Alte und doch neue Heimat

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Rafael von Arganta

Alte und doch neue Heimat

Beitrag von Rafael von Arganta »

Hohenfels oh Hohenfels.
Ehemals Perle Alumenas mit Varuna in ihrer Mitte und nun...
Dreigeteilt mit einer Ruine, die einst für Rafael die Schönste Stadt bedeutete die ihn je berührte.
So viel Freude, Glück, aber auch Leid hatte er darin erlebt.
So oft war Blut geflossen, um die Stadt der Väter seines Freundes und Bruders Adrian zu halten, nur damit es nun doch in Trümmern lag.
Der Panther hatte gewonnen, dieses Mal.
Viele Menschen des Reiches warn ausgewandert, aber es kamen auch immer wieder welche hinzu.

Es galt Sicherheiten zu bieten, und das wollte er.
Seine Altel Heimat um Varuna herum, das was er einst so geliebt hatte war nur noch Schutt und Asche gewesen.
Verdörrtes Land das kaum mehr bewohnbar war, mit doch fruchtbaren Wiesen drum herum.
So hat er lange Zeit sein Hauptaugenmerk auf Berchgard gelegt gehabt.
Für ihn das was ihm von der Heimat hier geblieben war.
Er liebte dieses kleine Stadt wie Varuna zuvor, mit dem Willen hier nicht das gleiche geschehen zu lassen wie dort.
Er kümmerte sich um die Bewohner, kannte inzwischen fast jeden von ihnen, warf sich gegen die Piraten und es war ein Gutes Gefühl da zu sein.
Als wäre er heim gekommen, und doch wusste er das es nicht so bleiben würde.
Drei geteilt.

Die Grafschaft Adoran, mit dem Herzog an der Spitze dem sie folgten.
Die Grafschaft Berchgard, geführt wohl von Sir Cathal, obwohl nicht Adelig, noch nicht, würde er sicherlich in den Stand eines Edelmannes erhoben werden.
Kronritter gar doch auch dazu musste der Sir erst einmal da sein und auch für Berchgard da sein.
Alliestra machte bis dato gute Arbeit und war immer ansprechbar.
Und zu guter Letzt ... die Mark.
Das was dann von Hohenfels übrig blieb, um die Ruinen Varunas herum
Umkämpftes Gebiet, in der Tat.
Doch einst Heimat.
Auch wenn er sein Hauptaugenmerk jetzt auf Berchgard gelegt hatte, war er nun der Markgraf von Hohenfels geworden.
Ein umkämpftes... ödes Land und doch, eine Herausforderung.
Vielleicht hatte der alte Graf von Hohenfels, damals ungewusst für Rafaels Schicksal gesorgt, als er Rafaels Vater überredet hatte, das der junge Rafael doch Ritter werden durfte.
So konnte er dem Toten jetzt noch seine Dankbarkeit erweisen. Er sah ihn fast vor sich, breit lächelnd.
Temoras Wege waren oftmals unbegreiflich, sicher hatte sie vorausschauend als Seherin damals schon seine und des Grafen Wege gelenkt.

Er sah sich um als er durch das geliebte Berchgard schritt.
Grüßte Amary, dann den Schmied an der Ecke und ging weiter.
Seine neue Aufgabe wartete auf ihn und die Allianz.
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Alexander van Bernau
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Registriert: Dienstag 1. Juli 2008, 04:42

Beitrag von Alexander van Bernau »

Es war spät geworden nach dem Besuch im Lamm...aber er war wohl weniger in Mitleidenschaft gezogen als die anderen die am Tisch saßen. Das war aber auch ein Wässerchen! Gut, dass er das meiste davon hatte stehen lassen und der Pegel bereits so hoch war, dass es keiner bemerkte!
Als er danach an der Adlerfeste ankam, schaute er sich einmal um in den kalten Gemäuern.
Selten viel ihm auf, wie ruhig es nun hier in der Gegend geworden war. Früher, als Varuna noch da war, war es selten so leise. Selbst Abends nicht. Immer waren Leute unterwegs, immer war irgendwo etwas los. Aber diese Tage waren schon länger vorbei...

Alexander machte sich auf den Weg und die höchste Stelle der Feste zu erklimmen, denn von dort oben hatte man einen sagenhaften Überblick über das Land drumherum.
Oben angekommen atmete er erst einmal durch, die zwei Schnäpse die er getrunken hatte machten sich wohl langsam doch bemerkbar.
Aber sofort schweifte sein Blick zu den Überresten von Varuna. Man könnte noch gut erlkennen, wo mal was gestanden hat. Zumindest wenn man den Anblick von hier oben kannte!
Er atmete mehrmals tief durch, ehe er einige Worte zu sprechen begann:

"Das wird eine Menge Arbeit!"

Waren die ersten die ihm entwichen...

"Eines Tages werden die Menschen zurück hierher kommen...!"

In seinem Kopf zeichneten sich nun selbstständig einige Bilder. Belebte Straßen, reges Treiben.
Hohenfels hatte mehr verdient als das man sich nur an das zerstörte Varuna erinnert.
Und da Rafael nun Markgraf geworden war, war es auch Alexanders Aufgabe geworden, hier sein Bestes zu geben. Nicht nur durch den Eid den er geschworen hatte.

Es war einfach auch seine Aufgabe...eigentlich die Aufgabe eines jeden hier in Hohenfels!
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