum letzten Blutkobold, viel Auswahl bestand nicht.
Vielleicht würde er auch einmal darüber nachgrübeln müssen, was es mit dieser Sache überhaupt auf sich hatte. Leider waren die Gruselgeschichten, die er gehört hatte, zwar gruselig, aber nicht allzu ergiebig. Auch das würde freilich erst einmal warten müssen. Es war Zeit für ein Nickerchen.
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Karina DelMur
Viel weiter westlich..
Ein schallendes Kreischen drang früh morgens über den Küstenhof in Düstersee.
Sich vor Ekel den Mund haltend und sprachlos vor dem Kuhgehege stehend, traf man kurz darauf Karina an. Vor ihr lagen die ausgelutscht wirkenden Kühe mit den tiefroten Bisswunden am Hals mausetot da...
Emma, die sanfte Fährse mit den hellbraunen Flecken, hatte noch nicht einmal ein Kalb geworfen. Und da.. da lag die schöne, dunkle Meira.. fast noch selbst ein Kälbchen.
Tränen stiegen Karina in die Augen. Wer konnte soetwas tun? Solche Bisswunden hatte sie noch nie gesehen.. eigentlich müssten die Tiere noch leben, wären sie nicht dermaßen blutleer. Ihre vielversprechende Nachzucht!
Erst nach einer langen Schreckpause konnte sie, mit Hilfe ihres Gatten, die Kadaver wegräumen. Später an demselben Tage sah man Karina zum Gemeindehaus Düstersees eilen, um einen Bericht zu hinterlegen und zahlreiche Bücher zu wälzen. Sie kam dem Täter schon noch auf die Spur...
Sich vor Ekel den Mund haltend und sprachlos vor dem Kuhgehege stehend, traf man kurz darauf Karina an. Vor ihr lagen die ausgelutscht wirkenden Kühe mit den tiefroten Bisswunden am Hals mausetot da...
Emma, die sanfte Fährse mit den hellbraunen Flecken, hatte noch nicht einmal ein Kalb geworfen. Und da.. da lag die schöne, dunkle Meira.. fast noch selbst ein Kälbchen.
Tränen stiegen Karina in die Augen. Wer konnte soetwas tun? Solche Bisswunden hatte sie noch nie gesehen.. eigentlich müssten die Tiere noch leben, wären sie nicht dermaßen blutleer. Ihre vielversprechende Nachzucht!
Erst nach einer langen Schreckpause konnte sie, mit Hilfe ihres Gatten, die Kadaver wegräumen. Später an demselben Tage sah man Karina zum Gemeindehaus Düstersees eilen, um einen Bericht zu hinterlegen und zahlreiche Bücher zu wälzen. Sie kam dem Täter schon noch auf die Spur...
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Fruehlingsfee
Im inneren der Blutkapelle
Ungeduldig geht die Blutkönigin auf und ab, wohl wartet sie auf die Rückkehr ihrer Sklaven, doch kehrt nur einer der heute Nacht entsannten 2 zurück.
Blutkönigin: Sklave!!!!! *schreit sie ihn an wobei er zusammenzuckt und unterwürfig angekrochen kommt* Wo warst du und wo ist dein Begleiter?????
Blutkobold: er.. ist .. gleich da Königin.. *spricht er krächzend und unterwürfig, im gleichen Moment bildet sich eine riesige Blase im Blutbecken und ein Kleinerer Blutkobolt kriecht aus jener hervor*
Blutkönigin: WAAAAAS? Schon wieder ein Sklave der Niedergeschlagen wurde? *Brüllt sie Zornig* WO WARST DU SKLAVE?
Blutkobold: Ich.. ich habe das Drecksblut gefunden... *faucht er* er kann mich spüren.. und ich ihn...
Königin: BITTE? ER TUT WAS?
Blutkobold: ich.. ich weis nicht wieso... aber er ist verwundbar.. schwach... und bei ihm ist eine Frau.. seine Frau.. oder was ähnliches wie er.. ich kann sie auch Spüren..
Königin: Und was soll mir das bringen? Du weist was deine Aufgabe ist und die der anderen!! Ich brauche Blut!!! Viel Blut!! Und je mehr von euch draufgehen, desto mehr Blut brauche ich, um euch zu erschaffen!!!
Blutkobold: ja.. aber.. diese ist Schwanger.. und die Frucht hat vermutlich auch dieses Drecksblut..
Königin: Schweig!!! mh... *reibt sich am Kinn* Ich will das Kind.. oder nein.. ich will Sie!! Bring sie mir! Oder Ihn!! Ich kann keine 60 weiteren Jahre Warten... aber vorallem Bringt mir mehr Blut!!! Ach.. und wo ist euer Wächter? Der sollte doch schon gestern zurückkommen als ihr mir das Kind gebracht habt.. WOOO IST EEEEER? *knurrt sie nun alle Sklaven an welche sich sofort zusammenkauern*
Blutkobold: die Bajarder haben ihn verbrannt...
*Die Königin schreit laut auf, so dass die Kapelle leicht erzittert*
Blutkönigin: Das werden mir diese Niederen Kreaturen die sich Mensch nennen büßen... Sklaven! Schickt mir das Kind her... ich gebe ihr den Blutkuss.. sie soll euer neuer Wächter werden... und dann holt mir Frisches Blut!! Wir werden es brauchen!!
*ein Teil des Schwarmes fliegt los, wohl um Blut zu besorgen, einige andere Kobolde gehen zu einem Käfig wo sich das weinende Mädchen befindet, während die Blutkönigin in ihre Blutwanne setzt und genüsslich darin Badet und es trinkt....*
Ungeduldig geht die Blutkönigin auf und ab, wohl wartet sie auf die Rückkehr ihrer Sklaven, doch kehrt nur einer der heute Nacht entsannten 2 zurück.
Blutkönigin: Sklave!!!!! *schreit sie ihn an wobei er zusammenzuckt und unterwürfig angekrochen kommt* Wo warst du und wo ist dein Begleiter?????
Blutkobold: er.. ist .. gleich da Königin.. *spricht er krächzend und unterwürfig, im gleichen Moment bildet sich eine riesige Blase im Blutbecken und ein Kleinerer Blutkobolt kriecht aus jener hervor*
Blutkönigin: WAAAAAS? Schon wieder ein Sklave der Niedergeschlagen wurde? *Brüllt sie Zornig* WO WARST DU SKLAVE?
Blutkobold: Ich.. ich habe das Drecksblut gefunden... *faucht er* er kann mich spüren.. und ich ihn...
Königin: BITTE? ER TUT WAS?
Blutkobold: ich.. ich weis nicht wieso... aber er ist verwundbar.. schwach... und bei ihm ist eine Frau.. seine Frau.. oder was ähnliches wie er.. ich kann sie auch Spüren..
Königin: Und was soll mir das bringen? Du weist was deine Aufgabe ist und die der anderen!! Ich brauche Blut!!! Viel Blut!! Und je mehr von euch draufgehen, desto mehr Blut brauche ich, um euch zu erschaffen!!!
Blutkobold: ja.. aber.. diese ist Schwanger.. und die Frucht hat vermutlich auch dieses Drecksblut..
Königin: Schweig!!! mh... *reibt sich am Kinn* Ich will das Kind.. oder nein.. ich will Sie!! Bring sie mir! Oder Ihn!! Ich kann keine 60 weiteren Jahre Warten... aber vorallem Bringt mir mehr Blut!!! Ach.. und wo ist euer Wächter? Der sollte doch schon gestern zurückkommen als ihr mir das Kind gebracht habt.. WOOO IST EEEEER? *knurrt sie nun alle Sklaven an welche sich sofort zusammenkauern*
Blutkobold: die Bajarder haben ihn verbrannt...
*Die Königin schreit laut auf, so dass die Kapelle leicht erzittert*
Blutkönigin: Das werden mir diese Niederen Kreaturen die sich Mensch nennen büßen... Sklaven! Schickt mir das Kind her... ich gebe ihr den Blutkuss.. sie soll euer neuer Wächter werden... und dann holt mir Frisches Blut!! Wir werden es brauchen!!
*ein Teil des Schwarmes fliegt los, wohl um Blut zu besorgen, einige andere Kobolde gehen zu einem Käfig wo sich das weinende Mädchen befindet, während die Blutkönigin in ihre Blutwanne setzt und genüsslich darin Badet und es trinkt....*
Zuletzt geändert von Fruehlingsfee am Sonntag 7. Februar 2010, 00:15, insgesamt 1-mal geändert.
- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Nachdem Kliara die Erstversorgung der beiden Patienten durchgeführt hatte, sah Lili später nach ihnen. Die Wunde von Malachai verwunderte sie sehr, so etwas hatte sie noch nie gesehen. Von der Wunde aus hatten sich alle umliegenden Adern schwarz verfärbt. Irgendein Gift mußte hier wohl wirken, gegen das ihr Mittel nicht half. Sie probierte seit längerem schon an einem neuen Gegenmittel, doch war dieses noch in der Erprobungsphase und noch nie an einem Menschen probiert worden. Ein weiteres Problem war daß sie das Mittel direkt in den Blutkreislauf einbringen mußte. Hierzu hatte sie sich schon seit längerem Gedanken gemacht und auch mit Hilfe eines Feinschmiedes eine Lösung gefunden. Sie hänge eine Phiole mit dem neuen Gegenmittel mithilfe einer Halterung an die Zimmerdecke. Dann holte sie aus einer Tasche den Katzendarm, der zwischen zwei feuchten Tüchern gelagert wurde, damit er nicht austrocknete. Ein Ende stülpte sie über die Öffnung der phiole, die andere über ein feines Stück dreieckig geformten und angespitzen Eisens. Dieses stach sie in eine der Venen und ließ einige Tropfen des Gegengiftes in seine Ader laufen, bevor sie die Wunde wieder verband.
Die nächsten Stunden würden Zeigen ob das Mittel half. Sicher war sie sich nicht, daher sagte sie Cyrion "am besten du beschaffst mir diese Kreatur damit ich eine Probe nehmen kann"
Dann mußte sie für ein Weilchen fort und als sie wiederkam stand Malachai da und auch viele andere Leute. Ein leuchtend rotes Wesen, ähnlich einem Flügelaffen stand auch dort und Malachai schlug ihm kurz nach ihrer Ankunft den Kopf ab. Rasch nahm Lili zwei Proben, ein mal von dem Blut und vom Speichel der Kreatur. Dann zerfiel in kürzester Zeit regelrecht zu Staub. Mit den Proben verschwand sie nach einem kurzen Disput mit Leah dann in ihrem Kellerlabor und blieb die ganze Nacht dort.
