dachte sie sich, als sie sich mal wieder aufrappelte und die Klauenspuren auf ihrem Lederwams und an den Beinen ansah.
Trotz er metallenen Nieten hatte die Höllenkatze ihr blutige Striemen auf der Haut hinterlassen und jene brannten ganz scheusslich.
Sie humpelte durch die Gänge und den Wald zurück in ihr Schlupfloch. So konnte das doch nicht weitergehen. Erst am Morgen hatten diese grässlichen Schlangenwesen ihr einen so heftigen Schlag auf die Schulter versetzt, dass sie den Bogen nicht mehr halten konnte. Die verstärkten Lederteile an ihrer Schulter waren wie Tuch durchdrungen worden.
Als sie an den Knochenmännern vorbei kam, kam ihr ein Gedanke. An jenen glitten die meisten Waffen einfach ab. Das wäre eine Überlegung wert. Knochen konnte sie genauso von verendeten Tieren holen. Bei dem Gedanken mit den Knochen von diesen wandelnden Gerippen rumzulaufen wurd ihr etwas flau zumute. Fand sie es doch recht grässlich jedesmal wenn sie Lamiro mit der Dämonenknochen Rüstung rumlaufen sah.
Als sie im Lager ankam traf sie die Wildkatze eine alte Freundin, jene trug eine selbstgefertigte Rüstung und schien recht zufrieden damit zu sein. Sie erzählte ihr dann auch von der Idee ein Metallgeflecht wie Fäden mit zu verwenden. Sie jedoch hatte an manchen Stellen Dämonenknochen verwand, sie wären stabiler als andere.
Es schien als würde mit dem neuen Sommer auch andere ihrer Freunde mit ähnlichen Gedanken beschäftigt zu sein. Denn auch Eldir suchte nach einem Weg seine Rüstung zu verbessern, obwohl er schon teile von Drachenschuppen geschützt hatte und Wolf hatte sogar schon etwas in der Art wie die Wildkatze an. Er hatte ihr sogar netterweise ein paar Metalle schon zu Barren verarbeitet gegeben. Und auch die Wildkatze hatte trotz ihrer Bedenken ein paar Knochen von Dämonen bei ihr gelassen. Mal sehen was man damit anfangen könnte.
Als sie gegen abend dann einen selbstgekauten Brei aus allerlei Kräutern auf die Krallenwunden an ihren Beinen erneut verteilte fasste sie einen Entschluss.
Sie würde mal bei Thancred vorbeischaun. Er war ein sehr guter Metallmacher und sicher hätte er eine Idee wie man vielleicht dünne Metallplättchen zwischen den verschiedenen Lederschichten einbringen könnte.
Sie nickte zufrieden und machte sich auf den Weg nach Berchgard.
....
Eine neue Rüstung musste her...
-
Siobhan Dandreon
Eine neue Rüstung musste her...
Zuletzt geändert von Siobhan Dandreon am Sonntag 2. August 2009, 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
-
Siobhan Dandreon
....sie war häufiger den letzten Abend um das kolossartige Steinhaus geschlichen, in dem Thancreds Rudel immer fleissig wie die Bienen ihren verschiedenen Handwerken nachgingen. Doch leider hatte sie von ihm selbst keine Spur entdecken können, egal wie oft sie versuchte durch das ein oder andere Fenster zu schaun.
Also trollte sie sich gen Adoran nur um ein wirklich merkwürdiges Erlebnis zu haben.
Aus den Geschichten ihrer eigenen Welpenzeit kannte sie sie nur, und aus den Erzählungen Nadua's. FEEN. Traumfeen im Besonderen. Gern nahm sie den blau schimmernden grossen Kristall der Fee entgegen. Er würde ihr einen Traum schenken. Vielleicht ja einen der ihr einen WEg zeigte ihre Rüstung zu verbessern. Man konnte ja nie wissen, hilfe konnte auf den seltsamsten Wegen vorbeikommen.
