Norden, Osten, Süden, Westen...
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Tharek Corvinus
Norden, Osten, Süden, Westen...
„Norden, Osten, Süden, Westen...
Zuhause ist es doch am Besten!“
*Noch lange sass Tharek an dem Abend vor dem Kamin der freien Herberge und starrte ins Feuer. Gewiss, die Herberge war wohl gemütlicher als so manch ein anderer Ort, aber dennoch. Nichts ging über die eigenen vier Wände...
Und nun, wo Aviva und er... Nun ja, es wäre ja auch viel praktischer. Und nicht immer so allein sein würde sicherlich auch gut tun.
Langsam nickte er. Aye, das Haus würden sie gemeinsam bauen. Sich ein kleines, gemütliches fleckchen Erde erbauen, wo die Welt noch heil war. Ein Unterschlupf nur für sie beide, wo sie sich verkreiechen und erholen konnten...
Er konnte sich das Haus schon regelrecht vorstellen. Ein Mittelgrosses sollte es wohl von der Grösse her werden. Mindestens zwei Zimmer. Mit einer kleinen Veranda, wo man an lauen Sommernächten noch sitzen konnte und eine Pfeiffchen rauchen könnte. Mit einer schönen Aussicht - wenn möglich auf die See hinaus...
Und als er so dasass und sinnierte wurde ihm warm ums Herz. Er wusste, dass es das richtige war und er konnte es kaum erwarten ihr davon zu berichten. Aye, Aviva würde schon einwilligen ein gemeinsames Haus zu bauen - auch wenn es noch recht früh war. Bei ihnen beiden war es allemal anders.*
Zuletzt geändert von Tharek Corvinus am Montag 17. August 2009, 23:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Aviva Sol
„Würdest du das denn machen?“
Fragend ruhte ihr Blick auf ihrem Gegenüber, doch sie bekam keine Antwort. Seit einiger Zeit versuchte sie schon eine Antwort auf ihre Frage zu bekommen, doch in ihr stritten sich mal wieder Verstand und Gefühl. Das Gefühl plädierte eindeutig auf ein lautes undklares „Ja“, wohingegen ihr Verstand fand, dass das alles viel zu schnell ging und sie sich nur wieder in die nächste Krisen stürzen würde. Also machte sie das einzig sinnvolle und fragte einen Verschwiegenen und Vertrauenswürdigen um Rat. Doch dieser lies sich mit der Antwort Zeit. Man könnte sogar meinen, es interessiere ihn gar nicht. Er starrte sie nur unentwegt an und beobachtete jede ihrer Bewegungen genaustens. Leise seufzend wand sie ihren Blick vom Beobachter ab und legte den Kopf in den Nacken um durch das Blätterdach hindurch einen Blick auf den sternenklaren Himmel zu erhalten. Es war erstaunlich, dass es in Bajard einmal nicht regnete.
„Also, kein Kommentar von deiner Seite?“
Sie schaute wieder zurück. Zwar bemerkte sie eine Veränderung im Blick ihres Gegenübers, doch eine Antwort bekam sie nicht – noch nicht einmal die Andeutung eines Nickens oder Kopfschüttels. Verbissen fasste sie ihn wieder genauer in den Blick.
„Du willst doch wieder nur das eine?“
Sprach sie mit erhobener Braue, und hob demonstrativ die rechte Hand in die Höhe. Das Augenpaar folgte der Bewegung aufmerksam, woraufhin sie nur resignierend seufzte.
„Typisch.“
Aber noch länger konnte sie diesem Blick nicht länger stand halten, so sehr sie es versuchte – er hatte sie quasi weich-geguckt. Ergeben griff sie nach dem Stück Brot an dem sie schon eine Weile herum nagte und brach einen kleinen Brocken ab, den sie dann vor sich auf dem Baumstamm legte. Sofort lenkte der Beobachter seine Aufmerksamkeit von ihr ab und raste mit – für seiner Größe – wahnwitziger Geschwindigkeit über den Baumstamm auf den Brotkrümel zu. Sie lächelte Amüsiert, als sie das kleine Eichhörnchen dabei beobachtete wie es den Krümel zwischen die Pfoten nahm und dann daran herum mümmelte.
„Es schmeckt nicht ganz so, wie du erwartet hast, mh? Aber erträglich, nicht wahr mein kleiner Freund?“
Sie zerkrümelte noch den Rest des Brotes und erhob sich dann vorsichtig.
