Es war schon spät am Abend als Cedric vor den Toren des Klosters stand und zog nachdenklich an der Glocke. Die Tore öffneten sich und Cedric trat ins Kloster ein, leicht grüßend neigte er sein Haupt gegenüber dem Priester der ihn rein bat. Nach der Begrüßung, führte der Priester Cedric zum Baum des Lichts, wo er die Nacht über Wache halten sollte.
Nun da er vor den Baum stand, hielt Cedric kurz inne senkte sein blick und sprach ein kurzes Gebet, bevor er sich stramm vor jenen heiligen Baum aufstellt. Einige Stunden waren vergangen und ein wohlwollendes Gefühl macht sich in Cedric breit. Jedoch fragte er sich immer wieder, warum er wache an diesen Baum halten sollte, so könne der Baum doch nicht weglaufen und schüttelt dabei sein Kopf. Etwas in Gedanken versunken, bemerkte er nicht wie ihn Rafael, der gerade mal im Kloster vorbei schaute, ihn aus der ferne beobachtete. Wenige Minuten stand Rafael da und schaute auf das treiben seines Knappens, bevor er an ihn ran trat.
Als Cedric ihn dann erblickte, stellte er sich wieder stramm hin, neigte sein Haupt grüßend gegenüber seines Ritters. Rafael erhob dann das Wort und erzählte Cedric die Geschichte des Baums, aufmerksam lauscht er den Worten seines Ritters. Eine Stunde erzählte Rafael nun schon und Cedric war froh darüber, war es doch eine Abwechselung, zu der recht ruhigen Nachtwache.....