Noch bevor sie in jener Nacht einschlief musste sie schmunzeln. Irgendwie fühlte sie sich wie die kleine Mia. Wohlig zufrieden und gespannt einen schönen Traum zu erleben.
Falls sie etwas geträumt hatte, sie hatte es am nächsten Tag wieder vergessen. Und auch eine Idee für die Rüstung war ihr nicht gekommen, zumindest keine an die sie sich erinnern konnte.
Sie würde wohl noch eine Weile in ihren beschlagenen Lederteilen herumlaufen, die sie zwar immer wirr kombinierte, aber nicht wirklich ideal schützen.
.....
Also trollte sie sich gen Adoran nur um ein wirklich merkwürdiges Erlebnis zu haben.
Aus den Geschichten ihrer eigenen Welpenzeit kannte sie sie nur, und aus den Erzählungen Nadua's. FEEN. Traumfeen im Besonderen. Gern nahm sie den blau schimmernden grossen Kristall der Fee entgegen. Er würde ihr einen Traum schenken. Vielleicht ja einen der ihr einen WEg zeigte ihre Rüstung zu verbessern. Man konnte ja nie wissen, hilfe konnte auf den seltsamsten Wegen vorbeikommen.
Noch bevor sie in jener Nacht einschlief musste sie schmunzeln. Irgendwie fühlte sie sich wie die kleine Mia. Wohlig zufrieden und gespannt einen schönen Traum zu erleben.
Falls sie etwas geträumt hatte, sie hatte es am nächsten Tag wieder vergessen. Und auch eine Idee für die Rüstung war ihr nicht gekommen, zumindest keine an die sie sich erinnern konnte.
Sie würde wohl noch eine Weile in ihren beschlagenen Lederteilen herumlaufen, die sie zwar immer wirr kombinierte, aber nicht wirklich ideal schützen.
.....
-
Siobhan Dandreon
Am Abend war sie nochmal durch Berchgard geschlichen, und diesmal hatte sie ihn auch entdeckt. Thancred wie er in der grossen Halle des Hauses mit einem alten Mann ein paar Gegenstände tauschte. Es blitzte metallische auf im Schein der Fackeln, doch genauer achtete sie nicht darauf. Der Alte kam ihr ein wenig bekannt vor, aus der Gegend von Bajard aber das war auch schon alles was sie von ihm wusste.
Als der Alte endlich die Halle verliess, schlüpfte sie ungesehen hinter jenem ins Haus. Wie ein Markt in eine Haus sah es hier aus. Und sie hätte nun endlich die Möglichkeit gehabt mit dem Schmied zu reden, wären da auch nicht schon die nächsten Zweibeiner aufgetaucht.
Einen Fremden konnte sie ja noch vertragen, doch als die Tür sich immer häufiger auf tat, verschwand sie in den Schatten der grossen Halle. Sie fühlte sich doch schon sehr unbehaglich, da ihr der Ausgang durch weitere Fremde versperrt war.
Den jungen Schützen fand sie ja noch ganz interessant, nur wofür brauchte er sooo viele Pfeile? Sie würde ihn im Auge behalten, wenn sie ihm in den Wäldern begegnete.
Dann war da diesses grässliche Paar, sie wirkte so schrill und unangenehm, und auch der Mann bei ihr sorgte für eine Gänsehaut auf der Haut der grüngekleideten Frau. Diese beiden waren ihr nicht ganz geheuer, da blieb sie lieber in dem Versteck hinter dem Schrank.
Das diese schrille Frau sie in Kürze dazu verdonnern würde, eine geschlagene Stunde auf dem Fussboden zu verbringen, wäre ihr bei dem Gemecker der Beiden noch nicht in den Sinn gekommen. Geld und Sinnvolles darüber stritten sie, nur um dann doch lauter unsinniges Zeug zu holen. Dann watschelte die schrille Frau mit dem kugeligen Bauch auch noch auf ihr Versteck zu.