Die nächsten Stunden würden Zeigen ob das Mittel half. Sicher war sie sich nicht, daher sagte sie Cyrion "am besten du beschaffst mir diese Kreatur damit ich eine Probe nehmen kann"
Dann mußte sie für ein Weilchen fort und als sie wiederkam stand Malachai da und auch viele andere Leute. Ein leuchtend rotes Wesen, ähnlich einem Flügelaffen stand auch dort und Malachai schlug ihm kurz nach ihrer Ankunft den Kopf ab. Rasch nahm Lili zwei Proben, ein mal von dem Blut und vom Speichel der Kreatur. Dann zerfiel in kürzester Zeit regelrecht zu Staub. Mit den Proben verschwand sie nach einem kurzen Disput mit Leah dann in ihrem Kellerlabor und blieb die ganze Nacht dort.

- Liliana van Drachenfels
- Beiträge: 723
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Ein wenig verlegen schaute Liliana drein, als ihr Kliara das Schreiben von Selina überreichte und von den Vorfällen des gestrigen Abends berichtete. Sie hatte angeordnet, daß niemand sie im Labor stören dürfe und dies hatte Kliara wortwörtlich umgesetzt, wer sollte auch nur auf die Idee kommen daß Leah Inara und ihren Sohn in den Kerker sperren würde. Sie stöhnte leise auf, vor Müdigkeit und auch vor Unverständnis. Die ganze Nacht hatte sie im Labor gearbeitet und versucht ein Gegengift herzustellen. Zahlreiche tote Mäuse und Ratten, an denen sie das Blut und den Speichel der Kreatur ausprobiert hatte, zeugten von ihren Versuchen.
Und nun so etwas. Was mag nur in Leah gefahren sein, daß sie selbst ein Kind in den Kerker steckt, sie verstand es nicht und ging, nachdem sie ein Schreiben an Selina aufsetzte, rüber um mit Graf Adrian zu sprechen.
Und nun so etwas. Was mag nur in Leah gefahren sein, daß sie selbst ein Kind in den Kerker steckt, sie verstand es nicht und ging, nachdem sie ein Schreiben an Selina aufsetzte, rüber um mit Graf Adrian zu sprechen.

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Cyrion Sha´Ar
Sie würden wieder kommen...
Davon war er überzeugt... Wieder kommen und versuchen Malachai oder schlimmer noch, die schwangere Sarah zu entführen. Jetzt wo er Zeit gehabt hatte, zur Ruhe zu kommen, sich mit Malachai ruhig zu unterhalten...
Eine Wache hatte ihn beständig eine Spur skeptisch im Auge behalten, wie er da vor Malachais Fenster gestanden hatte, Alexia neben ihn an sein Bein und die Wand gelehnt, schlafend.
Skeptisch, weil er ja einige Stunden zuvor recht laut erkenntlich gegeben hatte, das die arrestierte Sippe im Raum seine Verwandten waren. Verwundert wohl, weil er Cyrion sonst auf der gegenüberliegenen Seite wachen sah... Auf dem Grundstück des Hauses des Grafen.
Würde ihn Darna beschimpfen, weil er nicht im Haus wachte? Er konnte es von hier aussehen. Die Front des Hauses.
Und er wusste, das diese Wesen hier angreifen würden, wenn. Warum? Weil hier Opfer lagen. Weil eines der Wesen Malachai spüren konnte. Malachai... Sarah... das Kind in ihrem Bauch. Es würde auch Marick spüren können, wenn er ihm nahe kommen würde. Weil es das Blut der Schatten geleckt hatte. Es würde alle Schatten spüren können, so wie Malachai dieses eine Wesen spüren konnte. Er würde wissen, wann sie angreifen würden... solang er wach war.
Cyrion blickte über die Schulter... Malachai schlief zur Zeit... oder wirkte so. Erschöpfung sicherlich, wenn er denn schlief.
Leise einatment legte er den Kopf in den Nacken und blickte zum Himmel. Es wurde heller. Der Himmel war nicht länger schwarz sondern ein dunkles Blau. Mochte es sein, das es bereits 7 Uhr war? Möglich... Der neue Tag angebrochen. Bald waren sie eine Spur sicherer, weil sie dann diese Wesen sehen konnten, keine Nachtsichttränke mehr brauchten....
Sieben Uhr... dann... war Adrian wach! Er war Frühaufsteher!
Der Blick wanderte zu Alexia, dann zu Raindri.
„Ich geh zum Anwesen und schau, ob ich Adrian antreffen kann. Haltet die Ohren steif!“
Womit er sich Richtung Anwesen bewegte, die Antwort gerade so abwartend. Der Blick über die Strasse war beruhigend. Es waren weit mehr Wachen hier... Sie trugen Fackeln. Bei manchen sah er reflektierende Katzenaugen aufblitzen, als sie in seine Richtung sahen. So wie er selbst zwischenzeitlich sich auch mit Tränken aus seinen Packtaschen versorgt hatte.
Dann wurden seine Warnungen in Betracht gezogen... Seine..? Oder Leahs...? Er wusste nicht, wieviel sie getan hatte. Wann sie mit den Berichten fertig gewesen war und was sie in Bewegung gesetzt hatte. Es war möglich gewesen, das sie unterwegs gewesen war, nachdem Alexia ihre Wachzeit übernommen hatte und er schlief.
Doch war es erleichternt... unendlich erleichternt.
Er hatte mit den Wachen geredet... Er... und wenn sie ihn abtaten, Alexia, die einstmal in der Garde gewesen war.
Er hatte den Wachen vor dem Heilerhaus berichtet, das diese Wesen wieder kommen würden – nun wussten, das da eine schwangere Frau im Haus war. Und das damit auch das Kind im Gefängnis nicht sicher war – immerhin hatten die Zellen Fenster.
Die Wahrscheinlichkeit bestand, das sie Kinder aufspüren konnten. Das sie auch Schwangere aufspüren konnten. Die Wachen hatten gewiss gesehen, wie explizit die junge Frau am Abend attackiert worden war. Sie wussten, das sie Schwanger war – Cyrion hatte schon auf der Strasse davon gesprochen, kaum das er erfuhr, was geschehen war.
Er hatte die Wachen gebeten, die Kinder der Stadt zu beschützen, derer es hier viele gab. Es waren Gardisten... Sie würden wissen, vor welchen Häusern Kinderstimmen zu hören gewesen waren, wenn sie ihre Runden drehten. Sie würden wissen, wo Strassenkinder lebten. Sie hatten Teilweise selbst Familie.... Und wenn auch nur eine Handvoll der Gardisten sorge um ihre Familien hatten, würde sich etwas tun. Er hatte ebenfalls die Wachen wissen lassen, das sie anscheinend anfällig für Feuer waren. Etwas, das Malachai ihm in der Nacht mit geschwächter Stimme erzählt hatte. Woher Malachai das wusste? Cyrion hatte nicht gefragt – er würde es nachholen, wenn sein Bruder wieder offensichtlich wach war.
Wachen überall... mit Fackeln. So erleichternt... Immerhin wusste jetzt die Garde der Stadt, das die Blutkobolde in Adoran aufgetaucht waren. Das Adorans Kinder in Gefahr waren.
Erschöpft und übernächtigt bewegte er sich durch das Tor zum Haus.
Auch hier hatte er gehandelt, sobald er sich beruhigt hatte, Zeit zum denken gehabt hatte. War herüber gegangen und hatte jene, welche wach waren, angewiesen, sich selbst im Haus ständig gerüstet zu bewegen. Hatte sogar am Frauenzimmer geklopft und damit Schlafende geweckt, um ihnen zu sagen, das sie die Fenster schliessen sollten und sich nur in Rüstung bewegen sollten, wenn sie für des neuen Tages Werk aufstehen. Vielleicht zuviel des Guten. Vielleicht unverschämt, mitten in der Nacht sie zu wecken. Ira hatte auf jeden Fall nur auf ihre übliche Art gemurrt.
Doch er wollte, das alle sicher waren. Nicht nur seine Familie...
Erst danach.. Erst nachdem er sich versichert hatte, das er alles getan hatte, was nötig war, hatte er sich Schlaf erlaubt. An der Wand gelehnt, halb an Alexias Bein, wusste er doch, das Alexia dies Fenster hier bewachen würde. Dieses Fenster, hinter dem sich das höchstwahrscheinliche Angriffsziel der Blutkobolde befand. Und damit auch die Front des Hauses derer von Hohenfels.
Hatte sich erschöpft an die Wand gelehnt und sich dem Schlaf überlassen.
Und jetzt...
Die Türe öffnent blickte er sich um. Es war still im Haus... im ersten Moment... Dann hörte er das typische Klappern von Geschirr... Jemand war am Frühstücken. Dem Geräusch folgend, bewegte er sich in Richtung Küche...
Davon war er überzeugt... Wieder kommen und versuchen Malachai oder schlimmer noch, die schwangere Sarah zu entführen. Jetzt wo er Zeit gehabt hatte, zur Ruhe zu kommen, sich mit Malachai ruhig zu unterhalten...
Eine Wache hatte ihn beständig eine Spur skeptisch im Auge behalten, wie er da vor Malachais Fenster gestanden hatte, Alexia neben ihn an sein Bein und die Wand gelehnt, schlafend.
Skeptisch, weil er ja einige Stunden zuvor recht laut erkenntlich gegeben hatte, das die arrestierte Sippe im Raum seine Verwandten waren. Verwundert wohl, weil er Cyrion sonst auf der gegenüberliegenen Seite wachen sah... Auf dem Grundstück des Hauses des Grafen.
Würde ihn Darna beschimpfen, weil er nicht im Haus wachte? Er konnte es von hier aussehen. Die Front des Hauses.
