Eine Rückkehr mit Überraschungen ...
… Tod war der einzige Geruch welcher diese einst schöne Umgebung nun in einem Nebeldunst zu verschleiern schien.
Ein Geruch welcher dem so mancher Katakomben in den tiefsten Bergen ähnelte.
Und doch wurde nicht nur die Nase mit diesem widerwärtigen Geruch strapaziert – nein auch das Auge musste realisieren, dass das schöne Varuna nicht mehr das ist was es einmal war.
Was für ein Gefühl ist dies, nach der Heimkehr einst die Heimat der Rechtschaffenheit in Schutt und Asche zu erblicken?
Es braute sich wie ein Unwetter in Beak’s Magengegend auf – ein Gefühl von Angst, Zweifel und Trauer.
Gefühle welche ein jeder Krieger meist zu unterdrücken schien und doch ist es bei solch einem Anblick nur menschlich, so dachte er.
Die Sonne schien fast schon verschwunden am Horizont, doch warf sie weiterhin ihre orangen Strahlen auf die Trümmer Varunas nieder.
Der Anblick ähnelte mehr dem eines Flammenmeeres – begleitet von einem Jammern und Stöhnen der Untoten am Friedhof.
Es sind wohl die wenigen in diesem Moment welchen diese Umgebung genießen würden.
Das Treiben dieser wurde teilweise von Beak in sein Auge gefasst, dies wohl jedoch mehr um seinen Schutz aufrecht erhalten zu können.
Er konnte einfach seinen Augen nicht trauen und so stellte er sich einfach nur die Frage – wer in solch einer Macht stünde diese Stadt vollends zu zerstören.
Sirrend zog Beak sein Breitschwert aus der verzierten Schwertscheide und drückte die Klinge senkrecht in den moosigen, feuchten Boden.
In einer knienden Haltung wusste Beak nur eines vor dem gänzlichen Sonnenuntergang zu tuen – ein Gebet zu sprechen für all‘ das, was geschehen ist.
Ein Gebet um sich frei sprechen zu wollen, für seine Pflicht welche er nicht nach kam – doch diese Zeit scheint nun vergangenheit…
Eine Rückkehr mit Überraschungen ...
- Beak von Sankurio
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