Sie rutschte also im Schatten aus deren Weg und schwor sich dann, nächstes Mal draussen auf Thancred zu warten. Da würde sie wenigstens nicht in der Falle sitzen. So kam sie sich zumindest vor.
Als das Paar nun so gar nicht gehen wollte entfuhr ihr irgendwann ein unwilliges Knurren. Und diese andere Zweibeiner, die auch noch ne Axt haben wollte. Wie gern hätt sie jener in die Wade gezwickt. Aber sie wollte nicht das der Schmied mit ihr schimpfte, und so hielt sie sich in den schatten versteckt.
Endlich, Endlich waren sie alle wieder gegangen.
Beinah hätt sie gar nicht mehr damit gerechnet heut nochmal aus dem Haus heraus zu kommen. Dabei wollt sie doch nur ein wenig Hilfe bei ihrer neuen Rüstung haben..
.....
Als der Alte endlich die Halle verliess, schlüpfte sie ungesehen hinter jenem ins Haus. Wie ein Markt in eine Haus sah es hier aus. Und sie hätte nun endlich die Möglichkeit gehabt mit dem Schmied zu reden, wären da auch nicht schon die nächsten Zweibeiner aufgetaucht.
Einen Fremden konnte sie ja noch vertragen, doch als die Tür sich immer häufiger auf tat, verschwand sie in den Schatten der grossen Halle. Sie fühlte sich doch schon sehr unbehaglich, da ihr der Ausgang durch weitere Fremde versperrt war.
Den jungen Schützen fand sie ja noch ganz interessant, nur wofür brauchte er sooo viele Pfeile? Sie würde ihn im Auge behalten, wenn sie ihm in den Wäldern begegnete.
Dann war da diesses grässliche Paar, sie wirkte so schrill und unangenehm, und auch der Mann bei ihr sorgte für eine Gänsehaut auf der Haut der grüngekleideten Frau. Diese beiden waren ihr nicht ganz geheuer, da blieb sie lieber in dem Versteck hinter dem Schrank.
Das diese schrille Frau sie in Kürze dazu verdonnern würde, eine geschlagene Stunde auf dem Fussboden zu verbringen, wäre ihr bei dem Gemecker der Beiden noch nicht in den Sinn gekommen. Geld und Sinnvolles darüber stritten sie, nur um dann doch lauter unsinniges Zeug zu holen. Dann watschelte die schrille Frau mit dem kugeligen Bauch auch noch auf ihr Versteck zu.
Sie rutschte also im Schatten aus deren Weg und schwor sich dann, nächstes Mal draussen auf Thancred zu warten. Da würde sie wenigstens nicht in der Falle sitzen. So kam sie sich zumindest vor.
Als das Paar nun so gar nicht gehen wollte entfuhr ihr irgendwann ein unwilliges Knurren. Und diese andere Zweibeiner, die auch noch ne Axt haben wollte. Wie gern hätt sie jener in die Wade gezwickt. Aber sie wollte nicht das der Schmied mit ihr schimpfte, und so hielt sie sich in den schatten versteckt.
Endlich, Endlich waren sie alle wieder gegangen.
Beinah hätt sie gar nicht mehr damit gerechnet heut nochmal aus dem Haus heraus zu kommen. Dabei wollt sie doch nur ein wenig Hilfe bei ihrer neuen Rüstung haben..
.....
-
Siobhan Dandreon
Thancred hatte sie gleich verstanden als sie sich in den Schatten versteckte und bat ihr an, sich in sein Häuschen zurückzuziehen, wo sie niemand von ihrem Gespräch ablenken konnte.
Es war kein Häuschen, sondern wieder so etwas riesiges. Aber nicht weit von einem ihrer Schlupfwinkel entfernt, deswegen hatte sie auch keine Sorge das sie sich vielleicht nicht zurechtfinden würde.