Und er wusste, das diese Wesen hier angreifen würden, wenn. Warum? Weil hier Opfer lagen. Weil eines der Wesen Malachai spüren konnte. Malachai... Sarah... das Kind in ihrem Bauch. Es würde auch Marick spüren können, wenn er ihm nahe kommen würde. Weil es das Blut der Schatten geleckt hatte. Es würde alle Schatten spüren können, so wie Malachai dieses eine Wesen spüren konnte. Er würde wissen, wann sie angreifen würden... solang er wach war.
Cyrion blickte über die Schulter... Malachai schlief zur Zeit... oder wirkte so. Erschöpfung sicherlich, wenn er denn schlief.
Leise einatment legte er den Kopf in den Nacken und blickte zum Himmel. Es wurde heller. Der Himmel war nicht länger schwarz sondern ein dunkles Blau. Mochte es sein, das es bereits 7 Uhr war? Möglich... Der neue Tag angebrochen. Bald waren sie eine Spur sicherer, weil sie dann diese Wesen sehen konnten, keine Nachtsichttränke mehr brauchten....
Sieben Uhr... dann... war Adrian wach! Er war Frühaufsteher!
Der Blick wanderte zu Alexia, dann zu Raindri.
„Ich geh zum Anwesen und schau, ob ich Adrian antreffen kann. Haltet die Ohren steif!“
Womit er sich Richtung Anwesen bewegte, die Antwort gerade so abwartend. Der Blick über die Strasse war beruhigend. Es waren weit mehr Wachen hier... Sie trugen Fackeln. Bei manchen sah er reflektierende Katzenaugen aufblitzen, als sie in seine Richtung sahen. So wie er selbst zwischenzeitlich sich auch mit Tränken aus seinen Packtaschen versorgt hatte.
Dann wurden seine Warnungen in Betracht gezogen... Seine..? Oder Leahs...? Er wusste nicht, wieviel sie getan hatte. Wann sie mit den Berichten fertig gewesen war und was sie in Bewegung gesetzt hatte. Es war möglich gewesen, das sie unterwegs gewesen war, nachdem Alexia ihre Wachzeit übernommen hatte und er schlief.
Doch war es erleichternt... unendlich erleichternt.
Er hatte mit den Wachen geredet... Er... und wenn sie ihn abtaten, Alexia, die einstmal in der Garde gewesen war.
Er hatte den Wachen vor dem Heilerhaus berichtet, das diese Wesen wieder kommen würden – nun wussten, das da eine schwangere Frau im Haus war. Und das damit auch das Kind im Gefängnis nicht sicher war – immerhin hatten die Zellen Fenster.
Die Wahrscheinlichkeit bestand, das sie Kinder aufspüren konnten. Das sie auch Schwangere aufspüren konnten. Die Wachen hatten gewiss gesehen, wie explizit die junge Frau am Abend attackiert worden war. Sie wussten, das sie Schwanger war – Cyrion hatte schon auf der Strasse davon gesprochen, kaum das er erfuhr, was geschehen war.
Er hatte die Wachen gebeten, die Kinder der Stadt zu beschützen, derer es hier viele gab. Es waren Gardisten... Sie würden wissen, vor welchen Häusern Kinderstimmen zu hören gewesen waren, wenn sie ihre Runden drehten. Sie würden wissen, wo Strassenkinder lebten. Sie hatten Teilweise selbst Familie.... Und wenn auch nur eine Handvoll der Gardisten sorge um ihre Familien hatten, würde sich etwas tun. Er hatte ebenfalls die Wachen wissen lassen, das sie anscheinend anfällig für Feuer waren. Etwas, das Malachai ihm in der Nacht mit geschwächter Stimme erzählt hatte. Woher Malachai das wusste? Cyrion hatte nicht gefragt – er würde es nachholen, wenn sein Bruder wieder offensichtlich wach war.
Wachen überall... mit Fackeln. So erleichternt... Immerhin wusste jetzt die Garde der Stadt, das die Blutkobolde in Adoran aufgetaucht waren. Das Adorans Kinder in Gefahr waren.
Erschöpft und übernächtigt bewegte er sich durch das Tor zum Haus.
Auch hier hatte er gehandelt, sobald er sich beruhigt hatte, Zeit zum denken gehabt hatte. War herüber gegangen und hatte jene, welche wach waren, angewiesen, sich selbst im Haus ständig gerüstet zu bewegen. Hatte sogar am Frauenzimmer geklopft und damit Schlafende geweckt, um ihnen zu sagen, das sie die Fenster schliessen sollten und sich nur in Rüstung bewegen sollten, wenn sie für des neuen Tages Werk aufstehen. Vielleicht zuviel des Guten. Vielleicht unverschämt, mitten in der Nacht sie zu wecken. Ira hatte auf jeden Fall nur auf ihre übliche Art gemurrt.
Doch er wollte, das alle sicher waren. Nicht nur seine Familie...
Erst danach.. Erst nachdem er sich versichert hatte, das er alles getan hatte, was nötig war, hatte er sich Schlaf erlaubt. An der Wand gelehnt, halb an Alexias Bein, wusste er doch, das Alexia dies Fenster hier bewachen würde. Dieses Fenster, hinter dem sich das höchstwahrscheinliche Angriffsziel der Blutkobolde befand. Und damit auch die Front des Hauses derer von Hohenfels.
Hatte sich erschöpft an die Wand gelehnt und sich dem Schlaf überlassen.
Und jetzt...
Die Türe öffnent blickte er sich um. Es war still im Haus... im ersten Moment... Dann hörte er das typische Klappern von Geschirr... Jemand war am Frühstücken. Dem Geräusch folgend, bewegte er sich in Richtung Küche...
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Syrion Salakaz
Syrion hatte wohl einen ganzen Tageslauf und zwei ganze Nächte geschlafen, ehe er dann, am Morgen dieses Tages aufwachte. Er hatte Liliana am Bett stehen sehen, doch fühlte er sich sehr schwach, denn die Bisswunde machte ihn spürbar immer schwächer.
Liliana hatte ihm ein Gegenmittel verabreicht, welches sie direkt an der Bisswunde in ihn injezierte. Auch wechselte Liliana Syrions Bandagen an den Beinen und Füßen, und schmierte eine lindernde Salbe auf die Wunden, damit die Verbrennungen besser verheilen konnten.
Syrion sollte schlafen, doch er konnte nicht, da er ja sehr lange Zeit geschlafen hatte und er blickte zu Malachai, der im Nebenbett lag. Liliana meinte, dass es um ihn nicht gut stand, aber dass er auch schon ein Gegenmittel erhalten hatte und nun alle hofften, dass das Mittel auf das Gift anschlug. Syrion hoffte es für ihn, schließlich war er einer derjenigen, der sich mit den Bajardern gegen die Blutkobolde kämpfte. Syrion kannte Malachai flüchtig, aber wusste, dass ihm viel an den Leben der Menschen und vor allem den der Bajarder lag, er hoffte inständig, dass er es überleben würde.
Syrion sannte noch einmal an die Begegnung mit Karl nach und konnte immernoch keine Antworten auf die Fragen finden, die ihn seid dem Treffen plagten.
Nach einer Weile betrat Bertholdt das Zimmer, der erste glückliche Moment, den Syrion seid vor dem Kampf mit den Kobolden gehabt hatte. Bert berichtete ihm, dass es allen anderen in Bajard gut erging und das beruhigte Syrion nur ungemein. Auch beklagte sich Bert über das gar schlechte Essen in der Taverne "zum rettenden Hafen", was Syrion sehr amüsierte und sein Gemüt sehr erheiterte, was derzeit leider etwas schwer fiel. Auch Bert machte sich Sorgen um Malachai und auch er hoffte, dass er sich bald der Besserung bewegte. Aufgrund der Ereignisse mit den Blutkobolden, wollte Bert eine Rüstpflicht in der Nacht, zumindest für Halsschützer erlassen und die Bürger darauf hinweisen, Nachts nur wenn es unbedingt nötig ist, dass Haus zu verlassen, um die Bürger in den nächtlichen Zeiten geschützt zu wissen. Doch musste Bert schon nach recht kurzer Zeit wieder aufbrechen, schließlich ist er ja der Bürgermeister und hatte viel zu tun. Nachdem Bert, Syrion eine gute Genesung gewünscht hat, machte er sich wieder auf den Weg nach Bajard. Syrion war inzwischen wieder ein wenig müde geworden, doch wollte er noch nicht wieder schlafen.
Nur einige Zeit später kam Joanne ins Behandlungszimmer, der Anblick auf sie machte Syrion große Freude. Er hätte nicht damit gerechnet, dass so viele Freunde nach ihm sehen würden und sich nach seiner Gesundheit erkundigten. Joanne war bezüglich des Befindens von Syrion sehr besorgt und auch hatte sie noch Gewissensbisse gegenüber dem Mädchen, welches in der Nacht des Kampfes entführt wurde, denn sie hatte dem Mädchen versprochen auf sie aufzupassen. Syrion konnte ihr aber gut zureden, wodurch sie nun ein wenig besser mit der Situation umgehen konnte. Schließlich wünschte auch Joanne Syrion gute Besserung und auch sie machte sich wieder auf den Weg nach Bajard.
Syrion der nun wieder alleine mit Malachai im Zimmer lag, wurde wieder müde und schlief kurze Zeit später wieder ein, in der Hoffnung, dass das Gegenmittel sehr bald wirken würde.
Liliana hatte ihm ein Gegenmittel verabreicht, welches sie direkt an der Bisswunde in ihn injezierte. Auch wechselte Liliana Syrions Bandagen an den Beinen und Füßen, und schmierte eine lindernde Salbe auf die Wunden, damit die Verbrennungen besser verheilen konnten.
Syrion sollte schlafen, doch er konnte nicht, da er ja sehr lange Zeit geschlafen hatte und er blickte zu Malachai, der im Nebenbett lag. Liliana meinte, dass es um ihn nicht gut stand, aber dass er auch schon ein Gegenmittel erhalten hatte und nun alle hofften, dass das Mittel auf das Gift anschlug. Syrion hoffte es für ihn, schließlich war er einer derjenigen, der sich mit den Bajardern gegen die Blutkobolde kämpfte. Syrion kannte Malachai flüchtig, aber wusste, dass ihm viel an den Leben der Menschen und vor allem den der Bajarder lag, er hoffte inständig, dass er es überleben würde.
Syrion sannte noch einmal an die Begegnung mit Karl nach und konnte immernoch keine Antworten auf die Fragen finden, die ihn seid dem Treffen plagten.
