Von Rosen, Katzen und Krallen

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Asthar Llastobhar

Von Rosen, Katzen und Krallen

Beitrag von Asthar Llastobhar »

...ruhig saß der weißhaarige in dem Kellerraum, die drei mal drei Kerzen aus einem mit blauer Farbe versehen Wachs flackerten in einem Kreis um ihn herum und vernebelten die Luft mit einem süßlichen Geruch, nach brennenden Kräutern, die braunen Augen schienen dabei nur leicht geöffnet zu sein, die Lippen zusammen gepresst starrte er Ruhig an die Leere Wand an der, außer manch einer Zeichnung,nichts befestigt war. Die Lippen öffneten sich dabei Tonlos und schlossen sich erneut, die eine Hand stütze den Kopf vor dem Herab sacken, die andere Verharrte mit einer Feder über blasser Tinte und ließ die Geschehnisse welche kurz zuvor statt fanden langsam noch einmal durch sein Bewusstsein schweifen.

Ein Entsanter der stählernen Kralle war erschienen, deutlich früher als er es erwartet hatte... und allein, natürlich zweifellos schwer bewaffnet unter der langen schwarzen Robe, aber doch alleine, eine seltsame Unvorsichtigkeit in diesen Wilden und blutigen Tagen, oder war es keine Unvorsichtigkeit gewesen sondern bloße Sicherheit? Ein Unerschütterlicher glaube an sich selbst mit jeder Gefahr ohne zweifel fertig zu werden, die ihn vielleicht erwarten würde? War es nun Arroganz oder hatte der Bote nicht alles Offenbart was ihm inne wohnte... eine frage die sich vielleicht in Zukunft noch beantworten würde, ähnlich wie jene ob der weißhaarige sich hier nicht mehr Mühen als Lohn beschafft hatte... Es war natürlich ein Risiko, doch ein Duldbares... ein weiter Handel von vielen um ihm selbst seinen Zielen näher zu bringen... natürlich musste bei einem Handel immer beide Seiten profitieren und der Profit des weißhaarigen würde sich vielleicht erst in der fernen Zukunft einstellen, vielleicht niemals, doch eben so vielleicht mochte der Lohn nahe hinter dem nächsten Hügel harren.Es war wie immer im Strom des Schicksals, nicht vorher zu sehen und höchstens dumpfes Erahnen... aber nun gut... der erste Schritt zu einem Unheiligen Abkommen war geschmiedet, das erste Wissen hatte den Besitzer gewechselt und die Ernte mochte groß sein. Manchmal erreichte ein richtiges Wort zur richtigen Zeit um die Arbeit hunderter Schwerter zu tun, wahrlich der erste Schritt war getan.

Dann wandte sich ein lächeln über die Züge des weißhaarigen. Die erste kleine Lohn war bereits erhalten worden, in jener Taverne am Wegekreuz. Er hatte diesen Ort mit bedacht gewählt, der Wein war gut der Ort abgelegen... fern von den Reichen Hohenfelses oder Rahals, nahe keines Machtanspruchs und zweifellos die beste Wahl... Bis auf das kleine Manko das er von zwei Personen bewohnt ward... Ein Manko das sich leicht abstellen ließ... Er war nicht nun noch am Leben weil er sich zu Risiken hinreißen ließ... und nach dem der Handel geschlossen und die Allianz zumindest schon einmal, wie rohes Erz aus dem Boden gerissen war bereit Geschmiedet zu werden, sollten auch die beiden Zeugen eine Berührung Krathors erfahren... die ersten zwei Seelen, die jenes treffen bereuen sollten...

Der Mann der Krallen bezahlte die Wirte noch einmal, ob er wusste das jenes der letzte Sold werden sollte oder nicht war dabei nicht von Relevanz, den der weißhaarige hatte Garantiert das sie wie ein Grab schweigen würden... und genau das würde Geschehen... Nun teilten sich die Lippen deutlich entzwei und die leicht gelben Zähne formten ein lächeln, als er sich erinnerte wie die Spitze des knöchernen Speeres durch die Brust der Frau gefahren war.... unnatürlich Verstärkter Knochen fuhr durch Haut und Leib, Blut tropfte auf den Boden und der Blick in den Augen der sterbenden, ein Genuss, welcher nicht zu verachten war und auch Katze hatte sich gut geschlagen, die kleine schlanke Gestalt, die sich so mühelos in den Schatten verborgen halten konnte... der Dolch ,oder besser das Gift an diesem, hatte das Leben des zweiten Zeugen schnell beendet... Ja wahrlich das Treffen war erfolgreich gewesen... die Allianz befand sich in der Entstehung und die Seelen von Belanna und Piaras, der Wirtin und dem Wirte der Schänke am Wegekreuz, würden dem Raben gute Nahrung sein... und zurück blieben lediglich die Asche eines zerfallenen Knochens und der kleine Schnitt eines vergifteten Dolches...
Zuletzt geändert von Asthar Llastobhar am Dienstag 21. Juli 2009, 17:55, insgesamt 2-mal geändert.
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