Der aufregende Tag hatte sie ganz das Essen vergessen lassen, und so war sie überrascht wie hungrig sie doch war, als er ihr eine deftige Brotzeit anbot mit leckerem Erdbeerwein. Es war ein sehr angenehmer Abend und sie vergass beinah weswegen sie eigentlich gekommen war. Vor allem als er sie in einen grossen Raum mit Wollrasen führte der in einer Ecke flauschige Federkissen hatte in die man sich hineinplumpsen lassen konnte.
Das Kistchen mit den Drahtrollen welches er ihr dann brachte brachte sie wieder zurück zu ihrem eigentlich Problem. Rüstungen.
Sie hatte ja schon vielerlei Lederstücke und von Wolf auch einige Metallklötze und von Marye einen Haufen Knochen. Jetzt galt es nur eine Möglichkeit zu finden, diese Materialien miteinander zu verbinden.
Doch da hatte Thancred auch schon eine Idee, er hatte so etwas ähnliches bei den Menekanern gesehen und meinte sie könnte das sicher auch so machen. Mit dem dünnen fast fadengleichen Draht könnte sie die Lederstücke so aufeinanderbringen das sie kleine Taschen bildeten. Etwas ähnliches hatte sie ja schonmal mit Stoff gemacht welchen sie dann im Winter mit Wolle ausgeplostert hatte. Gesteppt nannte Thancred das. Die untere Lage würde leichtes Wildleder bilden und die äussere Lage aus dem festeren Leder von Zweikopf, Oger und Gargoyle. Dann würde sie zurechtgeschliffene Knochenplätchen in die Taschen schieben. An ihren Schultern und Oberschenkeln würde sie die Täschchen mit Metallplättchen bestücken, die ihr der Schmied zurechtmachen würde. Das würde zwar ein Haufen Arbeit bedeuten, aber so konnte sie die Ledersorten die sie bevorzugte miteinander verbinden.
Es war kein Häuschen, sondern wieder so etwas riesiges. Aber nicht weit von einem ihrer Schlupfwinkel entfernt, deswegen hatte sie auch keine Sorge das sie sich vielleicht nicht zurechtfinden würde.
Der aufregende Tag hatte sie ganz das Essen vergessen lassen, und so war sie überrascht wie hungrig sie doch war, als er ihr eine deftige Brotzeit anbot mit leckerem Erdbeerwein. Es war ein sehr angenehmer Abend und sie vergass beinah weswegen sie eigentlich gekommen war. Vor allem als er sie in einen grossen Raum mit Wollrasen führte der in einer Ecke flauschige Federkissen hatte in die man sich hineinplumpsen lassen konnte.
Das Kistchen mit den Drahtrollen welches er ihr dann brachte brachte sie wieder zurück zu ihrem eigentlich Problem. Rüstungen.
Sie hatte ja schon vielerlei Lederstücke und von Wolf auch einige Metallklötze und von Marye einen Haufen Knochen. Jetzt galt es nur eine Möglichkeit zu finden, diese Materialien miteinander zu verbinden.
Doch da hatte Thancred auch schon eine Idee, er hatte so etwas ähnliches bei den Menekanern gesehen und meinte sie könnte das sicher auch so machen. Mit dem dünnen fast fadengleichen Draht könnte sie die Lederstücke so aufeinanderbringen das sie kleine Taschen bildeten. Etwas ähnliches hatte sie ja schonmal mit Stoff gemacht welchen sie dann im Winter mit Wolle ausgeplostert hatte. Gesteppt nannte Thancred das. Die untere Lage würde leichtes Wildleder bilden und die äussere Lage aus dem festeren Leder von Zweikopf, Oger und Gargoyle. Dann würde sie zurechtgeschliffene Knochenplätchen in die Taschen schieben. An ihren Schultern und Oberschenkeln würde sie die Täschchen mit Metallplättchen bestücken, die ihr der Schmied zurechtmachen würde. Das würde zwar ein Haufen Arbeit bedeuten, aber so konnte sie die Ledersorten die sie bevorzugte miteinander verbinden.