Nach einer Weile betrat Bertholdt das Zimmer, der erste glückliche Moment, den Syrion seid vor dem Kampf mit den Kobolden gehabt hatte. Bert berichtete ihm, dass es allen anderen in Bajard gut erging und das beruhigte Syrion nur ungemein. Auch beklagte sich Bert über das gar schlechte Essen in der Taverne "zum rettenden Hafen", was Syrion sehr amüsierte und sein Gemüt sehr erheiterte, was derzeit leider etwas schwer fiel. Auch Bert machte sich Sorgen um Malachai und auch er hoffte, dass er sich bald der Besserung bewegte. Aufgrund der Ereignisse mit den Blutkobolden, wollte Bert eine Rüstpflicht in der Nacht, zumindest für Halsschützer erlassen und die Bürger darauf hinweisen, Nachts nur wenn es unbedingt nötig ist, dass Haus zu verlassen, um die Bürger in den nächtlichen Zeiten geschützt zu wissen. Doch musste Bert schon nach recht kurzer Zeit wieder aufbrechen, schließlich ist er ja der Bürgermeister und hatte viel zu tun. Nachdem Bert, Syrion eine gute Genesung gewünscht hat, machte er sich wieder auf den Weg nach Bajard. Syrion war inzwischen wieder ein wenig müde geworden, doch wollte er noch nicht wieder schlafen.
Nur einige Zeit später kam Joanne ins Behandlungszimmer, der Anblick auf sie machte Syrion große Freude. Er hätte nicht damit gerechnet, dass so viele Freunde nach ihm sehen würden und sich nach seiner Gesundheit erkundigten. Joanne war bezüglich des Befindens von Syrion sehr besorgt und auch hatte sie noch Gewissensbisse gegenüber dem Mädchen, welches in der Nacht des Kampfes entführt wurde, denn sie hatte dem Mädchen versprochen auf sie aufzupassen. Syrion konnte ihr aber gut zureden, wodurch sie nun ein wenig besser mit der Situation umgehen konnte. Schließlich wünschte auch Joanne Syrion gute Besserung und auch sie machte sich wieder auf den Weg nach Bajard.
Syrion der nun wieder alleine mit Malachai im Zimmer lag, wurde wieder müde und schlief kurze Zeit später wieder ein, in der Hoffnung, dass das Gegenmittel sehr bald wirken würde.
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Inara Schwarzmourne
Im Kerker
Langsam verklang das Lied von ihren Lippen und sie sah sich um. Marick schlief noch immer auf seinem Bett und Leonore nicht weit ab von ihr auch eingeschlafen zu sein. Eine friedliche Stimmung hätte sich breit gemacht, wenn nicht ... ja wenn nicht die Gitterstäbe wären die sie in ihrem Rücken stützten und die die Sicht auf Leonore störten.
Nie hätte sie gedacht, dass sie einmal den Kerker von innen sehen würde.. und dann auch noch mit Marick zusammen. Der arme. Aber wenn er morgen früh erwachte, würde er eine wichtige Lektion lernen. Das Gerechtigkeit nicht immer Recht sein muss und das Sturheit manchmal groteske Folgen haben kann.
Aber der Tag hatte ja auch schon furchtbar angefangen.
Der Bote klingelte Sturm um ihr zu sagen, dass ihr Mann im Heilerhaus zu Adoran liegt. Deswegen war er also diese Nacht nicht nach Hause gekommen. Sie seufzte. Wenn man ihn dort halten konnte, müssen seine Verletzungen wahrlich schwer sein. Schnell sagte sie Leon, dem Knecht bescheid, er solle auf Marick achten und sie machte sich bereits auf den Weg nach Adoran.
Auf dem Weg dahin traf sie Liliana, doch statt Erleichterung konnte sie ihr nur Unsicherheit geben "ich weiss nicht, wieviel ich euch sagen darf" waren ihre Worte. Was bei den Göttern ging hier eigentlich vor?
Schnellen Schrittes eilte sie zur Heilerstube und kam sogar noch kurz vor Liliana an. Kliara wies ihr den Weg zum Zimmer ihres Mannes.
Schwach lag er auf dem Bett, er sah ausgezehrt aus. Der Hals war verbunden und doch zeugte das dunkle rot davon, dass er noch vor kurzem geblutet haben musste. Das schlimmste jedoch waren die Adern welche sich schwarz auf seiner Wange zeigten. Ihr Herz zog sich in ihrer Brust zusammen. Sie hätte nicht damit gerechnet, dass es so bald wieder Schwierigkeiten machen würde, doch er sollte nichts von ihrer Angst merken.
Nach und nach kamen immer mehr Besucher und so erfuhr sie Stück für Stück, wie es dazu kam, dass man sich hier treffen musste. Geflügelte rote Dämonen die es nach Kinderblut dürstete. Für eine Mutter das schlimmste überhaupt! Und dass es ihnen gelungen war, Malachai SO zuzurichten obwohl sie in der Gruppe gegen sie kämpften... was mussten das für grausame Wesen sein? Ihr gefror das Blut in den Adern wenn sie daran dachte, dass sie vielleicht Marick erwischen konnten, wenn er wieder nach draussen ausbüchst.
Und als hätte sie es geradezu vorher gesagt, öffnete sich die Türe und da stand er auch schon, ihr Sohn.
Er war tatsächlich dem Knecht entwischt und so wie es aussah durch ein Fenster geklettert. Seine Hose hatte jedenfalls einen ziemlichen Riss am Hinterteil. Wütend und erleichtert zugleich schloss sie ihn in die Arme. Malachai schien es auch gut zu tun, ihn zu sehen. Und dann gab es auch noch gute Neuigkeiten. Immerhin etwas schönes an diesem Tag. Sarah, Malachais Schwester würde ein Kind bekommen. Ein Grund zur Freude, auch wenn sie sich deswegen nun ängstigte. Aber sie konnte sich noch gut daran erinnern, wie sie sich ängstigte damals, als es galt ihre erste Schwangerschaft dem Vater zu beichten. Wehmut überkam sie für einen Moment. Damit hatte sie seinen Tod besiegelt.
Aber bei Sarah und Perrin würde alles gut gehen. Sie hatten schliesslich eine grosse Familie, die immer für sie da war.
Doch gerade als sich soetwas wie Ruhe einstellen wollte geschah das Unfassbare. Einer dieser Kinderfresser war nach Adoran gekommen und schrie nach Malachai, er sollte herauskommen. Doch er war noch geschwächt. Sarah, Leonore, alle versuchten ihn im Bett zu halten. Nur sie verstand ihn wohl am besten. So ging er hinaus und verteidigte sie und Marick und auch Sarah vor diesem Dämon und es gelang ihnen sogar, einen zweiten kleineren zu töten, der sie direkt vor dem Heilerhaus angriff.
Das hätte eigentlich eine Erleichterung für alle sein können. Doch dann kam etwas, das höchstens in ein drittklassiges Possentheater gepasst hätte, aber nicht nach Adoran.
Leah da´Kaar wollte doch allen ernstes Malachai und alle anderen verhaften, oder zumindest unter Arrest stellen, weil sie sich mit Waffen verteidigt hatten!
Malachai trug immer Waffen bei sich und als er eingeliefert wurde, hatte man wohl in der Hektik Vergessen, seine Waffen abzunehmen. Natürlich nahm er sie zur Hand, als seine Familie bedroht wurde! Das Regiment war schliesslich nicht da um diese Aufgabe zu erfüllen. Das wollte sie ihm ernsthaft verdenken? Gut, Gesetz war Gesetz, aber als es dann plötzlich hies, sie solle in den Kerker!? Irgendwie hatte sie wohl überhört, dass sie die Stadt verlassen sollte. Aber sie hätte sich eh geweigert.
Das konnte einfach nicht ihr Ernst sein. Hier waren sie und Marick schliesslich am sichersten. Malachai hatte kurz dafür sogar dafür gesorgt, dass sie hier im Heilerhaus nächtigen durften.
Sah sie nicht, dass sie in Gefahr wären, wenn sie gehen würden? Sie war schliesslich nur eine Bäuerin, keine Kriegerin.
Malachai tobte und seine schwarzen Adern schwollen mehr und mehr an. Jeder redete auf Leah ein, doch sie bestand darauf, dass Inara und Leonore, eine alte Freundin Malachais, in den Kerker mussten. Die Situation drohte ausser Kontrolle zu geraten, alle wurden immer gereizter. Also tat sie das einzige, was sie tun konnte um alle wieder zu beruhigen. Sie willigte ein!
Sie willigte ein, Leah in den Kerker zu folgen, aber nur mit Marick. Sie konnte ihn nicht hier lassen bei seinem verletzten Vater, Cyrion konnte jederzeit zu den Waffen gerufen werden und dem Knecht war er schon erwischt. Einen anderen Ausweg gab es nunmal nicht. Und schliesslich waren sie im Kerker wohl am sichersten.
Und so ging sie mit Leonore, Leah und einer anderen Rekrutin in den Kerker um sich einsperren zu lassen. Marick verschlief zum Glück alles. Der arme. Ihr Herz schmerzte, wenn sie daran dachte, wie Malachai sich wohl nun fühlte. Seine Familie ging ihm nunmal über alles.
Nun, man würde sehen, wie es weiter ging, doch sie hoffte, Leah könnte mit den Konsequenzen leben. Sie hatte vielleicht nicht mal eine Ahnung, welchen Wirbelsturm sie damit entfacht hatte.
Nie hätte sie gedacht, dass sie einmal den Kerker von innen sehen würde.. und dann auch noch mit Marick zusammen. Der arme. Aber wenn er morgen früh erwachte, würde er eine wichtige Lektion lernen. Das Gerechtigkeit nicht immer Recht sein muss und das Sturheit manchmal groteske Folgen haben kann.
Aber der Tag hatte ja auch schon furchtbar angefangen.
Der Bote klingelte Sturm um ihr zu sagen, dass ihr Mann im Heilerhaus zu Adoran liegt. Deswegen war er also diese Nacht nicht nach Hause gekommen. Sie seufzte. Wenn man ihn dort halten konnte, müssen seine Verletzungen wahrlich schwer sein. Schnell sagte sie Leon, dem Knecht bescheid, er solle auf Marick achten und sie machte sich bereits auf den Weg nach Adoran.