„Ich werde deinen Ratschlag beherzigen, und die Gelegenheit nutzen. Hab dank kleiner Freund.“
Das Eichhörnchen schien sich nicht weiter um ihre Worte zu scheren, oder einen Gedanken daran zu verschwenden, dass es gerade irgendwie geholfen hätte. Es hatte sein Ziel erreicht, die komische Frau war gegangen und es hatte das Futter behalten. Was wollte man in einem kleinen Eichhörnchenleben mehr?
Fragend ruhte ihr Blick auf ihrem Gegenüber, doch sie bekam keine Antwort. Seit einiger Zeit versuchte sie schon eine Antwort auf ihre Frage zu bekommen, doch in ihr stritten sich mal wieder Verstand und Gefühl. Das Gefühl plädierte eindeutig auf ein lautes undklares „Ja“, wohingegen ihr Verstand fand, dass das alles viel zu schnell ging und sie sich nur wieder in die nächste Krisen stürzen würde. Also machte sie das einzig sinnvolle und fragte einen Verschwiegenen und Vertrauenswürdigen um Rat. Doch dieser lies sich mit der Antwort Zeit. Man könnte sogar meinen, es interessiere ihn gar nicht. Er starrte sie nur unentwegt an und beobachtete jede ihrer Bewegungen genaustens. Leise seufzend wand sie ihren Blick vom Beobachter ab und legte den Kopf in den Nacken um durch das Blätterdach hindurch einen Blick auf den sternenklaren Himmel zu erhalten. Es war erstaunlich, dass es in Bajard einmal nicht regnete.
„Also, kein Kommentar von deiner Seite?“
Sie schaute wieder zurück. Zwar bemerkte sie eine Veränderung im Blick ihres Gegenübers, doch eine Antwort bekam sie nicht – noch nicht einmal die Andeutung eines Nickens oder Kopfschüttels. Verbissen fasste sie ihn wieder genauer in den Blick.
„Du willst doch wieder nur das eine?“
Sprach sie mit erhobener Braue, und hob demonstrativ die rechte Hand in die Höhe. Das Augenpaar folgte der Bewegung aufmerksam, woraufhin sie nur resignierend seufzte.
„Typisch.“
Aber noch länger konnte sie diesem Blick nicht länger stand halten, so sehr sie es versuchte – er hatte sie quasi weich-geguckt. Ergeben griff sie nach dem Stück Brot an dem sie schon eine Weile herum nagte und brach einen kleinen Brocken ab, den sie dann vor sich auf dem Baumstamm legte. Sofort lenkte der Beobachter seine Aufmerksamkeit von ihr ab und raste mit – für seiner Größe – wahnwitziger Geschwindigkeit über den Baumstamm auf den Brotkrümel zu. Sie lächelte Amüsiert, als sie das kleine Eichhörnchen dabei beobachtete wie es den Krümel zwischen die Pfoten nahm und dann daran herum mümmelte.
„Es schmeckt nicht ganz so, wie du erwartet hast, mh? Aber erträglich, nicht wahr mein kleiner Freund?“
Sie zerkrümelte noch den Rest des Brotes und erhob sich dann vorsichtig.
„Ich werde deinen Ratschlag beherzigen, und die Gelegenheit nutzen. Hab dank kleiner Freund.“
Das Eichhörnchen schien sich nicht weiter um ihre Worte zu scheren, oder einen Gedanken daran zu verschwenden, dass es gerade irgendwie geholfen hätte. Es hatte sein Ziel erreicht, die komische Frau war gegangen und es hatte das Futter behalten. Was wollte man in einem kleinen Eichhörnchenleben mehr?
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Tharek Corvinus
*Als sich Tharek mal wieder arg verlaufen hatte kam er auf eine Lichtung inmitten des dickichts des Waldes hervor.*
"Aaah! Endlich geschafft! Das gute alte Baja.... Moooment, wo bin ich denn hier schon wieder gelandet?!? Das ist aber nicht Bajard..."
*Etwas unsicher blickte er sich um. Nein auf rahalischem Gebiet war er hier keineswegs, sah dies doch alles viel zu freundlich und liebevoll aus. Langsam tapste er mit "Hase" hinter sich etwas vor und erblickte sogleich zwei verwitterte Anschläge an einem Baum. Rasch las er jene knappen Zeilen durch und nickte sodann*
"Hmmm, Waldau also. Aye, ein nettes beschauliches Dorf. Und Platz für unser kleines Heim gäbe es hier wohl auch. Hmm hm hm hmmm."