-
Siobhan Dandreon
Da sie den Schmied am Abend nicht mehr antraf stopfte sie ihm die Kiste mit den Metallklötzen in die Truhe vor seinem Haus, und wandt sich wieder dem Wald zu.
Hier hatte sie im Grass die Lederstücke ausgebreitet und zurechtgeschnitten.
Sie würde wohl den Abend darüber verbringen sie mit dem Drahtfaden zu Taschen zusammenzufügen und teilweise wie geschuppt auf einer Tuchlage aufzunähen, die mal ein Hemd gewesen war.
Später würden nur noch die Füllungen aus Metallplättchen und Knochen eingebracht werden müssen.
Hier hatte sie im Grass die Lederstücke ausgebreitet und zurechtgeschnitten.
Sie würde wohl den Abend darüber verbringen sie mit dem Drahtfaden zu Taschen zusammenzufügen und teilweise wie geschuppt auf einer Tuchlage aufzunähen, die mal ein Hemd gewesen war.
Später würden nur noch die Füllungen aus Metallplättchen und Knochen eingebracht werden müssen.
-
Siobhan Dandreon
Endlich
Sie setzte sich auf und atmete erleichtert auf. Mehrer Tage hatte sie nun im Grass am kleinen Teich im Lager gesessen und in die flachen Taschenartigen vertiefungen die Metallplättchen gesteckt, die ihr Thancred aus den bunten Metallklötzen gemacht hatte.
Pyrian, Coelium und so hiess das schimmernde Metall, welches sie sonst nur ab und an für Pfeilspitzen verwendete. Sie hatte sich erst ein hübsch anzusehendes Muster ausgedacht, in dem sie die Plättchen unterbringen wollte, doch dieses wieder verworfen. Man sah ja kaum was von ihnen, da sie die Einschübe ja ganz zunähen würde, so dass die Plätchen zwischen den Lederlagen eingeschmiegt lagen.
Sie würde sie nach ihrem Nutzen verteilen, so das sie überall den gleichen Schutz haben würde. Lediglich an Schulterpartien und den Unterarmen wollte sie diese silbrig schimmernden die besonders hart sein sollten vermehrt unterbringen. Und an Stellen wo es geschmeidig und beweglich bleiben sollten wollte sie die kleinen Knochenscheiben einfügen.
Mittlerweile tat ihr der Nacken, der Rücken und vor allem die Hände weh. Dieser Drahtfaden stach ihr doch öfters in die Finger als ihr lieb war.
Aber die Müh war es Wert!
Sie hob die einzelnen Rüststücke hoch und betrachtete sie von allen Seiten. Es sah schon etwas verwegen und schludrig an manchen Stellen aus, aber sie hatte alle Nähte mehrfach mit ruckartigen Zügen getestet, dass sie auch gut halten würden. Es sollte praktisch sein, nicht schön.
Pyrian, Coelium und so hiess das schimmernde Metall, welches sie sonst nur ab und an für Pfeilspitzen verwendete. Sie hatte sich erst ein hübsch anzusehendes Muster ausgedacht, in dem sie die Plättchen unterbringen wollte, doch dieses wieder verworfen. Man sah ja kaum was von ihnen, da sie die Einschübe ja ganz zunähen würde, so dass die Plätchen zwischen den Lederlagen eingeschmiegt lagen.
Sie würde sie nach ihrem Nutzen verteilen, so das sie überall den gleichen Schutz haben würde. Lediglich an Schulterpartien und den Unterarmen wollte sie diese silbrig schimmernden die besonders hart sein sollten vermehrt unterbringen. Und an Stellen wo es geschmeidig und beweglich bleiben sollten wollte sie die kleinen Knochenscheiben einfügen.
Mittlerweile tat ihr der Nacken, der Rücken und vor allem die Hände weh. Dieser Drahtfaden stach ihr doch öfters in die Finger als ihr lieb war.