Auf dem Weg dahin traf sie Liliana, doch statt Erleichterung konnte sie ihr nur Unsicherheit geben "ich weiss nicht, wieviel ich euch sagen darf" waren ihre Worte. Was bei den Göttern ging hier eigentlich vor?
Schnellen Schrittes eilte sie zur Heilerstube und kam sogar noch kurz vor Liliana an. Kliara wies ihr den Weg zum Zimmer ihres Mannes.
Schwach lag er auf dem Bett, er sah ausgezehrt aus. Der Hals war verbunden und doch zeugte das dunkle rot davon, dass er noch vor kurzem geblutet haben musste. Das schlimmste jedoch waren die Adern welche sich schwarz auf seiner Wange zeigten. Ihr Herz zog sich in ihrer Brust zusammen. Sie hätte nicht damit gerechnet, dass es so bald wieder Schwierigkeiten machen würde, doch er sollte nichts von ihrer Angst merken.
Nach und nach kamen immer mehr Besucher und so erfuhr sie Stück für Stück, wie es dazu kam, dass man sich hier treffen musste. Geflügelte rote Dämonen die es nach Kinderblut dürstete. Für eine Mutter das schlimmste überhaupt! Und dass es ihnen gelungen war, Malachai SO zuzurichten obwohl sie in der Gruppe gegen sie kämpften... was mussten das für grausame Wesen sein? Ihr gefror das Blut in den Adern wenn sie daran dachte, dass sie vielleicht Marick erwischen konnten, wenn er wieder nach draussen ausbüchst.
Und als hätte sie es geradezu vorher gesagt, öffnete sich die Türe und da stand er auch schon, ihr Sohn.
Er war tatsächlich dem Knecht entwischt und so wie es aussah durch ein Fenster geklettert. Seine Hose hatte jedenfalls einen ziemlichen Riss am Hinterteil. Wütend und erleichtert zugleich schloss sie ihn in die Arme. Malachai schien es auch gut zu tun, ihn zu sehen. Und dann gab es auch noch gute Neuigkeiten. Immerhin etwas schönes an diesem Tag. Sarah, Malachais Schwester würde ein Kind bekommen. Ein Grund zur Freude, auch wenn sie sich deswegen nun ängstigte. Aber sie konnte sich noch gut daran erinnern, wie sie sich ängstigte damals, als es galt ihre erste Schwangerschaft dem Vater zu beichten. Wehmut überkam sie für einen Moment. Damit hatte sie seinen Tod besiegelt.
Aber bei Sarah und Perrin würde alles gut gehen. Sie hatten schliesslich eine grosse Familie, die immer für sie da war.
Doch gerade als sich soetwas wie Ruhe einstellen wollte geschah das Unfassbare. Einer dieser Kinderfresser war nach Adoran gekommen und schrie nach Malachai, er sollte herauskommen. Doch er war noch geschwächt. Sarah, Leonore, alle versuchten ihn im Bett zu halten. Nur sie verstand ihn wohl am besten. So ging er hinaus und verteidigte sie und Marick und auch Sarah vor diesem Dämon und es gelang ihnen sogar, einen zweiten kleineren zu töten, der sie direkt vor dem Heilerhaus angriff.
Das hätte eigentlich eine Erleichterung für alle sein können. Doch dann kam etwas, das höchstens in ein drittklassiges Possentheater gepasst hätte, aber nicht nach Adoran.
Leah da´Kaar wollte doch allen ernstes Malachai und alle anderen verhaften, oder zumindest unter Arrest stellen, weil sie sich mit Waffen verteidigt hatten!
Malachai trug immer Waffen bei sich und als er eingeliefert wurde, hatte man wohl in der Hektik Vergessen, seine Waffen abzunehmen. Natürlich nahm er sie zur Hand, als seine Familie bedroht wurde! Das Regiment war schliesslich nicht da um diese Aufgabe zu erfüllen. Das wollte sie ihm ernsthaft verdenken? Gut, Gesetz war Gesetz, aber als es dann plötzlich hies, sie solle in den Kerker!? Irgendwie hatte sie wohl überhört, dass sie die Stadt verlassen sollte. Aber sie hätte sich eh geweigert.
Das konnte einfach nicht ihr Ernst sein. Hier waren sie und Marick schliesslich am sichersten. Malachai hatte kurz dafür sogar dafür gesorgt, dass sie hier im Heilerhaus nächtigen durften.
Sah sie nicht, dass sie in Gefahr wären, wenn sie gehen würden? Sie war schliesslich nur eine Bäuerin, keine Kriegerin.
Malachai tobte und seine schwarzen Adern schwollen mehr und mehr an. Jeder redete auf Leah ein, doch sie bestand darauf, dass Inara und Leonore, eine alte Freundin Malachais, in den Kerker mussten. Die Situation drohte ausser Kontrolle zu geraten, alle wurden immer gereizter. Also tat sie das einzige, was sie tun konnte um alle wieder zu beruhigen. Sie willigte ein!
Sie willigte ein, Leah in den Kerker zu folgen, aber nur mit Marick. Sie konnte ihn nicht hier lassen bei seinem verletzten Vater, Cyrion konnte jederzeit zu den Waffen gerufen werden und dem Knecht war er schon erwischt. Einen anderen Ausweg gab es nunmal nicht. Und schliesslich waren sie im Kerker wohl am sichersten.
Und so ging sie mit Leonore, Leah und einer anderen Rekrutin in den Kerker um sich einsperren zu lassen. Marick verschlief zum Glück alles. Der arme. Ihr Herz schmerzte, wenn sie daran dachte, wie Malachai sich wohl nun fühlte. Seine Familie ging ihm nunmal über alles.
Nun, man würde sehen, wie es weiter ging, doch sie hoffte, Leah könnte mit den Konsequenzen leben. Sie hatte vielleicht nicht mal eine Ahnung, welchen Wirbelsturm sie damit entfacht hatte.
- Sarah Schwarzmourne
- Beiträge: 162
- Registriert: Montag 7. Januar 2008, 03:30
Sie war müde, einfach nur müde, doch konnte sie es wirklich wagen zu schlafen? Sie spürte dass sie wiederkommen, diese geflügelten Wesen die Ihren Bruder derart Verletzten und das Blut so in Wallung brachten dass er es nicht kontrollieren konnte. Alles ging so rasch, viel zu rasch....
Den ganzen Tag wachte sie bei Malachai, er hat zwischendurch auch ein wenig geschlafen und als Inara später dazu kam und auch sein Sohn folgte schien es ihm tatsächlich etwas besser zu gehen, aber der Schein trügt oft, ja sie spürte seine Schmerzen, das brennen der Wunde welches wie loderndes Feuer am Hals zu spüren war. Sie nutzte den Morgen als sie noch alleine waren aber auch für etwas anderes, hatte ihr Bruder recht? Konnte sie ihn deshalb nicht abblocken in jener Nacht als alles in Bajard begann?
Sie ging in sich und es brauchte nicht lange bis sie wusste dass er recht hatte. Ja sie trug ein Kind in sich und sie ahnt auch wie es passieren konnte. Drei Nächte an denen sie versuchte wach zu bleiben, versuchte ihre aber auch den Träumen ihres Bruder zu entgehen, ja es waren drei Nächte an denen Sie nicht an ihren Tee dachte, Sie hatte es wirklich vergessen, war einfach nicht in der Lager klar zu denken und dann der Abend mit Perrin, ein wohliges Bad, prasselndes Feuer im Kamin...
Sie liebte ihn ueber alles und er war in dieser Nacht bei ihr, ohne Gedanken an das was sie war, oder dem was bald kommen sollte, sie waren zusammen, glücklich und Sarah schlief recht rasch danach ein. Auch wenn sie schlaftrunken mitbekam dass Perrin an dem Abend nochmals hochging, sie fragte nicht nach und wusste er war bald wieder bei ihr.
Nun lag es an ihr, sie musste ein Versprechen brechen, mit Perrin reden ueber das was in jener Nacht passierte, musste ihm sagen dass er Vater wurde. Sie hatte Angst davor, Angst er würde nicht ihretwegen bleiben sondern nur weil er seinen Pflichten dem Kind gegenueber nachkommen wollte. Auch wenn sie wusste dass Perrin das gleich für sie empfand wie Sie es seit jenem ersten Abend in der Akademie empfand. Zu unsicher machten sie seine Zweifel, seine Ängste noch nicht bereit zu sein für eine Ehe oder gar ein Kind. Ja sie hatte auch Angst, sie hatte keine Ahnung was auf sie zukommen würde, ob sie einem Kind auch alles bieten konnte was es brauchte, und vor allem jetzt, jetzt wo der Abtrünnige wiederkam.
Sie spürte dass Perrin unterwegs war, es würde nicht mehr lange dauern bis er hier war und auch wenn es von ihrer Seite nicht eilte ihm dieses zu unterbreiten, sie musste es ihm als erstes sagen, sie wusste dass Malachai es ihm sagen würde und das durfte nicht geschehen. Er musste es von ihr erfahren.
Draussen hoerte man etwas später schon seine Stimme, er fragte Kliara nach Malachais Zimmer und so drückte sich Sarah hoch und ging hinaus. Jetzt wo sie alles nochmals in Gedanken durchging hat sie ihn regelrecht ueberfallen, bat ihn mit ihr nach draussen zu gehen dass sie alleine reden konnten und Perrin tat ihr den Gefallen.
Sie stellten sich ans Feuer wo der Topf für die Armenspeisung stand und langsam rückte Sarah mit ihrem Geständnis heraus, doch dieses kaum ausgesprochen flatterte so Blutwesen auch schon dicht an ihr vorbei.