*Noch einen Moment lang blickte er sich um und erkundete die kleine Siedlung mit regem Interesse. Schön sah es aus. Klein und dennoch nicht ganz abgeschieden. Aye, hier könnte er es sich vorstellen sich mit Aviva niederzulassen. Oh ja, rasch würde er mit ihr herkommen oder zumindest sie hierher schicken um die Siedlung zu begutachten. Wenns nach ihm gehen würd, so würde er sogleich mit dem bau des Eigenheims auf jener Stelle beginnen...*
"Aaah! Endlich geschafft! Das gute alte Baja.... Moooment, wo bin ich denn hier schon wieder gelandet?!? Das ist aber nicht Bajard..."
*Etwas unsicher blickte er sich um. Nein auf rahalischem Gebiet war er hier keineswegs, sah dies doch alles viel zu freundlich und liebevoll aus. Langsam tapste er mit "Hase" hinter sich etwas vor und erblickte sogleich zwei verwitterte Anschläge an einem Baum. Rasch las er jene knappen Zeilen durch und nickte sodann*
"Hmmm, Waldau also. Aye, ein nettes beschauliches Dorf. Und Platz für unser kleines Heim gäbe es hier wohl auch. Hmm hm hm hmmm."
*Noch einen Moment lang blickte er sich um und erkundete die kleine Siedlung mit regem Interesse. Schön sah es aus. Klein und dennoch nicht ganz abgeschieden. Aye, hier könnte er es sich vorstellen sich mit Aviva niederzulassen. Oh ja, rasch würde er mit ihr herkommen oder zumindest sie hierher schicken um die Siedlung zu begutachten. Wenns nach ihm gehen würd, so würde er sogleich mit dem bau des Eigenheims auf jener Stelle beginnen...*
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Aviva Sol
Der Hausbau war nach einiger zeit abgeschlossen und auch die Einrichtung stand. Sie hatte ganz tief nach all den Höflichkeiten gegraben um es sich mit den Handwerkern nicht zu verscherzen. Leute, von denen man noch Waren erwartete sollte man nach Möglichkeit nicht gegen sich aufbringen, das schlug sich immer so negativ auf den Preis aus. Also riss sich Aviva zusammen und bewies, dass ihre sozialen Fähigkeiten doch nicht so verkümmert waren, wie sie immer darstellen wollte.
Nach einigem Hin und her und vielen Stunden Möbelrücken wirkte das Haus alles in allem sehr gemütlich. Aber irgendwie änderte das nichts daran, dass sie sich nicht so recht wohl fühlen wollte. Alleine in dem Haus verlor der Gedanke von den eigenen 4 Wänden deutlich seinem Reiz. Sie verweilte in den nächsten Tagen eigentlich nur noch aus einem einzigen Grund in dem Haus... sie wartete, dass Tharek wieder zurück kam.
Ansonsten stürzte sie sich in jede Mögliche Arbeit die sie finden konnte, um sich von all den eigentümlichen Gedanken und Sorgen abzulenken. Und falls die Arbeit nicht ausreichte um sich abzulenken, gab es ja noch ausreichend andere Möglichkeiten.
Wenn Engelchen und Teufelchen auf ihrer Schulter besoffen waren, konnte sie von denen eh nichts mehr verstehen.
Nach einigem Hin und her und vielen Stunden Möbelrücken wirkte das Haus alles in allem sehr gemütlich. Aber irgendwie änderte das nichts daran, dass sie sich nicht so recht wohl fühlen wollte. Alleine in dem Haus verlor der Gedanke von den eigenen 4 Wänden deutlich seinem Reiz. Sie verweilte in den nächsten Tagen eigentlich nur noch aus einem einzigen Grund in dem Haus... sie wartete, dass Tharek wieder zurück kam.
Ansonsten stürzte sie sich in jede Mögliche Arbeit die sie finden konnte, um sich von all den eigentümlichen Gedanken und Sorgen abzulenken. Und falls die Arbeit nicht ausreichte um sich abzulenken, gab es ja noch ausreichend andere Möglichkeiten.
Wenn Engelchen und Teufelchen auf ihrer Schulter besoffen waren, konnte sie von denen eh nichts mehr verstehen.