Aber die Müh war es Wert!
Sie hob die einzelnen Rüststücke hoch und betrachtete sie von allen Seiten. Es sah schon etwas verwegen und schludrig an manchen Stellen aus, aber sie hatte alle Nähte mehrfach mit ruckartigen Zügen getestet, dass sie auch gut halten würden. Es sollte praktisch sein, nicht schön.
-
Siobhan Dandreon
Jetzt hatte sie sich wieder nach Berchgard aufgemacht, mit einem Rucksack voller Bögen und Armbrüste. Diese wollte Thancred für seine Mühen geben. Sie wusste das war bei weitem nicht genug für die gute Idee die er ihr gab,
aber sie hatte nicht viel geschnitzt in den letzen Wochen, wo sie sich fast ausschliesslich mit der neuen Rüstung befasst hatte. Und genau jene wollte sie ihm nun auch zeigen, er könne ihr vielleicht sogar sagen, wo sie noch etwas verbessern müsste.
Als sie durch das Tor schlüpfte hörte sie schon von weitem das fröhliche Geplauder vieler Leute, das schreckte sie schon ein wenig ab, und so schlich sie erstmal um die grosse Markthalle herum und dann in die Nähe diese Tischgartens, oder wie die Städter das nannten. Von hier kamen nämlich die vielen Stimmfetzen. Sie konnte sogar Thancreds heraushören, aber er schien ganz beschäftigt mit den anderen des Handwerkrudels.
Eine ganze Weile stand sie versteckt neben einer Hauswand im Schatten und lauschte den Worten der Leute. Eigentlich klangen alle ganz fröhlich und gar nicht gefährlich, dennoch waren es ihr zu viele. Sie verliess also schliesslich ihr Versteck und huschte hinüber zur Markthalle.
In eine grosse Kiste vor dem grossen Eingang stellt sie ihren Rucksack.
Wenn Thancred ihn fand, würde er schon wissen von wem er sei.
Und in der Ferne hörte sie auch schon ihren vierpfötigen Begleiter heulen und sie wollte mit ihm zusammen noch auf die Jagd gehen, so verliess sie so leise wie sie gekommen war, Berchgard und rannte in den Sumpf hinaus.
aber sie hatte nicht viel geschnitzt in den letzen Wochen, wo sie sich fast ausschliesslich mit der neuen Rüstung befasst hatte. Und genau jene wollte sie ihm nun auch zeigen, er könne ihr vielleicht sogar sagen, wo sie noch etwas verbessern müsste.
Als sie durch das Tor schlüpfte hörte sie schon von weitem das fröhliche Geplauder vieler Leute, das schreckte sie schon ein wenig ab, und so schlich sie erstmal um die grosse Markthalle herum und dann in die Nähe diese Tischgartens, oder wie die Städter das nannten. Von hier kamen nämlich die vielen Stimmfetzen. Sie konnte sogar Thancreds heraushören, aber er schien ganz beschäftigt mit den anderen des Handwerkrudels.
Eine ganze Weile stand sie versteckt neben einer Hauswand im Schatten und lauschte den Worten der Leute. Eigentlich klangen alle ganz fröhlich und gar nicht gefährlich, dennoch waren es ihr zu viele. Sie verliess also schliesslich ihr Versteck und huschte hinüber zur Markthalle.
In eine grosse Kiste vor dem grossen Eingang stellt sie ihren Rucksack.
Wenn Thancred ihn fand, würde er schon wissen von wem er sei.
Und in der Ferne hörte sie auch schon ihren vierpfötigen Begleiter heulen und sie wollte mit ihm zusammen noch auf die Jagd gehen, so verliess sie so leise wie sie gekommen war, Berchgard und rannte in den Sumpf hinaus.
Zuletzt geändert von Siobhan Dandreon am Donnerstag 20. August 2009, 01:19, insgesamt 1-mal geändert.