Zu sehr war sie mit ihren Gedanken bei Perrin dass sie ihn nicht eher wahrnahm, doch rasch bat sie Perrin zu Malachai zu eilen und auf ihn achtzugeben, bemüht das Wesen auf sie zu fixieren dass Malachai nicht weiter in Gefahr gebracht wird. Doch es war einfacher als sie dachte, das Wesen, dieses Bluttier kreischte dass es die Brut in ihr haben wollte. Wie konnte er das nur wissen, niemand ausser einem Schatten konnte einen neuen entdecken, so früh, kaum dass sie es selbst erkannte? So viele Gedanken kreisten durch Sarahs Kopf, aber auch jener dass Liliana so ein Wesen brauchte um Mala zu helfen, um ein Mittel zu finden welches ihn heilen würde und sie rief sie hoch zum Dache des Heilerhauses wo es sich niederlies dass es hinab kommen sollte, es sollte versuchen sich zu holen wonach es dürstet, ihren Bogen hatte sie vom Abend als sie Mala herbrachte dabei, die Wachen halfen ihr ihn in die Heilerstube zu bringen, entsetzt ueber sein Aussehen dachte keiner von ihnen an die Waffen die sie mithatten und Sarah war ohnehin nicht oft in grossen Städten, war sie doch viel lieber alleine im Wald, von daher dachte sie auch nicht dass es Strafbar wäre.
Den Bogen immer wieder rasch gespannt flogen einige Pfeile in die Richtung des Wesens, doch keiner traf sein Ziel, weshalb auch immer, so eine schlechte Schützin war sie nicht, doch es blieb keine Zeit zum ueberlegen, das Blutwesen stürzte auf sie hinab, versuchte sie an der Schulter mitzuziehen, doch wurde es sogleich von Perrin und Malachai abgelenkt und wie sie später erfuhr auch niedergestreckt.
Alles ging so erschreckend schnell, erst als sie Perrin hineinzog in die Heilerstube, als Inara fragte ob es ihr gut geht bemerkte sie den Schmerz an ihrer Schulter, die scharfen Krallen mit denen es Sie packte bohrten sich durch das Leder in ihre Schulter und hinterlies einige Spuren. Zum glück nicht sehr tief, dass es auch nicht stark blutete, aber nichts desto trotz brannte es als ob jemand Alkohol drüber leerte.
Erst jetzt bemerkte sie auch Leonore, sie versuchte sich um Malachai zu kümmern und Inara bestand darauf dass sie auch nach Sarah sehen sollte, doch Sarah winkte nur ab, sie wusste dass Malachai jede hilfe brauchte die er bekommen konnte. Auch wenn wie sich später herausstellte Leonore keine Heilerin war, so schaffte sie es doch auch Sarah einen Verband anzulegen nachdem sie die wunde etwas gereinigt hatte.
Sarah bekam wage mit dass draussen wohl einige Leute waren, auch Perrin noch nicht nachgekommen, aber er war nicht verletzt und das war das einzige was momentan zählte. So versuchte sie das einzige was sie tun konnte, sie konzentrierte sich auf ihren Bruder, versuchte ihm zu helfen das Blut unter kontrolle zu bringen, ihm Kraft zukommen zu lassen, auch wenn ihr das selbst mehr Kraft kostete als sie anfangs mitbekam.
Viel zu kurz hatte Sie ihn erreicht und ein wenig schienen die schwarzen Adern zurueckzuweichen, doch es war viel zu wenig um ihm wirklich zu helfen. Er nahm sie am Arm und holte sie aus ihrer Konzentration, keinen Moment zu früh, sie hatte sich verausgabt bis zur Grenze. Inara half ihr auf die Seite wo sie sich hinhockte und ein wenig versuchte neue Kraft zu sammeln. Doch dann kam erst das richtige Verhängnis, eine Tragödie wie sie sie in einer so grossen Stadt nicht erwartet hätte.
Leo kam wieder zurueck, sie war draussen vor dem Zimmer und diskutierte wohl mit Leah ueber das was vorhin wirklich passierte. Doch davon wollte die gute Dame nichts hoeren und so arrestierte sie alle in dem kleinen Krankenzimmer. Leo wurde immer unruhiger, sie konnte wohl nicht in so einem kleinen Raum eingesperrt sein, und so sehr Inara sich auch bemühte sie abzulenken es wurde immer schlimmer, sie wollte hinaus, doch in dem Moment hoerte man Leah schon lautstark rufen dass sie von der Türe gehen soll, ehe sie selbst hineinkam und beschloss alle Frauen unter Arrest zu stellen und in den Kerker mitzunehmen.
Malachai konnte das Blut kaum unter kontrolle halten und so gab auch Sarah sich hin die Kraft anzunhemen die sie so dringend brauchte, sie bat Leah eindringlich nach draussen zu gehen, mit Leo und ihr selbst, sie solle Inara und Marick bei Malachai lassen, doch sie wollte nicht verstehen dass es zu ihrem eigenen Schutz war.
Sie spürte Malachais Zorn der sich gegen Leah richtete, sie wollte seine Familie, seine Frau und seinen Sohn in den Kerker befördern, obwohl sie doch nichts tat, sie war nur im Zimmer gewesen bei ihrem Sohn und zitterte um das Leben ihres Gatten.
Ja da kamen auch schon die Worte, Leah solle sterben durch Malachais Hände wenn Sie seine Familie nicht in ruhe lässt. Rasch griff Sarah nach Leahs Arm und versuchte sie nach draussen zu bringen, doch erneut verstand dieses es als Angriff und nicht als Versuch Sie zu schützen und so hielt sie einen Dolch an Sarahs Hals. Es wäre ein leichtes gewesen sie zu entwaffnen, doch Sarah wusste nur zu gut dass es dann komplett eskalieren würde und Malachai nicht mehr aufzuhalten wäre.
Inara willigte kurz darauf ein mit Marick mitzugehen, und Leah führte sie und Leonore hinaus, Sarah sollte bei ihrem Bruder bleiben.
Wieder schmerzte ihre Schulter und sie hatte mühe das Blut zu unterdrücken das ihr Kraft gab dies durchzustehen. Wo ist Perrin? Hat sie ihn auch eingesperrt? Draussen am Fenster stand ein Mann, er schien nicht zur Stadtwache zu gehoeren, doch passte er auf dass keiner aus dem Fenster versuchte zu flüchten. Raindri war sein Name wie sie später erfuhr, er unerhielt sich eine Weile mit ihrem Bruder und erklärte dass Perrin einsichtig war und die Stadt verliess.
Wenigstens er war draussen und solange er nicht in ihrer Nähe war war er auch sicher, zumindest redete sich das Sarah immer wieder ein, Perrin, der arme, erst die Erkenntnis dass er Vater wurde und dann auch noch das.
Ihre Gedanken waren bei ihm, wie sollte er damit fertig werden? Er konnte nicht mal sagen ob er sich freut, oder wütend war oder was auch immer er fühlte. Jetzt wusste er nicht was mit Sarah war, wie es ihr ging und dem Kind nach dem Angriff des Blutwesens. Was er jetzt wohl machte?
Etwas später kam Cyrion mit einer Dame an, ihren Namen kannte Sarah nur vom hoerensagen und gesehen hat sie sie wohl noch nie, zumindest konnte sie sich nicht an sie erinnern. Alexia nannte er sie und er scheint wohl mit ihr Verbunden. Cyrion oder seine Begleiterin, Sarah konnte es wirklich nicht sagen wer es war beschafften den Verbliebenen in der Heilerstube einige Kerzen, die erste entzunden wurde hineingereicht und Malachai führte sie dicht an ihrer Schulter vorbei und wohl auch an seinen Verletzungen den sie spürte wie alles begann hoellisch zu brennen. Die Kerze, die Hitze der Kerze schoss es ihr durch den Kopf und sie bat Mala die Kerze erneut in die nähe seiner Wunde zu halten was er auch kurz darauf tat. Ja er spürte es auch, sie hatte sich das nicht eingebildet. Es reagiert auf die Flamme der Kerze.
Mala informierte Cyrion sogleich davon, der am Fenster stehen blieb und sich mit den beiden unterhielt. Fast die ganze Nacht stand er draussen und auch wenn Sarah mehr zuhoerte und versuchte etwas Kraft zu sammeln war sie dankbar dafür. Sie war etwas abgelenkt, konnte die müdigkeit etwas ueberbrücken und ueberstand so zumindest die eine Nacht.
Die Sonne ging schon auf als Cyrion sich etwas schlaf gönnte und Alexia die nächste Wache uebernahm. Nun war etwas zeit aufzuatmen, sie würden wiederkommen, ja aber nicht bei Tageslicht, sie kommen stets nur Nachts. Soviel haben sie schon herausgefunden.
Malachai schloss ebenfalls die Augen, hoffentlich fand er etwas schlaf, er brauchte ihn so dringend, auch Sie schloss etwas die Augen, doch ihre Gedanken kreisten und suchten einen Ausweg, sie musste Arsen bescheid geben, ihn nach dem Trank bitten, Malachai wollte ihn trinken wenn Liliana nicht bald erfolg hatte sonst würde das schwarze Blut ihn komplett uebernehmen.
Aber auch wenn sie leicht aus dem Fenster im Schatten entschwinden konnte, sie konnte Cyrion und seiner Gefährtin das nicht antun, denn Ihnen würde die Strafe wohl zukommen wenn sie entwischte. Es war einfach aussichtslos und die Müdigkeit nahm auch immer weiter zu. Nun wo alle zu schlafen schienen und alles so ruhig war, war es schwer nicht dran zu denken, nicht der Müdigkeit nachzugeben. Vielleicht, ja ein wenig Schlaf würde auch ihr gut tun, am Tage würde nicht viel passieren und sie wusste wie rasch sie wach sein konnte wenn sie es musste.
Ja nur ein wenig schlafen, ein wenig ausruhen....
Den ganzen Tag wachte sie bei Malachai, er hat zwischendurch auch ein wenig geschlafen und als Inara später dazu kam und auch sein Sohn folgte schien es ihm tatsächlich etwas besser zu gehen, aber der Schein trügt oft, ja sie spürte seine Schmerzen, das brennen der Wunde welches wie loderndes Feuer am Hals zu spüren war. Sie nutzte den Morgen als sie noch alleine waren aber auch für etwas anderes, hatte ihr Bruder recht? Konnte sie ihn deshalb nicht abblocken in jener Nacht als alles in Bajard begann?
Sie ging in sich und es brauchte nicht lange bis sie wusste dass er recht hatte. Ja sie trug ein Kind in sich und sie ahnt auch wie es passieren konnte. Drei Nächte an denen sie versuchte wach zu bleiben, versuchte ihre aber auch den Träumen ihres Bruder zu entgehen, ja es waren drei Nächte an denen Sie nicht an ihren Tee dachte, Sie hatte es wirklich vergessen, war einfach nicht in der Lager klar zu denken und dann der Abend mit Perrin, ein wohliges Bad, prasselndes Feuer im Kamin...
