Auf der Suche nach Merigo

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Shanduil Var´mandra Aras

Auf der Suche nach Merigo

Beitrag von Shanduil Var´mandra Aras »

Die Sümpfe waren kein Ort für einen Talari. Sie sind diesem Volke ein natürlicher Feind und zeigen keine Gnade, so einer der Ihren in seine Fänge geriete. Dies war dem Lair'fey bewusst als er dem Waldgeist Siobhan seine Hilfe bei der Suche anbot. Man würde vieleicht nicht mehr als einen Kadaver finden, dessen Fleisch bereits zu Beute der Aaßfresser wurde. Sie solle sich nicht grämen da jenes der Lauf der Dinge sei und vielmehr sollte sie sich über das Leben freuen, welches sich ob der Überreste des Tala Merigo nun entfalten könne. Siobhan verstand die Natur besser als viele ihrer Art, doch schien sie diese Worte nicht aufzumuntern.

Shanduil verstand sehr gut was im Herzen dieses Tala vor sich ging und ward bereit Hoffnung in ihr Herz zu pflanzen. Kaum eine Spur die nicht schon vom Sumpf verschlungen ward und kaum ein Zeichen das nicht von einem anderen Talari hätte stammen können. Dieser Weg durch den Sumpf führte in die Irre. Doch die Hoffnung Siobhans sollte erhalten bleiben. Die Fey würden sich gemeinsam an der Suche nach dem verschwundenen Tala machen und alles über seinen verbleib herausfinden. Für diesen Fremden Tala empfand Shanduil nur wenig bis hin zu nichts, doch war es die Melodie des Lebensliedes Siobhans, welche ihn antrieb die Suche zu erweitern.

Mit jedem Tage sank die Hoffnung auf einen erfolg diesen Tala lebend zu finden und doch zögerte Shanduil nicht dieses Thema vor seinen Geschwistern anzusprechen. Die Waldgeister waren allen ein Begriff und man erinnerte sich im guten an die Zeiten als die Waldgeister das Land der Fey durchstriffen. Freunde ja sogar Verbündete waren sie und kaum einer der Fey zögerte seine Hilfe anzubieten. So kam es zum Ende der Besprechung, dass man drei Fey auswählte die suche zu übernehmen und den Freund des Waldgeistes Tot oder Lebend zu finden.

So bereiteten die Fey sich darauf vor in die Sümpfe aufzubrechen, ehe die Talari mit dem Geschick eines gestrandeten Wales und ihren scharfen Fledermausaugen nach dem Tala suchen würden. So sie den Sumpf durchstreifen würden gleich einer Horde panischer Büffel, würde jede Aussicht auf eine nützliche Spur verloren gehen und selbst wenn Merigo noch lebe seine Chancen nahezu bei null liegen. Eile ward geboten und wider der elfischen Lebensart beeilte man sich diesmal und versuchte gegen die Zeit anzukämpfen.
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