Sie liebte ihn ueber alles und er war in dieser Nacht bei ihr, ohne Gedanken an das was sie war, oder dem was bald kommen sollte, sie waren zusammen, glücklich und Sarah schlief recht rasch danach ein. Auch wenn sie schlaftrunken mitbekam dass Perrin an dem Abend nochmals hochging, sie fragte nicht nach und wusste er war bald wieder bei ihr.
Nun lag es an ihr, sie musste ein Versprechen brechen, mit Perrin reden ueber das was in jener Nacht passierte, musste ihm sagen dass er Vater wurde. Sie hatte Angst davor, Angst er würde nicht ihretwegen bleiben sondern nur weil er seinen Pflichten dem Kind gegenueber nachkommen wollte. Auch wenn sie wusste dass Perrin das gleich für sie empfand wie Sie es seit jenem ersten Abend in der Akademie empfand. Zu unsicher machten sie seine Zweifel, seine Ängste noch nicht bereit zu sein für eine Ehe oder gar ein Kind. Ja sie hatte auch Angst, sie hatte keine Ahnung was auf sie zukommen würde, ob sie einem Kind auch alles bieten konnte was es brauchte, und vor allem jetzt, jetzt wo der Abtrünnige wiederkam.
Sie spürte dass Perrin unterwegs war, es würde nicht mehr lange dauern bis er hier war und auch wenn es von ihrer Seite nicht eilte ihm dieses zu unterbreiten, sie musste es ihm als erstes sagen, sie wusste dass Malachai es ihm sagen würde und das durfte nicht geschehen. Er musste es von ihr erfahren.
Draussen hoerte man etwas später schon seine Stimme, er fragte Kliara nach Malachais Zimmer und so drückte sich Sarah hoch und ging hinaus. Jetzt wo sie alles nochmals in Gedanken durchging hat sie ihn regelrecht ueberfallen, bat ihn mit ihr nach draussen zu gehen dass sie alleine reden konnten und Perrin tat ihr den Gefallen.
Sie stellten sich ans Feuer wo der Topf für die Armenspeisung stand und langsam rückte Sarah mit ihrem Geständnis heraus, doch dieses kaum ausgesprochen flatterte so Blutwesen auch schon dicht an ihr vorbei.
Zu sehr war sie mit ihren Gedanken bei Perrin dass sie ihn nicht eher wahrnahm, doch rasch bat sie Perrin zu Malachai zu eilen und auf ihn achtzugeben, bemüht das Wesen auf sie zu fixieren dass Malachai nicht weiter in Gefahr gebracht wird. Doch es war einfacher als sie dachte, das Wesen, dieses Bluttier kreischte dass es die Brut in ihr haben wollte. Wie konnte er das nur wissen, niemand ausser einem Schatten konnte einen neuen entdecken, so früh, kaum dass sie es selbst erkannte? So viele Gedanken kreisten durch Sarahs Kopf, aber auch jener dass Liliana so ein Wesen brauchte um Mala zu helfen, um ein Mittel zu finden welches ihn heilen würde und sie rief sie hoch zum Dache des Heilerhauses wo es sich niederlies dass es hinab kommen sollte, es sollte versuchen sich zu holen wonach es dürstet, ihren Bogen hatte sie vom Abend als sie Mala herbrachte dabei, die Wachen halfen ihr ihn in die Heilerstube zu bringen, entsetzt ueber sein Aussehen dachte keiner von ihnen an die Waffen die sie mithatten und Sarah war ohnehin nicht oft in grossen Städten, war sie doch viel lieber alleine im Wald, von daher dachte sie auch nicht dass es Strafbar wäre.
Den Bogen immer wieder rasch gespannt flogen einige Pfeile in die Richtung des Wesens, doch keiner traf sein Ziel, weshalb auch immer, so eine schlechte Schützin war sie nicht, doch es blieb keine Zeit zum ueberlegen, das Blutwesen stürzte auf sie hinab, versuchte sie an der Schulter mitzuziehen, doch wurde es sogleich von Perrin und Malachai abgelenkt und wie sie später erfuhr auch niedergestreckt.
Alles ging so erschreckend schnell, erst als sie Perrin hineinzog in die Heilerstube, als Inara fragte ob es ihr gut geht bemerkte sie den Schmerz an ihrer Schulter, die scharfen Krallen mit denen es Sie packte bohrten sich durch das Leder in ihre Schulter und hinterlies einige Spuren. Zum glück nicht sehr tief, dass es auch nicht stark blutete, aber nichts desto trotz brannte es als ob jemand Alkohol drüber leerte.
Erst jetzt bemerkte sie auch Leonore, sie versuchte sich um Malachai zu kümmern und Inara bestand darauf dass sie auch nach Sarah sehen sollte, doch Sarah winkte nur ab, sie wusste dass Malachai jede hilfe brauchte die er bekommen konnte. Auch wenn wie sich später herausstellte Leonore keine Heilerin war, so schaffte sie es doch auch Sarah einen Verband anzulegen nachdem sie die wunde etwas gereinigt hatte.
Sarah bekam wage mit dass draussen wohl einige Leute waren, auch Perrin noch nicht nachgekommen, aber er war nicht verletzt und das war das einzige was momentan zählte. So versuchte sie das einzige was sie tun konnte, sie konzentrierte sich auf ihren Bruder, versuchte ihm zu helfen das Blut unter kontrolle zu bringen, ihm Kraft zukommen zu lassen, auch wenn ihr das selbst mehr Kraft kostete als sie anfangs mitbekam.
Viel zu kurz hatte Sie ihn erreicht und ein wenig schienen die schwarzen Adern zurueckzuweichen, doch es war viel zu wenig um ihm wirklich zu helfen. Er nahm sie am Arm und holte sie aus ihrer Konzentration, keinen Moment zu früh, sie hatte sich verausgabt bis zur Grenze. Inara half ihr auf die Seite wo sie sich hinhockte und ein wenig versuchte neue Kraft zu sammeln. Doch dann kam erst das richtige Verhängnis, eine Tragödie wie sie sie in einer so grossen Stadt nicht erwartet hätte.
Leo kam wieder zurueck, sie war draussen vor dem Zimmer und diskutierte wohl mit Leah ueber das was vorhin wirklich passierte. Doch davon wollte die gute Dame nichts hoeren und so arrestierte sie alle in dem kleinen Krankenzimmer. Leo wurde immer unruhiger, sie konnte wohl nicht in so einem kleinen Raum eingesperrt sein, und so sehr Inara sich auch bemühte sie abzulenken es wurde immer schlimmer, sie wollte hinaus, doch in dem Moment hoerte man Leah schon lautstark rufen dass sie von der Türe gehen soll, ehe sie selbst hineinkam und beschloss alle Frauen unter Arrest zu stellen und in den Kerker mitzunehmen.
Malachai konnte das Blut kaum unter kontrolle halten und so gab auch Sarah sich hin die Kraft anzunhemen die sie so dringend brauchte, sie bat Leah eindringlich nach draussen zu gehen, mit Leo und ihr selbst, sie solle Inara und Marick bei Malachai lassen, doch sie wollte nicht verstehen dass es zu ihrem eigenen Schutz war.
Sie spürte Malachais Zorn der sich gegen Leah richtete, sie wollte seine Familie, seine Frau und seinen Sohn in den Kerker befördern, obwohl sie doch nichts tat, sie war nur im Zimmer gewesen bei ihrem Sohn und zitterte um das Leben ihres Gatten.
Ja da kamen auch schon die Worte, Leah solle sterben durch Malachais Hände wenn Sie seine Familie nicht in ruhe lässt. Rasch griff Sarah nach Leahs Arm und versuchte sie nach draussen zu bringen, doch erneut verstand dieses es als Angriff und nicht als Versuch Sie zu schützen und so hielt sie einen Dolch an Sarahs Hals. Es wäre ein leichtes gewesen sie zu entwaffnen, doch Sarah wusste nur zu gut dass es dann komplett eskalieren würde und Malachai nicht mehr aufzuhalten wäre.
Inara willigte kurz darauf ein mit Marick mitzugehen, und Leah führte sie und Leonore hinaus, Sarah sollte bei ihrem Bruder bleiben.
Wieder schmerzte ihre Schulter und sie hatte mühe das Blut zu unterdrücken das ihr Kraft gab dies durchzustehen. Wo ist Perrin? Hat sie ihn auch eingesperrt? Draussen am Fenster stand ein Mann, er schien nicht zur Stadtwache zu gehoeren, doch passte er auf dass keiner aus dem Fenster versuchte zu flüchten. Raindri war sein Name wie sie später erfuhr, er unerhielt sich eine Weile mit ihrem Bruder und erklärte dass Perrin einsichtig war und die Stadt verliess.
Wenigstens er war draussen und solange er nicht in ihrer Nähe war war er auch sicher, zumindest redete sich das Sarah immer wieder ein, Perrin, der arme, erst die Erkenntnis dass er Vater wurde und dann auch noch das.
Ihre Gedanken waren bei ihm, wie sollte er damit fertig werden? Er konnte nicht mal sagen ob er sich freut, oder wütend war oder was auch immer er fühlte. Jetzt wusste er nicht was mit Sarah war, wie es ihr ging und dem Kind nach dem Angriff des Blutwesens. Was er jetzt wohl machte?
Etwas später kam Cyrion mit einer Dame an, ihren Namen kannte Sarah nur vom hoerensagen und gesehen hat sie sie wohl noch nie, zumindest konnte sie sich nicht an sie erinnern. Alexia nannte er sie und er scheint wohl mit ihr Verbunden. Cyrion oder seine Begleiterin, Sarah konnte es wirklich nicht sagen wer es war beschafften den Verbliebenen in der Heilerstube einige Kerzen, die erste entzunden wurde hineingereicht und Malachai führte sie dicht an ihrer Schulter vorbei und wohl auch an seinen Verletzungen den sie spürte wie alles begann hoellisch zu brennen. Die Kerze, die Hitze der Kerze schoss es ihr durch den Kopf und sie bat Mala die Kerze erneut in die nähe seiner Wunde zu halten was er auch kurz darauf tat. Ja er spürte es auch, sie hatte sich das nicht eingebildet. Es reagiert auf die Flamme der Kerze.
Mala informierte Cyrion sogleich davon, der am Fenster stehen blieb und sich mit den beiden unterhielt. Fast die ganze Nacht stand er draussen und auch wenn Sarah mehr zuhoerte und versuchte etwas Kraft zu sammeln war sie dankbar dafür. Sie war etwas abgelenkt, konnte die müdigkeit etwas ueberbrücken und ueberstand so zumindest die eine Nacht.
Die Sonne ging schon auf als Cyrion sich etwas schlaf gönnte und Alexia die nächste Wache uebernahm. Nun war etwas zeit aufzuatmen, sie würden wiederkommen, ja aber nicht bei Tageslicht, sie kommen stets nur Nachts. Soviel haben sie schon herausgefunden.
Malachai schloss ebenfalls die Augen, hoffentlich fand er etwas schlaf, er brauchte ihn so dringend, auch Sie schloss etwas die Augen, doch ihre Gedanken kreisten und suchten einen Ausweg, sie musste Arsen bescheid geben, ihn nach dem Trank bitten, Malachai wollte ihn trinken wenn Liliana nicht bald erfolg hatte sonst würde das schwarze Blut ihn komplett uebernehmen.
Aber auch wenn sie leicht aus dem Fenster im Schatten entschwinden konnte, sie konnte Cyrion und seiner Gefährtin das nicht antun, denn Ihnen würde die Strafe wohl zukommen wenn sie entwischte. Es war einfach aussichtslos und die Müdigkeit nahm auch immer weiter zu. Nun wo alle zu schlafen schienen und alles so ruhig war, war es schwer nicht dran zu denken, nicht der Müdigkeit nachzugeben. Vielleicht, ja ein wenig Schlaf würde auch ihr gut tun, am Tage würde nicht viel passieren und sie wusste wie rasch sie wach sein konnte wenn sie es musste.
Ja nur ein wenig schlafen, ein wenig ausruhen....
[img]http://img294.imageshack.us/img294/1849/sarahsig.gif[/img]
Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
Hilfe!! Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!
- Tajara Nair
- Beiträge: 609
- Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57
Gebissene... Tote.... - die Anzahl an schlechten Nachrichten riss nicht ab. Erst gestern erfuhr sie von diesen Wesen, und so hörte sich Tajara bei Möglichkeit um, ob jemand gebissen wurde, den sie kannte.
Feuer also konnte sie töten, und sie brannten bei grüner Flame. Brandpfeile würden also nützlich sein. So beschloss sie, sollten diese Viecher sich vermehren, selbst zu handeln. Immerhin gab es etwas zu tun.
Bei den Schwestern hatte sie gelernt, Brandpfeile zu basteln. Im Gegensatz zu dem schwarzen Pulver der Piraten war dieses Gemisch ungemein älter aber nicht weniger brennbar, dafür nicht explosiv - es handelte sich um ein Gemisch aus Eisenspänen, Salpeter und flüssig geriebenem mit Öl versetzten Schwefel. Die Pfeile wurden darin eingetunkt und daraufhin mit Bienenwachs abgedichtet.
So wurden Brandpfeile gemacht. Wo sie die Utensilien herbekam, mit Ausnahme von Schwefel, war so eine Sache. Schmiede hatten idealerweise Eisenspäne - Salpeter sollte jeder Alchemist vorrätig haben.
Die Feuertränke der Alchemisten waren besser aber auch sehr sehr leicht entzündlich. Ein Funke und eine heiße blaue Flamme schösse empor - das war nicht so gut.
So machte sich die Waldläuferin auf, diese Komponenten zusammenzusuchen. Plakate wurden aufgehangen, nach Hinweisen wurde gesucht. Es war an der zeit das zu tun was Tajara am besten konnte...
Jagen!
Die Jagd hatte begonnen!
Feuer also konnte sie töten, und sie brannten bei grüner Flame. Brandpfeile würden also nützlich sein. So beschloss sie, sollten diese Viecher sich vermehren, selbst zu handeln. Immerhin gab es etwas zu tun.
Bei den Schwestern hatte sie gelernt, Brandpfeile zu basteln. Im Gegensatz zu dem schwarzen Pulver der Piraten war dieses Gemisch ungemein älter aber nicht weniger brennbar, dafür nicht explosiv - es handelte sich um ein Gemisch aus Eisenspänen, Salpeter und flüssig geriebenem mit Öl versetzten Schwefel. Die Pfeile wurden darin eingetunkt und daraufhin mit Bienenwachs abgedichtet.
So wurden Brandpfeile gemacht. Wo sie die Utensilien herbekam, mit Ausnahme von Schwefel, war so eine Sache. Schmiede hatten idealerweise Eisenspäne - Salpeter sollte jeder Alchemist vorrätig haben.
Die Feuertränke der Alchemisten waren besser aber auch sehr sehr leicht entzündlich. Ein Funke und eine heiße blaue Flamme schösse empor - das war nicht so gut.
So machte sich die Waldläuferin auf, diese Komponenten zusammenzusuchen. Plakate wurden aufgehangen, nach Hinweisen wurde gesucht. Es war an der zeit das zu tun was Tajara am besten konnte...
Jagen!
Die Jagd hatte begonnen!
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Syrion Salakaz
Noch am gleichen Abend erwachte Syrion wieder aus dem Schlaf. Er fühlte sich schon besser und das Gegengift hatte seine Wirkung mehr als erreicht, es konnte das Gift der Kobolde bekämpfen. Erleichtert über seinen Gesundungszustand, wurde er auch in ein anderes Behandlungszimmer verlegt, damit er wieder Gäste empfangen konnte. Syrion taten Sarah und Malachai leid, die immernoch, im Wachen beschützten Raum, vor sich hin liegen mussten, in der Hoffnung, dass keine Kobolde erscheinen und ihre Krankheiten auskurieren mussten.
Auch mit Syrions Beinen wurde es langsam besser. Am gleichen Abend noch, konnte er schon, mithilfe eines Gehstockes, laufen. Er konnte mit Joanne und Concia sprechen, welche ebenfalls im Heilerhaus erschienen, da Joanne sich behandeln lassen wollte.
Schon am ersten Tage des neuen Wochenlaufes, waren Syrions Beine ein wenig weiter geheilt, sodass er nun von Liliana erfahren konnte, dass er wohl am nächsten Tage wieder nach Bajard gehen könnte. Den Rest des Tages verbrachte er damit, ein wenig im Heilerhaus zu gehen und die Umgebung durch die Fenster zu beobachten. Glücklicherweise waren bisher keine neuen Überfälle der Kobolde gemeldet worden.
Am nachfolgenden zweiten Tag des neuen Wochenlaufes, erschien Kliara im Behandlungsraum in dem Syrion verweilte. Sie entließ ihn auf die Anweisung von Liliana hin, aus der Behandlung, sodass er nun endlich nach Bajard und zu seinen wunderbaren Freunden zurückkehren konnte.
Trotz seiner Heilung musste er hoffen, dass solche Überfälle nicht mehr passieren würden und die Kobolde vielleicht ihre Jagd eingestellt haben...
Auch mit Syrions Beinen wurde es langsam besser. Am gleichen Abend noch, konnte er schon, mithilfe eines Gehstockes, laufen. Er konnte mit Joanne und Concia sprechen, welche ebenfalls im Heilerhaus erschienen, da Joanne sich behandeln lassen wollte.
Schon am ersten Tage des neuen Wochenlaufes, waren Syrions Beine ein wenig weiter geheilt, sodass er nun von Liliana erfahren konnte, dass er wohl am nächsten Tage wieder nach Bajard gehen könnte. Den Rest des Tages verbrachte er damit, ein wenig im Heilerhaus zu gehen und die Umgebung durch die Fenster zu beobachten. Glücklicherweise waren bisher keine neuen Überfälle der Kobolde gemeldet worden.
Am nachfolgenden zweiten Tag des neuen Wochenlaufes, erschien Kliara im Behandlungsraum in dem Syrion verweilte. Sie entließ ihn auf die Anweisung von Liliana hin, aus der Behandlung, sodass er nun endlich nach Bajard und zu seinen wunderbaren Freunden zurückkehren konnte.
Trotz seiner Heilung musste er hoffen, dass solche Überfälle nicht mehr passieren würden und die Kobolde vielleicht ihre Jagd eingestellt haben...
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Fruehlingsfee
Wiedereinmal schlugen die Blutkobolde im Dienste der Blutkönigin zu....
Augenzeugen berichten, von einem großen Schwarm geflügelter Wesen, welcher sich über dem Wald zwischen den Ruinen Varunas und Bajard kreisens sammelte, um von dort aus Richtung Düstersee zu fliegen.
So man nach Düstersee reist, wird man dort mehrere Tierkadaver vorfinden welche die Typischen Bisswunden an den Hälsen und Kehlen aufweisen und sogar verstreut herumliegen. Die Höfe wirken beinahe leergefegt und hier und da mag sich auch ein Menschenopfer finden. Es scheint der bisher größte Angriff gewehsen zu sein. Und den Menschen welche in Berchgard auf 2 der Wesen gstoßen sind, sollte klar werden sofern sie die Kunde erreicht, dass es in Berchgard wohl eine Art Ablenkungsmanöver oder Verhöhnung gewehsen sein muss.
Augenzeugen berichten, von einem großen Schwarm geflügelter Wesen, welcher sich über dem Wald zwischen den Ruinen Varunas und Bajard kreisens sammelte, um von dort aus Richtung Düstersee zu fliegen.
So man nach Düstersee reist, wird man dort mehrere Tierkadaver vorfinden welche die Typischen Bisswunden an den Hälsen und Kehlen aufweisen und sogar verstreut herumliegen. Die Höfe wirken beinahe leergefegt und hier und da mag sich auch ein Menschenopfer finden. Es scheint der bisher größte Angriff gewehsen zu sein. Und den Menschen welche in Berchgard auf 2 der Wesen gstoßen sind, sollte klar werden sofern sie die Kunde erreicht, dass es in Berchgard wohl eine Art Ablenkungsmanöver oder Verhöhnung gewehsen sein muss.
Zuletzt geändert von Fruehlingsfee am Mittwoch 10. Februar 2010, 21:59, insgesamt 1-mal geändert.